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Kommentare zu:
Wegen Homo-Hass: Anne Rice sagt sich vom Christentum los


#1 benAnonym
  • 02.08.2010, 12:16h
  • Super! Das nenne ich ein klares Statement.

    Als Hetero so für Schwule und Lesben eintzutreten. Toll und Mutig. Da wird sie viel Hass ernten.

    Wundert mich immer wieder dass Schwule und Lesben überhaupt in dem Verein noch mitmachen.

    Austreten Leute!
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
#3 Knueppel
  • 02.08.2010, 12:35h
  • Mein Respekt, Mrs. Rice!
    Jetzt lese ich Ihre (gar nicht trivialen) Bücher noch lieber!
    Knueppel
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#4 HandoAnonym
  • 02.08.2010, 12:37h
  • Queer.de will einmal mehr amerikanische Verhältnisse auf Europa übertragen. Gott-sei-Dank haben wir hier aber nicht solche Verhältnisse wie in den USA und deshalb müssen wir uns auch nicht mit den Problemen amerikanischer Südstaaten-Hillbillies herum schlagen. Hier gibt es von den sogenannten "wiedergeborenen Christen" nur sehr wenige. Die negativen Aussagen einiger Kleriker in der römisch-katholischen Kirche dienen vor allem ihrer eigenen Karriere, solange der Schwulenhasser Ratzinger noch sein Unwesen treibt. In 90 % der bundesdeutschen Kirchen gibt es keinen wirklichen Hass auf Schwule und Lesben mehr. Wenn man hier etwas Negatives hört, so nur die Stimmen von Einzelnen, die -wie Ratzinger- ganz offensichtlich ein PERSÖNLICHES Problem mit (Homo-)Sexualität haben.
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#5 FloAnonym
  • 02.08.2010, 13:08h
  • Antwort auf #4 von Hando
  • Das sind aber verdammt viele "Einzelstimmen". Und mal ganz unabhängig davon: wenn tatsächlich so viele diese menschenverachtende, unchristliche homophobe Linie nicht mittragen wollen, wieso tun sie es dann? Wieso kommt dann kein Widerspruch?

    Wenn Mitglieder das schweigend und ohne jede Kritik hinnehmen, dann tolerieren sie diese Meinung nicht nur, sondern unterstützen sie auch indirekt.

    Man kann auch austreten und dennoch Christ bleiben. Oder gerade austreten weil man Christ ist und diesen bigotten Verein, wo es nur um Macht und Geld geht, nicht weiter finanziell und moralisch unterstützen will. Denn mit Christentum hat die katholische Kirche herzlich wenig am Hut.
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#6 Linu86Profil
  • 02.08.2010, 13:12hAachen
  • Antwort auf #4 von Hando
  • Wo lebst du denn?! Geh doch mal auf Welt.de und lies dir dann zu irgendeinem Artikel über Homosexuelle die Kommentare durch, bzw. schau dir die Bewertungen an (z.B. "Schwule sind abnormal!", 264 positive Bewertungen, 67 negative Bewertungen). Zumal radikale Islamisten in Amerika noch nicht so verbreitet sind wie bei uns. Alles in allem also kein Grund sich zurückzulehnen.
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#7 gatopardo
  • 02.08.2010, 13:26h
  • Dann sollte auch die Frage erlaubt sein, ob es einen Gott gibt und ob Jesus so gelebt hat, wie er heute von Pharisäern und Märchentanten dargestellt wird.
    Da drängt sich mir wieder einmal Pasolini und seine stets einzigartig aktuelle "Matthäus-Passion" auf, die glaube ich mit gleichnamiger Bach-Musik unterlegt wurde ? Neorealismus ? Mag sein, aber schon sind wir weltlich genug, um diese Anne Rice vollkommen zu verstehen, was sie mit "gelebtem Christentum" ohne Pfaffen und Weihrauch versteht. Ein Grund mehr, sich mal ein Buch von ihr reinzuziehen !
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#8 rammakeriAnonym
  • 02.08.2010, 13:28h
  • "... will keine kirchentreue Christin mehr sein, weil die Religion Schwulen, Lesben, Frauen und anderen gesellschaftlichen Gruppen nur Hass entgegen bringe...."

    Tolle Frau !

    Dumpfheit & Religion:

    In Indien werden nach Erkenntnissen einer Wohltätigkeitsorganisation jährlich 200 Frauen gelyncht - weil sie der Hexerei verdächtigt werden. Bei den Opfern handelt es sich demnach oftmals um unverheiratete oder verwitwete Frauen.

    www.spiegel.de/panorama/0,1518,708574,00.html
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#9 Hans TimotheusAnonym
  • 02.08.2010, 14:11h
  • Da lobe ich mir doch lieber die evangelischen Kirchen, wo homosexuelle Bischöfe mit ihren glücklichen Regenbogenfamilien den lieben langen Tag in ihren Pfarrhäusern Ringelreihen tanzen und einander ganz doll lieb haben.

    Und wenn sie auch nur einen minderwertigen Segen an Schwule und Lesben spenden dürfen und die Hälfte von ihnen sogar den noch verweigert - macht nix, wir sind ja Schlimmeres gewohnt und schnurren deshalb schon vor Glück, wenn wir überhaupt irgendwie als Menschen, wenn auch nur als Menschen zweiter Klasse wahrgenommen werden. Aus Dankbarkeit blenden wir auch brav all diejenigen protestantischen Kirchen aus, die aktiver denn je unsere Rechte bekämpfen.

    Geben wir uns mit billiger Schnäppchen-Toleranz zufrieden! Es gibt homophobe Kirchen, die im Durchschnitt ein kleines bisschen weniger homophob sind als die Katholische! Jippiiie!
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#10 HanselAnonym
#11 dummfugAnonym
#12 GretelAnonym
#13 bastapapsta
  • 02.08.2010, 15:05h
  • Wie schön Ministrant Martin Winkler es gelernt hat, wie ein Strauss den Kopf in den Sand zu stecken, um so die Verbrechen der Kirche nicht sehen zu müssen.

    "Dazu möchte ich nichts sagen," erklärt er. "In solchen Fällen ist es besser, die Ergebnisse der Untersuchung abzuwarten. So lange möchte ich mir kein Urteil erlauben. Als kleiner Gläubiger habe ich mit dem, was in der Kirche passiert ist, außerdem nichts zu tun."

    Zum einen diese menschenverachtende Organisation unterstützen und es sich dann bequem machen und dann sagen :

    "Als kleiner Gläubiger habe ich mit dem, was in der Kirche passiert ist, außerdem nichts zu tun."

    Nur, weil ein 90 Jähriger noch immer jeden Sonntag devot zum Gottesdiesnt kommt, soll man vor diesem "den Hut ziehen" ??
    Würde der Fromme Martin den Hut mal abziehen, müsste er die ganze Menschenverachtung, die in der kath. Kirche herrscht sehen, denn er hat den Hut so weit nach unten gezogen, dass auch die Augen bedeckt sind, daher wird er ihn nicht "ziehen".

    Diese Aussage machte der fromme Martin, als er ihm Rahmen eines Artikels über eine Fahrt von Messidienern nach Rom, wo sie auf die Scheinheiligheit treffen werden. Kein Wort verliert er über den menschenverachtenden Umgang der katholischen Kirche mit Schwulen & Lesben.

    Genau dieses Verhalten, dass man sich in der Kirche als "kleiner Gläubiger" die Augen verbindet und keine Eigenverantwortung eingestehen will, genau DAS ist das Problem in der ganzen Kirche. Frau Rice stelllt richtig fest, das man entweder austritt oder sich den Hut bis über die Nase zieht und alles, was man nicht warhaben will ausblendet.

    Zum Artikel:

    www.taz.de/1/leben/alltag/artikel/1/messdiener-wollen-sich-n
    icht-verstecken/
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#14 *empterAnonym
#15 Size QueenAnonym
#16 Kempte*Anonym
#17 Hans im GlückAnonym
  • 02.08.2010, 15:50h
  • Antwort auf #16 von Kempte*
  • Du verwirrst mich. Da lobe ich mir doch lieber Eva Brunne, die hinter den sieben Bergen mit ihren sieben Zwer... in Stockholm mit ihrer Partnerin zusammenwohnt (erwähnte ich schon, dass sie das ganz offiziell im Pfarrhaus tut?) und dabei ganz bestimmt keinen Wonderbra trägt!
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#18 Yildirim GöktürkAnonym
#19 Julek89
  • 02.08.2010, 16:20h
  • Ein sehr schöner Artikel (Alleine der erste kurze Abschnitt sagt schon alles)..., der zudem zeigt, dass es in den USA (Ein Land, von dem ich eigentlich alles andere als ein Fan bin), doch Leute gibt, die ganz anders ticken, als die Jenigen, von denen wir sonst zu hören bekommen.

    Und naja... wie Einer hier schrieb, dass es uns nichts angeht... also, viele Länder, vor allem (West)- europäische Länder orientieren sich sehr stark an dem, was in den USA so passiert, was dort auf den Markt kommt, an der Politik, etc.

    Und zudem ist das sehr egoistisch eine "Message herüberzubringen", in der sich erkennen lässt:
    "Was kümmern mich die anderen, mir gehts ja gut, oder zumindest besser"

    Mit der Einstellung habe ich da nur ein Wort, welches mir dazu einfällt: NOCH!
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#20 Star TrekkerAnonym
#21 kreuznetProfil
  • 02.08.2010, 17:31hBerlin
  • Liebe Freunde,

    diese Entscheidung kann man verstehen.
    Allerdings: Nicht die ganze Kirche ist so antischwul wie zum Beispiel kreuz.net.

    www.kreuz.net ist eine abslout ANTISCHWULE SEITE, die sich katholischen Anstrich gibt...

    Mein Anliegen:
    www.kreuz.net ist eine m.E. gefährliche Seite von Irren! die sich katholisch glauben...
    Bitte meldet euch dort anonym an und macht ein paar Posts zu einigen völlig widerlichen Artikeln.

    Die dürfen ihre Meinung nicht kritiklos verbreiten !!!

    Bitte macht mit!
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#22 MontefioreAnonym
  • 02.08.2010, 18:48h
  • Antwort auf #21 von kreuznet
  • Ne, echt jetzt?

    Komm mal wieder runter, Kreuz.net ist eine Seite von homophoben Spinnern, Exzentrikern und Schreibtischtätern (und eher harmlos). Man erreicht mehr wenn man die einfach ignoriert statt noch hochzuschaukeln oder auf diesen Unsinn auch noch einzugehen (denn dann fühlen die sich gar noch ernstgenommen)
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#23 alexander
#24 bravik
  • 02.08.2010, 19:26h
  • Ihr Engagement ist lobenswert! Jedoch ist ihre Begründung, sie wolle Christi folgen aber keine Christin sein, schwachsinnig. Als Christ ist man nicht bei WÜNSCH-DIR-WAS. Für den Christen ist die Gemeinschaft WICHTIG. Auf gar keinen Fall sollte man die Homophobie der katholischen Kirche sowie einiger Freikirchen tolerieren (die zurecht so heißen, weil diese von der eigentlichen Praxis des Christentums abweichen und meiner Meinung nach auch falsch sind). Ich denke, dass es sinnvoller ist Kompromisse zu finden, Unverständniss zu zeigen zu provozieren. Aber Austritt... das ist die katholische Kirche ehe gewohnt... Durch ihre Aktion schafft sie es auch nicht das Problem in den Diskurs zu bringen.
    Viele Nichtchristen begrüßen den Austritt aus den Kirchen und nennen sie verachtend "Verein". Zu diesen sage ich: erstens: "Freiheit ist Freiheit des Andersdenkenden." (aktzeptiert das Bekenntnis anderer zu einer Kirche und erspart herablassene Äußerungen) zweitens Setzt euch damit auseinander, forscht nacht, und ihr werden sehen, dass sich auch in der katholischen Kirche was tut. Papst Benedikt hat in seinem Kathechismus erklärt, dass wirkliche platonische Liebe zwischen Gleichgeschlechtlichen existieren kann. Das ist schon ein RIESEN Zugeständnis... Naja und dass Sex zwischen Gleichgeschechtlichen als Sünde gilb, ist logisch, da Sex zwischen Heteros nach konservativer Ansicht auch Sünde ist! Das Kind wird in Sünde gezeugt - so heißt es! Muss man als Christ aktzeptienen oder halt nicht dran glauben. Ich meine ich bin keine konservative Person, bin evangelisch also auch Christ und finde es schade, dass auch ich unter die Kritik falle, obwohl die Evangelische Kirche sowohl Pfarrerinnen hat , sowie homosexuelle PfarrerINNEN!!!!!
    Das sollte man nie VEREINHEITLICHEN und sich immer fragen WARUM?
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#25 carloAnonym
#26 carloAnonym
  • 02.08.2010, 20:15h
  • Antwort auf #24 von bravik
  • "Papst Benedikt hat in seinem Kathechismus erklärt, dass wirkliche platonische Liebe zwischen Gleichgeschlechtlichen existieren kann. Das ist schon ein RIESEN Zugeständnis."

    Als mein kleiner Neffe das Einmaleins gelernt hat, war das auch ein Riesenschritt - für ihn. Trotzdem hat ihm keiner einen lustigen Hut aufgesetzt und ihm einen Lehrstuhl für Mathematik angeboten.
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#27 gatopardo
#28 alexander
  • 02.08.2010, 20:41h
  • Antwort auf #24 von bravik
  • du bist noch sehr jung, insofern sei dir verziehen !
    aber es wird höchste zeit, dass du an die frische luft gehst, um den weihrauchnebel aus der birne zu kriegen !
    diese dame hat nicht nur in jedem punkt recht, sondern sich, und das kannst du in jeder beziehung annehmen sich wirklich mit der problematik auseinandergesetzt, ähnlich wie uta ranke-heinemann !
    und beide haben mit sicherheit mehr ahnung als du !
    die rituale und der klimbim, wie katechismus ect. ist nur von wichtigtuenden deppen erfunden worden um letztlich dem blöden volk regeln zu verordnen, wer diese dinge ernst nimmt, dem ist nicht zu helfen !
    selbst du glaubst doch nicht ernsthaft, dass der schwule belzebub in rom unfehlbar ist und jeden tag mit gott spricht ?
    es geht auch nicht um die frage evangelisch oder katholisch ! diese mistvereine zehren seit jahrhunderten davon, das volk zu verarschen, anders kann man es nicht ausdrücken !
    jeder mag an gott und christus glauben, aber deshalb muss man sich nicht einer christlichen mafia unterwerfen, die genau das gegenteil des christlichen gebotes der nächstenliebe missbraucht !!! von den verbrechen die sie deckeln ganz zu schweigen !
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#29 goddamn. liberalAnonym
  • 02.08.2010, 20:43h
  • Antwort auf #4 von Hando
  • Also...

    So schlimm ist die kirchliche Situation in den USA nun auch wieder nicht. Und so rosig ist sie wiederum in Deutschland auch nicht. Es gibt in den USA etablierte Kirchen wie die relativ liberale 'Episcopal Church', die als Kirche der alten Eliten über wunderbare große Gebäude verfügt, und die 'United Church of Christ', die liberaler ist als die meisten deutschen ev. Landeskirchen und Partnerkirche der Ev. Kirche im Rheinland ist. Das Problem in den USA und in Deutschland ist dasselbe: auch liberale Kirchenmänner und -frauen wie der rhein. Präses Schneider oder Ex-Bischöfin Jepsen denken in teils naiver, teils taktischer Ökumene-Euphorie, sie hätten als demokratische Protestanten unheimlich viel gemeinsam mit autokratischen Kirchenfürsten wie Meisner und Overbeck, die ja nicht nur homophob sind, sondern auch Sympathien zum Klerikalismus des Franco-Faschismus (Opus Dei) zeigen. Auch durch inhumane Evangelikale sind liberale Protestanten leicht einzuschüchtern, anstatt freiheitliche Positionen offensiv zu vertreten...
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#30 stromboliProfil
  • 02.08.2010, 22:21hberlin
  • Antwort auf #24 von bravik
  • "Das Kind wird in Sünde gezeugt - so heißt es! Muss man als Christ aktzeptienen oder halt nicht dran glauben."
    dass mein lieber musst du schon mal genauer erklären, besonders wo du so schön formulierst: "Als Christ ist man nicht bei WÜNSCH-DIR-WAS."

    Eine so verquere sicht auf sexualität insgesamt und für uns besonders die des blick aufs homosexuelle, ist ein hohn!
    Ist hohn, weil das ursprüngliche in einer verachtenswerten weise stigmatisiert wird, um traditionel konstruierte machtverhältnisse bezüglich umgang der geschlechter miteinander zu festigen.. sünde ; was für ein anmaßendes wort für freude haben und freude bereiten die nicht sich den regeln eines gottes oder dessen weltlicher ratsherrenschaft unterwirft. Sünde; wie verlogen, wenn es um die einzigst vernünftige fähigkeit des menschen geht, beziehung zum nächsten über den sonstig vollzogenen akt der gewalt oder unterwerfung herzustellen!

    Austritt ist "unverständniss" zeigen wo doch die verlassenen sekten ohnenhin annimmt, dass durch das "heilige sakrament der taufe " der besitzanspruch geregelt ist! Dem etwas entgegen zu setzen, ist aufgeklärter bürgers höchste pflicht!
    Dem muss auch die öffentliche forderung nach beendigung der zwangseingliederung in eine religöse sekte im kleinkindesalter durch taufe erfolgt! Und jeder austretende sollte diese zwangstaufe öffentlich widerrufen! Kinder enttaufen lassen wenn so was sinn bereitet bei einer so unsinnigen sakralen handlung .

    Und: die freiheit der andersdenkenden ist eingeschränkt durch die hegemonie der "gläubigen und ihrer interessenverwalter.Da von gleichwertigkeit der freiheit anders zu denken und dies öffentlich dar zu stellen, in den selben ausmaß wie die kirchen sich darzustellen pflegen, ist mit zweierlei maß messen! Und ebenso verlogen, weil wohl wissend, wie die öffentlichkeitswirkung verteilt ist. Wer fragt denn nach, ob ich durch eure glaubenssprüchen nicht herablassend mich behandelt fühle.. das interessiert dich nicht... mich schon!
    Herablassend sind die kommentare der kirchen , herablassend die art wie die "waffe" sünde, gegen anders denkende benutzt wird.. das sollte dir zu denken geben .. mehr als die klage über die herablassung, in der wir ungläubigen uns gegen die aufpfropfung einer religion zu wehren veranlasst sind. Es ist ein krieg der worte und der inhalte.
    Und die aufforderung : "Setzt euch damit auseinander, forscht nacht, und ihr werden sehen, dass sich auch in der katholischen Kirche was tut.", ist symtomatisch für die arroganz und selbstgefälligkeit, mit der angenommen wird das , wenn nur die randerscheinungen, das fauule fleich entfernt ( papsttum??!), es einfach logisch sein muß dem christentum sich anzuschließen: Dem ein entschiedenes NEIN entgegen setzen.. das ist die einzigst lebbare form der erlangung INNERER FREIHEIT! Sicher nicht die freiheit, die ihr wollt!
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#31 bastapapsta
  • 02.08.2010, 22:42h
  • Antwort auf #24 von bravik
  • "Jedoch ist ihre Begründung, sie wolle Christi folgen aber keine Christin sein, schwachsinnig. Als Christ ist man nicht bei WÜNSCH-DIR-WAS. Für den Christen ist die Gemeinschaft WICHTIG."

    Jesus als erleuchteter Meister hat meiner Meinung nach nicht das Geringste mit den Christen zu tun. Diese Dogmen haben meiner Meinung nach seine Nachfahren aufgeschrieben und sie haben nicht das Geringste mit Jesus zu tun, im Gegenteil- so meine Sicht. Und so ist es auch Frau Rice
    gutes recht Jesus oder wie sie sich ausdrückt "Christus Botschaft für sich zu deuten oder zu empfinden.

    Aber genau DAS wollt ihr ja den Leuten verbieten, indem ihr eure Dogmen als die "einzige Wahrheit" anderen in perfider Weise aufdrängt.

    Genau so will die Kirche die fälschliche Botschaft, Homosexualität sei "wieder der Natur" Aber das ist typisch für die "aalglatten" Christen, dass man andere und ihre Religösität / Lebensweise nicht akzeptiert bzw. denunziert !
    Du zeigst damit nur einmal wieder das intollerante Muster dieser Denuntianten !

    "Freiheit ist Freiheit des Andersdenkenden."

    Zuerst willst du Frau Rice ihre individuelle Art bzw. Beziehung zu Jesus absprechen, sie dieser Freiheit berauben und dann der Satz.
    Das ist SCHIZOPHREN.

    "Papst Benedikt hat in seinem Kathechismus erklärt, dass wirkliche platonische Liebe zwischen Gleichgeschlechtlich en existieren kann."

    Da gibt es von der Scheinheiligkeit aber einige gegtenteilige Parolen !

    "obwohl die Evangelische Kirche sowohl Pfarrerinnen hat , sowie homosexuelle PfarrerINNEN!!!!! Das sollte man nie VEREINHEITLICHEN und sich immer fragen WARUM?"

    www.queer.de/detail.php?article_id=12431

    WARUM muss hier die evangelische neben der katholischen Kirche auch Andersgläubige/lebende denunzieren .
    Da hat auch die evangeliche Kirche sich mal wieder beeilt loszuschreinen, weil sie ihre Macht über Anderslebende verliert ???
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#32 stromboliProfil
#33 stromboliProfil
  • 03.08.2010, 11:39hberlin
  • Antwort auf #24 von bravik
  • " Das sollte man nie VEREINHEITLICHEN und sich immer fragen WARUM?"
    Ja , diese frage ist zu stellen, nur die antworten sind davon abhängig wie UNABHÄNGIG der fragende ist!
    Gläubige sind NIE unabhänig von ihren vorgaben und regeln.. ungläubige schon!
    Austritte deshalb nur der erste schritt sein kann um unsere welt zu ändern: kirche muss auch über die passivität hinaus bekämpft werden! Es langt nicht nur einfach austreten und alles läuft seinen aufrechten gang.
    Alternativen gibt es da nicht.. dass muss im bewusstsein vernunftbegabter menschen verankert werden!
    Die sozialen komponenten die sich kirchen angeeignet haben um ihre existenzberechtigung zu untermauern muss durch das kollektive bewusstsein des miteinanders und sozialer verantwortung für den nächsten geprägt sein! Und wir dürfen diesen anspruch nicht den religionen überlassen, sondern gegengewichte setzen die eine ablösung ermöglichen.
    Ich möchte nicht in einem krankenhaus von einem/er christlich geprägten person gepflegt werden (!) sondern von säkulär sozial bestimmten! Diesen ersatzbonus für unsere christlichen, aufs paradies spekulierenden untertanenzombis, möchte ich nicht fördern noch alimentieren. Selbst bei anerkennung der geleisteten arbeit!
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#34 tanimlamak...Anonym
#35 eMANcipation*Anonym
  • 03.08.2010, 12:30h
  • Antwort auf #32 von stromboli
  • Was machen wir?

    Sobald jemand uns des "Werbens" für unseren unmoralischen, sündigen "Lebensstil" bezichtigt, versichern wir mit gesenktem Haupt, dass wir ja nichts dafür können, schwul zu sein!

    Statt zu sagen: Wir sind stolz darauf, nicht so zu sein und nicht so zu leben, wie es Herrschafts- und Unterdrückungsideologien allen Menschen angebliche "Norm" aufdrücken wollen!

    Und statt endlich alternative Lebensmodelle mit Selbstbewusstsein und "mit modernen Mitteln" gerade für junge Menschen sichtbar zu machen, um ihnen neue Freiräume für ihre Selbstentdeckung und -findung zu eröffnen!

    Wir müssen deutlich machen: Es geht auch anders! Ohne Anbiederungsgehabe und falsche Zurückhaltung. Wenn wir wirklich etwas anderes zu bieten haben, dann brauchen wir uns damit auch nicht zu verstecken, sondern haben dasselbe Recht, für diese anderen Lebensweisen zu "werben", wie es verlogene Angsttreiber und Hassprediger für sich in Anspruch nehmen

    (obwohl dort die Grenze des mindestens psychischen Missbrauchs von Kindern zweifellos überschritten wird und diese Art der "Werbung", vielfach Zwangsrekrutierung, daher auch dringend unterbunden werden muss).
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#36 Yildirim GöktürkAnonym
  • 03.08.2010, 13:54h
  • Antwort auf #34 von tanimlamak...
  • Da geht's bestimmt um Geld, Gold, Diamanten und Brunne (ev.).

    Brücken ? Fehmarnbelt ? Öresund ?

    Bürgen ?

    Siebenbürgen stand von 1541 bis 1683 unter osmanischer Souveränität, wobei die Osmanen diesem Fürstentum eine weitgehende Autonomie gewährt hatten.
    Laut Brockhaus erlebte Siebenbürgen von 1541 bis 1683 sein "goldenes Zeitalter", eine kulturelle und wirtschaftliche Blüte.
    Brockhaus schreibt explizit nicht, dass dies die Zeit der Türkenherrschaft war.
    Zu dieser Zeit fanden in christlich regierten Ländern der Welt blutigste und mörderischste Verfolgungen, Ermordungen, Folterungen unter konkurrierenden christlichen Strömungen statt.
    Das goldene Zeitalter Siebenbürgens in dem Katholiken, Lutheraner, Calvinisten, Juden, Unitarier, Orthodoxe und Muslime in religiöser Toleranz erfolgreich mit- und nebeneinander wirtschafteten, endete 1683 unter der Herrschaft der Österreicher.

    Die ungarischrn Bauern prägten das geflügelte Wort: Lieber hundert Türken im Dorf als zehn Österreicher oder Ungarn. ...[den österreichischen] Generälen war es gleichgültig, wenn man ihren Soldaten nachsagte, daß sie die
    Dörfer plünderten und sich um die Not der Bauern wenig kümmerten. Türkische Truppen dagegen forderten von den Dörfern höchstens Proviant und bezahlten dafür.
    Waren die Türken menschlicher? Es könnte so scheinen. Auf jeden Fall waren sie bessere Politiker. (...) Heute noch wird die Meinung verbreitet, die ungarischen Christen hätten nichts sehnlicher gewünscht, als das türkische Joch abzuschütteln und sich mit ihren Glaubensbrüdern im Westen zu vereinen. Die
    osmanischen Untertanen jedoch brauchten nur einen Blick über die Grenze zu werfen, um von dieser Sehnsucht geheilt zu werden. Zwar stöhnte das Volk in Westungarn wie in Ostungarn unter hohen Steuern, aber sonst gab es bemer-
    kenswerte Unterschiede. Unter osmanischer Herrschaft durften die verschiedenen christlichen Konfessionen einträchtig nebeneinander leben.
    Einem Moslem war es gleichgültig, ob er es mit einem Katholiken, einem Protestanten oder einem Griechisch-Orthodoxen zu tun hatte. Für ihn waren sie eben alle Christen, und sie genossen gleichermaßen jene Toleranz, die im Koran den »Völkern des Buches« zugebilligt war. In Habsburgisch-Ungarn, wo Christen über Christen regierten, gab es - paradoxerweise - diesen religiösen Frieden nicht.
    In Osteuropa gab es hunderttausende von Christen, denen der Sieg der türkischen Waffen die Rettung vor Verfolgung bedeutete.
    So hat die oben erwähnte vernichtende Niederlage des ungarischen Königs bei Mohács
    am 29. August 1526 vor der Armee des Süleyman dem Prächtigen die Verfolgung durch die katholische Kirche beendet und die ungehinderte Ausbreitung des Protestantismus in Ungarn und in Osteuropa ermöglicht.
    Umgekehrt bedeutete nicht selten die Niederlage der Osmanen Tod und Verderben
    auch für tausende von Juden und Christen. So ermordeten die (katholischen) österreichischen und bayrischen Truppen, die am 2.9.1686 die Stadt Buda (heute Budapest) von den Türken eroberten, nicht nur alle Moslems, sondern auch tausende von Calvinisten (also Christen) und Juden, die in der Stadt über ein Jahrhundert zusammen mit den Türken gelebt hatten, einschließlich ihrer Frauen und Kinder.

    Martin Luther, Vom Kriege wider die Türken:

    Dazu, wie unser deutsches Volk ein wüstes wildes Vok ist, ja es schier halb Teufel
    halb Mensch sind, begehren etliche der Türken Kommen und Herrschft.[...]
    Weitere höre ich sagen, daß man in deutschen Landen findet, die des Türken Kommen und
    sein Regiment begehren, als die lieber unter den Türken als unter dem Kaiser oder den Fürsten sein wollen.[...] ...etliche sein Regiment loben, weil er jedermann glauben läßt, was man will, lediglich daß er der weltliche Herr sein will.
    [...] Denn der Papst ist in diesem Stück viel ärger als der Türke.
    Der Türke zwingt doch niemand, Christus zuverleugnen und seinem Glauben anzuhangen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #34 springen »
#37 Yildirim GöktürkAnonym
#38 stromboliProfil
#39 salaro
  • 03.08.2010, 19:05h
  • Antwort auf #38 von stromboli
  • Das kannte ich schon von einer Hausarbeit eines Bekannten. Das ging es um einen Text von Kossuth (s. google). Seite 152-155 o.s.ä.

    books.google.de/books?hl=de&lr=&id=I9ABAAAAYAAJ&oi=fnd&pg=PA
    7&dq=Kossuth+On+the+merits+of+Turkey&ots=tHHwQ-vGuj&sig=IK62
    ghJXHgcO17MBhi5RwXIeH_k#v=onepage&q=Kossuth%20On%20the%20mer
    its%20of%20Turkey&f=false


    Arg grobe Überstzung einer Rede, die Kossuth in den USA gehalten hat.

    On the merits of Turkey

    „Wenn wir einen Vergleich zwischen der türkischen Regierung und der österreichischen und der russischen Regierung bezüglich der Religionsfreiheit ziehen, so neigt der Zeiger völlig zu Gunsten der Türkei.
    Dort gibt es nicht nur Toleranz für alle Religionen, sondern die Regierung mischt
    sich nicht in deren religiöse Angelegenheiten ein, sondern überläßt es völlig ihrer eigenen Kontrolle.
    Demgegenüber unter Österreich, obwohl Autonomie (Selfgovernment) im Ergebnis von drei siegreichen Revolutionen gesichert wurde, mit Verträgen, die diese Revolutionen absicherten, und durch Hunderte von Gesetzen, Österreich hat trotzdem die Autonomie der protestantischen Kirche in Ungarn ausgelöscht, während die Türkei die Autonomie einer jeden religiösen Konfession akzeptiert und schützt.

    Rußland (wie es wohl bekannt ist) benutzt die Religion als ein politisches Werkzeug, verfolgt die Römisch-Katholischen und auch die Griechen und die Juden auf eine solche Art und Weise, daß das Herz eines Mannes dagegen
    revoltieren muß. Der Sultan ist, wann immer ein Fanatiker es wagt, in seinen weitem Herrschaftsgebiet die Religionsfreiheit eines Einzigen zu behelligen, der unermüdliche Vorkämpfer jener Religionsfreiheit, die überall unter seiner Herrschaft zugelassen ist.
    Ich muß wieder aus der Geschichte Ungarns folgende Tatsache zitieren: Als die eine Hälfte Ungarns sich unter türkischer Herrschaft befand und die andere Hälfte unter österreichischer, wurde die Religionsfreiheit in jenem Teil, der sich unter türkischer Herrschaft befand, immer ermutigt und es gab nicht nur eine volle Entwicklung von Protestantismus sondern auch Unitarismus wurde geschützt; doch später wurden die Unitaristen durch Österreich aller ihrer Bürgerrechte beraubt, weil sie Unitaristen waren, obwohl unsere Revolution ihre natür-
    liehen Rechte wieder anerkannt hatte. So waren die Bedingungen bezüglich der Religionsfreiheit unter der österreichischen und der türkischen Herrschaft."

    "Es ist erwähnenswert, daß der Türke niemals einen Eid gebrochen hat.
    Dahingegen gibt es auf dem europäischen Kontinent kaum eine einzige Dynastie, wo König, Prinz, Herzog oder Kaiser nicht seinen Glauben
    vor Gott und den Menschen gebrochen hätte."
  • Antworten » | Direktlink » | zu #38 springen »
#40 MariposaAnonym
  • 04.08.2010, 12:43h
  • Natürlich verdient Anne Rice Hochachtung. Ganz so nebenbei hat sie damit zudem vollkommen in der Nachfolge Christt gehandelt - sie ist also unfreiwillig Christin geblieben, nur lediglich von Jesus alleine und nicht von irgendwelchen freikirchlichen Haßpredigern (die übrigens noch wesentlich schlimmer sind als Schwester Benedikts und Co.) geleitet.

    Jesus ist wohl sehr traurig darüber, was so in seinem Fußvolk abgeht - Ausgrenzung und Diskriminierung von Minderheiten steht nämlich im totalen Gegensatz zu seiner Lehre.

    Ich wünsche Anne Rice Gottes Segen und daß sie bitte nicht den atheistischen Rattenfängern (O-Ton "Jesus ist tot" und ähnlicher Müll) auf den Leim geht. Man kann Christsein unabhängig von sämtlichen Kirchen und Gemeinden leben oder sich auch einer schwulenfreundlichen wie etwa MCC oder der Episkopalkirche anschließen.

    Geschrieben von Mariposa (ist schwul und Jesus Christus ist für ihn der einzige Superstar).
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