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- 08. September 2010 2 Min.

Bessere Zeiten: Mark Carter bei seinem Sieg im britischen Mr.-Gay-Wettbewerb 2006.
Der Mister-Gay-UK-Gewinner von 2006 hat in einem Gerichtsverfahren in Leeds bestritten, zwei Männer vergewaltigt zu haben.
Der 27-jährige Polizist Mark Carter soll laut Staatsanwaltschaft am 19. Dezember in einem Hotel im Stadtzentrum von Leeds zwei Männer vergewaltigt und zwei weitere sexuell belästigt haben. Wie die "Yorkshire Post" meldet, streitet Carter alle Vorwürfe ab und bekannte sich am Montag "nicht schuldig". Vor Gericht musste er lediglich Angaben zu seiner Person machen.
Das Verfahren gegen den früheren Mr. Gay UK soll am 13. Dezember beginnen, ordnete der Richter am Crown Court an. Carter ist bis zur Verhandlung ein freier Mann.
Weitere Anklage wegen Anabolika-Missbrauchs
Bei dem Verfahren muss sich Carter ebenfalls gegen den Vorwurf verteidigen, das anabole Steroid Stanozolol missbraucht zu haben. Das illegale Medikament, das hauptsächlich in der Veterinärmedizin eingesetzt wird, wurde 1988 weltweit bekannt, nachdem es während der olympischen Spiele beim Sprinter Ben Johnson festgestellt wurde. Der Kanadier hatte damals im 100-Meter-Lauf einen neuen Weltrekord aufgestellt.
Mark Carter hatte sich bei den Mr.-Gay-Wahlen 2006 in Blackpool gegen 25 Mitbewerber durchgesetzt. Damals berichteten die Medien positiv über den jungen Polizisten, weil das Polizeirevier ihm volle Unterstützung bei der Wahl zugesichert hatte.
Bereits zuvor sorgte ein anderer Gewinner des Mr.-Gay-Wettbewerbs für Aufsehen: Anthony Morley, der Mr. Gay UK 1993, wurde 2008 zu lebenslanger Haft verurteilt, weil er seinen Liebhaber erstochen und dann teilweise gegessen hatte (queer.de berichtete). Der Fall wurde damals ausführlich von den britischen Boulevardmedien behandelt, die genüsslich berichteten, welche Körperteile Morley in welcher Reihenfolge gegessen hatte. Der jetzt 38-Jährige kann erst 2038 begnadigt werden. (dk)















Und wenn man(n) da im UK gewinnen will, muss man anscheinend Kannibale oder Konsument anaboler Steroide sein, na wunderbar. Zum Glück ist das nicht die "Homonorm", wie es einige religiöse Spinner vermutlich gern hätten.
Schnuckelig ist der Carter trotzdem