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Kommentare zu:
Polizist erschießt cruisenden Familienvater


#1 eMANcipation*Anonym
  • 21.07.2010, 13:18h
  • "auf einen 29-jährigen Polizisten in Zivil, dessen Aufgabe es war, Personen wegen "obszönen Verhaltens" zu verhaften"

    oder am besten gleich "wegen obszönen Verhaltens" brutal abzuknallen.

    Hat die Polizei eigentlich nichts Besseres zu tun hat, als cruisenden Männern nachzustellen, bis hin zu Mord und Totschlag,

    während zur gleichen Zeit das organisierte Verbrechen unbehelligt seinen Aktivitäten nachgeht?

    Was für eine kranke Welt!
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#2 stromboliProfil
  • 21.07.2010, 13:54hberlin
  • Antwort auf #1 von eMANcipation*
  • Alles sehr richtig aber auch nur die hälfte des ganzen desasters...
    der bürger , heimkehrend in seine stadt in der er grossgeworden und wohl seine ersten einschlägigen efahrungen gemacht... , wird ertappt beim sexuell "aus der rolle" fallen!
    In die enge gedrängt, nicht nur sein bisher gehütetes geheimnis in gefahr sondern auch noch in jenen ort wo ihn jeder kennt vor gericht gestellt sein.. aus der karriere und womöglich auch des familienlebens...
    Man muss sich in die PANIK des mannes versetzen in der er wohl stand! Das "produkt" normativen erwartungen zu entsprechen sind dann eher die ursachen seines traurigen endes.. als nur die überreaktion und unprovesionalität eines überforderten polizisten der seinerseits von einer homophoben normalität angefeuert, sich im dickicht herumtreibt ...
    Da dann die 2te variante der verdrängung: sowas macht nur krypto- homos spass, sich erst am schwanz rumspielen zu lassen um dann die hundemarke zu zücken... Zwei die verkorkst sich zur selben zeit am falschen ort begegnen!

    Das wäre mal ein filmthema: Sliding Doors - schwul reloadet!
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#3 MarekAnonym
  • 21.07.2010, 14:00h
  • "Auf Aufforderungen, stehen zu bleiben, habe er nicht reagiert, sondern gedroht, dem Polizisten umzubringen."

    Er floh angeblich und soll aber gedroht haben, den Polizisten umzubringen? Wie habe ich mir das vorzustellen? Rennt der rückwärts weg?

    Gut, Logik spielt bei denen eh keine Rolle, aber ich finde das sehr dubios....

    Ich kann auch nicht glauben, dass ein ausgebildeter Polizist keine andere Möglichkeit sieht, als gleich in die Brust zu schießen. Hätte ein Beinschuss o.ä. nicht auch genügt?

    Und mal ganz ehrlich: wenn Polizisten bewusst in Cruising-Gebieten rumlungern, dürfen sie sich nicht wundern, wenn sie angebaggert werden.

    Ich bin auch kein Freund von Cruising, aber deswegen muss man doch niemanden abknallen.
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#4 ObszönAnonym
  • 21.07.2010, 14:00h
  • Antwort auf #1 von eMANcipation*
  • ...bis hin zu Mord und Totschlag, während zur gleichen Zeit das organisierte Verbrechen unbehelligt seinen Aktivitäten nachgeht? Was für eine kranke Welt!....

    Barroso: Umstürze im Süden Europas möglich
    Der EU-Kommissionspräsident warnt vor weitreichenden Folgen sozialer Proteste in Griechenland, Spanien und Portugal

    "Mit anderen Worten: Die europäische Bourgeoisie stellt der Arbeiter- und Basisbewegung ein Ultimatum: Zahlt unterwürfig die Kosten der vom Kapital verursachten Krise, oder wir zwingen Euch mit militärischen Mitteln dazu." Dass dies auch in der bürgerlichen Demokratie möglich ist, hält Dieterich angesichts der Krise 1968 in Frankreich für möglich. Auf dem Höhepunkt der revolutionären Protestbewegung hatte die politische Führung unter dem Präsidenten und General Charles de Gaulle – was wenig bekannt ist – Panzer gen Paris mobilisiert.

    www.heise.de/tp/blogs/8/147988

    Der renommierteste Zukunftsforscher der Welt, Gerald Celente, prognostiziert den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union in seiner jüngsten Studie nach zwei Generationen des Friedens nun ethnische Spannungen und Nationalismus, Zerfall und Kriege – zudem die Vertreibung aller Muslime aus Europa.

    Das amerikanische Trend Reserach Institute zählt seit 1980 zu den angesehensten Prognose-Instituten der Welt. Es wird regelmäßig von den führenden anglo-amerikanischen Medien zitiert. In der soeben erschienenen Sommerausgabe des von diesem Institut veröffentlichten Trends Journal (Summer Issue 23/No.10) heißt es in einem 28 Seiten langen Bericht, dass die Wirtschaftskrise schon in wenigen Monaten mit nie geahnter Macht und kaum vorstellbaren wirtschaftlichen Folgen auf Amerikaner und Europäer zurückschlagen werde. Die nur für Abonnenten zugängliche und nicht online verfügbare gedruckte Ausgabe befasst sich vor allem mit den daraus resultierenden Folgen. Danach wird es schon in wenigen Monaten Kriege und Bürgerkriege mitten in Europa geben – und zwar nicht nur in den südlichen EU-Ländern, wie gerade erst von EU-Kommissionspräsident Barroso prophezeiht.
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#5 CarstenFfm
  • 21.07.2010, 14:23h
  • Die Amis sollen endlich aufhören mit Undercover-Polizisten als Lockvögeln Cruiser zu jagen.... so wie damals bei George Micheal.
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#6 eMANcipation*Anonym
#7 chrisProfil
  • 21.07.2010, 15:07hDortmund
  • Na, dass das was der Poizist da von sich gibt weder wahrscheinlich noch wasserdicht ist ist ja wohl klar. Und das ein Prolizist in einer bestimmten Situation auch mit situationstypischen Ereignissen klar kommen muss, ist sicher auch unbestreitbar. Trotzdem wird es wieder darauf hinauslaufen, dass sich der Polizist in Notwehr gegen einen Schwulen vertridigt hat (gay defence). Der wir mit sicherheit keine angemessene Strafe bekommen. US-Gerichten wäre sogar ein Freispruch zuzutrauen.
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#8 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 21.07.2010, 15:28h
  • Das bestätigt wieder einmal die Tatsache, daß das Cruisen mit enormen Risiken behaftet ist. Daß es Notwehr war, nehme ich dem Polizisten sofort ab.

    Natürlich tut mir aber auch die Familie leid, die ja ein wichtiges Mitglied verloren hat. Auch wenn es eine beruflich hochgestellte Person ist, welche ihr Schrankschwulendasein in Newark ausgelebt hat.
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#9 LexAnonym
  • 21.07.2010, 20:10h
  • Antwort auf #8 von FoXXXyness
  • "Natürlich tut mir aber auch die Familie leid, die ja ein wichtiges Mitglied verloren hat.
    Auch wenn es eine beruflich hochgestellte Person ist, welche ihr Schrankschwulendasein..."

    Also einer jener Schwulen die bei date portalen anonyme Profile haben und als Orientierung "bisexuell" angeben
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#10 kokAnonym
  • 21.07.2010, 20:26h
  • Antwort auf #8 von FoXXXyness
  • Auffällig ist immer, dass die Bekämpfung von homosexuellen Menschen offenbar wichtiger ist, als der Schutz anderer Menschen vor tatsächlichen Bedrohungen. Wie oben schon geschrieben, verdingen sich hier Einsatzkräfte damit, eine Straftat zu provozieren, während anderswo Kriminellen freie Hand gelassen wird. Entsprechend droht die Kirche damit, Hilfsprojekte für Notleidende einzustellen, falls der Staat eine gleichgeschlechtliche Ehe erlaubt. Wie Pervers ist es, einem Problem hinterherzuballern, das im Grunde keines ist, während gleichzeitig den Kindern Waffen zum Spielen in die Hände gegeben werden? Der vielbeschworene Terror durch Homosexualität ist eigentlich die Dummheit derer, die Homosexualität erst zum Angstthema machen, während der eigentliche Terror Alltag wird ... Was lernen wir daraus? In Amerika darfst du jedem unliebsamen Menschen ungestraft ins Gesicht schießen, wenn du dich nicht gut fühlst, aber pass bloß auf, dass du in den eigenen vier Wänden zuerst die Jalousi herunterziehst, bevor das Höschen folgt ...
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#11 vingtans
  • 21.07.2010, 21:37h
  • am meisten tut mir die familie leid...erstmal haben sie (wahrscheinlich) die illusion des treusorgenden heterosexuellen familienvaters gehabt,der aber heimlich seine frau mit männern betrog und diese nun so radikal und brutal aufgeklärt wurde..und zweitens haben sie diesen menschen an einem schießwütigen deppen verloren..
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#12 MichaelAS
  • 21.07.2010, 23:41h
  • boa ey, diese heuchelei die hier manche an den Tag legen ist ja wirklich eklig!

    Da wird ein Cruiser von einem Polizisten erschossen! Und ihr heuchelt hier was rum, von wegen Notwehr und so!

    Das Problem ist doch das in den USA wegen "Unsittlichkeit" überhaupt gegen Schwule vorgegangen wird!

    Das in einem Land, das sich anbidert, überall auf der Welt Menschenrechte einzufordern, aber die eigenen Bürger wie Dreck behandelt? Was sind die USA; Deokratie oder Gottesstaat?
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#13 XDAAnonym
  • 22.07.2010, 15:27h
  • Na ja kann mir durchaus vorstellen, dass es so gewesen sein könnte, wie der Polizist aussagte. Vielleicht hatte der einflussreiche Bankangestellte Angst, dass sein Schwulsein rauskommt und er Job und Family verliert - man ist in den USA ja nicht wirklich so weit einen schwulen Vorgesetzten etc zu akzeptieren in einem konservativem Unternehmen. Vielleicht hat er da überreagiert.

    Aber der Polizist hätte den Kerl ja auch ruhig erstmal ins Bein schiessen können.

    Aber wer cruist in den USA muss mit sowas rechnen, PEch gehabt.
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#14 derBastiAnonym
  • 22.07.2010, 15:35h
  • Wer sich der Festnahme widersetzt, gegen eine Polizisten tätlich wird und auch noch versucht ihm die Dienstwaffe zu entreißen ist selbst Schuld. In so einem Fall ist auch in Deutschland und jedem anderen noch so liberalen Land der Gebrauch der Schusswaffe erlaubt!

    Die Frage ist eine ganz andere: Wieso dreht ein Familienvater so durch? Wenn seine Verhaftung öffentlich geworden wäre, wäre sein Image in seinem Heimatort demoliert. Familie und Freunde hätten sich von ihm abgewandt, er hätte wahrscheinlich bald seinen Job verloren, bei einer Scheidung hätte er schlechte Karten gehabt als "Sittenstrolch" das Sorgerecht für seine Kinder zu bekommen...
    Das Problem ist also eine im Grunde homophobe Gesellschaft, die es einem schwer macht das Coming-Out durchzuziehen und sein "echtes" Leben zu leben und nicht der Polizist der in Notwehr gehandelt hat
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#15 stromboliProfil
  • 22.07.2010, 17:20hberlin
  • Antwort auf #14 von derBasti
  • na ja basti.. richtig wenn den familienvater beschreibend!
    Aber eine polizei die undercover "jagd" in schwulen cruisingsplätzen auf schwule macht .. das ist ebenfalls eine gesellschaftliche perversität ersten ranges..
    zudem die dabei den polizisten als "LOCKVOGEL " gebrauchen.. also junge attraktive die ebenso szenetypische reize ausstrahlen. Da wird dann auch der schwanz präsentiert, zum oralverkehr aufgefordert und dies seitens der polizei!
    Also sachlich gesehen ist die aufforderung zur unzucht und erregung öffentlichen ärgernis( so in amerikanischen bundesstaaten geregelt) seitens polizist, die nun gegen den schwulen gewendet wird, vom polizisten geplant und forciert ; vor gericht aber der richter der richter dann eher dem polizisten glauben schenkt als den homo!
    Macht sowas nicht wütend?

    Ein polizist in zivil stellt einem klemmhomo eine falle, die dessen existenz zerstören kann-soll-wird! Nach welchem rechtsempfinden wird denn da vorgegangen? Was geht in den köpfen der verantwortlichen in der stadt und bei der polizei vor.. ausser sichtlicher homohetze!

    Stonewall.. auf das wir uns immer wieder berufen, ist ja nicht nur die ständige kontrolle und personenfeststellung in den lokalen NY's gewesen, sondern auch die praxis der cops, verdeckt "ermittelnd" die schwuppen in die mühlen der justiz zu bringen..
    lese mal john Rechys buch "Nacht in der Stadt
    aus den 60zigern um die situation bildlich zu verstehen was da wie abläuft...
    und trotz der vergangenen zeit, doppo stonewall und etc. ; weiterhin wird mit den selben mittel und der selben intention versucht, menschliche existenzen gezielt zu zerstören! Wir sind, scheints wieder in den 60zigern angelangt?!

    Wer also ist - war nun der angreifer?!
    Auch wenn hinter dem polizisten sich nun der staat als schutzmauer aufbaut: der polizist hat provoziert und billigend eine reaktion des selbstschutzes herausgefordert die ihn eigentlich so zum täter macht: für mich totschlag aus niederen gründen.. so würd ich es bewerten! Der hat seinen casus , seinen aufklärungsbonus nicht "entkommen lassen" um sich seine eigenen aufstiegsmöglichkeit mittel aufkläruungsquote aufzupolieren.
    Und wie wäre ein davongelaufener homo in der umkleidekabine im polizeirevier zum jux seiner kollegen geworden...
    Notwehr lässt sich nur beim opfer erkennen!
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#16 MichaelAS
#17 stromboliProfil
#18 seb1983
#19 stromboliProfil
  • 22.07.2010, 19:15hberlin
  • Antwort auf #18 von seb1983
  • ja gut; natürlich erwarten wir von unseren "führern" das sie unserer interessen vertretend veränderungen einführen..
    wie aber soll veränderung stattfinden wo eine gemeinde diese form der fallenstellung nicht nur toleriert sondern auch nioch in form von bürgerbegehren einfordert!
    Eine zutiefst moralisch koruppte gesellschaft in der religiös motivierter fundamentalistmus neben pornographischer alltagsverwertungsgesellschaft existiert!
    Neben der kirche das örtliche bordell mit stripteasevorführung auf kundschaft wartet.. fahr mal die endlosen strassen der suburbs in god's own country ab..
    und die alltägliche pornographisierung der sprache , die in der lächerlichen piepton einblendung und schwarzen balken vor unsittlich dargebotenen körperteilen erst so richtig zur geltung kommt...

    Das ist eine zutiefst kranke gesellschaft nicht weil zu ihrer sexualität stehend , sondern sie deformierend zum monster mutieren lässt!
    Wäre es nur lächerlich in unseren , europäischen augen.. dann könnte man herzlich drüber lachen.. aber sie schleicht sich in unsere denkmuster ebenso ein.

    Deshalb nicht auf die taten der kastrierten idole warten.. sondern die dinge direkt selbst in die hand nehmen: vereigern, regeln brechen, der moral und ihr verbundenen justiz den nackten arsch entgegenhalten.. die können uns mal , sollte die erkenntnis sein.
    So sollten hunderte von schwulen an eben diesen orten wo polizisten als lockvögel arbeiten denen mal die macht der gemeinschaftlichen aussage vorführen.. wo viele zeugen den angemachten als zeugen zur seite stehen.. und den polizisten wegen unzüchtigen handelns belangen... das wäre mal ein prozess so ganz nach meinem sinne!
    Scheinheilig können nähmlich auch wir sein wie wir wissen; nützen wir diese fähigkeit! &
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#20 seb1983
  • 22.07.2010, 20:16h
  • Antwort auf #19 von stromboli
  • So einfach würde ich 300mio Menschen die tausende km auseinander wohnen nun auch nicht über einen Kamm scheren. Zumindest die beiden Silberstreifen an Atlantik und Pazifik stechen da positiv heraus. Dass sich dazwischen nicht viel getan hat was Stellung der Frau, Schwarzen, Schwulen, Latinos und sonstigen Minderheiten getan hat sieht man aber leider immer wieder.
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#21 stromboliProfil
  • 26.07.2010, 08:34hberlin
  • Antwort auf #20 von seb1983
  • ach seb1893.. was nützt mit der liberale osten und der flower-power LA/ SF westen als enklaven liberaler haltung, in einem land das mehrheitlich noch an die bibliche schöpfung glaubt...
    da ist mein kamm viel zu klein als das ich alle drüber scheren könnte!
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