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Kommentare zu:
Polizist erschießt cruisenden Familienvater


#11 vingtans
  • 21.07.2010, 21:37h
  • am meisten tut mir die familie leid...erstmal haben sie (wahrscheinlich) die illusion des treusorgenden heterosexuellen familienvaters gehabt,der aber heimlich seine frau mit männern betrog und diese nun so radikal und brutal aufgeklärt wurde..und zweitens haben sie diesen menschen an einem schießwütigen deppen verloren..
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#12 MichaelAS
  • 21.07.2010, 23:41h
  • boa ey, diese heuchelei die hier manche an den Tag legen ist ja wirklich eklig!

    Da wird ein Cruiser von einem Polizisten erschossen! Und ihr heuchelt hier was rum, von wegen Notwehr und so!

    Das Problem ist doch das in den USA wegen "Unsittlichkeit" überhaupt gegen Schwule vorgegangen wird!

    Das in einem Land, das sich anbidert, überall auf der Welt Menschenrechte einzufordern, aber die eigenen Bürger wie Dreck behandelt? Was sind die USA; Deokratie oder Gottesstaat?
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#13 XDAAnonym
  • 22.07.2010, 15:27h
  • Na ja kann mir durchaus vorstellen, dass es so gewesen sein könnte, wie der Polizist aussagte. Vielleicht hatte der einflussreiche Bankangestellte Angst, dass sein Schwulsein rauskommt und er Job und Family verliert - man ist in den USA ja nicht wirklich so weit einen schwulen Vorgesetzten etc zu akzeptieren in einem konservativem Unternehmen. Vielleicht hat er da überreagiert.

    Aber der Polizist hätte den Kerl ja auch ruhig erstmal ins Bein schiessen können.

    Aber wer cruist in den USA muss mit sowas rechnen, PEch gehabt.
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#14 derBastiAnonym
  • 22.07.2010, 15:35h
  • Wer sich der Festnahme widersetzt, gegen eine Polizisten tätlich wird und auch noch versucht ihm die Dienstwaffe zu entreißen ist selbst Schuld. In so einem Fall ist auch in Deutschland und jedem anderen noch so liberalen Land der Gebrauch der Schusswaffe erlaubt!

    Die Frage ist eine ganz andere: Wieso dreht ein Familienvater so durch? Wenn seine Verhaftung öffentlich geworden wäre, wäre sein Image in seinem Heimatort demoliert. Familie und Freunde hätten sich von ihm abgewandt, er hätte wahrscheinlich bald seinen Job verloren, bei einer Scheidung hätte er schlechte Karten gehabt als "Sittenstrolch" das Sorgerecht für seine Kinder zu bekommen...
    Das Problem ist also eine im Grunde homophobe Gesellschaft, die es einem schwer macht das Coming-Out durchzuziehen und sein "echtes" Leben zu leben und nicht der Polizist der in Notwehr gehandelt hat
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#15 stromboliProfil
  • 22.07.2010, 17:20hberlin
  • Antwort auf #14 von derBasti
  • na ja basti.. richtig wenn den familienvater beschreibend!
    Aber eine polizei die undercover "jagd" in schwulen cruisingsplätzen auf schwule macht .. das ist ebenfalls eine gesellschaftliche perversität ersten ranges..
    zudem die dabei den polizisten als "LOCKVOGEL " gebrauchen.. also junge attraktive die ebenso szenetypische reize ausstrahlen. Da wird dann auch der schwanz präsentiert, zum oralverkehr aufgefordert und dies seitens der polizei!
    Also sachlich gesehen ist die aufforderung zur unzucht und erregung öffentlichen ärgernis( so in amerikanischen bundesstaaten geregelt) seitens polizist, die nun gegen den schwulen gewendet wird, vom polizisten geplant und forciert ; vor gericht aber der richter der richter dann eher dem polizisten glauben schenkt als den homo!
    Macht sowas nicht wütend?

    Ein polizist in zivil stellt einem klemmhomo eine falle, die dessen existenz zerstören kann-soll-wird! Nach welchem rechtsempfinden wird denn da vorgegangen? Was geht in den köpfen der verantwortlichen in der stadt und bei der polizei vor.. ausser sichtlicher homohetze!

    Stonewall.. auf das wir uns immer wieder berufen, ist ja nicht nur die ständige kontrolle und personenfeststellung in den lokalen NY's gewesen, sondern auch die praxis der cops, verdeckt "ermittelnd" die schwuppen in die mühlen der justiz zu bringen..
    lese mal john Rechys buch "Nacht in der Stadt
    aus den 60zigern um die situation bildlich zu verstehen was da wie abläuft...
    und trotz der vergangenen zeit, doppo stonewall und etc. ; weiterhin wird mit den selben mittel und der selben intention versucht, menschliche existenzen gezielt zu zerstören! Wir sind, scheints wieder in den 60zigern angelangt?!

    Wer also ist - war nun der angreifer?!
    Auch wenn hinter dem polizisten sich nun der staat als schutzmauer aufbaut: der polizist hat provoziert und billigend eine reaktion des selbstschutzes herausgefordert die ihn eigentlich so zum täter macht: für mich totschlag aus niederen gründen.. so würd ich es bewerten! Der hat seinen casus , seinen aufklärungsbonus nicht "entkommen lassen" um sich seine eigenen aufstiegsmöglichkeit mittel aufkläruungsquote aufzupolieren.
    Und wie wäre ein davongelaufener homo in der umkleidekabine im polizeirevier zum jux seiner kollegen geworden...
    Notwehr lässt sich nur beim opfer erkennen!
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#16 MichaelAS
#17 stromboliProfil
#18 seb1983
#19 stromboliProfil
  • 22.07.2010, 19:15hberlin
  • Antwort auf #18 von seb1983
  • ja gut; natürlich erwarten wir von unseren "führern" das sie unserer interessen vertretend veränderungen einführen..
    wie aber soll veränderung stattfinden wo eine gemeinde diese form der fallenstellung nicht nur toleriert sondern auch nioch in form von bürgerbegehren einfordert!
    Eine zutiefst moralisch koruppte gesellschaft in der religiös motivierter fundamentalistmus neben pornographischer alltagsverwertungsgesellschaft existiert!
    Neben der kirche das örtliche bordell mit stripteasevorführung auf kundschaft wartet.. fahr mal die endlosen strassen der suburbs in god's own country ab..
    und die alltägliche pornographisierung der sprache , die in der lächerlichen piepton einblendung und schwarzen balken vor unsittlich dargebotenen körperteilen erst so richtig zur geltung kommt...

    Das ist eine zutiefst kranke gesellschaft nicht weil zu ihrer sexualität stehend , sondern sie deformierend zum monster mutieren lässt!
    Wäre es nur lächerlich in unseren , europäischen augen.. dann könnte man herzlich drüber lachen.. aber sie schleicht sich in unsere denkmuster ebenso ein.

    Deshalb nicht auf die taten der kastrierten idole warten.. sondern die dinge direkt selbst in die hand nehmen: vereigern, regeln brechen, der moral und ihr verbundenen justiz den nackten arsch entgegenhalten.. die können uns mal , sollte die erkenntnis sein.
    So sollten hunderte von schwulen an eben diesen orten wo polizisten als lockvögel arbeiten denen mal die macht der gemeinschaftlichen aussage vorführen.. wo viele zeugen den angemachten als zeugen zur seite stehen.. und den polizisten wegen unzüchtigen handelns belangen... das wäre mal ein prozess so ganz nach meinem sinne!
    Scheinheilig können nähmlich auch wir sein wie wir wissen; nützen wir diese fähigkeit! &
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#20 seb1983
  • 22.07.2010, 20:16h
  • Antwort auf #19 von stromboli
  • So einfach würde ich 300mio Menschen die tausende km auseinander wohnen nun auch nicht über einen Kamm scheren. Zumindest die beiden Silberstreifen an Atlantik und Pazifik stechen da positiv heraus. Dass sich dazwischen nicht viel getan hat was Stellung der Frau, Schwarzen, Schwulen, Latinos und sonstigen Minderheiten getan hat sieht man aber leider immer wieder.
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