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Kommentare zu:
Castro übernimmt Verantwortung für Schwulenverfolgung


#73 andhol
  • 18.01.2011, 17:20h
  • Eine Entschuldigung ist in Ordnung. Aber: das Leben von Tausenden zur Hölle machen (immerhin 20 lange Jahre!) und hinterher sagen: "Sorry, ich hatte keine Zeit mich darum zu kümmern." ist etwas irritierend und für die Betroffenen wenig befriedigend. Leben sind zerstört, Lebensfreude geraubt worden, weil der 'Große Führer' keine Zeit hatte.
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#71 MichaelAS
#69 frantziAnonym
#68 seb1983
  • 04.09.2010, 17:47h
  • Antwort auf #66 von Nachtrag
  • Nö, das kam schon nach ein paar Minuten Internetrecherche raus. Selbst der Wikipedia Eintrag der Dame gibt einiges her, wobei man da recht sicher sein kann dass Fehlinformationen schnell korrigiert werden.

    Bei jemandem der sich mal"antifa" genannt hat denke ich mir eher dass er sich hier hinter seinem (geistigen) Schutzwall verschanzt und interpretiert.
    Schade nur dass sowas dann berechtigte Kritik an der Frau, die mit ihren statements meiner Meinung nach ebenso überzieht, untergehen lässt.
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#67 LorenProfil
#66 NachtragAnonym
#65 genervtAnonym
  • 03.09.2010, 12:05h
  • Antwort auf #61 von MichaelAS
  • Frau Lengsfeld darf ja wohl schreiben für wen sie will, antifa, auch wenn es dir nicht passt.
    Die Junge Freiheit ist nicht verboten, auch wenn Typen wie du, von denen es hier leider viel zu viele gibt, das gerne hätten.
    Deine linksradikalen Schmierblätter werden ja auch nicht verboten!

    Und ja, ich finde das Schuldeingeständnis von Castro auch beachtlich, aber in den „Lang lebe Fidel“ Chor unserer Kommunistenfreunde stimme ich bestimmt nicht ein.
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#64 seb1983
  • 02.09.2010, 20:23h
  • Antwort auf #61 von MichaelAS
  • Zugegeben ist sie eine recht schillernde Person, aber das ist doch etwas verzerrend dargestellt.
    So musste sie in die SED eintreten, wurde dann nach Protesten gegen sowjetische Atomraketen ausgeschlossen und an besagte Akademie strafversetzt, wurde ins Gefängnis gesteckt und ausgewisen, ihr Sohn von der Schule geschmissen, klar dass sowas prägt.
    Aus den Grünen ist sie aus Protest gegen deren PDS Bündnisse ausgetreten, natürlich ist ein Interview in der Jungen Freiheit diskussionswürdig, aber dem Neuen Deutschland und der Jungen Welt als Ex SED Parteizeitungen hat sie ja auch welche gegeben. Gleichzeitig links und rechtsextrem wäre schon schwer schizophren :)

    Das US Handelsembargo hat die Situation auf Kuba mit Sicherheit nicht verbessert, aber alles darauf zu schieben ist als Lösung etwas einfach gegriffen...
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#63 MichaelAS
#62 MichaelAS
  • 02.09.2010, 20:14h
  • Antwort auf #29 von Sebi
  • @Sebi
    @Lukas

    Du tust ja herade so, als ob die Kapitalistischen Staaten das Schwule Paradies schlechthin gewesen wären.

    Ein paar Beispiele:

    in der Bundesrepublik galt bis 1994 der §175, das Pendant dazu wurde in der "rückständigen" DDR bereits 1988 abgeschafft.

    in den USA galt bis ins 21. Jahrhundert ein "Sodomie-Gesetz", das Homosexuellen Anal- & Oralverkehr unter Strafe stellte.

    In beiden Deutschen Staaten galt nach dem Ende des WW2 weiterhin die verschärfte Fassung des §175, nach der auch nach der Befreiung Tausende Schwule inhaftiert wurden. Wieviele dadurch in den Suizid getrieben wurden oder von Mithäftlingen getotet wurden, ist nicht belegt. Die Bundesregierung als Rechtsnachfolger der DDR hat sich bis heute nicht dazu im Stande gesehen, sich wenigstens bei den Opfern bzw. deren Hinterbliebenen zu Entschuldigen geschweige denn ihnen eine Entschädigung zuzubilligen! Im Gegenteil: Die Diskrimierung Homosexueller wird weiterhin voran getrieben.

    In vielen Westlichen Staaten gibt es bis heute Gesetze, die Homosexualität unter Strafe stellen.

    In der Bundesrepublik werden von Religiös-Fundamentalchristlichen Organisationen "Events" veranstaltet, auf denen die "Heilung" von Schwulen angeboten wird - diese "Events" werden Steuerfinanziert und aktiv von der Bundesregierung unterstützt!

    In der Presse, insbesondere in Blättern des Springer-Konzerns, wird regelmäßig Hetze gegen Schwule veranstaltet.

    Aber es ist eben einfacher, auf anderen herumzureiten anstatt sich mit den Problemen vor der eigenen Tür auseinander zu setzen....
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#61 MichaelAS
  • 02.09.2010, 20:01h
  • Antwort auf #58 von xapplex
  • Vera Lengsfeld? Ist das nicht die, die von den Grünen zur CDU gewechselt ist und inzwischen immer wieder dadirch auffällt, das sie für das Naziblatt JF schreibt?

    Ach ja, richtig, das war ja die, die in der bösen DDR-Diktatur Studieren musste und dann auch noch Arbeiten musste!

    "....Vera Lengsfeld:
    Sie wurde so massiv unterdrückt und diskriminiert, das sie Philosophie studieren mußte. Dann mußte sie an der Akademie der Wissenschaften arbeiten und freiwillig in die SED eintreten. Jedoch wurde sie sehr unfreiwillig nach acht Jahren aus der SED ausgeschlossen. 1990 trat sie in die Partei Die Grünen/Bündnis 90 ein und zog für diese in den Bundestag. Dort trat sie jedoch zu CDU über, behielt aber ihr Mandat, ohne Protest von den Grünen zu bekommen. Mittlerweile gibt sie Interviews für die Nazi Zeitung “Junge Freiheit”* und engagiert sich seit längerem in einer Neofaschistischen Tarnorganisation gegen den Bau einer Moschee in Berlin-Heinersdorf...."

    Quelle:
    sozialistischesheimatland.wordpress.com/2009/08/26/wie-sich-
    einstige-buergerrechtler-mit-der-kapitalistischen-diktatur-a
    rrangieren/
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#60 LorenProfil
#59 xlenovoxAnonym
#58 xapplexAnonym
  • 02.09.2010, 16:29h
  • 2 Dinge werden von den Castro-Fans immer wieder ins Feld geführt: 1.das "totale Handelsembargo der USA". Dazu die DDR-Bürgerrechtlerin Vera Lengsfeld:

    "Seit 2000 ist das Embargo für Lebensmittel und Medikamente vollkommen aufgehoben. Trotz des Embargos stehen die USA an 6. Stelle aller Handelspartner von Kuba. Es kann frei Handel treiben. Es liegt an der Ineffizienz seiner Industrieproduktion und der am Boden liegenden Landwirtschaft, dass es nicht viel zu bieten hat."

    2. Die "tolle medizinische Versorgung".
    "Nach der ärztlichen Diagnose beginnt das eigentliche Problem. Arznei muss gekauft werden und ist oft unerschwinglich. Wenn jedem Kubaner die kostenfreie Sanierung seines Gebisses garantiert ist, warum laufen so viele Menschen mit ruinierten Zähnen herum? Wirklich nur, weil sie zu träge sind, zum Zahnarzt zu gehen?"

    Wohl einer der Gründe warum Kuba das Land "mit der höchsten Nuttendichte in Lateinamerika ist. In der Hotelanlage sah ich als erstes einen faltigen Endsiebziger am Pool das Knie einer höchstens siebzehnjährigen Farbigen umklammert halten, die stundenlang wortlos neben ihm ausharren musste, bevor sie ihm aufs Zimmer folgte. Aber auch Frauen haben keine Probleme, Liebesdienste von ganz jungen Männern in Anspruch nehmen zu können. Sie werden auf der Straße auf Schritt und Tritt angeboten, sobald man ohne einen Mann in der Nähe zu haben, unterwegs ist."

    www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/wie_der_sozial
    ismus_das_paradies_auf_erden_ruiniert_6_die_trotzstarre_der_
    r/
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#57 stromboliProfil
#56 lolloAnonym
  • 02.09.2010, 15:09h
  • Out of Cuba

    Family charged with kidnapping, threatening son for gay lifestyle
    Family of gay man who grew up in Tamra indicted for kidnapping, assaulting, falsely imprisoning him over his cross-dressing lifestyle, pictures he posted on Facebook. His mother threatened him: Either erase pictures or it will be end of you...

    www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-3948098,00.html
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#55 Mister_Jackpot
  • 02.09.2010, 14:54h
  • Antwort auf #52 von seb1983
  • Also ersteinmal steht in dem Wikipedia Bericht lediglic, dass Homosexuelle auch heute noch Diskrminierungen im "Alltagsleben" erfahren...mehr nicht...also nicht von gesetzes wegen. und nun kommen wir zu Deutschland..auch hier werden immer noch, im Jahre 2010, Schwule und Lesben im Alltag diskriminiert. Also findet da in Kuba insofern nichts besonderes statt, was hierzulande heutzutage nicht auch noch stattfinden würde. Und erzähl mir nicht es gäbe hierzulande keine Diskrimnierung...selbst bei der deutschen Polizei wird man als Schwuler nicht ernst genommen sondern belächelt, wenn man eine Anzeige erstattet (selbst erlebt!!!). Ausserdem steht dort auch nichts von einer "massiven" Diskriminierung.
    Auch sollte man Wikipedia Berichte nicht als wissenschaftliche Erkenntnisse ernsthaft betrachten, da die Artikel meist von Laien geschrieben wurden.
    Ich verhramlose nicht die Diskriminierung ansich (die findet mehr oder weniger weltweit statt!)...ich sage nur, dass sie nicht mehr oder weniger stattfindet als auch in Mitteleuropa heutzutage. Ich finde es sowieso sehr arrogant von manch europäischem Schwulen, der denkt Europa wäre die einzige "Insel der Glückseligkeit" für Homosexuelle. Ich denk mal dass russische Schwule beispielsweise sicher nicht freier leben können als kubanische Schwule, wobei es sich ja bei Russland angeblich um eine "Demokratie" handelt.
    Ob es sich um ein Lippenbekenntnis handelt kannst weder du noch ich sagen...aber mit einem Lippenbekenntnis will man doch meist einen Vorteil erlangen...welchen Vorteil hat Castro aber davon, dass er das jetzt gesagt hat? Mir fällt da nichts ein....
    Es geht hier niemals um die Rechtfertigung von Verbrechen, aber schon darum auch Wandel in einer Gesellschaft wie der kubanischen anzuerkennen. Mir ist es dabei relativ wurscht, ob es sich um rechte oder linke "Politiker" handelt, die hier eigene ehemalige politische Positionen kritisch sehen. Ich finde es auch ziemlich dämlich hier eine links vs. rechts Diskussion draus zu machen. Es geht doch um die Situation der Schwulen und Lesben in Kuba und die hat sich nunmal sehr stark zum besseren verändert, was ich begrüsse. Hier muss ich allerdings nochmals das Wirken der Castro Nichte hervorheben, der ich dies als Verdienst hoch anrechne. Man kann sie ja nicht in Sippenhaft nehmen nur weil sie mit Fidel verwandt ist wie ich finde. Schliesslich hat sie sich niemals etwas zu Schulden kommen lassen.
    Mich erfreut diese Entwicklung in Kuba insgesamt sehr und hoffe, dass Länder wie Russland, die sich Demokratie schimpfen auch endlich mal soweit kommen.
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#54 DorfbolschewikAnonym
  • 02.09.2010, 14:20h
  • Hab so kleine Hände.....

    de.wikipedia.org/wiki/Die_schmutzigen_H%C3%A4nde

    ".. Andere Länder und ihr "ideen"geschichtlich verursachtes Unrecht sind m.E. an anderer Stelle abzuhandeln, wozu es hier im Forum eben an anderen Stellen Raum gibt, ob diese Länder nun Deutschland, USA, Jamaika, China, Simbabwe, Iran oder anders heißen. Aus menschenrechtspolitischer wie emanzipationspolitischer Sicht gibt es leider überall viel zu tun..."

    ....Er denkt zu viel vor und zu viel nach der Tat. Ein richtiger Intellektueller ist eben nicht als Mörder zu gebrauchen, sondern nur zum Schreiben.
    Erst als Hugo Hoederer dabei ertappt, dass er seine Frau Jessica küsst, kann er ihn im Affekt umbringen. Hugo ist aber auch Intellektueller, weil er die Theorie – die revolutionäre Partei ergreift die Macht mit Waffengewalt und nicht durch einen politischen Kuhhandel – über die politische Machbarkeit stellt. Für Hugo ist der Sieg der Ideen wichtiger als die Ergreifung der Macht. Machtergreifung mittels Lügen und Taktik kommt für Hugo als typischen Intellektuellen nicht in Frage...

    de.wikipedia.org/wiki/Die_schmutzigen_H%C3%A4nde

    „Mittelfristig bricht das globale Wirtschaftssystem und jede marktwirtschaftlich organisierte Volkswirtschaft zusammen.“

    Immerhin liefert die Bundeswehr einen Vorschlag, wie sich die deutsche Sicherheitspolitik entwickeln muss, damit es nicht ganz so schlimm kommt. Der seit Jahrzehnten offene Ölmarkt werde sich wieder stärker in Richtung bilateraler Geschäfte entwickeln – Schwellenländer, vor allem China, seien Vorreiter bei dieser Entwicklung. Tatsächlich mischt China immer eifriger bei Rohstoffbeteiligungen in Afrika und Lateinamerika mit. Deutschland solle sich besonders darum bemühen, Russland als Hauptöllieferanten enger an sich zu binden. Und Europa insgesamt müsse sich stärker um Förderländer im Nahen Osten bemühen – trotz einer Belastung für das Verhältnis zu Israel.

    www.fr-online.de/wirtschaft/bundeswehr-schlaegt-alarm-/-/147
    2780/4608462/-/index.html


    Daher auch nur vorläufig.

    Durch Zentralismus bald:

    "Die Regierung in Peking hat das Ziel ausgegeben, dass bis zum Jahr 2030 rund 80 Prozent aller Elektroautos weltweit in China produziert werden sollen", sagt Christian Kleinhans, Autoexperte und Partner bei der Managementberatung Oliver Wyman. Der Ankündigung folgte nun eine Tat: Unter staatlicher Führung schlossen insgesamt 16 chinesische Großunternehmen aus der Auto-, Batterie-, Strom- und Ölbranche eine Allianz, aus der marktreife Elektroautos und die für ihren Betrieb nötige Infrastruktur hervorgehen sollen. Und das möglichst schnell.

    www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,713699,00.html

    Bewegung braucht Bewegung !
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#53 LorenProfil
  • 02.09.2010, 13:57hGreifswald
  • Antwort auf #46 von stromboli
  • Angenehm zu lesen, wie du dich im von mir angedeuteten Spannungsfeld zu bewegen weißt. Die Länge deines Kommentars verdeutlicht auch, wie schwierig es dann wird, differenziert und fair geschichtlich und gesellschaftspolitisch Wahrgenommenes intellektuell "in den Griff" zu bekommen, darzustellen und einzuordnen. Daher schreibe ich hier auch zunehmend weniger, weils sonst immer mehr würde (ich bleibe wohl weiterhin kein Freund von Phrasen, Schlagwörtern etc. als dahingeworfene Nebelkerzen oder verbale Schleiertänze - nicht mal meinen eigenen). Beschäftige ich mich aus unterschiedlichen Perspektiven und mit teils sich widersprechenden Quellen z.B. mit Kuba (allerdings z.Zt. mehr mit Nachkriegsdeutschland, mit BRD und DDR), werden die Antworten, die ich mir abringe als vorläufige Einschätzungen, nur weniger eindeutig, differenzierter, schwerer konsumierbar (weil sich bewegend zwischen den "Fronten", die vielen so wichtig erscheinen als letzte Strohhalme, Sinnstifter, Identitätsspender). Also demnächst ein Buch? Liest ja eh keiner. Wie Christoph Dieckmann, in der DDR aufgewachsener Journalist (und so musikverrückt wie ich) in "My Generation. Cocker, Dylan, Honecker und die bleibende Zeit" sinngemäß so treffend schreibt: Im Staatsozialismus ließ man unliebsame Literatur durch Verbot austrocknen, im Deutschland unserer Tage lässt man sie in der Flut der täglichen Veröffentlicheungen ersaufen (umso interessanter ists aus diesem Blickwinkel zu beobachten, welche Veröffentlichungen man dann nicht ersaufen lässt -siehe Sarazzin-, und es lohnte sich zu fragen aus welchem Interesse).

    "Und für freiräume kämpf ich seit mir mein schwulsein bewusst wurde!"
    Da haben wir auf jeden Fall was gemeinsam, mögen wir auch von Zeit zu Zeit zu unterschiedlichen Sichtweisen neigen.

    Zu Castro: Er hat einen richtigen Schritt getan, an dem sich manch anderer ein Beispiel nehmen sollte. Der Weg zur Aufarbeitung, Wiedergutmachung, zur Absicherung und zum Schutz der Menschen dort vor einer Wiederholung des von ihm eingeräumten Unrechts in der Zukunft sowie der Abbau von Diskriminierung in der Gegenwart ist aber ein so langer, dass er mit einem Schritt nicht zu vollziehen ist. Als Altrevolutionär wird er wissen, dass sich Geschichte nicht in einem Schritt gestaltet, schon gar nicht dann, wenn sie evolutionär verläuft. Als Alterswerk mit seinem Einfluss hinter den Kulissen an der Schaffung und Gestaltung von oben angesprochenen Freiräumen mitzuwirken, das könnte seine Biographie um ein lohnendes Kapitel erweitern.
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#52 seb1983
  • 02.09.2010, 13:43h
  • Antwort auf #51 von Mister_Jackpot
  • Viele Systeme wandeln sich halt über die Jahrzehnte. Spanien unter Franco hat nach einem blutigen Start gegen Ende auch in einen "nur noch" sehr autokratischen Stil umgeschwenkt, ohne freilich an demokratische und rechtstaatliche Länder heranzureichen. China ist heute weiterhin ein sehr repressives System, lässt aber auch mehr zu als zu Zeiten der Kulturrevolution.

    Entschuldigungen sind ja schön, tatsächlich hat die deutsche Regierung so etwas noch nciht fertiggebracht, nur leider werden Schwule auf Kuba weiterhin massiv diskriminiert während Fidel sich entschuldigt, nicht nur in den 50er und 60er Jahren sondern heute 2010, ich verweise nochmals auf die Infos bei Wikipedia

    de.wikipedia.org/wiki/Homosexualit%C3%A4t_in_Kuba

    Daher ist "noch mehr" Rechte für Schwule auf Kuba der falsche Ausdruck, so müssen überhaupt erstmal welche bekommen.

    Für mich halt ein reines Lippenbekenntnis und praktische Bedeutung.
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#51 Mister_Jackpot
  • 02.09.2010, 12:48h
  • Also das heutige Kuba noch zu vergleichen mit den Zeiten der Revolution, die auch die USA meiner Ansicht mit provoziert haben (was die Verbrechen hinterher natürlich nicht entschuldigt), ist ziemlich daneben. Es herrscht zwar keine wirkliche Meinungsfreiheit, aber das heisst nicht, dass die Kubaner sich heutzutage nicht mehr mit ihrem Land identifizieren.
    Es gibt ausserdem einen eklatanten Unterschied von Castro zu anderen "Diktatoren"...andere Diktatoren waren bis zu ihrem Tode nicht einsichtig..sind im Gegenteil sogar noch extremer geworden (Stalin, Hitler, Mao etc.).
    Es ist äusserst untypisch für einen Diktator, dass dieser noch zu Lebzeiten seine eigenen Fehler zugibt und das zeigt mir, dass er das anscheinend ernst nimmt. Es kann auch sein, dass seine Nichte ihn im Bezug auf Homosexuelle aufgeklärt hat. Von ihr halte ich sowieso sehr viel! Wir dürfen nicht vergessen, dass selbst in Deutschland Homosexuelle in dne 50er und 60er Jahren noch in den Bau gewandert sind. Aber davon spricht hier von den Castro Gegnern keiner. Man sollte da also sehr vorsichtig sein und auch sehen zu welcher Zeit diese massive Schwulenverfolgung in Kuba passierte.
    Ich hoffe für die kubanischen Schwulen und alle Schwulen in Lateinamerika auf noch mehr Rechte. Obwohl man leider feststellen muss, dass die Entwicklung grad in Lateinamerika zur Zeit viel schneller voranschreitet als in Europa beispielsweise..auch wenn das aufgeklärte europäische Schwule wohl sicher nicht gern hören.
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#50 stromboliProfil
#49 sylviafeeProfil
#48 hwAnonym
#47 stromboliProfil
  • 02.09.2010, 09:42hberlin
  • Antwort auf #40 von sylviafee
  • mit dem begriff "umbau" sind mir emotional die pfrede durchgegangen ! Hierfür meine entschuldigung!
    Auch die oberflächlichkeit beim beschreiben transexueller realitäten in cuba meine korrektur, die ich im beitrag an kameliendame noch mal verdeutliche! Manchmal fehlt einem der lange atem, um allen gercht zu werden!
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#46 stromboliProfil
  • 02.09.2010, 09:35hberlin
  • Antwort auf #36 von Kameliendame
  • clara, wir reden als diskutierten wir die frage : was war zuerst die henne oder das ei... gacker.
    Im aufrechnen nie die eigene/n geschichte/n vergessen (!) , dann wird alles relativ.

    Wo sind hier diejenigen, die wenigstens im nebensatz hevorheben das in der brd ebenfalls unschuldige aufgrund eines unrechtparagraphen im knast saßen..und das nicht nur bis 69 sondern bis 90! Ist hier beim anheben des menschenrechtsstöckchen der arm eingeschlafen, oder war der ohnehin seit 45 in ruhestellung erhoben?

    Aber da geb ich @LOREN #44 frage der umkehrung recht: "Diese Umformulierung könnte ungefähr so lauten: "Die Nichtachtung des Unrechts und der Opfer von Geschichte ist eben wirksames Mittel, eine Idee zu idealisieren." "Der Zweck heiligt die Mittel." ? Ist mein gesellschaftspolitis ches Ideal einer Gesellschaft der Gleichen und Freien es wert, dass einige (vielleicht viele) nicht gleich und frei sein können? "... !
    Menschenrechte werden nicht nur in eindimensionaler sicht wertig, sondern müssen auch im scheinbar sicheren "hinterland " überprüfbar sein. Dann wird man auch da mittlerweile auf geistige kloaken stoßen, die unter dem vorwand der aufklärung inhalte verbreiten die menschenrechte bedrohen.. siehe die losgetretene diskussion um sarrazin.
    Nicht umsonst halten in umfragen über 90% die thesen für richtig (.. ohne das buch gelesen zu haben..) wiederum der beweis, wie mit dem objekt "standpunkt/meinung" gehudelt wird !
    Die Antwort muss immer sein: es lässt sich mit den andersdenkenden leben solange freiräume hierfür geschaffen werden! Und für freiräume kämpf ich seit mir mein schwulsein bewusst wurde! Es soll auch nicht das "kollektiv" richtschnur sein wie hier die "demokratische mehrheit" , weil dies nur worthülsen geworden sind. Zudem werden sich einzelne immer in kollektiven zusammenschliesen und die daraus erschaffene produktivität als gewinn in ein ganzes gefüge einbringen können!

    Aufarbeitung des § 175 und dem ddr äquivalent ist dann ebenso wichtig, wie die von aussen kommende aufarbeitung der verbrechen in cuba an schwulen-lesben und transexuellen! Oder entdecken wir hier plötzlich eine neue annäherung an den "uns rechtsstaat?
    "Was gestern recht, kann heute nicht unrecht sein"? Wer hat das noch mal gesagt... JA! der kriegsrichterHerrV! Von einem anderen lieben zeitgenossen kennen wir den spruch; "aber ich hab euch doch alle lieb gehabt".. während der bespitzeln lies und gefängnistüren verschloss...; die realsozialistische variante ein und der selben rechtsvorstellung!!
    URSACHE=WIRKUNG!

    Welchen anspruch auf wiedergutmachung geben wir also denen, die in beiden deutschen staaten für ihre sexualität "strafen" erdulden mussten? Welche wiedergutmachung den in beiden deutschen staaten eingesperrten, wegen ihrer abweichenden überzeugungen.. . oder darf man kommunisten doch ungestraft einsperren weil sie ja kommunisten sind. UMKEHRSCHLUß!

    Das erinnert mich auch immer an die irrige diskussion um RKK, Evangele und islam... das judentum lassen wir höflich immer aus:
    Es geht nicht gegen einzelne in aufwägung ihrer taten, es geht gegen das ganze: gegen religion!
    Aber wissend, dass auch in religion ein wichtiger bestandteil menschlicher sehnsüchte und wünsche vorhanden ! Dem grundsatz stell ich mich auch bei den politichen konstrukten!
    Das muss der ausgangspunkt bei aller schärfe der kritik sein: die tragenden konstrukte , seis die im staa,t seis die im kirchlichen zu eliminieren um den menschen raum zu geben für eigene , selbstverwaltete lebensbereiche! Religion eben kein öffentlicher auftrag ist, sondern allenfalls begleidende funktion haben kann die private bedürfnisse abdeckt. Dazu bedarf es regeln.
    Und weil wir von regeln sprechen:
    In jedem sozialen gefüge wird es "aussenseiter " geben! Nicht die integration ist aufgabe, sondern die fähigkeit, mit dem „aussenseiter „ die lebensangebote zu teilen! Das ist meine vorstellung eben auch von kommunismus , kommend aus kommune! Es muss also auch die separierung freiwillig sein , nicht aufgezwungen! Und sie darf niemals auusgrenzung bedeuten! Aus unterschiedlichen entwürfen werden im laufe der zeit dinge zusammen wachsen die sich ergänzen, nicht ersetzen! Auch das teil eines radikalen ansatzes im denken und handeln!

    Eine zuvor von mir sehr geschätzte mit-userin hier, sieht die begrünten radikalen bereits als castronachfolger havanna und charlottenburg mit roten radikalismen überziehen..
    Ich versteh deine aufregung nicht!
    Keiner flechtet castro hier lorbeerkränze und keiner will entschuldigen.. aber nein: da wird radikalismus entdeckt, dem sich der bürgerliche kern der gesellschaft heldenhaft entgegen zu stellen hat! Das ist mit kanonen auf geistig wahrgenommene spatzen gezielt! Oder hat dich der film „ die rote flut „ so verwirrt in mir einen kommunistischen fallschirmspringer über dem savigniplatz einschwebend zu sehen???
    Böswillig gesagt: da hat der heteronormatismus sein werk vollendet: vor lauter rollenverinnerlichung sieht man die eigene geschichte nicht mehr. Sprichts die sprache seiner unterdrücker: schützt uns vor dem umbruch , schützt uns vor homogerechten inhalten.. zumindest wenn in den heteronormativen "angeboten " die spur von eigengewinn zu erhoffen ist.. von anderen , womöglich sich auftuenden gewinnaussichten nicht zu reden; da fehlt die "gnade" der imagination und vorstellungskraft, wie mir scheint!

    in der vorgetragenen verbohrtheit der rechtfertigungsattüte wird auch klar, warum es sinnlos ist solche gespräche führen zu wollen: "wo Leute über nen schlimmen Menschenrechtsverlet zer wie Castro noch "Lag lebe er" schreiben.." ist letzlich ein armutszeugnis ! Trotzdem zu antworten bedingt sich aus dem anspruch solche unterstellungen nicht unwiederrufen stehen zu lassen; auf den schlagabtausch lass ich mich ein!

    Man unterstellst leuten sachen die so nicht geschrieben und verwechselt ursache und auswirkung!
    Entweder weil ideeologisch (schon richtig geschrieben so ,weil mehr vorgekauten „ideen“ verhaftet als geschichtlich geschult!) fixiert auf DEIN fertiges weltbild, welches in die schubläden auf und zugeschoben werden.
    Oder du kühlst dein mütchen an der falschen person mit den falschen ansprüchen? Deine „integration in die dir lieb gewonnene hetenwelt „ mag ein logischer schritt für dich sein, für mich gibt es da zuhauf kritikwürdige punkte die angesprochen sein müssen! Auch wenns die dame nervt!
    Weshalb auf die mediale oder wie auch immer sichtbarwerdung schwuler individuen zu beharren ist! Und nicht als nebensatz der dem mehrheitswohlwollens gedulteten homoquote. Dafür hab ich nicht ein leben lang mich abgestrampelt, dass geschichtsvergessene meinen, sich mit dem krümel vom tisch abspeisen lassen zu können!

    Wir kennen alle( !) irgendwie leute die wiederum welche kennen , und ich kenne sogar welche die dort waren! Mich! Ich bin in den späten 60zigern in die geschichte cubas reingelesen weil,hoffend, die banale dummheit der europäischen realsozialisten dort nicht vorexerciert zu bekommen.. was entäuscht wurde! Für mich wird castro also auch die enttäuschung bleiben die er geschichtlich darstellt. Also schreib dir hier nicht die finger wund, indem du nachzuweisen suchst wir/ich würde/n einen menschenrechtsverletzer hochjubeln! Das ist billige retorik! Billig weil durchsichtig!
    Was ich mir aber herausnehme, ist der blick auf ein land , ein system und die sie umgebenden bedingungen! Da wird vieles deutlicher und bei aller abscheu verständlich! Nicht vergeben!
    Widersprüche ergeben dann einen sinn wenn sie überprüft werden: natürlich hatte der transsexuelle in cuba nichts zu lachen! Ohne zweifel! Aber aus wirtschaftlichen gründen hatte das regime auch nichts dagegen amerikanischen transsexuellen den umbau zu ermöglichen. Weil sonst dollar nur schwer erhältlich , und so nötige einkäufe auf dem internationalen markt möglich waren... operation gegen medizin.. Money makes the world go round !
    Ich bin kein fachmann in moralfragen um dies zu bewerten; lassen wirs doch von denen beurteilen, die sonst in ihrem land nicht hätten ihre identität wechseln können, zumindestens nicht ohne inquisatorischer befragung durch hetennormierte ärzte und gutachter... . Wir sehen: moral hat 2 seiten!
    Frag die, die sich in prag und budapest haben operieren lassen ,als hier noch der staat die hand drauf hielt! Und: wie radikal darf ich werden, um deine „persönlichen„ interessen mit zu unterstützen? Gibt es da auch berührungsängste die dir eingeben den kontakt aufzulösen?
    Mach dich nicht lächerlich!
    Man kann um inhalte streiten und auch grenzen sich setzen bei dem was man zulassen will; aber man muss auch lernen zu streiten und auszuhalten wenn mal dünn wird !

    Zu guter letzt noch etwas zu dem nach erbrochenem richenden antikommunismus:
    wir erleben derzeit eine wiedergeburt sozialer „errungenschaften „ der ddr ,die , geboren aus den leistungen des kapitalistisch überlegenen system verursachten verarmungsproblemen , plötzlich wieder sinngebend werden: kinderkrippen für alle, mindestlohndiskusion , forderung nach vollbeschäftigung auch unter dem gesichtpunkt das der staat die differenz im lohnbeitel zahlt!
    Das alles vorschläge gedankenspiele von durchaus nicht kommunistisch zu nennenden marktwirtschaftlern !
    Solange ein womöglich doch funktionierender sozialismus als menetekel an der kapitalistischen küchenwand flimmerte, solange, konnte man sich auf die „soziale marktwirtschaft „ einigen.
    Mit zerfall der gegenprojektion setzte sich der wahre charakter durch mit den sichtbaren ergebnissen; sichtbar für die , die lesen und sehen wollen! Wir werden auch lernen müssen das der mist auf dem unser wohlstand gewachsen nicht von bestand sein wird!
    Was wir lernen ist die fähigkeit auszuprobieren um zu lernen! Das sollte man zudem auch gerade noch heute jungen menschen abfordern, denn sie werden einmal die se welt „führen“ … zumindest in dem herrschenden system! In meinem werden alle führen...; das wird ein spass!

    Von deinen persönlichen fähigkeiten clara , allerdings bin ich zunehmend zutiefst entäuscht!
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#45 Liedel
  • 02.09.2010, 01:56h
  • Interessante Argumente bisher bzw. genialer Zickenkrieg
    Aber machen wir uns nichts vor. Wenn die Toruismusindustrie Kuba erstmal so richtig entdeckt hat, geht das ganz schnell mit den freien Wahlen, der Pressefreiheit, und die politischen Gefangenen "dürfen" dann auch ganz fix ausreisen.

    Kuba in 10,15 Jahren: Olle Fiedel ist längst in die Gruft gefahren, US- amerikanische wie europäische Immobiliengurus haben das Land längst mit Prachtbauten überzogen, in denen der "Diversity"- orientierte Homo mit Jahreseinkommen ab 100.000€ aufwärts dann seinen Luxusurlaub mitsamt Partner, Callboy und individuellem Hämorrhoiden- Wellnesspaket verbringen kann. Callboy/Stricher dann für Einheimische übrigens durchaus ne gute Verdienstmöglichkeit, falls kein Interesse an prekären Arbeitsverhältnissen mit Dumpinglöhnen der Hotel/Restaurantketten.

    Einsichtigkeit im Alter? Das kann er nun durchaus für sich beanspruchen, der alte Herr mit dem Bart, ob ich ihm deshalb vor allem in Anbetracht vorausgegangener Menschenrechtsverletzungen nun das Prädikat "reifer Wein" verleihen würde...wohl eher nicht. Aber immerhin noch besser als z.B. unser "Essig" hier in Europa, Päpstin Benedikta, die nicht weniger alt, dafür mit den Jahren umso uneinsichtiger, verbohrter, fanatischer wird...
  • Antworten » | Direktlink »
#44 LorenProfil
  • 02.09.2010, 00:12hGreifswald
  • Antwort auf #34 von stromboli
  • "Diese nichtachtung von geschichte und opfern ist eben wirksames mittel eine idee zu diskretitieren."

    Das hat was für sich. Meiner Meinung nach kann man deine These aber auch umformulieren, so dass ein Spannungsfeld dazwischen entsteht, das Gutwillige dazu anregen könnte, kritisch und auch selbstkritisch eine "Idee" bzw. den Weg und die Methoden, die zur Realisierung dieser "Idee" beschritten werden, zu hinterfragen und zu beurteilen. Diese Umformulierung könnte ungefähr so lauten:

    "Die Nichtachtung des Unrechts und der Opfer von Geschichte ist eben wirksames Mittel, eine Idee zu idealisieren."

    "Der Zweck heiligt die Mittel." ?
    Ist mein gesellschaftspolitisches Ideal einer Gesellschaft der Gleichen und Freien es wert, dass einige (vielleicht viele) nicht gleich und frei sein können? Ist es dann überhaupt noch eine Gesellschaft der Gleichen und Freien?

    Das sind so Fragen, mit denen ich mich lange Zeit beschäftigt habe. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt würde ich die 3 o.g. Fragen verneinen und das Individuum in den Mittelpunkt meiner Überlegungen stellen und in seiner Einzigartigkeit über das Kollektiv. Für das Kubanische Modell, das mich mal faszinierte, ist Enttäuschung noch das vornehmste Gefühl, das ich aufbringen kann. Die Protagonisten der Revolution dort haben letztlich aus meiner Perspektive den Fehler gemacht, ihre "Idee" über den Menschen zu stellen. Unrecht und die Zerstörung individueller Biographien waren beinahe zwangsläufige Folgen. Dass in anderen Ländern mit anderen "Ideen" Unrecht und Zerstörung individueller Biographien ebenfalls an der Tagesordnung sind, kann die Verbrechen des Kubanischen Staates an den Homosexuellen nicht relativieren. Das würde ich als eine Verhöhnung der Opfer ansehen, die gerade vor dem Hintergrund der Geschichte Deutschlands für mich unanständig wäre. Andere Länder und ihr "ideen"geschichtlich verursachtes Unrecht sind m.E. an anderer Stelle abzuhandeln, wozu es hier im Forum eben an anderen Stellen Raum gibt, ob diese Länder nun Deutschland, USA, Jamaika, China, Simbabwe, Iran oder anders heißen. Aus menschenrechtspolitischer wie emanzipationspolitischer Sicht gibt es leider überall viel zu tun.

    Mein vorläufiges Fazit:
    "Ideen" gesellschaftspolitischer Veränderung sollten so entwickelt werden, dass sie vom Menschen in seiner Einzigartigkeit ausgehend für jeden optimale Entwicklungs-und Lebensmöglichkeiten der Entfaltung bieten, die von einer Gemeinschaft der Individuen getragen werden, so dass schließlich Individualität, Pluralität und Gemeinschaft die Säulen einer Gesellschaft darstellen. Klingt ziemlich theoretisch und ist es wohl auch .
    Daher auch nur vorläufig.
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#43 eMANcipation*Anonym
  • 01.09.2010, 23:45h
  • Antwort auf #21 von Kameliendame
  • Man merkt, dass einige hier noch nicht viel von der Lebenswirklichkeit von Schwulen und Lesben und überhaupt Menschen in Lateinamerika mitbekommen haben,

    also von der historisch als Teil und Ergebnis europäischen und US-amerikanischen Imperialismus im Zuge der kapitalistischen Entwicklung produzierten, extremen sozialen Ungleichheit und Massenarmut,

    im Verlauf noch deutlich verschärft durch neoliberale Politiken, die den lateinamerikanischen Ländern u. a. von Weltbank und IWF (ja genau, die Qualifikationsstätte für deutsche Bundespräsidenten) aufgezwungen wurden.

    Nach zwei Jahren intensiver menschlicher Begegnungen in den Armutsvierteln von Rio de Janeiro erlaube ich mir mal die Aussage:

    Es gibt schon gute Gründe dafür, dass das kubanische Sozial- und Gesundheitswesen seit vielen Jahrzehnten als vorbildlich für die gesamte Region gilt.

    Noch heute sind beispielsweise kubanische Ärzte in ganz Lateinamerika sehr gefragt, und nicht nur Brasilien pflegt gerade in diesem Bereich einen regen Austausch mit Kuba.

    Dass Unrecht nunmehr als solches eingestanden und auch persönliche Verantwortung übernommen wird, ist doch eine äußerst positive Entwicklung.

    Diese ebenso hervorzuheben wie andere soziale Fakten, halte ich für weitaus sinnvoller als ideologisches Fingerzeigen.

    Oder wenn man schon fingerzeigt, dann immer daran denken, dass dabei die meisten Finger auf einen selbst gerichtet sind. Und wenn man Ideologien anspricht, dann bitte alle gleichermaßen kritisch bewerten und nicht nur herrschende (!) Diskurse nachplappern.

    Nicht zuletzt frage auch ich mich: Wer hat eigentlich hierzulande persönliche Verantwortung für die Verbrechen an Schwulen und Lesben vor und auch nach 1969 übernommen?
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#42 gekritzelAnonym
#41 udoAnonym
#40 sylviafeeProfil
  • 01.09.2010, 23:05hBerlin
  • @ zu trans
    lieber stromboli mit umbau meinst du sicherlich die angleichung dan das gefühlte und gelebte geschlecht???!!!!

    Sicher wurde das in cuba erlaubt es wird sogar in der türkei erlaubt.
    Hält aber gerade z.B. die polizei nicht davon ab ts vor und nach op wegen angeblicher prostitution zu verhaften, vergewaltigen zu schlagen um sie anschliesend für sich auf den strich zu schicken.
    Lang lebe CUBA und seine ts politik
    Lang lebe die TÜRKEI und ihre ts politik.
    In vielen ländern finden wir das, auf den unterschiedlichsten kontinenten.

    @ castro und eingeständniss

    Selbstverständlich ist ein eingeständniss und reue immer gut, wünschte seine peinllichkeit würde dies auch tun.

    Sinnvoll wäre es wenn castro sich dem internationalem gerichtshof stellen würde um dort wegen der verbrechen an den menschenrechten, angeklagt und sicher auch verurteilt zu werden.
    Dumm sich jetzt in die wolle zu bekommen ob es gut oder schlecht ist das castro einsicht zwar späte aber immerhin einsicht zeigt.
    Klar ist das ein toller schritt und signal für viele andere.

    Bitte über ts nicht immer so oberflächlich berichten wenn man(n) keine ahnung hat. Mache ich bei lesben und schwule auch nicht

    DANKE
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#39 stephan
  • 01.09.2010, 22:45h
  • @ stromboli & MicaelAS

    Eure Einlassungen und Verweise auf quasi denselben Text überzeugen mich nicht und der Text von Anja Röhl ist inhaltlich sehr dünn, was wohl am Vortrag von Bea Trampenau lag. Dagegen habe ich viele Berichte und Leidensgeschichten von und über verfolgte Schwule eingesehen und gelesen. Im Vergleich damit wirkt der Text, auf den ihr verwiesen habt, einfach wie ein nachträgliches Konstrukt.
    Nichts liegt mir ferner als Geschichtsrevisionismus - außer vielleicht grobe Geschichtsverfälschung! Ich bezweifle nicht, dass unter den verfolgten Frauen (insbesondere in den linken Intellektuellenkreisen) auch viele lesbische Frauen waren. Ich bezweifle ganz sich nicht, dass Frauen sich in der NS-Ideologie einfach nur ihren Männern hinzugeben hatten - und nichts weiter! Aber von einer Verfolgung der Lesben im Sinne der Ausrottungspolitik des Dritten Reiches kann man zumindest so lange nicht sprechen, als entsprechende Dokumente nicht vorgelegt werden können. Diesen Nachweis wird jeder redliche Historiker fordern und nicht den immer wieder vorgebrachten Einwand akzeptieren, dass die Verfolgung so subtil gewesen sei, dass sie sich heute nicht mehr expressis verbis nachweisen ließe. Dann war es nämlich keine Verfolgung (zum Zwecke der Ausrottung), sondern Diskriminierung und die kenne viele Personengruppen bis auf den heutigen Tag! Schlimm genug! (Ebenso kritisch hat man die anderen relativierenden Einwände im Artikel von Röhl zu betrachten!)

    @MichaelAS
    Lesen können reicht offenbar nicht, man muss auch Texte auf ihre Aussagen und nachweisbaren Fakten hin untersuchen können! Unbelegte Behauptungen, die ein anderer auf Grund der Faktenlage nicht nachvollziehen kann, sollten redlicherweise den anderen nicht dem Verdacht des Geschichtsrevisionismus aussetzen. Sehr wohl aber steht der 'Vorwerfende' in der Pflicht seine Fähigkeit zur differenzierten Analyse beweisen zu müssen! Wer dreht hier gerade die Geschichte um? Hier benötigen wir historische Fakten und kein Sozialarbeiterinnen-Geschreibsel!

    @stromboli
    Mir ist sehr wohl bewusst, dass Schwule und Lesben eine gemeinsame schlimme Geschichte der Verachtung, Diskriminierung und des Erleidens von Gewalt hinter sich haben und dass wir gemeinsam gegen dieses Unrecht und unsere heutige Diskriminierung vorgehen müssen. Ich glaube jedoch indes nicht, dass es zur Aufarbeitung der Geschichte hilfreich und unserer Sache förderlich ist, wenn wir die Soße der Harmonie darüber gießen: "Alle wurden irgendwie ein bisschen verfolgt und so groß sind die Unterschiede nicht!" Sie sind nach den mir bekannten Fakten riesengroß. Vom Grundtypus her bin ich ein sehr harmoniesüchtiger Mensch - aber niemals auf Kosten der Wahrheit!

    Zurück zum Thema: Kann mir jemand denn jetzt einmal kompetent Auskunft darüber geben, wie es mit der Verfolgung der Lesben in Kuba aussah? Waren hier beide Geschlechter gleichermaßen betroffen?
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#38 seb1983
  • 01.09.2010, 22:35h
  • Antwort auf #16 von stromboli
  • Da war wie so oft ein kleiner Schuss Ironie drin versteckt , wobei man vom eigenen abweichende Lebensentwürfe nun nicht dermaßen zerreden muss.

    Überraschend, gibt nen eigenen Wikipedia Artikel dazu:
    de.wikipedia.org/wiki/Homosexualit%C3%A4t_in_Kuba

    Kurz: HS bis 1979 strafbar, danach weiter Strafe bei öffentlicher Zurschaustellung, weiter Verhaftungen, harte Bestrafung beim Sex mit Minderjährigen, Schutzalter Hetero 12, Homo 16, keine Antidiskriminierungsgesetze, CSDs und homosexelle Zeitschriften verboten.
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#37 LukasAnonym
  • 01.09.2010, 21:27h
  • Antwort auf #32 von Realist
  • "....Homosexualität war zwar vor dem Umsturz durch Castro 1959 bereits illegal..." (...) "...in Internierungslager stecken, in denen viele zu Tode kamen...."
    "Da steht nirgends etwas von Hinrichtungen!"

    Achso, die sind "nur" durch schlechte Unterbringungsverhältnisse in den Internierungslagern verreckt, dann ist ja gut...

    Sag mal bist du noch ganz dicht?!

    Zum kotzen wie hier Verbrechen verhamlost werden weil sich mal eben einer entschuldigt.
    Was würdet ihr denn sagen wenn der Papst sich für die Homophobie der Kirche entschuldigen würde? Ich wette dann hättet ihr wieder eine objektive Sicht.
    Wie kann man aufgrund seiner politischen Ideologie nur so verblendet sein!

    Leider ist manchmal zu beobachten wie die extremen Linken in ihren Denkstrukturen den Rechten ähneln.
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#36 KameliendameEhemaliges Profil
  • 01.09.2010, 21:05h
  • Antwort auf #28 von stromboli
  • Erspar mir deinen falschen Belehrungen über die Situation von Transexuellen in Kuba.
    Es ist MITNICHTEN so das Transexuelle es da besser hätten als Transexuelle in Deutschland.
    Ich kenne persöhnlich mehrere und auch andere Menschen die in Kuba wiederum welche kennengelernt haben.

    Zu deinem restlichen Geschreibsel werd ich mich nicht äussern. Reine Zeitverschwendung.

    Auf den Irrsinn der sich hier abspielt, wo Leute über nen schlimmen Menschenrechtsverletzer wie Castro noch "Lag lebe er" schreiben , dafür grün bekommen und auch ansonsten massiv versucht wird Castros schreckliche Taten zu verklären , während man sonst wegen nem Heten-Musik-Video seitenlang rumplärrt und anklagt, hab ich schon verwiesen.

    Ich weiss schon warum ich mit Leuten wie Dir nichts mehr zu tun haben will.
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#35 herve64Ehemaliges Profil
  • 01.09.2010, 21:02h
  • Antwort auf #27 von MichaelAS
  • Der Meinung bin ich auch. Hier hat jemand zugegeben, einen Fehler gemacht zu haben, wohingegen in unserer ach-so-freine, demokratischen Grundordnung man herumeiert und sich herumwindet wie ein Wurm im Morast, wenn es darum geht, dass Homosexualität bis 1969 Straftatbestand war.

    In diesem Punkt zeigt Castro wirklich Größe, egal, was man sonst von ihm halten mag.
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#34 stromboliProfil
  • 01.09.2010, 20:54hberlin
  • Antwort auf #32 von Realist
  • die fähigkeit sich zu erinnern, ist immer geprägt von vorlieben und missliebigkeiten...
    nachzudenken wie menschen unter batista gelitten, wie schwule sich da "arrangieren" mussten unter der herrscahft von polizeimobs, die transexuelle und tunten jagten und (!) töteten!
    Man hätte annehmen müssen das gerade schwule die revolution begrüssten! Aber sie entschjieden sich für die pracht der kasinoklitzerwelt.. hauptarbeitgeben seinezeits für schwule!
    Traum auch vom ausbrechen aus den erbärmlichen verhältnissen, aus denen sie meistens kamen.
    Höchste kindersterblichkeit, analphabetismus der 65 % der bevölkerung... Jamaikanische oder haitische verhältnisse, wenn wir maßstäbe heran ziehen wollen!
    Diese nichtachtung von geschichte und opfern ist eben wirksames mittel eine idee zu diskretitieren.
    Als linker lass ich mich gerne kritisieren, wenn die zusammenhänge denn auch in ihrer gesamtheit herausgearbeitet werden!
    Alles andere ist bekannte rote socken kampagne!
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#33 MikronesierAnonym
  • 01.09.2010, 20:49h
  • Was gibt den die Allgemeinheit so ?

    Die Welt verurteilte nahezu einstimmig die Blockade der USA gegen Kuba. Mit einem erneuten Rekordergebnis hat die UN-Vollversammlung in New York am Mittwoch zum achtzehnten Mal in Folge eine von der kubanischen Regierung eingebrachte Resolution verabschiedet, in der die sofortige Aufhebung des Handels- und Wirtschaftsembargos gegen die Insel gefordert wird. 187 der 192 Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen stimmten für den Antrag, zwei mehr als vor einem Jahr.

    Daß El Salvador nach der Regierungsübernahme durch die Kuba verbundene frühere Befreiungsbewegung FMLN erstmals gegen die Blockade stimmen würde, war erwartet worden, aber daß sich auch der Irak mit seiner Stimme gegen die Besatzungsmacht USA stellte, darf als Überraschung gelten.

    Gegen die kubanische Resolution und damit für die Aufrechterhaltung des Embargos stimmten nur die üblichen Verdächtigen:

    Neben den Vereinigten Staaten selbst Israel und die gut 20000 Einwohner zählende Pazifikrepublik Palau.

    Die Marshall-Inseln und Mikronesien enthielten sich.
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#32 RealistAnonym
#31 stromboliProfil
  • 01.09.2010, 19:49hberlin
  • Antwort auf #29 von Sebi
  • stimme dir da vollauf zu! Hier wird über ein farbenspektakel der wust an unausgegorenen gedanken legitimiert ohne selbst stellung beziehen zu müssen!
    Das ganze farbensystem ist ein schrott!
    Was ich schon (!) zu beginn der einführung geschrieben habe weil dieses voraussehend!

    Nur , ohne sich über den schritt castros und seine politischen auswirkungen in cuba gedanken zu machen brauchts mehr als nur die feststellung seiner eingestander vergehen.
    Wo aber soll ein anfang statt finden wenn nicht da?!
    Sich da nun zu wortklauberei aufzuschwingen ist nicht produktiv im sinne einer aufarbeitung!

    Setzen wir mal voraus ,das die derzeit mittragenden in cuba eine aufarbeitung nun in angriff nehmen können, so ist der schritt castros eine einmaligkeit: kein bisherig verantwortlicher für menschenrechtsbrüche hat öffentlich ein schuldgeständnis geleistet... was soll der alte mann sonst noch machen; von den klippen springen weil das von uns hochgehaltene stöckchen der menschenrechte nicht hoch genug sein kann?
    kopfschüttel!
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#29 SebiAnonym
  • 01.09.2010, 19:33h
  • Antwort auf #23 von Sebi
  • Ich weiß ja, dass hier viele extrem Linke sind und ich selbst würde mich auch als gemäßigt links bezeichnen. Aber bei manchen scheint die politische Ideologie doch die Sicht sehr vernebelt zu haben. Wenn andere nur schon einen Schwulen schief angucken wird gezetert. Aber wenn man darauf hinweist, dass Castro und sein Regime zig Schwule ERMORDET haben und diese durch seine späte Einsicht nicht wieder lebendig werden, kassiert man gleich mal 3 rote Punkte, nur weil Castro ein Kommunist ist.

    Sehr interessant:
    Kommunisten dürfen also Schwule töten!

    Das ist absolut lächerlich. Ich kann auch links sein, aber dennoch andere Linke kritisieren. Aber manche hier sind dermaßen radikalisiert, dass sie wohl den Verstand ausschalten. Auf dieses Kindergarten-Geplänkel habe ich keine Lust mehr. Ich bin nur froh, dass diese Fanatiker hier, die selbst Mord an Schwulen rechtfertigen, wenn es nur ein Linker gemacht hat, vielleicht hier stark genug sind um Beiträge rot zu färben, aber im realen Leben nichts zu melden haben. Und das sage ich ausdrücklich als Linker!! (der aber dennoch sein Hirn auch bei anderen Linken nicht ausschaltet)
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#28 stromboliProfil
  • 01.09.2010, 19:31hberlin
  • Antwort auf #21 von Kameliendame
  • clara, es war kuba über jahrzehnte hinweg ,dass transsexuellen den umbau ermöglichte ohne die hier in unseren wohlgelittenen bürgerlichen demokratien dauernden prozedere...
    sorry , dies einmal kurz zu deiner erinnerung!

    Hier wird nichts unter den teppiche gekehrt; das ist eher rechtlastigen heuchlern nachzusagen.
    Und verwechsel nicht geschichtliche entwicklungen mit grundsätzlichen ideen die auch da verteidigt sein wollen, wo auf grund reaktionärer gegenwehr sich regime in zugzwang wähnen.

    Ein bis heute von keiner internationalen instution gebilligter total-wirtschaftsboykott seitens der USA , bis hin in medizinische grundversorgung (!) hat das regime von anfang an an die wand gedrückt! Der wirtschaftsboykott wurde mehrmals von der uno verurteilt! Heute so zu tun das cuba nur so geworden ist wies ist , ist endweder unpolitischer blödsinn oder bewusst reaktionäre position einnehmen! Da brauch ich nicht hier gegen neonazis demonstrieren , die denken ebenso platt!
    Müssig drüber nachzudenken, was hätte geschehen können wenn so die geschichte nicht verlaufen wäre!
    Wir können auch über andere länder in diesem sinne nachdenken.. Chile,Spanien, kongo und all die länder, deren kurzer heftiger weg in ein soziales denken abrupt durch waffen von innen oder aussen in eine rechtsdiktaur umgewälzt wurde...
    Die erkenntnis, dass umwälzung auch besitzinteressen schadet, ist nichts neues, es ist aber auch der richtige weg die besitzverhältnisse in gerechter weise zu verteilen... die "opfer" nehm ich gern in kauf!

    Richtig: wir müssen uns von dem faschistisch-stalinistisch-feudalen "wegsperrgedanken" lösen, hin zu einem offenen aber auch permanenten disput mit den konservativen bis reaktionären kräften. Die fähigkeit aber müssen wir auch erst erlernen... uns offensichtlich fehlt sie!
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#27 MichaelAS
  • 01.09.2010, 19:15h
  • Eine solche - wenn auch späte - Einsicht wünsche ich mir von unseren Politikern! Aber nein, es wird alles dafür getan, das geschehene Unrecht in den 40ziger, 50ziger & 60ziger Jahren als gegeben und nach "damals gültigem Recht" geschehene aufrecht zu erhalten.

    Unsere Regierung zeigt damit eindrucksvoll, das ihr Menschenrechte scheißegal sind.
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#26 LorenProfil
  • 01.09.2010, 19:13hGreifswald
  • Antwort auf #14 von stromboli
  • " ... hat auch was mit unserer undurchsichtigen zugehörigkeitsdarstellung zu tun ..."

    Meines Erachtens sollten Lesben und Schwule immer jedwede Politikentwürfe u.ä. auf dem Hintergrund der geltenden Menschenrechte "abklopfen" und zu ihnen Stellung beziehen (auch wenn dies mühsam erscheint und bisweilen persönliche Enttäuschungen nicht ausbleiben mögen). Als Angehörige einer gesellschaftlichen Gruppe, die weltweit von verschiedenster Seite diskriminiert, verfolgt etc. wird, scheint mir das geboten. Gesellschaftliche und politische Programme und Ideen, die konträr zu den Menschenrechten stehen oder in ihrer Verwirklichung Menschenrechte missachten, verlieren m.E. eben dadurch ihre Legitimierung. Die, die sie vertreten, ihre moralische Autorität. Oder um es platt zu sagen: Durch sie wird die Welt nicht ein lebenswerterer Ort, sondern für die jeweiligen Opfer im schlimmsten Fall die Hölle auf Erden.
    Politikentwürfe und ihre Vertreter sollten meiner Meinung nach immer unter diesem Gesichtspunkt bewertet werden, egal ob sie braun, lila, rosa, rot, schwarz oder in anderen Farben lackiert sind. Allerdings besteht dann tatsächlich die Gefahr -um es mit deinen Worten zu sagen- "zwischen die fronten zu geraten", schon deshalb, weil die Frontgänger allzu häufig ideologisiert und zu einer (selbst) kritischen, differenzierten Sichtweise kaum fähig sind. Dennoch würde ich mich mit ihnen keinesfalls verbrüdern wollen.
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#25 MichaelAS
#24 MichaelAS
#23 SebiAnonym
  • 01.09.2010, 18:57h
  • Diese später Einsicht macht keinen der durch sein Regime ermordeten Schwulen wieder lebendig!!
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#22 jakeAnonym
  • 01.09.2010, 18:52h
  • sagt man nicht einsicht sei der erste schritt zur besserung?

    der mann ist 84; und in polen ist homosexualität eine krankheit...

    die armen polnischen zwillinge---was haben wir geweint
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#21 KameliendameEhemaliges Profil
  • 01.09.2010, 18:44h
  • Sehr interessant wie die Linksradis die sonst schon bei nem Heten-Kuss was von perverser Unterdrückung schreien hier in ihren Kommentaren schönfärberei betreiben bloß weil der alte Arsch (der so viele Menschen ins Unglück gestürtzt hat ) einmal kurz "sorry" sagt.
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#20 LinksstaatlerAnonym
  • 01.09.2010, 18:15h
  • Späte Reue, aber sie kommt zur richtigen Zeit, da wir nicht wissen, wie lange Fidel noch fidel ist!
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#19 fipsAnonym
#18 FloAnonym
  • 01.09.2010, 17:17h
  • "Nach der Machtübernahme habe er andere Sorgen gehabt als das Schicksal von Schwulen und Lesben, so Castro"

    Und wieso hat er sich dann so um die Verfolgung gekümmert, statt die Sache einfach auf sich beruhen zu lassen. Es geht ja gar nicht um mangelnde Gleichstellung, sondern erst mal um die Verfolgung.

    Er hatte wichtigeres zu tun, betont aber, dass er für die Verfolgung gesorgt hat.

    Der Mann widerspricht sich selbst und verwickelt sich in logische Widersprüche.

    Immer dasselbe...
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#17 stromboliProfil
  • 01.09.2010, 15:38hberlin
  • Antwort auf #10 von stephan
  • anbei ein link zur veranstaltung in HH!

    www.jungewelt.de/2010/08-06/001.php
    Als »triebhaft« verfolgt
    In Hamburg widmete sich eine Veranstaltung dem Gedenken an eine »vergessene« Opfergruppe der Naziherrschaft: Lesbische Frauen schwiegen auch nach 1945 über ihr Leid Von Anja Röhl

    Das ist ein ganz unaufgeregter beitrag von A . Röhl , die sich ohne metermaß und gewichtswaage an die frauenproblematig heranschreibt!
    Lassen wir doch diese "opferschwere" mal endlich bleiben.. ansonsten übernehmen wir noch die der täter , die sich wundern, das überhaupt über ihr vorgehen geklagt wird.
    Ich jedenfalls will weder dem ns-schergen noch dem bundesrepublikanisch/sozialistischen staatsanwalt und richter die genugtuung geben, in den eigenen reihen zwist gelegt zu haben!

    Die fatale auswirkung der gedenkmahnmals-diskussion aber wirkt bis hier rein!
    Ärgerlich an der mahnmalsdiskussion aber hätte/ sollte der undemokratische ablauf der "zielsetzung" und ihrer umsetzung sein müssen!

    Da wurde von einem kremium, zudem nicht besetzt von schwulen /lesbischen sondern von mahnmalskuratoren der unterschiedlichsten herkunft, ein "inhaltsstreit" provoziert, der nun in den ohnehin zuvor (!) inhaltsgerichteten, beschlossenen endlosschleifen mit 5 auswahlfilmen abgedeckelt werden soll, aber inhaltlich nichts (!) diskutierbar war!
    Das aber ist nicht schuld der lesben an sich, sondern unserer unfähigkeit, selbst solche dinge inhaltlich zu bestimmen! Das für mich da resüme der veranstaltung im stelencenter. Da wurde einleitend dem diskussionswilligen fussvolg mitgeteilt das die vergabe und richtlinien für die filme längst beschlossen sind! Ein skandal!
    Ärgern wir uns darüber, nicht über die lesben!
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#16 stromboliProfil
  • 01.09.2010, 15:11hberlin
  • Antwort auf #11 von seb1983
  • lieber seb, was hat denn sich entschuldigen mit homoehe zu tun?

    Ist homoehe der ultimative beweis der gesellschaft, dass sie ihren frieden mit uns gefunden hat?
    Ist damit der einzelne schwule nun satisfaktionsfähig im sinne als gleichberechtigter auf gleichher augenhöhe wahrgenommen zu werden?
    Was zum teufel geht in euren vernagelten köpfen vor , dass ihr nur über ehe euch definieren könnt? !!
    Eure fähigkkeit der paarbildung beweisen? Scheidungsraten wiederlegen?

    Wen interessiert, ob ehe kommt, solange die unversehrtheit des einzeln nicht GRUNDSÄTZLICH GARANTIERT!
    Daran messen sich alle wertebezüge!
    Nicht daran, ob sich der schwule wieder mal angepasst, hinter klauseln der heteronormativität verstecken muss!
    Denk mal an die zwangsehen im faschismus und realen sozialismus ( da nur, wenn karriere angesagt war!) und deren suche nach "NORMALITÄT im zeugnis der ehe...
    Fällt da nicht der groschen?
    Auf der suche nach schützenden konstruktionen war "ehe " ein schutz, weil von der "unnormalität " ablenkend!
    Zu glauben man müsse sich den selben schuh heute wieder überziehen weil nur so die gleichwertung erreicht werde ... das ist kinderkram. Da wird verinnerlichtes schutzbedürfnis umgesetzt in kopistengehabe und dabei auch nicht einen moment drüber nachgedacht, was es für folgen für den einzeln hat. Wie wird die sicht der hetronormierten sein auf die, die sich dem normenspiel verweigern! Schon an der heftigkeit der auseinadersetzungen hierzu mit den reaktionären spürbar, aber auch in der eigenen reihe wird klar: da wird ein "weltbild " konstruiert, das zuvor schon ausgrenzend benutzt wurde gegen uns , nun auch von unseren eigenen leuten zur ausgrenzung genutzt werden wird!
    Wir brauch nicht mal einen castro, wir haben uns selbst!

    Hoffen wir also auf die bedingungslose anerkennung jeglich abweichender lebensendscheidungen, und zwar ohne trauscheingesetzesgarantie!! Hoffen wir auf selbstständige und nicht auf hoffähige -mein mann und ich- luschen.
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#15 eMANcipation*Anonym
  • 01.09.2010, 15:03h
  • Welches Verhältnis haben eigentlich andere Lateinamerikaner zu Kuba?

    www.quetzal-leipzig.de/nachrichten/brasilien_/brasilien-kuba
    -lula-in-kuba-19093.html


    In Brasilien ist übrigens gerade Wahlkampf für die Präsidentschaftswahlen am 3. Oktober.

    Nachdem unter Lula 12 Millionen neue formelle Arbeitsplätze entstanden, fast 30 Millionen Brasilianer aus einem Leben unterhalb der Armutsgrenze in die mittlere Einkommensschicht aufgestiegen sind - nicht zuletzt auf Grund des großangelegten Sozialprogrammes "Bolsa Família" oder Programme des sozialen Wohnungsbaus wie "Minha Casa, Minha Vida" und natürlich der deutlichen Anhebung des Mindestlohnes -

    versucht es die neokonservativ-neoliberale Opposition immer wieder mit Attacken auf die freundschaftlichen Beziehungen Brasiliens zu Kuba oder auch zum Iran, in deren Rahmen die Regierung Lula nordamerikanischen und anderen Imperialisten und Kriegstreibern regelmäßig gehörig Sand ins Getriebe gestreut hat.

    In Brasilien wurden übrigens Homo-Paare bei der Einkommensteuer vor kurzem umfassend gleichgestellt, auch wenn die Homo-Ehe noch im Kongress hängt.
    oglobo.globo.com/economia/mat/2010/07/29/companheiro-gay-pod
    e-ser-incluido-no-imposto-de-renda-917277337.asp


    Ergebnis: Soziale Entwicklung ist der beste Schutz vor Demagogen!

    Zustimmungsrate zur Regierung Lula: konstant bei rund 80%

    Aktuelle Umfrage zur Präsidentschaftswahl:

    Dilma (Kandidatin von Lulas Arbeiterpartei PT) 51%
    - der stärkste Gegenkandidat 27%

    oglobo.globo.com/pais/mat/2010/08/28/ibope-mostra-dilma-com-
    51-serra-com-27-917500871.asp
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#14 stromboliProfil
  • 01.09.2010, 14:39hberlin
  • Antwort auf #5 von Klofrau
  • schatzerl, ich antworte nicht auf jede geistige verstopfung deinerseits.. spül dir die roten binden aus den gehirnwindungen , verzichte auf deine desinfektinsdämpfe und komm auf den boden zurück.

    Natürlich ist das verbrechen der verfolgung gegen schwule nicht entschuldet und vergeben!
    Aber das merkmal, das castro unterscheidet ist die EINSICHT (!) in eigene schuld!
    Das unterscheidet ihn von allen anderen, mir bis heute bekannten politikern in frage der eigenverantwortung bei homoverfolgungen!

    Und schwule standen zudem in generalverdacht das vorherige batistaregime mit unterstützt zu haben, bis hin zu fällen, wo aufständige durch unsere leute denunziert wurden.. das macht böses blut!

    DAs schwule immer wieder in solchen "bewegungen", auch die der rechten, zwischen die fronten geraten, hat auch was mit unserer undurchsichtigen zugehörigkeitsdarstellung zu tun; nicht fisch, nicht fleich... !
    Immer nach "mitte" schielend, wo wir uns am sichersten fühlen!
    Das mag in reglementierten zuständen noch funktionieren, aber in umbruch und revolution führt unentschiedenheit zum generalverdacht !
    Und damit , egal wer "gewinnt, zum politischen scheiterhaufen, an dem dann selbst offen revolutionäre geister von geist ind gewicht als schwule untergehen !
    Das ist bitter, aber auch preis der zu zahlen ist für die "besonnenheit" unpolitischer schwuler, die ihren platz in der gesellschaft weder erkämpfen noch verteidigen wollen.

    Gedenken wir deshalb der verfolgten und ermordeten, der gefolterten und diskriminierten auch in der würde, die ihnen zugesteht, ohne selbstgerecht sie für unsere kleinlichen hauskämpfe hier missbrauchen zu wollen.. , das ist nähmlich mindest ebenso erbärmlich wie das zuvor verurteilte handeln!
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#13 DonnyDAnonym
#12 draganProfil
  • 01.09.2010, 14:20hDresden
  • Antwort auf #9 von Loren
  • Auch die Entschuldigung der kubanischen KP,
    als erster Schritt, steht noch aus.
    Ebenso die öffentliche Dokumentation dieses finsteren Kapitels. Und Wiedergutmachung, wenn man dieses Wort überhaupt nutzen kann.

    @ Demagoge

    51 ? Recht passabel nach Embargo und Zusammenbruch des RGW.

    Zum Anti-Kriegstag

    Es ist der erste Jahrestag, an dem Fidel Castro durch die UN zum World Hero of Solidarity erklärt wurde.

    Miguel d’Escoto Brockmann (* 5. Februar 1933 in Los Angeles) , Diplomat und katholischer Priester aus Nicaragua. Von September 2008 bis September 2009 war er Präsident der Generalversammlung der Vereinten Nationen.

    Im September 2009 zeichnete Brockmann während einer Feierstunde im Präsidentenpalast von La Paz, Bolivien drei internationale Politiker mit einer außergewöhnlichen Ehre aus:
    Evo Morales, bolivianischer Staatspräsident, als "World Hero of Mother Earth"; Fidel Castro, früher kubanischer Staatspräsident, als "World Hero of Solidarity", und Julius Nyerere, verstorbener Staatspräsident von Tansania, als "World Hero of Social Justice".
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#11 seb1983
  • 01.09.2010, 14:12h
  • Kann man sich was dafür kaufen?
    Macht es die Toten wieder lebendig?

    Immerhin lässt sich vermuten dass sie die Situation für Schwule auf Kubal in zukunft verbessert wenn der Seniorchef es eine "Ungerechtigkeit" nennt, man kann also auf die real existierende Homoehe hoffen...
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#10 stephan
  • 01.09.2010, 14:03h
  • Antwort auf #4 von Gast
  • Keine Ahnung, wie es auf Kuba mit den Lesben war, aber bei den Nazis gab es keine Frauen, die explizit wegen ihres Lesbischseins verfolgt wurden! Zumindest konnte mir bis heute niemand einen Namen nennen? ... Ich wäre - aus Dokumentationsgründen - immer noch an solchen Fällen interessiert, wenn mir jemand Fakten liefern könnte!
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#9 LorenProfil
  • 01.09.2010, 13:54hGreifswald
  • Das Interview in englischer Übersetzung:

    kasamaproject.org/2010/08/31/castros-self-criticism-for-anti
    -gay-persecutions/


    Immerhin erstaunlich, dass Castro sich so äußert, obwohl er durch persönliche Übernahme von Verantwortung nicht die Frage der systematischen staatlichen Verfolgung, Internierung etc. überdecken kann (und damit auch nicht die Verantwortung anderer). Möge es ein Anlass sein, die gesamten Menschenrechtsverletzungen gegenüber Lesben und Schwulen dort geschichtlich aufzuarbeiten und die überlebenden Verfolgten zumindest ansatzweise zu rehabilitieren und zu entschädigen. Darüberhinaus ist eine Entschuldigung gegenüber den Opfern am Anfang eines solchen Prozesses unabdingbar.
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#8 stephan
  • 01.09.2010, 13:53h
  • Antwort auf #6 von xapplex
  • Ich würde jetzt auch nicht in Jubel ausbrechen, wenn Castro endlich einen so schweren Fehler einsieht, dennoch finde ich das schon bemerkenswert.
    Zumindest zeigt es, dass Altsein keine Entschuldigung für Menschen sein kann, die in ihren intoleranten, boshaften Meinungen verharren. Man kann auch mit über 80 noch zu neuen Einsichten kommen. Das sollten sich manche Altpolitiker, 'Kirchenfürsten' und manch andere hinter die Ohren schreiben!
    Die Schuld für das Leiden und Sterben vieler Homosexueller bleib allerdings und ich hoffe, dass Castros Gewissen ihm wirklich heftig zu schaffen macht.
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#7 DemagogeAnonym
  • 01.09.2010, 13:51h
  • Wenn ein Mann mit einem Fuß auf einem heißen Ofen und mit dem anderen in einer Kühltruhe steht, würde ein Statistiker sagen, daß der Mann sich durchschnittlich in angenehmer Temperatur befindet.

    Wenn einer eine Million hat und der andere nichts,
    sind die beiden statistisch recht wohlhabend.

    Kuba Platz 51

    de.wikipedia.org/wiki/Human_Development_Index

    HIV-Infizierte je 1000 Einwohner 2008
    Mexiko (Nord- und Mittelamerika) 1,66
    Kuba (Nord- und Mittelamerika) 0,29
    Brasilien (Südamerika) 4,09

    Ärzte je 1000 Einwohner 2008

    Mexiko (Nord- und Mittelamerika) 1,59
    Kuba (Nord- und Mittelamerika) 6,12
    Brasilien (Südamerika) 2,43

    Einem Bericht für das Parlament ist zu entnehmen, dass in Schottland in den letzten
    fünf Jahren alle vier Tage ein Mensch verhungert ist.

    Exakt 452

    www.dailyexpress.co.uk/posts/view/192310/Scots-patients-left
    -to-starve-on-our-wards/


    schwul, alt und arm ?
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#6 xapplexAnonym
  • 01.09.2010, 13:33h
  • "Das von einem jahrzehntelangen US-Embargo geschwächte Land"
    Das durch jahrzehntelange kommunistische Misswirtschaft geschwächte Land - das triffts wohl eher.

    "Einige demokratische Defizite" ist auch leicht untertrieben. Seit 1959 haben über 100000 Kubaner in Internierungslagern gesessen, über 15000 wurden füsilliert. Castros Geheimpolizei wurde von der Stasi ausgebildet, Kubaner überlegen es sich deshalb zweimal, ob sie ein kritisches Wort über die Regierung sagen.
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#5 KlofrauAnonym
  • 01.09.2010, 13:33h
  • Antwort auf #2 von Pierre
  • @ Pierre:

    Einem menschenverachtenden Diktator auch noch zu applaudieren, ist ja wohl so ziemlich das Allerletzte.

    Nur weil er jetzt mit 84 (!) bei den Schwulen zu Kreuze kriecht ...

    Hast Du vergessen, was dieser Typ dem gesamten kubanischen Volk angetan hat???

    Vielleicht hat ja auch noch der User "stromboli" eine ultimative Castro-Euloge parat?

    Immer her damit!
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#4 GastAnonym
#3 MinkAnonym
#2 PierreAnonym
  • 01.09.2010, 12:53h
  • So viel Einischt und Reue vermisst man bei unseren 'demokratischen' Politikern.
    Lang lebe Fidel Carsto!
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#1 DonnyDAnonym
  • 01.09.2010, 12:28h
  • Hach Gottchen, Tante Fidelitas bekommt nach 84 Jahren Gewissensbisse und "übernimmt Verantwortung". Dürfen ihn jetzt die tausende verfolgte, vergewaltigte, gefolterte und ermordete kubanische Schwule (Lesben waren nicht betroffen) auf Schadensersatz für ein verpfuschtes Leben verklagen?

    Komm Fidel, geh sterben!
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