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- 30. August 2010 2 Min.

Das schwule Paar Mitchell Pritchett (Jesse Tyler Ferguson) und Cameron Tucker (Eric Stonestreet) aus "Modern Family" in einem Bild mit ihrer Adoptivtochter Lily aus Vietnam. (Bild: ABC)
Mit "Glee" und "Modern Family" waren bei Emmy-Verleihung am Sonntag in Los Angeles Serien erfolgreich, die Homo-Themen behandeln.
Die beiden Serien haben die meisten Emmys aller Sendungen im frei empfangbaren Fernsehen erhalten: "Modern Family" gewann sechs Preise nach 16 Nominierungen. Die im letzten Jahr auf ABC gestartete Pseudo-Dokumentation mit Hauptdarsteller Ed O'Neill (bekannt als Al Bundy aus "Eine schrecklich nette Familie") handelt von drei nicht traditionellen Familien, darunter auch ein schwules Paar, das ein Baby aus Vietnam adoptiert hat. Eric Stonestreet, der einen der Schwulen spielt, erhielt unter anderem einen Preis als bester Nebendarsteller in einer Comedy-Serie. Zudem wurde die 24 Folgen umfassende erste Staffel als beste Comedy-Reihe des Jahres ausgezeichnet. Die Serie ist bislang noch nicht auf Deutsch erschienen.
Jane Lynch ist beste Nebendarstellerin

Szene aus "Glee" (Bild: Fox)
"Glee" wurde 19 Mal für einen Emmy nominiert, mehr als jede andere Serie - letztendlich reichte es für vier Auszeichnungen. Hier gewann die lesbische Schauspielerin Jane Lynch den Preis als beste Nebendarstellerin in einer Comedy-Serie. Auch Regisseur Ryan Murphy heimste einen Preis ein, ebenso wie der schwule Schauspieler Neil Patrick Harris ("How I Met Your Mother") für einen Gastauftritt in Folge 19. Die wie "Modern Family" 2009 gestartete Serie handelt von einem Chor an einer Highschool, in dem sich die Außenseiter Selbstbewusstsein ansingen. Für die positive Darstellung von schwulen Jugendlichen erhielt die auf Fox ausgestrahlte Reihe bereits den Preis der Gay & Lesbian Alliance Against Defamation als beste Comedy-Serie (queer.de berichtete). Ab Januar 2011 strahlt der Kabelsender Super RTL die synchronisierte Version von "Glee" aus.
Bei den Emmys am erfolgreichsten war die Miniserie "The Pacific" mit acht Emmys, die im Pay-Sender HBO zu sehen war. Der 150 Millionen Dollar teure Zehnteiler handelt vom Zweiten Weltkrieg und dem Kampf der Amerikaner gegen Japan. Sieben Emmys gewann der HBO-Film "Temple Grandin", der die wahre Geschichte einer autistischen Frau erzählt, die Anlagen für eine humane Tierhaltung entwirft.
Die wichtigsten Emmys 2010 wurden am Sonntag in einer live im Fernsehen übertragenen Sendung in Los Angeles vergeben (einige Preisträger waren bereits vor einer Woche bekannt gegeben worden). Der seit 1949 jährlich vegebene Preis gilt als bedeutendste Auszeichnung für Fernsehsendungen in den Vereinigten Staaten. (dk)
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Man stelle sich dies mal in europa vor, speziell in unseren landen...; ZDF bringt eigenproduktion ala " GLEE" hervor, ohne die ins nachtprogramm ab 2:10 zu plazieren mit der auflage, dass die freigabe nur für 18 jährige in begleitung ihre eltern gestattet ist...