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Hamburg Der Hamburger Senat will mit einer Bundesratsinitiative die Regierung auffordern, die Homo-Ehe aufzuwerten. Besonders im Steuerreicht bestehe bei der Erbschafts- und Schenkungssteuer Handlungsbedarf. "Mit dem heutigen Beschluss setzt der Hamburger Senat ein Signal, um die Benachteiligung eingetragener Lebenspartnerschaften zu beenden", begründet der CDU-Justizsenator Roger Kusch (Bild rechts) die Initiative. "Hamburg wird sich dafür einsetzen, die Unterstützung weiterer Bundesländer für dieses wichtige Vorhaben zu gewinnen." Klaus Jetz vom Lesben- und Schwulenverband (LSVD) begrüßt das Vorgehen des Senats als ein "bedeutendes politisches Signal": "Erstmals startet ein CDU-regiertes Bundesland eine Initiative in der Länderkammer, die auf eine Verbesserung der Rechtsstellung Eingetragener Lebenspartnerschaften abzielt." Allerdings gehe die Initiative nicht weit genug, da unter anderem "Regelungen im Einkommenssteuerrecht" ausgeblendet werden sollen. Das Lebenspartnerschaftsergänzungsgesetz, das die weitestgehende Gleichstellung der Homo-Ehe vorgesehen hatte, ist 2001 am Widerstand der unionsregierten Länder gescheitert. (pm/dk)

-w-

#1 GeorgAnonym
  • 29.06.2004, 18:56h
  • Der Wandel der CDU vom Saulus zum Paulus? Das ist ja wohl ein Witz.
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#2 BebeAnonym
  • 29.06.2004, 19:51h
  • Ich glaube, man tut mal so, als täte man was.
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#3 GerdAnonym
  • 29.06.2004, 22:24h
  • Jetzt bin ich auf die kommenden Monate gespannt, was da im Bundesrat abläuft...eine eigene Gesetzesinitiative der CDU aus Hamburg:

    Zum einem haben wir zustimmungsfreie Gebiete, die sollte die Bundesregierung auch allein verabschieden, wie sie es bereis am 02.07 angekündigt hat.

    Zum anderen sollte die Regierung alles, was an Regelungen im Bundesrat zustimmungsbedürftig ist, mit der Hamburger Initiative zusammen forcieren. Denn ohne unionsregierte Bundesländer geht nichts und diesbezüglich sollte es dann egal sein, dass die Initiative von Hamburg ausgeht. Mal schauen, wer so denn von den unionsregierten Bundesländern mit von Beust mitzieht. Dann wissen wir genau, welche CDU-Landesfürsten denn unsere Rechte blockieren.
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