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  • 11. August 2010 92 2 Min.

Vereint nur in freundlichen Staaten: Sportmanager Michael Mronz und Außenminister Guido Westerwelle

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat in einem Interview mit der "Bunten" erklärt, er wolle mit seinem Partner Michael Mronz nicht in Länder reisen, in denen Homosexualität unter Strafe steht.

"Wir wollen den Gedanken der Toleranz in der Welt befördern. Aber wir wollen auch nicht das Gegenteil erreichen, indem wir uns unüberlegt verhalten", sagte der 47-Jährige über die rund 80 Länder, in denen gleich­geschlechtliche Liebe noch mit Geldbuße, Gefängnis oder Hinrichtung bestraft wird. Es sei daher "wichtig, dass wir unsere eigenen Maßstäbe von Toleranz leben und uns nicht die manchmal weniger toleranten Maßstäbe anderer zu eigen machen". Dabei gehe er nach einem einfachen Maßstab vor: "Erlaubt ist, was gefällt und keinem anderen schadet."

Westerwelle erklärte weiter, seine eigene Homosexualität habe ihn nicht in seinem Wirkungskreis eingeschränkt. Das habe sich "als unbegründete Sorge herausgestellt".

Bereits zuvor hatte der Außenminister bei Auslandsreisen in homofeindliche Staaten seinen Lebensgefährten zu Hause gelassen, etwa beim Besuch von Saudi-Arabien (queer.de berichtete). Im Januar begleitete der Sportmanager Mronz seinen Partner aber erstmals beim Staatsbesuch in Japan und China (queer.de berichtete).

Kritik am Vizekanzler und seinem Partner wurde in Deutschland nach einem Bericht des "Spiegel" laut, in dem über die Verquickung von Mronz' wirtschaftlichen Interessen mit Westerwelles Amt berichtet wurde. So nahm Westerwelle auch Geschäftspartner von Mronz auf Auslandsreisen mit oder machte Werbung für mindestens ein Projekt seines Lebensgefährten (queer.de berichtete).

Westerwelle wurde zuletzt für das schlechte Außenbild seiner Partei verantwortlich gemacht, die nach ihrem Traumergebnis von rund 15 Prozent bei der Bundestagswahl 2009 inzwischen bei Umfragen nur noch auf vier bis fünf Prozent kommt. Laut ZDF-Politbarometer ist er der unbeliebteste Außenminister in der Geschichte der Bundesrepublik. (dk)

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-w-

#1 RabaukeAnonym
  • 11.08.2010, 10:50h
  • Na , Herr Westerwelle liegt, glaubt man den Umfragewerten, bei Volk und Co im Keller. "Natürlich" muß Er jetzt mal wieder "Werbung" für die Homosexuellen dieser Nation "betreiben". Noch vor wenigen Wochen bremst diese Person, gemeinsam mit der "Angiepartei" die vollkommene Gleichberechtigung aus. Bekommt Herr Westerwelle dann einen Umfrage-Denkzettel auf sein kleines "Mäulchen", erinnert er sich plötzlich, wer oder was Ihn den wählte. Immer die Fahne so in den Wind hängen...........wie es gerade "recht" ist. Nicht wahr, Herr Westerwelle? Dann klappt das schon.............
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#2 HandoAnonym
  • 11.08.2010, 11:44h
  • Westerwelle wirkt wie ein junger Schnösel. Bei öffentlichen Auftritten im Ausland merkt man ihm seine Unsicherheit an. Ein typischer Fall von "Große Klappe, aber nichts dahinter". Peinlich, dass eine so bedeutendes Land wie Deutschland sich einen solchen Außenminister leistet.
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#3 stromboli
  • 11.08.2010, 12:10hberlin
  • Antwort auf #2 von Hando
  • da muß ich dir voll zustimmen!
    Instinktlos und unüberlegt der herr schnössel!
    Dabei wäre die "diplomatische waffe" der mitbringung des partners ein sichtbares durchdringen staatlicher intoleranzen!
    Auch saudis müssten sich überlegen, welchen sturm im wasserglas sie aufwirbeln, wenn sie den aussenminister einer "befreundeten macht" ausläd!

    Was die eigentlichen gründe sein dürften, liegen in der vergangenheit des herrn verborgen: homosexualität hatte bekanntlich NIE eine einfluss auf sein politisches wirken!
    In dieser form der selbstgerechten notlügerei hat er sich auf den vorsitz einer partei geschlichen. Das mag für eine partei vom format seiner drei-punkt-klitsche genügen, für ein wichtigeres amt wie die präsentation der BRD ist er nicht qualifiziert.
    Und ideen zur umsetzung globaler lösungen beschränken sich bei ihm offentsichtlich auf vom grundgesetz nicht (!) gedeckte tötungsaufträge.. auch wenn sie stellvertretend erfolgen.
    Da steht er inhaltlich näher an herrn J.v. rippentrop als geistigen ahnherrn!
    Aber vieleicht ist er auch nur die "vorhut" kommender ereignisse?!
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