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Kommentare zu:
Mega-Orgasmus-Training


#1 aufklärerAnonym
  • 22.08.2010, 16:38h
  • ok, schon klar, dass auch das orgasmus-buch beworben werden will.

    aber dennoch ein großes kompliment für diesen beitrag, der körperliche selbstentdeckung und -erfahrung für jungs und männer auf eine weise behandelt, wie es in unserer gesellschaft leider fast nie der fall ist!

    das ist die sexualaufklärung, die ich mir generell wünschen würde - nicht das übliche reduzieren von sexualität auf fortpflanzung (nicht einmal 1% dessen, was menschliche sexualität bedeutet) und auf dieser basis natürlich auf männlein-weiblein.

    bevor man seine sexualität wirklich genussvoll und erfüllend mit anderen leben kann, ist es notwendig, erst einmal seinen eigenen körper wirklich zu kennen und zu erfahren. sich mal auf sich selbst zu konzentrieren und nicht nur darauf, was einem das umfeld so als DIE sexualität verkauft ! in der lawinenartigen flut von äußerst einfältigen bildern, die ständig auf uns alle niederprasseln, gar nicht so einfach.

    es ist doch eigentlich unfassbar, dass jungs und männer zentrale sexualorgane wie die prostata und erogene zonen wie die hier behandelten größtenteils gar nicht kennen und auch nicht wahrnehmen. und warum? weil männlichkeit eben dadurch definiert wird, die ach so unwiderstehliche holde weiblichkeit anzuhimmeln und ja nicht irgend was an sich zu entdecken, was womöglich "schwul" sein oder zumindest so aufgefasst werden könnte !

    man beachte die tausenden foren-threads im internet, wo jungs im pubertätsalter sich für alles mögliche schwule interessieren, nur um sich im gleichen moment darüber zu vergewissern, dass sie natürlich nicht schwul sind ! spätestens da merkt man wieder, dass die natürliche entwicklung hin zur heterosexualität in wahrheit eine sozial konstruierte zwangsjacke ist.

    vor diesem hintergrund haben wir hier mal ein hervorragendes beispiel, wie offene, unverklemmte und respektvolle (vor den EIGENEN wünschen und bedürfnissen und neigungen der aufgeklärten!) sexualaufklärung aussehen sollte ! ein extrem wichtiger beitrag, von dessen sorte wir hoffentlich in naher zukunft sehr viel mehr zu sehen bekommen ! viele gerade junge männer werden solche angebote dankend annehmen und dabei sicherlich eine menge über sich selbst lernen.
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#2 Tim JohannesAnonym
  • 22.08.2010, 16:39h
  • Der Bericht vernachlässigt m.E. den Einfluss der Religion auf die menschliche Sexualität. Ich habe es gerade bei schwulen Männern katholischen Glaubens immer wieder erlebt, dass diese Probleme mit ihrer Sexualität und damit auch mit ihrer Orgasmusfähigkeit hatten. Die katholische Kirche beeinflusst die Menschen mit ihrer Sexualmoral so sehr, dass sie ihre sexuellen Bedürfnisse nicht wirklich ausleben können. Das beginnt mit der Beschränkung des Geschlechtsverkehrs auf die Fortpflanzung und endet mit der Diskriminierung von Homosexuellen.
    Deshalb bin ich froh, dass ich Mitglied der lutherischen Kirche bin! Schon Luther selbst wird mit den Worten zitiert: "Aus einem verzagten Arsch kommt kein fröhlicher Furz". Auch das spricht für die Lebensbejahung (und damit auch für die Freude am sexuellen Leben) in der lutherischen Kirche.
    Im schwedischen Stockholm gibt es sogar eine offen lesbisch lebende Frau als Bischöfin. Auch können sich Homo-Paare in Schweden kirchlich trauen lassen! Deshalb finden homosexuell veranlagte Menschen nur in der lutherischen Kirche ihr Glück. Ich habe der katholischen Kirche schon vor Jahren den Rücken gekehrt. Seither kann ich Sexualität auch viel mehr genießen und erlebe den Orgasmus wesentlich intensiver. Fast würde ich sagen, dass Menschen lutherischen Glaubens den besseren Sex haben! Deshalb bin ich sehr froh, dass ich der lutherischen Kirche angehöre.
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#3 eMANcipation*Anonym
  • 22.08.2010, 17:51h
  • Antwort auf #2 von Tim Johannes
  • Schützt Kinder (Definition: siehe "Schutzalter" Sexualität) vor JEDEM Einfluss von Religion und vor der perversen Zwangsrekrutierung zu deren Alimentierung!

    Religiöse Propaganda und Gehirnwäsche, die immer verbunden ist mit Herrschaft, Unterdrückung, Angst"moral" und Unterdrückung, ist MISSBRAUCH!
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#4 tierpflegerAnonym
#5 schwulenaktivist
  • 22.08.2010, 17:54h
  • Was mich an der ganzen "Sexualberatung" aus dem Hause Gmünder und anderen "blauen" Portalen nervt, ist die wiederholte Tendenz, Accessoires anzupreisen, wie weiland Beate Uhse nach dem Krieg für gelangweilte Heteros...

    Auch der stete "olympische Leistungsdruck" in der Sexualität ist nix anderes als die Übernahme heterosexueller Normen in die Homosexualität!

    Dies geht immer mehr auf Kosten der menschlichen Befriedigung. Was nützt mir der grösste Schwanz und das geilste Accessoire und der Unterbruch des Orgasmus? Wenn einer dann nur stammeln kann, statt seine Gefühle zu äussern, nützt das keinem!

    Vor allem, wenn es nichts miteinander zu reden gibt, greift der Hetero schnell mal nach dem Kamasutra, um es von vorne - aber nicht bis hinten, durchzuäffen...

    Ich habe das auf meinem Blog über den "Gay Sex Guide" eindrücklich beschrieben!

    www.arcados.ch/?p=77

    Schwul kann es auch an hetero Strichern erleben: Sie kapieren nicht, dass der Lustgewinn des Freiers AUCH an der Lust des Strichers hängt, diese haben aber nur den Einbahnsex gelernt...
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#6 BerlusconiAnonym
  • 22.08.2010, 20:05h
  • Antwort auf #2 von Tim Johannes
  • "..Ich habe es gerade bei schwulen Männern katholischen Glaubens immer wieder erlebt, dass diese Probleme mit ihrer Sexualität und damit auch mit ihrer Orgasmusfähigkeit hatten. Die katholische Kirche beeinflusst die Menschen mit ihrer Sexualmoral so sehr, dass sie ihre sexuellen Bedürfnisse nicht wirklich ausleben können..."

    Mir ist das sehr recht.
    So kann mir das unten nicht passieren.
    Letztens habe ich sie an meinen
    Filmchen riechen lassen.

    Streit um Roma-Politik
    Priester betet für Sarkozy-Herzinfarkt

    www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,713142,00.html
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#7 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 22.08.2010, 20:33h
  • Dann habe ich immer alles richtig gemacht. Wußte nur nicht, daß die Region einen hochkomplexen Namen hat!
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#8 sojaAnonym
#9 ExAnonym
  • 22.08.2010, 21:18h
  • Antwort auf #5 von schwulenaktivist
  • Erstens gibt es gar nicht so viele reine hetero Stricher, weil selbst unter den Drogensüchtigen nicht alle auf den Strich gehen. Viele nutzen Arten der Beschaffungskriminalität, dealen usw und finanzieren sich ihre Sucht. Schwule und Bi Jungs landen häufiger auf dem Strich als Heten.

    Und von den hetero Strichern die freiwillig, also ohne Drogensucht etc., anschaffen haben viele bisexuelle Tendenzen.
    Das sind so meine Erfahrungen mit früheren "Arbeitskollegen"

    Aber auch als schwuler Prostituierter kann ich sagen das sich der Lustgewinn durch Freier sehr in Grenzen hält. Nach mehreren Freiern kommt mal einer mit dem es richtig Spass macht, ist aber nicht häufig.
    Ich war sehr jung und vielleicht ist es bei den "älteren" Callboys anders und die können besser auf die Freier eingehen.
    So edel wie du denkst sind viele Freier nicht das es sie interessiert wie es dem Stricher geht..
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#10 KameliendameEhemaliges Profil
  • 22.08.2010, 22:28h
  • Antwort auf #1 von aufklärer
  • Ist das mal wieder lächerlich .
    Und gleich forderste noch ernsthaft das der Lehrer sich im Sexualkunde-Untericht die Prostatamassage vor der Klasse geben soll damit alle Jungs wissen wie das geht.

    Es gibt im Netz wahrlich genug Infos für jeden der sie finden will.
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#11 aufklärerAnonym
  • 23.08.2010, 10:12h
  • Antwort auf #10 von Kameliendame
  • hoppla, das sind dieselben "argumente", die man bei welt-online und co. lesen darf, wenn mal ein grüner oder linker bildungspolitiker fordert, allgemein homosexualität in die lehrpläne aufzunehmen.

    was hast du davon, dass in den lehrplänen der meisten bundesländer sexualität nicht mit lust in verbindung gebracht wird und jungs und männer nicht über ihre sexualorgane aufgeklärt werden?

    was ist "lächerlich" daran, eben diese aufklärung zu fordern?

    warum soll man über lust und formen des lustgewinns nicht offen und unverklemmt mit jungen menschen sprechen, und zwar über alle formen, nicht nur über die, die als angebliche norm gelten?

    das wäre auch der beste weg, um dafür zu sorgen, dass am äußersten ende der fahnenstange nicht einige wenige auf grund unterdrückter sexueller bedürfnisse meinen, diese gewaltsam an schwächeren "befriedigen" zu müssen!

    frauen - um die es hier aber ausnahmsweise mal nicht geht - haben es immerhin auch so weit gebracht, dass ihr so genannter g-punkt inzwischen in der sexualaufklärung, sogar in den schulen, erwähnung findet.
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#12 schwulenaktivist
  • 23.08.2010, 10:25h
  • @9 EX: Es sind weder Stricher noch Escortboys, noch Freier edel!
    Aber einen hetero rieche ich klar heraus! ;)
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#13 MIZAnonym
#14 KameliendameEhemaliges Profil
  • 23.08.2010, 14:07h
  • Antwort auf #11 von aufklärer
  • Dagegen Homosexualität allgemein in Lehrpläne aufzunehmen hab ich nichts. Ich finds gut wenn in Schulbüchern zb endlich auch schwule Menschen vorkommen. Als Paar wie auch single...

    Allerdings bleibt es absolut lächerlich zu fordern die Schule solle Jugendlichen Methoden zum Lustgewinn beibringen. Wie bekomme ich nen Mega -Orgasmus ist ganz sicher nichts wofür ne Schule zuständig ist. Und das gilt für Männer wie für Frauen.

    Komm mal von deinen kruden Schreibtischphantasien zurück ins richtige Leben.

    Ach und nochwas es ist absoluter quatsch zu behaupten die Jugendlichen wüssten gar nicht das sie ne Prostata hätten. Vor 10 Jahren als ich 14 war fand die schon längst Erwähnung im Untericht.

    Den Unsinn den du forderst wird zum Glück wohl nie einer einführen.
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#15 MIZAnonym
  • 23.08.2010, 14:37h
  • Ich bin mir nicht so sicher, ob derartige Ratschläge tatsächlich immer ihre gute Wirkung erzielen. Eine andere Betrachtung wäre für mich, dass dadurch ein gewisser sexueller Leistungsdruck erzeugt wird, was man(n) nicht alles haben und können muss:
    - eine Latte stattlicher Größe, bestenfalls XL
    - schöne dicke Eier, echte Bullenklöten eben
    - eine gewaltige Ladung Sperma jederzeit
    - und allzeit können müssen

    Und nun soll man(n) auch noch irgendwo zwischen Sack und Arsch einen PC- Muskel nicht nur finden, sondern auch noch zu kontrollieren lernen....!?

    Den G-Punkt der Frau suchen übrigens Frauen wie Männer seit Generationen. Ob dieser Punkt, den der Gynäkologe Gräfenberg da entdeckt haben will, wirklich existiert, ist bis heute wissenschaftlich höchst umstritten. Aber ist ja schön, wenn Frauen sich mit ihrem Körper beschäftigen und Heteromänner eine echte sexuelle Herausforderung haben.

    Ich sehe uns Schwuppen schon in den Tiefen der Darkrooms irren: immer auf der Suche nach dem PC-Punkt des jweiligen Sexpartners. Heiliger Bimbam!
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#16 aufklärerAnonym
  • 23.08.2010, 14:38h
  • Antwort auf #14 von Kameliendame
  • also, dass die prostata etwas mit lustgewinn bei jungs und männern zu tun hat, ist eine tatsache fernab des schreibtischs, die aber in der so genannten sexualaufklärung in der schule und auch sonstwo üblicherweise keine erwähnung findet.

    wo sonst gehört aber sowas hin, wenn nicht dort, wo man angeblich aufklären will?

    niemand verlangt, dass alle techniken und praktiken im detail behandelt werden - obwohl mit der hetero-standardpraxis, die sehr wohl ausführlich behandelt wird, offenbar auch niemand probleme hat. sexualorgane und deren funktion jenseits der fortpflanzung und im sinne der selbstentdeckung anzusprechen, ist vielleicht für dich "lächerlich", für die betreffende altersgruppe aber in der regel genau das, was sie in erster linie interessiert und beschäftigt (und nicht etwa das kinderkriegen).

    da muss man in einem sexualunterricht, der diesen namen verdient, offenheit und unverklemmtheit und vor allem gleichberechtigung aller orientierungen und neigungen deutlich machen. das mag für leute, die sich im status quo so gut aufgehoben fühlen, ganz was außergewöhnliches oder womöglich "bäh" sein (wie gesagt: beim hetero-standardsex ist es das komischerweise auch in der schule nicht - warum eigentlich?), aber die realität bestätigt immer wieder, wie verdammt schwer es viele junge menschen haben, weil über diese dinge nicht offen gesprochen wird!
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#17 FragenderAnonym
#18 KameliendameEhemaliges Profil
  • 23.08.2010, 15:08h
  • Antwort auf #16 von aufklärer
  • Zitat: "...obwohl mit der hetero-standardpraxis, die sehr wohl ausführlich behandelt wird, offenbar auch niemand probleme hat. "

    Völliger Blödsinn. Auch wenns um Heten-Sex geht gibts in Schulen keinen Untericht a la wie besorg ichs ihr am besten.
    Und es wird auch keinem Mädchen gezeigt wie sie sich am besten fingert.

    Du redest einfach Schwachsinn. Was es gibt ist Auflärung darüber wie man ein Kind zeugt UND daran angeknüpft SEHR WICHTIG wie man das verhindert und VERHÜTET! Und das das ja wohl enorm sinnvoll ist wirst du nicht bestreiten wollen.

    Zitat: "sexualorgane und deren funktion jenseits der fortpflanzung und im sinne der selbstentdeckung anzusprechen, ist vielleicht für dich "lächerlich", für die betreffende altersgruppe aber in der regel genau das, was sie in erster linie interessiert und beschäftigt"

    Das ist richtig das es interessiert. Aber es sind deine AltHerren-Phantasien das die Jugendlichen das von nem alten Sack inner Schule beigebracht bekommen wollen. Get alive!
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#19 MIZAnonym
#20 aufklärerAnonym
  • 23.08.2010, 15:39h
  • Antwort auf #18 von Kameliendame
  • ok, dann nennen wir's nicht mehr sexualaufklärung.

    denn die müsste zur kenntnis nehmen, dass sexualität in 99,9% der fälle nichts mit fortpflanzung zu tun hat, sondern ein menschliches grundbedürfnis ist, bei dem lust im vordergrund steht.

    sexualorgane in diesem sinne anzusprechen sollte selbstverständlicher teil der aufklärung sein. ohne wertung, ohne hierarchien, ohne gut - schlecht, ohne zu unterstellen, dass es jeweils der neigung des einzelnen entspricht, einfach nur als wissenschaftlich-empirische tatsache.

    nicht mehr und nicht weniger habe ich geschrieben, und die meisten scheinen das auch verstanden zu haben.

    dass du dies zum anlass nimmst, hier den moralischen zeigefinger zu erheben und indirekt die pädo-keule ("altherrenphantasien" - jugendliche) zu schwingen, sagt mehr über dich aus als über jeden anderen hier.

    ich bin übrigens weder alt noch herr und die aufforderung "get a life" (das meintest du wohl, denn lebendig bin ich schon) gebe ich dankend an moralisierende aufpasserinnen, die zumindest nicht behaupten können, aus eigener erfahrung zu sprechen, zurück!
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#21 LukasAnonym
  • 23.08.2010, 15:56h
  • Antwort auf #18 von Kameliendame
  • Sorry Kameliendame aber was du schreibst ist Schwachsinn.
    Meine Schulzeit ist nicht lange her und der Aufklärungsunterricht bestand aus einem Lehrer mit hochrotem Kopf der uns die Sexualorgane erklärt hat ( erklärt ist übertrieben, eher erwähnt) und was übers Kinderkriegen.
    Jahre später war das Thema Verhütung dran, aber es ging nur um Schwangerschaft. Über HIV und Geschlechtskrankheiten gab es kurz den Nebensatz das man Kondome nehmen soll wenn man Sex hat "ohne das man miteinander geht."

    Abgesehen vom Thema Aufklärung hatten die Mädchen einen extra Thementag in dem es über " Frauenthemen" gehen sollte. Was da beredet/ erklärt wurde weiss ich nicht.
    Für Jungs gab es keinen extra " Männertag"

    Über das Thema Homosexualität bin ich von einem Mitschüler aufgeklärt worden
    Im Ethikuntericht hatten wir zwar das Thema Homosexualität allgemein, aber sexuelle Aufklärung hatten wir im Gegensatz zum Heterosex nicht.

    Auch interessant, im Ethikunterricht gab es mal das Thema Prostitution. Es wurde nicht einmal erwähnt das auch Jungen und Männer davon betroffen sein können.
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#22 GastGastGastAnonym
  • 23.08.2010, 16:19h
  • Also grundsätzlich sehe ich das auch so, daß der Sexualkundeunterricht deutlich anders bzw. deutlich besser gestaltet werden sollte.

    Meine Schulzeit ist noch nicht so übermäßig lange her und da hatte dieser Unterricht seinen Namen wirklich nicht verdient. In der 5. Klasse hatten wir mal für wenige Wochen eine Unterrichtseinheit wo sehr abstrakt die Geschlechtsorgane besprochen wurden, wobei da absolut der rein biologische Aspekt im Vordergrund stand. Es ging praktisch nur, darum wie ein Kind gezeugt und dann ausgetragen wird, daß Sexualität auch etwas mit Spass zu tun hat kam nicht vor, daß es auch etwas außerhalb von heterosexuellem Sex gibt erst recht nicht. Das Thema Verhütung wurde mal in einer Viertelstunde angesprochen, indem die verschiedenen Methoden kurz aufgezählt wurden. Damit hatte sich das schon erschöpft.

    Für die 8. Klasse war eigentlich auch nochmal Sexualkunde vorgesehen, die dann wohl auch etwas mehr praxisorientiert sein sollte, da die Kinderchen ja so langsam in einem Alter waren wo es dahingehend ernst wurde. Aber während teilweise in der Parallelklasse das besprochen wurde hat unsere damalige Biolehrerin das Thema einfach komplett weggelassen und irgend was ganz anderes im Unterricht durchgenomen.

    Das kann natürlich so nicht sein. Da erwarte ich nun wirklich etwas ganz anderes, angefangen damit daß Sexualkunde überhaupt mal stattfindet, wenn sie im Lehrplan steht. Ich bin selbstverständlich auch dafür daß es nicht mehr darum gehen sollte nur die Fortpflanzung zu betonen und auch nicht nur Heterosexualität zu propagieren.

    Einen konkreten Unterricht, wie man es sich und seinem Partner am besten besorgt halte ich aber auch für falsch an dieser Stelle. Es reicht wenn man den Schülern rüberbringt, daß Spass am Sex und Experimentierfreudigkeit gute Sachen sind. Wenn ihnen da keiner moralischen Hemmnisse in den Weg legt, dann werden sie von ganz alleine auf die Idee kommen sich da Informationen zu holen (z.B. auf ner Seite wie hier). Das reicht doch völlig aus.
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#23 MIZAnonym
  • 23.08.2010, 16:46h
  • Ich denke, dass der Sexualkundeunterricht auch heute noch an vielen Stellen zu wünschen übrig lässt. Allerdings darf man auch nicht so tun, als habe sich dabei in den letzten Jahrzehnten gar nichts verändert.
    Zunächst würde ich unterscheiden, ob solche Aufklärunngsveranstaltung vom Lehrpersonal der Schule durchgeführt werden oder von externen Referenten. Viele Beratungsstellen (Aidshilfen, AWO, pro familia etc.) bieten das nämlich heute den Schulen an. In der Regel haben die MitarbeiterInnen solcher Beratungsstellen eine sexualpädagogische Qualifikation - das unterscheidet sie erheblich vom Biolehrer, der als Pauker nur sexualbiologisches Grundwissen vermitteln will und noch ein bißchen Gefahrenabwehr-Pädagogik ("Hütet euch vor einer ungewollten Schwangerschaft!") betreibt.
    Sexualpädagogen berücksichtigen natürlich die sexuelle Vielfalt und sie dürfen auch das Lustvolle an der Sexualität betonen. Das hat nichts mit pädosexuellen Altherren-Fantasien zu tun, sondern berücksichtigt die Lebenswelten der jungen Leute.

    Mag ja sein, dass es derartige Angebote nicht in jeder Stadt oder an jeder Schule gibt, aber so allgemein ist das Netz doch eng gesponnen. Und Jugendsexualität ist derzeit ein prominentes Thema - leider eher aus den ganzen Skandalnummern heraus (sexuelle Verwahrlosung Jugendlicher, Teenagerschwangerschaften, sexuelle Gewalt unter jungen Leuten, Generation Porno usw.).

    .
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#24 schwubsAnonym
  • 23.08.2010, 17:15h
  • hey leute

    also bei mir war der sexualkundeunterricht auch echt kacke, muss ich schon so sagen. wir hatten nämlich nen biolehrer der zugleich katholischer priester war und auch katholische reli unterrichtet hat. und nein das war ne öffentliche schule, keine speziell christliche.

    ihr könnt euch sicher vorstellen wie der unterricht abgelaufen ist. erst hat der quasi nur von bienchen und blümchen erzählt, ist echt nur dann mal konkret geworden, wenns unbedingt nötig war. der war so richtig voller abscheu wenn er irgend ein schmutziges wort wie penis oder vagina mal in den mund nehmen musste.

    natürlich hat er dann auch sozusagen rüber gebracht das sex quasi immer etwas schmutziges und sündhaftes sei und daß sowas absolut nur in der ehe zum kinderkriegen da sei. spass dürfte das eigentlich gar nicht richtig machen, denn das wäre ja alles nur pfui.

    verhütungsmittel wären ja auch alle nur teufelswerk und wir sollten die bloß nicht nehmen sondern schön enthaltsam leben bis zur hochtzeit. also das war echt sowas von mittelalterlich was der in dem unterricht erzählt hat, da frage ich mich wie man so jemanden auf schüler loslassen kann, die etwas über ihre sexualität lernen sollen.

    das darf echt nicht weiter vorkommen

    schwubs
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#25 Tim JohannesAnonym
  • 23.08.2010, 17:45h
  • Antwort auf #24 von schwubs
  • Das wäre Dir bei einem evangelischen Pfarrer nicht passiert. Die lutherische Kirche ist liberal und offen für alle Facetten menschlicher Sexualität. Ein leuchtendes Beispiel dafür ist die Stockholmer Bischöfin Eva Brunne, die offen lesbisch lebt. Angehörige der lutherischen Kirche haben nicht nur kein Problem mit Sexualität, sie haben auch den besseren Sex, weil sie frei sind von den moralisierenden Werten der katholischen Kirche. Deshalb bin ich froh, dass ich schon lange aus der katholischen Kirche ausgetreten und ein Mitglied der lutherischen Kirche geworden bin.

    Gibt es diese Duplo-Figuren auch als Martin Luther? Oder vielleicht sogar schon von Eva Brunne? Hat da jemand einen Link?
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#26 KameliendameEhemaliges Profil
  • 23.08.2010, 18:21h
  • Antwort auf #20 von aufklärer
  • "ich bin übrigens weder alt noch herr"

    Wie gut das wir alle wissen das du dir zu jedem neuen Nickname unter dem du hier schreibst auch nen neues Alter ausdenkst.

    Ach und was die angebliche Pädo-Keule angeht. Du red einfach mal mit Jugendlichen. Die allermeisten ham schlichtweg keinen Bock das ihnen nen alter Sack im Unterricht Methoden zur Luststeigerung erzählt.
    Schwer für dich zu akzeptieren das die deinen missionarischen Eifer gar nicht wollen, wa?

    Tja so ist das Leben....
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#27 NachhilfeAnonym
  • 23.08.2010, 18:34h
  • Antwort auf #24 von schwubs
  • Soll ich mir jetzt auch eine Figur ausdenken, die sagt, dass sie gerade aus der Schule rausgekommen ist?

    Marc Kevin : Hallo, ich wollte nur mal schreiben, das Sexualkunde nur sehr wenig im Unterricht behandelt wird. Wir haben bloss mal in Bio gemacht und für die Lehrerin war es ziemlich anstrengend, weil ständig jemand Witze über große Brüste machte und sie einmal rot dabei wurde. Danach hat sie nur noch den Zyklus der Frau und die ganzen Hormone und Organe dabei mit uns durchgenommen, weil sie meinte, für das andere wären wir anscheinend nicht interessiert genug und dann den Rest durch Referate mit Eigenrecherche behandelt. Wir müssten schließlich auch ins Internet gehen lernen, um uns selbst zu informieren, hat auch ganz gut geklappt, bis dann einer anfing die Links von kostenlosen Pornoseiten rumzugeben, da hat sie gesagt, es reicht jetzt mit Sexualkunde.
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#28 seb1983
  • 23.08.2010, 18:53h
  • Also Aufklärungsunterricht bietet mit Sicherheit noch genug Raum für Verbesserung, insbesondere was Homosexualität angeht, aber manches hier ist doch völlig weltfremd.

    Wenn ich mir auch nur vorstelle wie irgendeiner unserer Lehrer uns was von Spaß an geilem Sex erzählt hätte oder wie man sich am besten den Finger in den Po steckt, dann rollen sich mir die Zehennägel auf.
    Hätte das dem für meinen Eindruck damals alten Sack ohnehin nicht geglaubt
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#29 HelmutAnonym
#30 neu hierAnonym
  • 23.08.2010, 19:56h
  • Hai bin der Niro.
    Morgen haben wir SexU in der Schule. Ich hoffe sehr unser Lehrer zeigt uns den PC Muskel von dem ich von euch gelesen hab. Ich frage ihn am besten danach. Kannte bisher nur den PC als Computer lol.
    Dann weiss ich was mit meinem Freund noch machen kann denn nur figgen ist mit der Zeit öde.
    Ich sach euch morgen wie die in der Schule reagiert haben auf eurere Vorschläge.
    Ciao
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#31 seb1983
#32 stromboliProfil
  • 23.08.2010, 20:14hberlin
  • Antwort auf #27 von Nachhilfe
  • na da kommen wir doch langsam auf den punkt: vieleicht gibt es eine "biologische aufklärung" aber sicher keine aufklärung über lust!
    Und darüber sollte man im zusammenhang mit sexualität reden!
    Die - biene-bestäubt-fruchtstengel -variante ist ein abgstandener hut!
    Mögen sich auch kameliendame und aufklärer dabei in die haare kommen, es lässt zwei schlüsse zu:
    1.) schule kann nur ein bedingter rahmen für aufklärung sein, solange das sexuelle als ganzes weiterhin tabu- zonen unterliegt!
    Scham zum beispiel ist ein solches tabu hemmnis!
    Sie schafft auch die schwierigkeit der vermittlung sexueller vulgaritäten die erwachsene und heranwachsende voneinander trennen. Mit ein grund warum weiterhin die aufklärung vor allen dingen nicht vom elternhaus kommt sondern in der gruppe stattfindet. Was dank internet gefördert aber nicht zur lösung der probleme führt; aufklärung ist auch etwas sehr persönlich erfahrenes und oft nur durch direkte erfahrung erlebt!

    Erziehung und "aufklärung bis in die anfänge der industrialisierung fanden vor ort, in den lebensräumen , sprich gemeinschaftsschlafzimmern statt, wo eltern von ihren kindern nur durch einen vorhang getrennt, ihren nächtlichen angelegenheiten nachgingen!
    Und es gab die aufklärung durch bild, gesang und zote!
    Das hatte teilhabe , an dem alle generationsübergreifend teilnahmen und nicht wie heute in getrennten zimmern lauschend und in der schultoilette mal ein geschlechtsteil präsentiert wird .
    Die hatten eine defftige aber auch klare sprache, die nicht sich durch kirchlliche regeln unterdrücken lies.
    Mit der verbürgerlichung und damit der entstehung des kleinbürgertums kommt auch eine sexualmoral und weitergabe auf, die mehr einschränkt als offenbart.
    Selbst der billigste porno heute, weniger die lust erweitert als vielmehr lust zur köperlichen ertüchtigung verkommen lässt.
    Wie aber soll eine lehrerin , die selbst ihres körpers unsicher konditioniert wurde , wie soll die den ursprünglichen , unverfänglichen auch zotigen anforderungen von jugendlichen vergleichsanzüglichkeiten stand halten, wenns dann um ihre titten geht , die vieleicht die phantasie von jungs und mädchen anregt ; wie soll sie ihnen vermitteln, dass sie auch stolz drauf ist ihre phantasie angeregt zu haben...
    Ausdruch eigenr liebe zu ihrem körper und was der ausstrahlenm kann... Da hätten wir einen ersten bezugspunkt, wie lust erfahrbar gemacht werden kann ohne anzüglich daherzukommen!
    Aber : Entweder wird ihr pädophiles muster unterstellt oder die schamgrenze als überschritten gesehen. Das macht sie erröten; das schlechte implantierte moralgewissen!
    Was also soll ein schüler hieran lernen ausser : lust ist etwas, dass offensichtlich zweierlei bewertet wird.

    2.) wir haben in den letzten jahren eine entwicklung der sexualisierung weiter bereiche der öffentlichen räume erlebt, die sich auf "stilisierung" beruft.
    Körper, ausschnitte und einzelteile der körper werden instrumentalisiert. Brüste sind nicht mehr nur das , was die natur hergibt im einzeln , sondern sie sind einzelausgestellte massenartikel, die genormt, unsere wahrnehmen von titten bestimmt.
    Ich sprech bei den frauen/ mädchen bereits von einer BARBIE-isierung der frauen. Paris hilton als negatives idelabeispiel dieser verallgemeinerung eines weiblichkeitsideales.
    Und: schrecklicher kann es kaum noch kommen.

    Auch der mann hat den barbie-ken verinnnerlicht und in der findung des "neuen" maskulinen mannes seine anabolikamännlichkeit verwechselt mit der eines aktiv lebenden, dem bewegung spass macht ohne ins leistungskoma zu verfallen.
    Ein schwanz nicht mehr als etwas schönes zum anfassen und mehr betrachtet wird, sondern als instrument, dass nach länge, härte und spritzfreudigkeit bewertet wird.
    Leistungssportler sucht loch!

    Sorgen wir also erst mal unter uns selbst für mehr sinnlichkeit im umgang als nur replikanten zu sein, die in CK unterhosen oder in grosser pose von oben herab über dinge reden, von denen offensichtlich jede spur von sinnlichkeit verloren gegangen ist

    ps.: wenn klitoris behandelt wird ,darf prostata nicht fehlen wie so viele andere stellen am körper.
    Und es darf nicht als medizinischer absatz nebenbei behandelt werden, sondern als wirklicher lustpunkt beim manne , wie die klitoris richtig behandelt auch bei der frau!
    Aufs behandeln eben kommt es an.. dazu aufklärung von nöten!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #27 springen »
#34 StudentAnonym
  • 23.08.2010, 20:52h
  • Antwort auf #32 von stromboli
  • Worauf du jetzt eingegangen bist ist der Aufklärungsunterricht allgemein. Sicher muss der verbessert werden, aber in erster Linie geht es hier doch um die Tatsache das Homosexualität und auch Bisexualität kaum im Rahmen der Aufklärung behandelt wird.

    Das du als Schwuler das Beispiel mit dem Tittenvergleich anführst, die "vielleicht die phantasie von jungs und mädchen anregt" und nicht männliche Körperteile als Beispiel nimmst, zeigt wie sehr die Heteronormativität auch bei Schwulen greift.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #32 springen »
#35 stromboliProfil
  • 24.08.2010, 07:20hberlin
  • Antwort auf #34 von Student
  • ich habe das beispiel meines vorschreibers aufgegriffen der eine situation beschrieb in der eine lehrerin sich mühte..., ich hätte auch ein beispiel eines mannes bringen können der nicht in der lage ist sein geschlechtsteil oder andere koperteile und öffnungen als mehr als nur ein verwertungsorgan zu bechreiben...
    Indem ich jungs UND mädchen als tittenbewunderer zusammenfügte ( was , wenn nicht lesbische gefühle findet ein mädchen an den brüsten anderer frauen gut?) suchte ich nach kohärenzen, nicht nach festschreibung von heteronormativen lebensbildern...
    aber ich werde künftig drauf achten, wo der notwendige ausgleich von mir nicht eingefügt wird .
    Nur werden dann noch mehr sich über die längen meiner beiträge beschweren.&

    Grundsätzlich aber kann man nicht etwas ändern, wenn von vornerein der ansatz falsch! So auch die "schulaufklärung"!
    Die art, in der "aufklärung " vermittelt wird/werden soll ist aseptisch zu nennen , egal ob hetero oder homo bezogen. Das letzteres zudem nur als nebensatz rüber kommt, ist gewollt aber eben auch teil einseitiger lustfeindlicher inhaltsvermittlung!
    Heutige sexualität als systemimmanent darzustellen lassen und auch noch zu durchschauen... das würde "aufklärungsunterricht" überflüssig machen, wäre/würde sexualität doch dann wieder teil des alltäglichen! Und sicher gäbe es dann auch keine heteronormativ einseitige ausrichtung und darstellung mehr!
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#36 Fred i. BKKAnonym
  • 29.08.2010, 10:03h
  • ..hallo heiliger Timm Johannes,
    was zahlt Dir die Lutherische Kirche fuer Deine Dauerwerbung hier im Forum.
    Ist Dir eigendlich nicht klar, dass Du von einem Maerchenonkel zum naechsten gewechseld bist ??
    Jeder Realist weiss dass nicht ein Gott (maennlich natuerlich )den Menschen geschaffen hat(aus Lehm) sondern die Menschen sich einen oder mehrere Goetter geschaffen haben,der ganze schmotter mit der Schoepfung gilt doch auch bei den Luthis oder etwa nicht . Seid Darwin ist doch da die Luft raus ..
    Schwule die in irgendwelchen Sekten RK ,Luthis und andre sind ,auch die, welche CDU/CSU /NPD waehlen
    muessen schon nen massiven Loetfehler auf Ihrer Festplatte haben.So bescheuert kann doch heute keiner mehr sein.
    Glaubste auch noch an den Osterhasen ????
    Deine Kommentare nerven langsam alle hier ,denk ich mal Fred i.BKK
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#37 DonixAnonym

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