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- 02. September 2010 2 Min.

Lady Gaga bei einer Demonstration für die Gleichstellung von Schwulen und Lesben in Washington.
Die engagierte US-Sängerin will sich in einem Online-Kurs zur Pfarrerin ausbilden lassen, um auf der Bühne gleichgeschlechtliche Paare trauen zu können.
Wie das britische Magazin "Heat" meldet, will die 24-Jährige schwule Fans in Kalifornien vermählen, sobald dort die die gleichgeschlechtliche Ehe wieder eingeführt wird. Nach langer juristischer Auseinandersetzung wird erwartet, dass ein Gericht im nächsten Jahr entscheidet, ob Schwule und Lesben im "Golden State" den Bund der Ehe eingehen dürfen (queer.de berichtete). Dort wurde Schwulen und Lesben im November 2008 nach einem Volksentscheid das Recht auf Eheschließungen wieder aberkannt.
Lady Gaga hat sich bereits wiederholt gegen die Diskriminierung von Schwulen und Lesben ausgesprochen. So hielt sie etwa im Oktober 2009 bei einer Demonstration für Homo-Rechte in Washington eine Ansprache oder trat bei einem Treffen der Homo-Gruppe Human Rights Campaign auf. Via Twitter verbreitet sie regelmäßig Nachrichten über den Stand der Gleichstellung in Kalifornien - und erklärt, dass ihr bei positiven Nachrichten das Musikschreiben leichter fällt.
Lady Gaga würde als Online-Pfarrerin in die Fußstapfen der Schauspielerin Tori Spelling ("Beverly Hills, 90210") treten, die nach einem Kurs im Internet bereits das Recht erhalten hat, Paare zu trauen. In einem Hotel in Südkalifornien, das sie zusammen mit ihrem Ehemann Dean McDermott betreibt, haben sich bereits mehrfach Homo-Paare das Ja-Wort gegeben.
Derzeit gehört Lady Gaga (bürgerlich: Stefani Joanne Angelina Germanotta) zu den erfolgreichsten Künstlern in den USA. Zuletzt erhielt sie 13 Nominierungen für die MTV Video Music Award (queer.de berichtete). Die Sängerin erklärte nach ihrer Nominierung: "Gott hat mich aus drei Gründen auf die Erde gebracht: Um laute Musik zu machen, schwule Videos zu drehen und ein großes Tohuwabohu auszulösen. Danke, MTV!". (dk)














