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- 07. September 2010 2 Min.

Patrick Nuo beim ersten DSDS-Casting in Köln (Bild: RTL/Stefan Gregorowius)
Wenn das Mark Medlock wüsste: DSDS-Overlord Dieter Bohlen hat seinen neuen Jury-Kollegen Patrick Nuo zu Beginn der neuen Staffel mit einer Liebeserklärung beglückt.
"Er sieht heute wirklich super aus", so Bohlen laut "Bild"-Zeitung über den 28-jährigen Schweizer, der gemeinsam mit der Sängerin Fernanda Brandao (von der Band "Hot Banditoz") zum achten Mal den deutschen Superstar sucht. Dem Glück des 56-Jährigen steht aber noch seine sexuelle Orientierung im Weg: "Wenn ich schwul wäre, würde ich mich in ihn verlieben", so Bohlen. Die Äußerung fiel beim ersten öffentlichen Casting für die nächste Staffel in Köln. Ab Januar nächsten Jahres wird die nach Einschaltquoten erfolgreichste RTL-Serie wieder mehrmals wöchentlich zu sehen sein.
Der von Bohlen bewunderte Patrick Nuo wurde 2003 in Deutschland mit seinem Hit "Five Days" bekannt und konnte danach einige Chartplatzierungen verbuchen. Seine Singles schafften es aber nie in die Top-20. 2004 nahm er auch am deutschen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest teil. Dort scheiterte er aber an Max Mutzke. Er wirkt auch in mehreren anderen deutschen Shows mit: So versuchte er sich bei der erfolglosen Pro-Sieben-Telenovola "Lotta in Love" als Schauspieler und war 2007 Kandidat der zweiten Staffel von "Stars auf Eis".
Homosexualität ist bei "Deutschland sucht den Superstar" immer wieder ein Thema: Bohlen hat in der Vergangenheit mehrere schwule DSDS-Sänger gefördert, am meisten Mark Medlock, den Gewinner des Jahres 2007. Der 32-Jährige ist der erfolgreichste aller DSDS-"Superstars". Er konnte bislang fünf Alben und acht Singles in den Top-5 der deutschen Charts platzieren. In diesem Jahr veröffentlichte er das Album "Rainbow's End". Auch Medlock sorgte für Boulevardgeschichten um Bohlen - etwa, als er 2008 sagte, er wolle seinen Produzenten "schwängern" (queer.de berichtete). Bohlen wurde aber auch für mehrere Äußerungen von Schwulen kritisiert. So bezeichnete er vor zwei Jahren etwa einen Kandidaten abwertend als "Vollschwuchtel" (queer.de berichtete). (cw)
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