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Einzeleintrag aus:
Nepal feierte erste CSD-Parade

26.08, 14:55h

Der Tag danach



Enttäuschung beim Lesen der englischsprachigen Tageszeitung "Kathmandu Post". Nepals erste Gay-Pride-Parade hat es nicht auf die Titelseite geschafft. Erst auf Seite vier ganz unten ist ein kleiner Bericht mit zwei briefmarkengroßen Fotos.

Wie viele Leute haben nun an der bunten Demo teilgenommen? Die "Kathmandu Post" zitiert Organisator Sunil Pant mit etwa 1.000 Menschen – am Mittwoch hatte er mir gegenüber sogar von 2.000 gesprochen. Realistisch ware es vielleicht zwischen 600 und 800 – angeführt vom dem agilen Abgeordneten und Vorsitzenden der "Blue Diamond Society" im rosa Shirt auf einem Elefanten (siehe Foto oben).

Für Sunil Pant ist es kein Widerspruch, den Kampf gegen Diskriminierung und Armut mit dem Werben um mehr Touristen zu verbinden: "Der Tourismus ist ein weniger Wirtschaftsfaktor in Nepal und zudem einer mit Potential." Seine Zielgruppe seien nicht Backpacker oder Sextouristen, sondern schwule Paare mit Geld, erklärt der kommunistische Abgeordnete seine Umverteilungspolitik. "Gay Honeymoon Trekking Trips" im Himalaya-Gebirge oder schwul-lesbische Trauungszeremonien am Fuße des Mount Everest sollen möglichst viele Dollars und Euros ins Land bringen, um den Lebensstandard der Nepalesen zu heben. Homo-Touristen mit goldener Kreditkarte würden auch nicht auf Ablehnung stoßen, sondern einen eigenen Beitrag für Toleranz und Akzeptanz gegenüber Minderheiten leisten.


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