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Kommentare zu:
Castro übernimmt Verantwortung für Schwulenverfolgung


#31 stromboliProfil
  • 01.09.2010, 19:49hberlin
  • Antwort auf #29 von Sebi
  • stimme dir da vollauf zu! Hier wird über ein farbenspektakel der wust an unausgegorenen gedanken legitimiert ohne selbst stellung beziehen zu müssen!
    Das ganze farbensystem ist ein schrott!
    Was ich schon (!) zu beginn der einführung geschrieben habe weil dieses voraussehend!

    Nur , ohne sich über den schritt castros und seine politischen auswirkungen in cuba gedanken zu machen brauchts mehr als nur die feststellung seiner eingestander vergehen.
    Wo aber soll ein anfang statt finden wenn nicht da?!
    Sich da nun zu wortklauberei aufzuschwingen ist nicht produktiv im sinne einer aufarbeitung!

    Setzen wir mal voraus ,das die derzeit mittragenden in cuba eine aufarbeitung nun in angriff nehmen können, so ist der schritt castros eine einmaligkeit: kein bisherig verantwortlicher für menschenrechtsbrüche hat öffentlich ein schuldgeständnis geleistet... was soll der alte mann sonst noch machen; von den klippen springen weil das von uns hochgehaltene stöckchen der menschenrechte nicht hoch genug sein kann?
    kopfschüttel!
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#32 RealistAnonym
#33 MikronesierAnonym
  • 01.09.2010, 20:49h
  • Was gibt den die Allgemeinheit so ?

    Die Welt verurteilte nahezu einstimmig die Blockade der USA gegen Kuba. Mit einem erneuten Rekordergebnis hat die UN-Vollversammlung in New York am Mittwoch zum achtzehnten Mal in Folge eine von der kubanischen Regierung eingebrachte Resolution verabschiedet, in der die sofortige Aufhebung des Handels- und Wirtschaftsembargos gegen die Insel gefordert wird. 187 der 192 Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen stimmten für den Antrag, zwei mehr als vor einem Jahr.

    Daß El Salvador nach der Regierungsübernahme durch die Kuba verbundene frühere Befreiungsbewegung FMLN erstmals gegen die Blockade stimmen würde, war erwartet worden, aber daß sich auch der Irak mit seiner Stimme gegen die Besatzungsmacht USA stellte, darf als Überraschung gelten.

    Gegen die kubanische Resolution und damit für die Aufrechterhaltung des Embargos stimmten nur die üblichen Verdächtigen:

    Neben den Vereinigten Staaten selbst Israel und die gut 20000 Einwohner zählende Pazifikrepublik Palau.

    Die Marshall-Inseln und Mikronesien enthielten sich.
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#34 stromboliProfil
  • 01.09.2010, 20:54hberlin
  • Antwort auf #32 von Realist
  • die fähigkeit sich zu erinnern, ist immer geprägt von vorlieben und missliebigkeiten...
    nachzudenken wie menschen unter batista gelitten, wie schwule sich da "arrangieren" mussten unter der herrscahft von polizeimobs, die transexuelle und tunten jagten und (!) töteten!
    Man hätte annehmen müssen das gerade schwule die revolution begrüssten! Aber sie entschjieden sich für die pracht der kasinoklitzerwelt.. hauptarbeitgeben seinezeits für schwule!
    Traum auch vom ausbrechen aus den erbärmlichen verhältnissen, aus denen sie meistens kamen.
    Höchste kindersterblichkeit, analphabetismus der 65 % der bevölkerung... Jamaikanische oder haitische verhältnisse, wenn wir maßstäbe heran ziehen wollen!
    Diese nichtachtung von geschichte und opfern ist eben wirksames mittel eine idee zu diskretitieren.
    Als linker lass ich mich gerne kritisieren, wenn die zusammenhänge denn auch in ihrer gesamtheit herausgearbeitet werden!
    Alles andere ist bekannte rote socken kampagne!
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#35 herve64Ehemaliges Profil
  • 01.09.2010, 21:02h
  • Antwort auf #27 von MichaelAS
  • Der Meinung bin ich auch. Hier hat jemand zugegeben, einen Fehler gemacht zu haben, wohingegen in unserer ach-so-freine, demokratischen Grundordnung man herumeiert und sich herumwindet wie ein Wurm im Morast, wenn es darum geht, dass Homosexualität bis 1969 Straftatbestand war.

    In diesem Punkt zeigt Castro wirklich Größe, egal, was man sonst von ihm halten mag.
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#36 KameliendameEhemaliges Profil
  • 01.09.2010, 21:05h
  • Antwort auf #28 von stromboli
  • Erspar mir deinen falschen Belehrungen über die Situation von Transexuellen in Kuba.
    Es ist MITNICHTEN so das Transexuelle es da besser hätten als Transexuelle in Deutschland.
    Ich kenne persöhnlich mehrere und auch andere Menschen die in Kuba wiederum welche kennengelernt haben.

    Zu deinem restlichen Geschreibsel werd ich mich nicht äussern. Reine Zeitverschwendung.

    Auf den Irrsinn der sich hier abspielt, wo Leute über nen schlimmen Menschenrechtsverletzer wie Castro noch "Lag lebe er" schreiben , dafür grün bekommen und auch ansonsten massiv versucht wird Castros schreckliche Taten zu verklären , während man sonst wegen nem Heten-Musik-Video seitenlang rumplärrt und anklagt, hab ich schon verwiesen.

    Ich weiss schon warum ich mit Leuten wie Dir nichts mehr zu tun haben will.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #28 springen »
#37 LukasAnonym
  • 01.09.2010, 21:27h
  • Antwort auf #32 von Realist
  • "....Homosexualität war zwar vor dem Umsturz durch Castro 1959 bereits illegal..." (...) "...in Internierungslager stecken, in denen viele zu Tode kamen...."
    "Da steht nirgends etwas von Hinrichtungen!"

    Achso, die sind "nur" durch schlechte Unterbringungsverhältnisse in den Internierungslagern verreckt, dann ist ja gut...

    Sag mal bist du noch ganz dicht?!

    Zum kotzen wie hier Verbrechen verhamlost werden weil sich mal eben einer entschuldigt.
    Was würdet ihr denn sagen wenn der Papst sich für die Homophobie der Kirche entschuldigen würde? Ich wette dann hättet ihr wieder eine objektive Sicht.
    Wie kann man aufgrund seiner politischen Ideologie nur so verblendet sein!

    Leider ist manchmal zu beobachten wie die extremen Linken in ihren Denkstrukturen den Rechten ähneln.
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#38 seb1983
  • 01.09.2010, 22:35h
  • Antwort auf #16 von stromboli
  • Da war wie so oft ein kleiner Schuss Ironie drin versteckt , wobei man vom eigenen abweichende Lebensentwürfe nun nicht dermaßen zerreden muss.

    Überraschend, gibt nen eigenen Wikipedia Artikel dazu:
    de.wikipedia.org/wiki/Homosexualit%C3%A4t_in_Kuba

    Kurz: HS bis 1979 strafbar, danach weiter Strafe bei öffentlicher Zurschaustellung, weiter Verhaftungen, harte Bestrafung beim Sex mit Minderjährigen, Schutzalter Hetero 12, Homo 16, keine Antidiskriminierungsgesetze, CSDs und homosexelle Zeitschriften verboten.
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#39 stephan
  • 01.09.2010, 22:45h
  • @ stromboli & MicaelAS

    Eure Einlassungen und Verweise auf quasi denselben Text überzeugen mich nicht und der Text von Anja Röhl ist inhaltlich sehr dünn, was wohl am Vortrag von Bea Trampenau lag. Dagegen habe ich viele Berichte und Leidensgeschichten von und über verfolgte Schwule eingesehen und gelesen. Im Vergleich damit wirkt der Text, auf den ihr verwiesen habt, einfach wie ein nachträgliches Konstrukt.
    Nichts liegt mir ferner als Geschichtsrevisionismus - außer vielleicht grobe Geschichtsverfälschung! Ich bezweifle nicht, dass unter den verfolgten Frauen (insbesondere in den linken Intellektuellenkreisen) auch viele lesbische Frauen waren. Ich bezweifle ganz sich nicht, dass Frauen sich in der NS-Ideologie einfach nur ihren Männern hinzugeben hatten - und nichts weiter! Aber von einer Verfolgung der Lesben im Sinne der Ausrottungspolitik des Dritten Reiches kann man zumindest so lange nicht sprechen, als entsprechende Dokumente nicht vorgelegt werden können. Diesen Nachweis wird jeder redliche Historiker fordern und nicht den immer wieder vorgebrachten Einwand akzeptieren, dass die Verfolgung so subtil gewesen sei, dass sie sich heute nicht mehr expressis verbis nachweisen ließe. Dann war es nämlich keine Verfolgung (zum Zwecke der Ausrottung), sondern Diskriminierung und die kenne viele Personengruppen bis auf den heutigen Tag! Schlimm genug! (Ebenso kritisch hat man die anderen relativierenden Einwände im Artikel von Röhl zu betrachten!)

    @MichaelAS
    Lesen können reicht offenbar nicht, man muss auch Texte auf ihre Aussagen und nachweisbaren Fakten hin untersuchen können! Unbelegte Behauptungen, die ein anderer auf Grund der Faktenlage nicht nachvollziehen kann, sollten redlicherweise den anderen nicht dem Verdacht des Geschichtsrevisionismus aussetzen. Sehr wohl aber steht der 'Vorwerfende' in der Pflicht seine Fähigkeit zur differenzierten Analyse beweisen zu müssen! Wer dreht hier gerade die Geschichte um? Hier benötigen wir historische Fakten und kein Sozialarbeiterinnen-Geschreibsel!

    @stromboli
    Mir ist sehr wohl bewusst, dass Schwule und Lesben eine gemeinsame schlimme Geschichte der Verachtung, Diskriminierung und des Erleidens von Gewalt hinter sich haben und dass wir gemeinsam gegen dieses Unrecht und unsere heutige Diskriminierung vorgehen müssen. Ich glaube jedoch indes nicht, dass es zur Aufarbeitung der Geschichte hilfreich und unserer Sache förderlich ist, wenn wir die Soße der Harmonie darüber gießen: "Alle wurden irgendwie ein bisschen verfolgt und so groß sind die Unterschiede nicht!" Sie sind nach den mir bekannten Fakten riesengroß. Vom Grundtypus her bin ich ein sehr harmoniesüchtiger Mensch - aber niemals auf Kosten der Wahrheit!

    Zurück zum Thema: Kann mir jemand denn jetzt einmal kompetent Auskunft darüber geben, wie es mit der Verfolgung der Lesben in Kuba aussah? Waren hier beide Geschlechter gleichermaßen betroffen?
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#40 sylviafeeProfil
  • 01.09.2010, 23:05hBerlin
  • @ zu trans
    lieber stromboli mit umbau meinst du sicherlich die angleichung dan das gefühlte und gelebte geschlecht???!!!!

    Sicher wurde das in cuba erlaubt es wird sogar in der türkei erlaubt.
    Hält aber gerade z.B. die polizei nicht davon ab ts vor und nach op wegen angeblicher prostitution zu verhaften, vergewaltigen zu schlagen um sie anschliesend für sich auf den strich zu schicken.
    Lang lebe CUBA und seine ts politik
    Lang lebe die TÜRKEI und ihre ts politik.
    In vielen ländern finden wir das, auf den unterschiedlichsten kontinenten.

    @ castro und eingeständniss

    Selbstverständlich ist ein eingeständniss und reue immer gut, wünschte seine peinllichkeit würde dies auch tun.

    Sinnvoll wäre es wenn castro sich dem internationalem gerichtshof stellen würde um dort wegen der verbrechen an den menschenrechten, angeklagt und sicher auch verurteilt zu werden.
    Dumm sich jetzt in die wolle zu bekommen ob es gut oder schlecht ist das castro einsicht zwar späte aber immerhin einsicht zeigt.
    Klar ist das ein toller schritt und signal für viele andere.

    Bitte über ts nicht immer so oberflächlich berichten wenn man(n) keine ahnung hat. Mache ich bei lesben und schwule auch nicht

    DANKE
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