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  • 03. August 2010 21 2 Min.

Sling im Hobbykeller: Bitte Platz nehmen und anschnallen, der Spaß kann beginnen

Liebesschaukeln werden seit tausenden von Jahren verwendet - heutzutage kann man sie sogar bei Amazon bestellen.

Von Carsten Weidemann

Viele haben diese komischen Schaukeln schon einmal im Darkroom der einschlägigen Sauna gesehen oder in einem härteren Gay-Porno, aber wer hat schon mal drin gelegen? Keine Angst: Ein Sling ist nicht nur was für Hardcore-Freaks, sondern kann auch ein Lustbringer bei der täglichen Penetration sein.

Ein Sling ist eine aus Leder oder Kunststoff gefertigte Schaukel. In der Regel ist diese mit Ketten an der Decke eines Raumes befestigt, manchmal hängt sie auch an einer speziellen Stützkonstruktion. Der passive Partner kann sich bequem in ihr niederlassen, die Beine sind angehoben und damit aus dem Weg.

In manchen Schaukeln kann der Liegende sogar festgebunden werden - die Partner können ein tabuloses Rollenspiel beginnen. Die bequeme Liegeposition ermöglicht direkten Zugang zum Hintern: Ob nun ein Dildo eindringt, ein Schwanz oder gar eine Faust ist dabei völlig gleichgültig.


Auch beim Sling-Sex gibt es die verschiedensten Positionen

Solche Liebesschaukeln werden schon seit tausenden von Jahren verwendet - allerdings nicht in Europa. Denn während etwa von den alten Griechen und Römern allerlei sexuelle Fantasien in Reliefs oder Skulpturen gefunden wurden, gab es bislang keine Hinweise auf die Verwendung von Liebesschaukeln. In Südamerika sieht das aber ganz anders aus: Zahlreiche Wandmalereien zeigen, wie die Ureinwohner Pflanzen und Blätter dazu verwendeten, sich ihre eigenen Ur-Slings zu bauen.

Im Westen tauchte sie erst in den Zwanzigerjahren des letzten Jahrhunderts auf - in amerikanischen "Blue Movies", also frühen Pornofilmen. Erst die sexuelle Revolution in den Sechzigerjahren machte sie bekannt und beliebt. Junge Studenten kreierten ihre eigenen Slings, indem sie ganz normale Hängematten umbauten. Schließlich wurden Liebesschaukeln in den Achtzigerjahren industriell hergestellt und von Sexshops vertrieben. Sie sind heute besonders beliebt in schwulen Cruising-Clubs, aber auch heterosexuelle Swinger lieben sie. Zudem lassen sie sich in vielen Wohnungen finden - so mancher weiß nicht einmal, dass seine Eltern heimlich einen Sling in ihrem Schlafzimmer haben. Ein guter Hinweis dafür: ein Stahlhaken an der Decke des Raumes.

Für die Anschaffung eines Slings muss man Haus und Hof nicht mit einer Hypothek belasten: Viele gute Produkte gibt es bereits unter 200 Euro gibt - und man muss nicht mal in den Sexshop dafür, sondern kann sie mittlerweile sogar bei Amazon bestellen...

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-w-

#1 vingtans
  • 03.08.2010, 13:36h
  • nen dildo auf den nachtschrank,okay...nen plug auf der badezimmeramatur,meinetwegen...
    poppers im gefrierfach,ungewöhnlich aber hey wer es eben mag
    .

    aber ne sling im wohn- oder schlafzimmer?!

    naja wer seine bude eben zu nem darkroom gestalten mag ,..
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#2 Axel123Anonym
#3 CarstenFfm
  • 03.08.2010, 15:16h
  • Ich kann den Kauf eines privaten Slings nur empfehlen.

    Es ist einfach die geilste Position.


    und man kann auf Gayromeo gleich damit werben, dass man einen hat.
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