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Kommentare zu:
Leiter der Stonewall-Razzia gestorben


#1 non imeldificAnonym
#2 Liedel
  • 10.09.2010, 18:25h
  • "die eine gute Zeit miteinander verbringen wollten" - die Aktion sei aber nach damaligem Verständnis rechtmäßig gewesen.

    Irgendwie erinert mich das jetzt an diesen "Ruhrbischof" Overbeck und seine "zwei Menschen, die in Frieden leben". Der leitet zwar keine Razzien, aber er vertritt die krude Sexualmoral seiner unheiligen Kirche ...
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#3 alexander
#4 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 10.09.2010, 19:15h
  • Möge der Mann in Frieden ruhen! Immerhin hat er diesen mit der LGBT-Community bereits gemacht.

    Daß er als Razzialeiter sein Vorgehen nach der in den zu Ende gehenden 60er Jahren der damaligen Gesetzgebung einen Befehl ausführte und das nun bitter bereut, nehme ich ihm auch ab.

    Ob sich jedoch andere Cops, die damals ebenfalls dabeiwaren, sich für ihr Vorgehen entschuldigten, ist nie geklärt worden. Fraglich ist auch, ob diese heute noch leben oder auch bereits das Zeitliche gesegnet haben.
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#5 stromboliProfil
#6 XDAAnonym
  • 10.09.2010, 23:29h
  • Den Polizisten kann man insofern vor Overbeck vorziehen, dass er damals in einer vollkommen anderen Gesellschaft wohnte. Die Mehrheit fand Homosex. widerlich und abartig. Es ist klar, dass ein Gesetz da vielleicht nicht so hinterfragt wird, man es annehmen könnte. Overbeck lebt in einer liberalen Gesellschaft, wo man die seine Haltung absolut nicht nachvollziehen kann. Ich finde seine Entschuldigung glaubwürdig und ehrlich ...
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#7 stromboliProfil
  • 11.09.2010, 09:56hberlin
  • Antwort auf #6 von XDA
  • glaubst du wirklich, die mehrheit fände heute schwulen sex nicht wiederlich und abartig?

    Du wirst dich wundern über die wahrheit hinter den kleinmütigen kleingeistern.

    Wie auch in anderen "fragen" der gesellschaft , die uns heute plagen, "wird man ja mal wieder sagen dürfen was man denkt" , so des volkes stimme!
    Es wird nicht mehr lange dauern, bis auch wir voll im visier stehen... der wind als furz bei sarrazin geboren wird sich zum strum entwickeln wenn erst die richtigen, die richtigen worte finden!
    Da ist overbeck nur die kirchliche variante; demnächst werden wir politiker laut nachdenken hören!
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#8 KokolemleProfil
  • 12.09.2010, 10:12hHerschweiler
  • Das ist eben das Problem, das unsere Gesellschaft hat. Das Befehle nur ausgeführt und nicht hinterfragt, notfalls verweigert werden. Es täte den Ordnungskräften gut das öfters zu tun. So sind auch die Taten des Nationalsozialismus entschuldigt worden. Wenn genügend Beamte nicht nur blindlings Befehle ausführen würden, diese auch hinterfragen notfalls verweigern würden, kämen nicht solche Ereignisse heraus. Und das Argument dann macht es ein Anderer lasse ich auch nicht gelten. Was will ein Staat machen, wenn alle damit nicht einverstanden sind? Siehe Stuttgart 21, wo endlich mal die Bevölkerung gegen die Obrigkeit aufsteht. Wenn dort die Plizei die Befehle verweigern würde, dann wollte ich mal wissen wie Herr Mappus &Co da agiren wollen. Es hätte uns gutgetan, wenn vor der Hartz IV Gesetzgebung es schon solche Proteste gegeben hätte. Jedenfalls ist nicht weiter hinnehmbar, das der Staat macht was er will.
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#9 MeinungAnonym
  • 12.09.2010, 12:30h
  • Antwort auf #7 von stromboli
  • "glaubst du wirklich, die mehrheit fände heute schwulen sex nicht wiederlich und abartig?"

    Bei der Menge an Menschen die heimliche Bineigungen haben, kann ich mir das nicht vorstellen. Was sagen ( Schwuler Sex ist ekelig usw.) und es wirklich meinen sind zwei verschiedene Paar Schuhe.
    Die Menschen mit Bineigung, die Schwulen und die heterosexuellen Menschen die tolerant sind, zusammengenommen bilden die ( teilweise leider schweigende und sich verleugnende) Mehrheit.
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#10 stromboliProfil
#11 eMANcipation*Anonym
  • 12.09.2010, 13:46h
  • Antwort auf #9 von Meinung
  • Zunächst einmal haben die Betreffenden, die du meinst HOMOsexuelle bzw. schwule "Neigungen" (auch wenn sie diese Attribute weit von sich weisen) !

    Was oder wem nützen "schweigende und sich verleugnende" Mehrheiten, die in ihrer eigenen Homophobie gefangen sind, und diese Homophobie mit ihrem eigenen Handeln selbst massiv befördern?

    "Etwas sagen" hat weitreichende und gerade für junge Menschen verheerende Folgen, siehe die ganz alltägliche homophobe Sprache, gegen die hierzulande weiterhin nichts, aber auch rein gar nichts unternommen wird.

    Und bevor jetzt wieder seb1983 seine eigene Traumtänzerei mit dem Blick anderer Betroffener auf Geschehnisse außerhalb deutscher Landesgrenzen verwechselt: Ich mache hier seit einigen Wochen und Monaten fast nichts anderes, als Worte UND Taten zu thematisieren, die in genau dieser Form in anderen Ländern der EU und darüber hinaus seit geraumer Zeit geäußert bzw. umgesetzt werden.

    "Extrem" und vor allem unverantwortlich sind diejenigen, die weiterhin wegsehen und es nicht für nötig erachten, in aller Deutlichkeit festzustellen:

    Homophobie macht vor allem Kinder und Jugendliche krank und tötet sie im schlimmsten Fall!

    Hier was von meinen radikalen Freunden auf der Insel:

    Interview: Homophobic bullying is killing gay kids

    By Tony Grew • September 11, 2008 - 14:04

    The UK’s leading gay lifestyle magazine has joined forces with Stonewall to fight homophobic bullying in Britain’s schools.

    www.pinknews.co.uk/news/articles/2005-8969.html
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#12 seb1983
#13 eMANcipation*Anonym
  • 12.09.2010, 14:19h
  • Antwort auf #12 von seb1983
  • Der Iran-Experte hier bist doch du. Ich kann mich nicht erinnern, jemals solche absurden Vergleiche gezogen zu haben, die angesichts übergeordneter kriegspolitischer Interessen natürlich hoch im Kurs stehen. Nein, ich konzentriere mich mit meiner Kritik immer erst einmal auf die Gesellschaft und den "Kulturkreis", in dem ich lebe! Eurozentrisches Gehabe ist deine Spezialität, nicht meine!
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#14 meinungAnonym
  • 12.09.2010, 16:41h
  • Antwort auf #10 von stromboli
  • Das ist kein glauben sondern eine Tatsache das die meisten Menschen bisexuelle Neigungen in verschiedenen Ausprägungen haben!
    Das bezweifelst du?

    OKI, hr Homos habts definitiv schwerer weil ihr Männer liebt. Aber ich schrieb nur vom Sex unter Männern, (nicht von lieben) und das finden viele heimlich nicht ekelig, weiß ich nicht nur aus Erfahrung.
    Das es viele öffentlich und privat bei Familie und Freunden nicht zugeben das sie sexuelle Handlungen auch mit Männern geil finden liegt daran das sie Angst haben jeder hält sie für schwul wenn es rauskommt.
    Es ist auch eine gesellschaftliche Sache Sex zwischen Männern ekelig finden zu müssen, es gab auch Kulturen da war es allgemein ästhetisch wenn ein Mann mit einem jüngeren Mann was hatte.

    Ich kann euch als Bisexueller nur sagen das ihr mit eurer reinen Unterteilung in schwul und hetero selbst dafür sorgt das Homosex als selten und exotisch im Sinne von unnormal wirkt.
    Was es nicht ist, denn durch die Bisexuellen ist Homosex sogar weit verbreiteter als die reinen Heteros in ihren Albträumen über ekligen Homosex zu träumen wagen.

    Noch was, selbst was die Heteros betrifft, wie erklärst du dir die in reinen Männergruppen vielen homosexuellen Handlungen auch unter Heteros? Weil die Homosex ekelig finden? Nein es stellt für diese Hetros eine Ersatzhandlung da, die sie aber nicht begehen würden wenn sie es wirklich ekelig fänden
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#15 seb1983
  • 12.09.2010, 17:36h
  • Antwort auf #13 von eMANcipation*
  • Ich lasse den Blick halt gerne mal etwas scheifen und vergleiche, wie sind die Zustände hier, wie sind sie woanders, wie sieht es bei einzelnen Aktionen aus, wie stehts ums große Ganze, mit welchen Aktionen kann man weiter voran kommen.

    Denn nur weil bei uns etwa beim Wasserhahn aufdrehen feinstes Trinkwasser herauskommt heißt das nicht dass diese Selbstverständlichkeit in anderen Kulturkreisen auch so ist. Sich das bewusst zu machen schärft manchmal den Blick...
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#16 @allAnonym

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