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- 23. Juli 2010 1 Min.

Die Vereinten Nationen haben anlässlich der Welt-Aids-Konferenz in Wien erklärt, dass Gesetze gegen Schwule direkt für höhere HIV-Infektionsraten verantwortlich sind.
Wie das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) bekannt gab, trägt das Homo-Verbot insbesondere im asiatisch-pazifischen Raum dazu bei, dass Safer Sex bei gleichgeschlechtlichem Verkehr kaum eine Rolle spielt und sich viele HIV-positive schwule Männer nicht behandeln lassen. In dieser Region würden 19 von 48 Staaten Homosexualität verbieten, so die UNDP.
Auf der Welt-Aids-Konferenz stellte die UNDP eine Studie vor, die aufzeigt, wie sich nationale Gesetze negativ auf die Prävention auswirken. Jeff O'Malley von der HIV-Gruppe in der UNDP erklärte, dass "repressive Gesetze Diskriminierung institutionalisieren und damit bewirken, dass Männer, die Sex mit Männern oder Transsexuellen haben, sich, sowie ihre Familien, Freunde und Bekannte nicht mehr vor HIV schützen können". Das Virus könne nicht besiegt werden, wenn Staaten weiterhin sexuelle Minderheiten diskriminiere. (dk)















Fragt sich nur, wie Wien die zweifelhafte Ehre als Ausrichter der Weltaidskonferenz zuteil wurde. Sie sollte besser am 01.12., dem Weltaidstag und dann an einem würdigeren Ort stattfinden!