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Einzelkommentar zu:
Mega-Orgasmus-Training


#23 MIZAnonym
  • 23.08.2010, 16:46h
  • Ich denke, dass der Sexualkundeunterricht auch heute noch an vielen Stellen zu wünschen übrig lässt. Allerdings darf man auch nicht so tun, als habe sich dabei in den letzten Jahrzehnten gar nichts verändert.
    Zunächst würde ich unterscheiden, ob solche Aufklärunngsveranstaltung vom Lehrpersonal der Schule durchgeführt werden oder von externen Referenten. Viele Beratungsstellen (Aidshilfen, AWO, pro familia etc.) bieten das nämlich heute den Schulen an. In der Regel haben die MitarbeiterInnen solcher Beratungsstellen eine sexualpädagogische Qualifikation - das unterscheidet sie erheblich vom Biolehrer, der als Pauker nur sexualbiologisches Grundwissen vermitteln will und noch ein bißchen Gefahrenabwehr-Pädagogik ("Hütet euch vor einer ungewollten Schwangerschaft!") betreibt.
    Sexualpädagogen berücksichtigen natürlich die sexuelle Vielfalt und sie dürfen auch das Lustvolle an der Sexualität betonen. Das hat nichts mit pädosexuellen Altherren-Fantasien zu tun, sondern berücksichtigt die Lebenswelten der jungen Leute.

    Mag ja sein, dass es derartige Angebote nicht in jeder Stadt oder an jeder Schule gibt, aber so allgemein ist das Netz doch eng gesponnen. Und Jugendsexualität ist derzeit ein prominentes Thema - leider eher aus den ganzen Skandalnummern heraus (sexuelle Verwahrlosung Jugendlicher, Teenagerschwangerschaften, sexuelle Gewalt unter jungen Leuten, Generation Porno usw.).

    .
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