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Kommentare zu:
Castro übernimmt Verantwortung für Schwulenverfolgung


#11 seb1983
  • 01.09.2010, 14:12h
  • Kann man sich was dafür kaufen?
    Macht es die Toten wieder lebendig?

    Immerhin lässt sich vermuten dass sie die Situation für Schwule auf Kubal in zukunft verbessert wenn der Seniorchef es eine "Ungerechtigkeit" nennt, man kann also auf die real existierende Homoehe hoffen...
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#12 draganProfil
  • 01.09.2010, 14:20hDresden
  • Antwort auf #9 von Loren
  • Auch die Entschuldigung der kubanischen KP,
    als erster Schritt, steht noch aus.
    Ebenso die öffentliche Dokumentation dieses finsteren Kapitels. Und Wiedergutmachung, wenn man dieses Wort überhaupt nutzen kann.

    @ Demagoge

    51 ? Recht passabel nach Embargo und Zusammenbruch des RGW.

    Zum Anti-Kriegstag

    Es ist der erste Jahrestag, an dem Fidel Castro durch die UN zum World Hero of Solidarity erklärt wurde.

    Miguel d’Escoto Brockmann (* 5. Februar 1933 in Los Angeles) , Diplomat und katholischer Priester aus Nicaragua. Von September 2008 bis September 2009 war er Präsident der Generalversammlung der Vereinten Nationen.

    Im September 2009 zeichnete Brockmann während einer Feierstunde im Präsidentenpalast von La Paz, Bolivien drei internationale Politiker mit einer außergewöhnlichen Ehre aus:
    Evo Morales, bolivianischer Staatspräsident, als "World Hero of Mother Earth"; Fidel Castro, früher kubanischer Staatspräsident, als "World Hero of Solidarity", und Julius Nyerere, verstorbener Staatspräsident von Tansania, als "World Hero of Social Justice".
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#13 DonnyDAnonym
#14 stromboliProfil
  • 01.09.2010, 14:39hberlin
  • Antwort auf #5 von Klofrau
  • schatzerl, ich antworte nicht auf jede geistige verstopfung deinerseits.. spül dir die roten binden aus den gehirnwindungen , verzichte auf deine desinfektinsdämpfe und komm auf den boden zurück.

    Natürlich ist das verbrechen der verfolgung gegen schwule nicht entschuldet und vergeben!
    Aber das merkmal, das castro unterscheidet ist die EINSICHT (!) in eigene schuld!
    Das unterscheidet ihn von allen anderen, mir bis heute bekannten politikern in frage der eigenverantwortung bei homoverfolgungen!

    Und schwule standen zudem in generalverdacht das vorherige batistaregime mit unterstützt zu haben, bis hin zu fällen, wo aufständige durch unsere leute denunziert wurden.. das macht böses blut!

    DAs schwule immer wieder in solchen "bewegungen", auch die der rechten, zwischen die fronten geraten, hat auch was mit unserer undurchsichtigen zugehörigkeitsdarstellung zu tun; nicht fisch, nicht fleich... !
    Immer nach "mitte" schielend, wo wir uns am sichersten fühlen!
    Das mag in reglementierten zuständen noch funktionieren, aber in umbruch und revolution führt unentschiedenheit zum generalverdacht !
    Und damit , egal wer "gewinnt, zum politischen scheiterhaufen, an dem dann selbst offen revolutionäre geister von geist ind gewicht als schwule untergehen !
    Das ist bitter, aber auch preis der zu zahlen ist für die "besonnenheit" unpolitischer schwuler, die ihren platz in der gesellschaft weder erkämpfen noch verteidigen wollen.

    Gedenken wir deshalb der verfolgten und ermordeten, der gefolterten und diskriminierten auch in der würde, die ihnen zugesteht, ohne selbstgerecht sie für unsere kleinlichen hauskämpfe hier missbrauchen zu wollen.. , das ist nähmlich mindest ebenso erbärmlich wie das zuvor verurteilte handeln!
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#15 eMANcipation*Anonym
  • 01.09.2010, 15:03h
  • Welches Verhältnis haben eigentlich andere Lateinamerikaner zu Kuba?

    www.quetzal-leipzig.de/nachrichten/brasilien_/brasilien-kuba
    -lula-in-kuba-19093.html


    In Brasilien ist übrigens gerade Wahlkampf für die Präsidentschaftswahlen am 3. Oktober.

    Nachdem unter Lula 12 Millionen neue formelle Arbeitsplätze entstanden, fast 30 Millionen Brasilianer aus einem Leben unterhalb der Armutsgrenze in die mittlere Einkommensschicht aufgestiegen sind - nicht zuletzt auf Grund des großangelegten Sozialprogrammes "Bolsa Família" oder Programme des sozialen Wohnungsbaus wie "Minha Casa, Minha Vida" und natürlich der deutlichen Anhebung des Mindestlohnes -

    versucht es die neokonservativ-neoliberale Opposition immer wieder mit Attacken auf die freundschaftlichen Beziehungen Brasiliens zu Kuba oder auch zum Iran, in deren Rahmen die Regierung Lula nordamerikanischen und anderen Imperialisten und Kriegstreibern regelmäßig gehörig Sand ins Getriebe gestreut hat.

    In Brasilien wurden übrigens Homo-Paare bei der Einkommensteuer vor kurzem umfassend gleichgestellt, auch wenn die Homo-Ehe noch im Kongress hängt.
    oglobo.globo.com/economia/mat/2010/07/29/companheiro-gay-pod
    e-ser-incluido-no-imposto-de-renda-917277337.asp


    Ergebnis: Soziale Entwicklung ist der beste Schutz vor Demagogen!

    Zustimmungsrate zur Regierung Lula: konstant bei rund 80%

    Aktuelle Umfrage zur Präsidentschaftswahl:

    Dilma (Kandidatin von Lulas Arbeiterpartei PT) 51%
    - der stärkste Gegenkandidat 27%

    oglobo.globo.com/pais/mat/2010/08/28/ibope-mostra-dilma-com-
    51-serra-com-27-917500871.asp
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#16 stromboliProfil
  • 01.09.2010, 15:11hberlin
  • Antwort auf #11 von seb1983
  • lieber seb, was hat denn sich entschuldigen mit homoehe zu tun?

    Ist homoehe der ultimative beweis der gesellschaft, dass sie ihren frieden mit uns gefunden hat?
    Ist damit der einzelne schwule nun satisfaktionsfähig im sinne als gleichberechtigter auf gleichher augenhöhe wahrgenommen zu werden?
    Was zum teufel geht in euren vernagelten köpfen vor , dass ihr nur über ehe euch definieren könnt? !!
    Eure fähigkkeit der paarbildung beweisen? Scheidungsraten wiederlegen?

    Wen interessiert, ob ehe kommt, solange die unversehrtheit des einzeln nicht GRUNDSÄTZLICH GARANTIERT!
    Daran messen sich alle wertebezüge!
    Nicht daran, ob sich der schwule wieder mal angepasst, hinter klauseln der heteronormativität verstecken muss!
    Denk mal an die zwangsehen im faschismus und realen sozialismus ( da nur, wenn karriere angesagt war!) und deren suche nach "NORMALITÄT im zeugnis der ehe...
    Fällt da nicht der groschen?
    Auf der suche nach schützenden konstruktionen war "ehe " ein schutz, weil von der "unnormalität " ablenkend!
    Zu glauben man müsse sich den selben schuh heute wieder überziehen weil nur so die gleichwertung erreicht werde ... das ist kinderkram. Da wird verinnerlichtes schutzbedürfnis umgesetzt in kopistengehabe und dabei auch nicht einen moment drüber nachgedacht, was es für folgen für den einzeln hat. Wie wird die sicht der hetronormierten sein auf die, die sich dem normenspiel verweigern! Schon an der heftigkeit der auseinadersetzungen hierzu mit den reaktionären spürbar, aber auch in der eigenen reihe wird klar: da wird ein "weltbild " konstruiert, das zuvor schon ausgrenzend benutzt wurde gegen uns , nun auch von unseren eigenen leuten zur ausgrenzung genutzt werden wird!
    Wir brauch nicht mal einen castro, wir haben uns selbst!

    Hoffen wir also auf die bedingungslose anerkennung jeglich abweichender lebensendscheidungen, und zwar ohne trauscheingesetzesgarantie!! Hoffen wir auf selbstständige und nicht auf hoffähige -mein mann und ich- luschen.
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#17 stromboliProfil
  • 01.09.2010, 15:38hberlin
  • Antwort auf #10 von stephan
  • anbei ein link zur veranstaltung in HH!

    www.jungewelt.de/2010/08-06/001.php
    Als »triebhaft« verfolgt
    In Hamburg widmete sich eine Veranstaltung dem Gedenken an eine »vergessene« Opfergruppe der Naziherrschaft: Lesbische Frauen schwiegen auch nach 1945 über ihr Leid Von Anja Röhl

    Das ist ein ganz unaufgeregter beitrag von A . Röhl , die sich ohne metermaß und gewichtswaage an die frauenproblematig heranschreibt!
    Lassen wir doch diese "opferschwere" mal endlich bleiben.. ansonsten übernehmen wir noch die der täter , die sich wundern, das überhaupt über ihr vorgehen geklagt wird.
    Ich jedenfalls will weder dem ns-schergen noch dem bundesrepublikanisch/sozialistischen staatsanwalt und richter die genugtuung geben, in den eigenen reihen zwist gelegt zu haben!

    Die fatale auswirkung der gedenkmahnmals-diskussion aber wirkt bis hier rein!
    Ärgerlich an der mahnmalsdiskussion aber hätte/ sollte der undemokratische ablauf der "zielsetzung" und ihrer umsetzung sein müssen!

    Da wurde von einem kremium, zudem nicht besetzt von schwulen /lesbischen sondern von mahnmalskuratoren der unterschiedlichsten herkunft, ein "inhaltsstreit" provoziert, der nun in den ohnehin zuvor (!) inhaltsgerichteten, beschlossenen endlosschleifen mit 5 auswahlfilmen abgedeckelt werden soll, aber inhaltlich nichts (!) diskutierbar war!
    Das aber ist nicht schuld der lesben an sich, sondern unserer unfähigkeit, selbst solche dinge inhaltlich zu bestimmen! Das für mich da resüme der veranstaltung im stelencenter. Da wurde einleitend dem diskussionswilligen fussvolg mitgeteilt das die vergabe und richtlinien für die filme längst beschlossen sind! Ein skandal!
    Ärgern wir uns darüber, nicht über die lesben!
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#18 FloAnonym
  • 01.09.2010, 17:17h
  • "Nach der Machtübernahme habe er andere Sorgen gehabt als das Schicksal von Schwulen und Lesben, so Castro"

    Und wieso hat er sich dann so um die Verfolgung gekümmert, statt die Sache einfach auf sich beruhen zu lassen. Es geht ja gar nicht um mangelnde Gleichstellung, sondern erst mal um die Verfolgung.

    Er hatte wichtigeres zu tun, betont aber, dass er für die Verfolgung gesorgt hat.

    Der Mann widerspricht sich selbst und verwickelt sich in logische Widersprüche.

    Immer dasselbe...
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#19 fipsAnonym
#20 LinksstaatlerAnonym
  • 01.09.2010, 18:15h
  • Späte Reue, aber sie kommt zur richtigen Zeit, da wir nicht wissen, wie lange Fidel noch fidel ist!
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