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  • 14. August 2010 42 2 Min.

In Ludwighafen bleiben einem am Samstag solche Bilder wie hier aus Duisburg erspart (Bild: xtranews.de/flickr)

Die rechtsextreme NPD hat ihren für Samstag in Ludwigshafen geplanten Aufmarsch unter dem Motto "Normal ist anders. Für die traditionelle deutsche Familie. Gegen Gender Mainstreaming" überraschend abgesagt. Das berichtete ein Sprecher des Polizeipräsidiums Rheinpfalz gegenüber der Nachrichtenagentur dpa.

Der Schritt sei unter anderem damit begründet worden, dass die Veranstalter ein am gleichen Tag in Ludwigshafen organisiertes Kinderfest nicht gefährden wollten, um nicht "als Buhmann" dazustehen. Die Demonstration, zu der rund 60 Rechtsextreme erwartet worden waren, war als Gegenveranstaltung zum Christopher Street Day im benachbarten Mannheim gedacht.

Der NPD-Marsch war zunächst von der Ludwigshafener Stadtverwaltung verboten, am Freitag jedoch doch noch vom Verwaltungsgericht Neustadt unter Auflagen genehmigt worden (queer.de berichtete). Sie legten eine Wegstrecke fest, die vom Hauptbahnhof durch den Stadteil Süd führt und damit weit entfernt ist von dem großen Kinderspielfest in der Innenstadt. Die Mannheimer CSD-Veranstalter hatten die Genehmigung damals kritisiert: "Diese Gegen-Demonstration ist ein Schandfleck für die gesamte Metrolpolregion, sie diskriminiert nicht nur Homosexuelle, sondern sie stellt die Gleichstellung von Mann und Frau in Frage", sagte CSD-Sprecher Marc Geldon.

Ein breites Bündnis gegen Rechts hatte wegen der homophoben Aktion zu einer Kundgebung gegen Rechtsextremismus und Rassismus in Ludwigshafen aufgerufen. Die Mannheimer CSD-Veranstalter riefen die Aktion "Foto für Toleranz" ins Leben, um zu Beginn der Parade ein Zeichen gegen Rechtsextremismus zu setzen.

Geplant wurde die NPD-Demo vom 41-jährigen Partei-Fuktionär Christian Hehl aus Mannheim. Hehl ist mehrfach vorbestraft, unter anderem wegen Landfriedensbruch, gefährlicher Körperverletzung und Volksverhetzung. (cw)

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-w-

#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 14.08.2010, 14:14h
  • Erst das Verbot, dann die Zulassung und nun doch eine Absage - warum nicht gleich??? Die NPD und ihre subversiven Schlägertrupps sind persona non grata und werden es auch für immer bleiben!!!
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#2 Liedel
  • 14.08.2010, 16:37h
  • Gegen Gender Mainstreaming?
    Die scheinen ja eifrig Gabriele Kuby gelesen zu haben, die Nazis. Wobei man(n) von denen ja weiss, dass die meist zwar ganz dröhnend "deutsch fühlen", aber weniger lesen und schreiben können...
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#3 XDAAnonym
  • 14.08.2010, 18:04h
  • Antwort auf #2 von Liedel
  • Meiner Meinung nach wächst bei der NPD eine Generation nach, die sehr wohl lesen und schreiben kann und genau die unwissenden instrumentalisiert für ihre Schlägertrupps. Man sollte die NPD nicht unterschätzen. Aber genauso die Gefahr die von Linksradikalen ausgeht
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