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Kommentare zu:
Mega-Orgasmus-Training


#21 LukasAnonym
  • 23.08.2010, 15:56h
  • Antwort auf #18 von Kameliendame
  • Sorry Kameliendame aber was du schreibst ist Schwachsinn.
    Meine Schulzeit ist nicht lange her und der Aufklärungsunterricht bestand aus einem Lehrer mit hochrotem Kopf der uns die Sexualorgane erklärt hat ( erklärt ist übertrieben, eher erwähnt) und was übers Kinderkriegen.
    Jahre später war das Thema Verhütung dran, aber es ging nur um Schwangerschaft. Über HIV und Geschlechtskrankheiten gab es kurz den Nebensatz das man Kondome nehmen soll wenn man Sex hat "ohne das man miteinander geht."

    Abgesehen vom Thema Aufklärung hatten die Mädchen einen extra Thementag in dem es über " Frauenthemen" gehen sollte. Was da beredet/ erklärt wurde weiss ich nicht.
    Für Jungs gab es keinen extra " Männertag"

    Über das Thema Homosexualität bin ich von einem Mitschüler aufgeklärt worden
    Im Ethikuntericht hatten wir zwar das Thema Homosexualität allgemein, aber sexuelle Aufklärung hatten wir im Gegensatz zum Heterosex nicht.

    Auch interessant, im Ethikunterricht gab es mal das Thema Prostitution. Es wurde nicht einmal erwähnt das auch Jungen und Männer davon betroffen sein können.
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#22 GastGastGastAnonym
  • 23.08.2010, 16:19h
  • Also grundsätzlich sehe ich das auch so, daß der Sexualkundeunterricht deutlich anders bzw. deutlich besser gestaltet werden sollte.

    Meine Schulzeit ist noch nicht so übermäßig lange her und da hatte dieser Unterricht seinen Namen wirklich nicht verdient. In der 5. Klasse hatten wir mal für wenige Wochen eine Unterrichtseinheit wo sehr abstrakt die Geschlechtsorgane besprochen wurden, wobei da absolut der rein biologische Aspekt im Vordergrund stand. Es ging praktisch nur, darum wie ein Kind gezeugt und dann ausgetragen wird, daß Sexualität auch etwas mit Spass zu tun hat kam nicht vor, daß es auch etwas außerhalb von heterosexuellem Sex gibt erst recht nicht. Das Thema Verhütung wurde mal in einer Viertelstunde angesprochen, indem die verschiedenen Methoden kurz aufgezählt wurden. Damit hatte sich das schon erschöpft.

    Für die 8. Klasse war eigentlich auch nochmal Sexualkunde vorgesehen, die dann wohl auch etwas mehr praxisorientiert sein sollte, da die Kinderchen ja so langsam in einem Alter waren wo es dahingehend ernst wurde. Aber während teilweise in der Parallelklasse das besprochen wurde hat unsere damalige Biolehrerin das Thema einfach komplett weggelassen und irgend was ganz anderes im Unterricht durchgenomen.

    Das kann natürlich so nicht sein. Da erwarte ich nun wirklich etwas ganz anderes, angefangen damit daß Sexualkunde überhaupt mal stattfindet, wenn sie im Lehrplan steht. Ich bin selbstverständlich auch dafür daß es nicht mehr darum gehen sollte nur die Fortpflanzung zu betonen und auch nicht nur Heterosexualität zu propagieren.

    Einen konkreten Unterricht, wie man es sich und seinem Partner am besten besorgt halte ich aber auch für falsch an dieser Stelle. Es reicht wenn man den Schülern rüberbringt, daß Spass am Sex und Experimentierfreudigkeit gute Sachen sind. Wenn ihnen da keiner moralischen Hemmnisse in den Weg legt, dann werden sie von ganz alleine auf die Idee kommen sich da Informationen zu holen (z.B. auf ner Seite wie hier). Das reicht doch völlig aus.
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#23 MIZAnonym
  • 23.08.2010, 16:46h
  • Ich denke, dass der Sexualkundeunterricht auch heute noch an vielen Stellen zu wünschen übrig lässt. Allerdings darf man auch nicht so tun, als habe sich dabei in den letzten Jahrzehnten gar nichts verändert.
    Zunächst würde ich unterscheiden, ob solche Aufklärunngsveranstaltung vom Lehrpersonal der Schule durchgeführt werden oder von externen Referenten. Viele Beratungsstellen (Aidshilfen, AWO, pro familia etc.) bieten das nämlich heute den Schulen an. In der Regel haben die MitarbeiterInnen solcher Beratungsstellen eine sexualpädagogische Qualifikation - das unterscheidet sie erheblich vom Biolehrer, der als Pauker nur sexualbiologisches Grundwissen vermitteln will und noch ein bißchen Gefahrenabwehr-Pädagogik ("Hütet euch vor einer ungewollten Schwangerschaft!") betreibt.
    Sexualpädagogen berücksichtigen natürlich die sexuelle Vielfalt und sie dürfen auch das Lustvolle an der Sexualität betonen. Das hat nichts mit pädosexuellen Altherren-Fantasien zu tun, sondern berücksichtigt die Lebenswelten der jungen Leute.

    Mag ja sein, dass es derartige Angebote nicht in jeder Stadt oder an jeder Schule gibt, aber so allgemein ist das Netz doch eng gesponnen. Und Jugendsexualität ist derzeit ein prominentes Thema - leider eher aus den ganzen Skandalnummern heraus (sexuelle Verwahrlosung Jugendlicher, Teenagerschwangerschaften, sexuelle Gewalt unter jungen Leuten, Generation Porno usw.).

    .
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#24 schwubsAnonym
  • 23.08.2010, 17:15h
  • hey leute

    also bei mir war der sexualkundeunterricht auch echt kacke, muss ich schon so sagen. wir hatten nämlich nen biolehrer der zugleich katholischer priester war und auch katholische reli unterrichtet hat. und nein das war ne öffentliche schule, keine speziell christliche.

    ihr könnt euch sicher vorstellen wie der unterricht abgelaufen ist. erst hat der quasi nur von bienchen und blümchen erzählt, ist echt nur dann mal konkret geworden, wenns unbedingt nötig war. der war so richtig voller abscheu wenn er irgend ein schmutziges wort wie penis oder vagina mal in den mund nehmen musste.

    natürlich hat er dann auch sozusagen rüber gebracht das sex quasi immer etwas schmutziges und sündhaftes sei und daß sowas absolut nur in der ehe zum kinderkriegen da sei. spass dürfte das eigentlich gar nicht richtig machen, denn das wäre ja alles nur pfui.

    verhütungsmittel wären ja auch alle nur teufelswerk und wir sollten die bloß nicht nehmen sondern schön enthaltsam leben bis zur hochtzeit. also das war echt sowas von mittelalterlich was der in dem unterricht erzählt hat, da frage ich mich wie man so jemanden auf schüler loslassen kann, die etwas über ihre sexualität lernen sollen.

    das darf echt nicht weiter vorkommen

    schwubs
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#25 Tim JohannesAnonym
  • 23.08.2010, 17:45h
  • Antwort auf #24 von schwubs
  • Das wäre Dir bei einem evangelischen Pfarrer nicht passiert. Die lutherische Kirche ist liberal und offen für alle Facetten menschlicher Sexualität. Ein leuchtendes Beispiel dafür ist die Stockholmer Bischöfin Eva Brunne, die offen lesbisch lebt. Angehörige der lutherischen Kirche haben nicht nur kein Problem mit Sexualität, sie haben auch den besseren Sex, weil sie frei sind von den moralisierenden Werten der katholischen Kirche. Deshalb bin ich froh, dass ich schon lange aus der katholischen Kirche ausgetreten und ein Mitglied der lutherischen Kirche geworden bin.

    Gibt es diese Duplo-Figuren auch als Martin Luther? Oder vielleicht sogar schon von Eva Brunne? Hat da jemand einen Link?
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#26 KameliendameEhemaliges Profil
  • 23.08.2010, 18:21h
  • Antwort auf #20 von aufklärer
  • "ich bin übrigens weder alt noch herr"

    Wie gut das wir alle wissen das du dir zu jedem neuen Nickname unter dem du hier schreibst auch nen neues Alter ausdenkst.

    Ach und was die angebliche Pädo-Keule angeht. Du red einfach mal mit Jugendlichen. Die allermeisten ham schlichtweg keinen Bock das ihnen nen alter Sack im Unterricht Methoden zur Luststeigerung erzählt.
    Schwer für dich zu akzeptieren das die deinen missionarischen Eifer gar nicht wollen, wa?

    Tja so ist das Leben....
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#27 NachhilfeAnonym
  • 23.08.2010, 18:34h
  • Antwort auf #24 von schwubs
  • Soll ich mir jetzt auch eine Figur ausdenken, die sagt, dass sie gerade aus der Schule rausgekommen ist?

    Marc Kevin : Hallo, ich wollte nur mal schreiben, das Sexualkunde nur sehr wenig im Unterricht behandelt wird. Wir haben bloss mal in Bio gemacht und für die Lehrerin war es ziemlich anstrengend, weil ständig jemand Witze über große Brüste machte und sie einmal rot dabei wurde. Danach hat sie nur noch den Zyklus der Frau und die ganzen Hormone und Organe dabei mit uns durchgenommen, weil sie meinte, für das andere wären wir anscheinend nicht interessiert genug und dann den Rest durch Referate mit Eigenrecherche behandelt. Wir müssten schließlich auch ins Internet gehen lernen, um uns selbst zu informieren, hat auch ganz gut geklappt, bis dann einer anfing die Links von kostenlosen Pornoseiten rumzugeben, da hat sie gesagt, es reicht jetzt mit Sexualkunde.
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#28 seb1983
  • 23.08.2010, 18:53h
  • Also Aufklärungsunterricht bietet mit Sicherheit noch genug Raum für Verbesserung, insbesondere was Homosexualität angeht, aber manches hier ist doch völlig weltfremd.

    Wenn ich mir auch nur vorstelle wie irgendeiner unserer Lehrer uns was von Spaß an geilem Sex erzählt hätte oder wie man sich am besten den Finger in den Po steckt, dann rollen sich mir die Zehennägel auf.
    Hätte das dem für meinen Eindruck damals alten Sack ohnehin nicht geglaubt
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#29 HelmutAnonym
#30 neu hierAnonym
  • 23.08.2010, 19:56h
  • Hai bin der Niro.
    Morgen haben wir SexU in der Schule. Ich hoffe sehr unser Lehrer zeigt uns den PC Muskel von dem ich von euch gelesen hab. Ich frage ihn am besten danach. Kannte bisher nur den PC als Computer lol.
    Dann weiss ich was mit meinem Freund noch machen kann denn nur figgen ist mit der Zeit öde.
    Ich sach euch morgen wie die in der Schule reagiert haben auf eurere Vorschläge.
    Ciao
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