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Kommentare zu:
Verriet ein schwuler US-Soldat Staatsgeheimnisse?


#11 childhoodAnonym
  • 03.08.2010, 15:34h
  • Das Streubomben-Verbot tritt ohne USA, Russland, China, Indien und Israel in Kraft.

    Die größten Erzeuger von heimtückischen Bomben sind die USA, Russland, China und Israel.

    Jedes Land hat seine Einsatz- und Kriegsgeschichte.

    streubomben.de/
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#13 stromboliProfil
  • 03.08.2010, 17:04hberlin
  • Antwort auf #11 von childhood
  • der vollständigkeit halber : 28 Staaten produzierten im Jahr 2008 Streumunition:

    Ägypten, Brasilien, Bulgarien, China, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Indien, Irak, Iran, Israel, Italien, Japan, Nordkorea, Pakistan, Polen, Rumänien, Russland, Schweden, Serbien, Singapur, Slowakei, Spanien, Südafrika, Südkorea, Türkei, USA.

    Insgesamt haben mindestens 34 Staaten Streumuniution hergestellt; 17 davon produzieren laut Schätzungen auch noch im Jahre 2009.

    Hier finden Sie eine Karte mit den Ländern, die Streumunition produzieren oder produziert haben.


    17 Staaten haben seit den fünfziger Jahren Streumunition exportiert:

    Ägypten, Brasilien, Chile, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Israel, Moldawien, Russland, Schweden, Serbien, Slowakei, Spanien, Südafrika, Südkorea, Türkei, USA

    Etwa 30 Millionen Submunitionen wurden 2007 noch in Deutschland gelagert. Ein großer Teil davon besteht aus veralteten Modellen, die beim Abwurf viele Blindgänger hinterlassen. Bis zu 40% der abgeworfenen Submunition des Typs M77 (Firma Diehl) explodiert nicht sofort und könnte somit noch jahrzehntelang eine Bedrohung für die Zivilbevölkerung der betroffenen Länder darstellen.

    Rheinmetall und auch EADS sind zwei weitere bekannte Firmen, die an der Herstellung, Entwicklung und dem Export von Streumunition und Systemen, um die Munition abzuwerfen, beteiligt sind bzw. waren.

    Eine positive Entwicklung ist es, dass die Bundesregierung im Dezember 2008 den Vertrag über ein Verbot von Streumunition in Oslo unterzeichnet hat (s.a. "Der Weg zum Verbot"). Dieser verbietet nicht nur den Einsatz, sondern auch Entwicklung, Produktion, Lagerung und Transfer von allen bisher in militärischen Konflikten zum Einsatz gekommenen Typen von Streumunition.

    Wenn der Vertrag voraussichtlich 2010 in Kraft tritt, wird diese Waffengattung aber immer noch nicht vollständig aus den Arsenalen der beteiligten Staaten verbannt. So genannte "alternative Streumunition" wird im Vertrag nicht als Streumunition definiert und darf deshalb weiterhin verwendet werden.
    Um vom Verbot ausgenommen zu werden, müssen bestimmte Kriterien erfüllt werden, z.B. muss jede einzelne Submunition mindestens 4 Kilo wiegen, selbstständig Ziele finden und zerstören können und über eine elektronische Selbstzerstörung, bzw. -deaktivierung verfügen.

    Die SMArt-155 Submunition (Rheinmetall und Diehl) wird in Deutschland hergestellt und vom Hersteller als technologisch weltweit führend in diesem Bereich beschrieben. Angeblich ist sie in der Lage, Ziele sicher zu erkennen "und diese von Falschzielen zu unterscheiden." Wahrscheinlich wurden schon über 25.000 SMArt-Munitionen ("Submunition Artillerie") produziert. Der Stückpreis wird auf 20.000 Euro geschätzt. Einige Länder, z.B. Großbritannien und die Schweiz, haben die SMArt-Munition in Deutschland bestellt.

    www.streubomben.de/die-laender/die-produzenten.html

    Wir sehen: logistik und technologie vom feinsten aus deutschen landen auf den gabentisch der rohstoffländer!

    Ach und die ETHIK...
    JEDER, der in dem bereich in dem er arbeitet und mit solchen menschenverachtenden machenschaften in berührung kommt, sollte sich verpflichtet fühlen dies der weltöffentlichkeit darzulegen! Auch weil im nichts tun, mittäterschaft liegt!
    Schämen sollten sich auch die arbeiter bei heckler&koch und wie auch sonst die mordinstrumentehersteller sich nennen ; sie sichern sich ihren "wohlstand" auf kosten ermordeter und verstümmelter.
    Wenn wir nämlich den widerstand im naziregime als humanistische leisting alljährlich abfeiern, sollten wir auch die stillen helfer und verweigerer in heutigen zeiten unsere uneingeschränkte solidarität geben.

    Ich jedenfalls bin auf diesen -schwulen- ( wenn denn die information stimmt) mann und seiner civilcourage STOLZ!
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#14 FloAnonym
  • 03.08.2010, 17:22h
  • Antwort auf #8 von RotSchwGrünGelb
  • " Kriegsverbrechen, überhaupt die Folgen von Krieg, sollten unter Verschluss gehalten werden. "

    ??????

    Du hast meinen Kommentar nicht richtig gelesen oder nicht verstanden....

    Natürlich sollten Kriegsverbrechen veröffentlicht werden. Wo habe ich denn das Gegenteil behauptet?

    Ich habe nur gesagt, dass (unabhängig davon, wie man zu der Veröffentlichung steht) das ein Fest für die Homohasser wird, weil die jetzt sagen, dass die Schwulen der Nation schaden.

    Ich wollte ja gerade nicht eine Diskussion über die Veröffentlichung lostreten, sondern klar machen, dass das so oder so von Homohassern ausgenutzt wird.

    Und noch eine Bitte:
    ich meine stets nur das, was ich schreibe. Es wäre schön, wenn manche hier aufhören würden, immer irgendwelche abstrusen Dinge in Kommentare rein zu interpretieren. Ich weiß ja nicht, welche verwickelten Gedankengänge manche hier haben, aber das macht echt jede Diskussion kaputt, wenn man immer Sachen klarstellen muss, die man gar nicht gesagt hat und auch nicht meint.
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#15 salaro
  • 03.08.2010, 18:54h
  • Antwort auf #4 von hw
  • Der britische Vizepremierminister Nick Clegg hat im Unterhaus erklärt, der Krieg im Irak sei illegal.

    Der Parteivorsitzender der Liberalen machte die Aussage in der Fragestunde als Vertreter von Premierminister David Cameron, der sich auf einer Amerikareise befindet.

    Dann fügte er hinzu: "Möglicherweise wird er [Blair] eines Tages – vermutlich müssen wir auf seine Memoiren warten – für seine Rolle in der verhängnisvollsten Entscheidung überhaupt gerade stehen, die der illegalen Invasion des Irak."

    Zur Erinnerung, es waren Georg W. Bush und Toni Blair, welche die Welt voll ins Gesicht angelogen haben, mit der Behauptung, der Irak hätte Massenvernichtungswaffen und Saddam Hussein stelle eine immense Bedrohung für seine Nachbarn dar. Man müsse deswegen einen „Präventivkrieg“ führen. Wie bekannt ist, wurden nach dem Einmarsch aber keine Waffen gefunden.

    Angela Merkel hat übrigens auch damals im Februar 2003 in einem Artikel, der in der Washington Post veröffentlich wurde, gesagt, der Krieg gegen den Irak müsse geführt werden, Deutschland müsse Amerika dabei unterstützen und Bundeskanzler Schröder läge mit seiner Weigerung dran teilzunehmen falsch.

    Sollte die Aussage von Clegg über die Illegalität nun die Meinung der Regierungskoalition sein, dann ist der Weg für Klagen gegen den britischen Staat und gegen Armeeangehörige offen.

    Die Aussage von Clegg könnte Folgen haben, sagt Philippe Sands, Professor der Rechtswissenschaften in London. "Eine öffentliche Stellungnahme eines Regierungsmitglieds im Parlament zur rechtlichen Lage, wäre eine Äusserung, die einen internationalen Gerichtshof interessieren dürfte bei der Frage, ob der Krieg rechtens war oder nicht", zitiert der "Guardian" den Experten.

    Somit erhöhe sich die Wahrscheinlichkeit, dass die britische Regierung vor einem internationalen Gericht zur Rechenschaft gezogen werden könnte, prophezeit Sands.
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#16 AntifaschistaAnonym
#17 Aramis
  • 03.08.2010, 19:21h
  • Mal ganz unabhängig davon, was man von dem Krieg in Afghanistan hält...

    Was hat bitte die sexuelle Orientierung mit dem (?) möglichen Diebstahl von Militärgeheimnissen zu tun???
    WikiLeaks ist bestimmt nicht der heimliche Zufluchtsort für die im amerikanschen Militär Diskriminierten... das sollte mal schön getrennt werden...
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#18 BCAnonym
  • 03.08.2010, 20:01h
  • Antwort auf #17 von Aramis
  • Die Orientierung hat natürlich nichts damit zu tun, bzw. sollte sie nicht.

    Aber das ist ja leider der Punkt an der Geschichte, das wird noch groß ausgewalzt werden...

    Ob es nun "zumutbar" ist, sich mit Homosexuellen die Dusche zu teilen, wird nicht mehr wichtig sein, schließlich kann man ihnen eh nicht trauen... Sie stehlen Dokumente, verraten das Vaterland...

    Man darf die innere Logik des Militärs nicht außer acht lassen... Für humanitäre Gedanken ist kein Platz in den Reihen (völlig unabhängig, ob man sie befürwortet oder nicht), hier geht es nur im Befehle geben und wortgetreu befolgen...
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#19 RalfAnonym
  • 03.08.2010, 20:52h
  • Man nehme mal an, es handelte sich um einen Schwarzen oder einen Juden. Würde das dann auch so deutlich herausgestellt, als sei es gleichsam die Ursache des Verrats? Wohl kaum.
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#20 anonymusAnonym
  • 03.08.2010, 21:10h
  • Na bravo! Da hat er sich, seinem Heimatland und "uns" einen Bärendienst erwiesen.
    Daß im Krieg gelogen wird ist ja kein Geheimnis. Daß die US GIs ihren Hass auch an Unschuldigen abreagieren ist auch schon lange bekannt geworden.
    (Kam im Fernsehen - u. a im Zusammenhang mit der dubiosen Firma - Blackwater ... die jetzt wohl unter anderem Namen auch in Pakistan "operiert" - also diese ganzen "Enthüllungen" sind nicht wirklich neu.

    Aber wenn der Typ sich dazu entschließt in die Army zu gehen (was seine e i g e n e Entscheidung war) hat er sich auch wenigstens so patriotisch zu verhalten daß er seine Kameraden nicht unisono in den Dreck zieht. Er hätte diese Aufnahmen an bestimmte Stellen schicken können mit Hinweisen versehen wenn es ihm um die Gerechtigkeit für die Opfer gegangen wäre.
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