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Die Vereinten Nationen haben anlässlich der Welt-Aids-Konferenz in Wien erklärt, dass Gesetze gegen Schwule direkt für höhere HIV-Infektionsraten verantwortlich sind.

Wie das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) bekannt gab, trägt das Homo-Verbot insbesondere im asiatisch-pazifischen Raum dazu bei, dass Safer Sex bei gleich­geschlechtlichem Verkehr kaum eine Rolle spielt und sich viele HIV-positive schwule Männer nicht behandeln lassen. In dieser Region würden 19 von 48 Staaten Homosexualität verbieten, so die UNDP.

Auf der Welt-Aids-Konferenz stellte die UNDP eine Studie vor, die aufzeigt, wie sich nationale Gesetze negativ auf die Prävention auswirken. Jeff O'Malley von der HIV-Gruppe in der UNDP erklärte, dass "repressive Gesetze Diskriminierung institutionalisieren und damit bewirken, dass Männer, die Sex mit Männern oder Trans­sexuellen haben, sich, sowie ihre Familien, Freunde und Bekannte nicht mehr vor HIV schützen können". Das Virus könne nicht besiegt werden, wenn Staaten weiterhin sexuelle Minderheiten diskriminiere. (dk)

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#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 23.07.2010, 16:33h
  • Homophobe Gesetze sind also für die Ausbreitung von AIDS mitverantwortlich - was soll denn dieser Unsinn!? Das Ergebnis der UNDP-Studie ist einfach ein Hammer! Denkt man doch, daß homophobere Gesetze die Ausbreitung von AIDS eindämmen, da den Beteiligten bei ihren sexuellen Handlungen ja drakonische Strafen (einschließlich Todesstrafe) drohen!

    Fragt sich nur, wie Wien die zweifelhafte Ehre als Ausrichter der Weltaidskonferenz zuteil wurde. Sie sollte besser am 01.12., dem Weltaidstag und dann an einem würdigeren Ort stattfinden!
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#2 KoboldAnonym
  • 23.07.2010, 17:37h
  • Antwort auf #1 von FoXXXyness
  • Hallo,
    da hat einer die Logik NICHT VERSTANDEN, ihr Kommentar würde ja im Umkehrschluß bedeuten das man, wie diese Länder, gleiche Gesetze mit gleichen Strafen einführen sollten. Erst lesen verstehen und dann schrieben - die Aussage bedeuten das in den Ländern die gleichen Praktiken ausgeführt werden und Homosexuelle mit der ANGST leben bei Infektion sich NICHT behandeln zu lassen, wegen der Strafen. Also die Länder müssen ihre Gesetze ändern damit niemand, auch Heteros, mehr Angst hat sich behandeln zu lassen. Und was hat der Termin und Austragungsort mit dieser Aussage gemeinsam ?
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#3 carloAnonym