Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=12727
Home > Kommentare

Kommentare zu:
Rotterdam stellt Schilder für Cruising-Gebiet auf


#1 CarstenFfm
#2 macht der bilderAnonym
  • 13.09.2010, 16:42h
  • "sich in der Nähe von "Problemzonen" wie Kindergärten zu vergnügen. "

    Kinder werden heute beständig mit sexistischen Bildern (ausschließlich hetero) und Gewaltdarstellungen überflutet.

    Wenn es Mama und Papa wo auch immer treiben und Kinder das mitbekommen, ist das natürlich auch ein ganz normaler Vorgang.

    Aber zufällig zwei Männer beim Sex zu Gesicht zu bekommen, würde mit Sicherheit einen nicht zu korrigierenden psychischen Schaden hervorrufen.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 jugendschutzAnonym
#4 chrisProfil
  • 13.09.2010, 17:14hDortmund
  • '...Außerdem störe es Außenstehende nur wenig und bereite einer bestimmten Gruppe "viel Freude"...'

    Also die Einstellung nenne ich mal fortschrittlich. So sollte die Welt über schwule Belange denken!!!
  • Antworten » | Direktlink »
#5 FranziAnonym
  • 13.09.2010, 17:19h
  • Nee näh ?! Da fehlt ja bloss noch, das auf den Schildern steht "Bitte nicht füttern!" :-(

    Naja - dann wissen die Junxx mit den "Baseballschlägern" wenigstens gleich, in
    welcher Ecke des Waldes sie uns finden
    können - wie "praktisch" :-(

    Nein - ich kann mir wirklich nicht vorstellen, das sich 2 schwule Männer am hellichten Tag vor den Kindergarten stellen, und dort Sex haben ... wie
    krank ist denn ein Mensch der sowas behauptet !?

    Ausserdem finde ich es "diskriminierend" diese
    Hinweisschilder mit dem "Rainbow Emblem" zu versehen, denn längst ist "Cruising" in der Öffentlichkeit nicht nur
    bei uns schwulen Männern beliebt !!

    Ich habe es gerade in diesem Sommer wieder am Badesee erlebt, wie Heten (2 Paare) in aller Öffentlichkeit und ziemlich lautstark Sex auf der grünen Wiese hatten !! Da ist das ganze Tal hellhörig geworden, mind. 10 Typen standen sofort wich... drum rum !! Und keinen hats offensichtlich gestört !! Weil unter Heten "normal" (erlaubt) ?!

    Komisch ... :-(
  • Antworten » | Direktlink »
#6 Dreamthief
  • 13.09.2010, 17:35h
  • Ahja....

    Das kommt also nach den Umweltzonen, die Schwulenzonen.

    Warum nur stellen sich mir da schauerlich die Nackenhäärchen auf?
  • Antworten » | Direktlink »
#7 StereotypAnonym
#8 You got it!Anonym
#9 eMANcipation*Anonym
#10 FranziAnonym
#11 KlofrauAnonym
  • 13.09.2010, 18:14h
  • Heterofaschistischer Scheißdreck!

    Die verklemmten "bisexuellen" Schrankschwuchteln aus dem Hetero-Bereich stehen doch als erste wichsenderweise Gewehr bei Fuß, wenn es zwei Schwule outdoor so richtig krachen lassen.

    Was bitte soll da ein abgegrenzter Bereich für schwulen Sex?

    Hat was von Lagerromantik - ich denke da allerdings nicht in erster Linie an Zeltlager ...
  • Antworten » | Direktlink »
#12 CGastAnonym
#13 FranziAnonym
#14 romantikerAnonym
  • 13.09.2010, 18:47h
  • Mal ganz praktisch gesehen, wie kann man in Deutschland und den Niederlanden Outdoorsex haben, abgesehen von den ca. 2 Sommermonaten die es gibt?
    Als Portugiese friere ich mir hier in Norddeutschland schon angezogen was weg.
    Davon abgesehen will ich auch bei einem reinen Sexdate meinen Sexpartner ganz nackt sehen, spüren und romantisch verführen.
    Hm, findet ihr das spiessig das ich das so sehe?
    Beim Cruising nerven mich zudem die Bisexuellen, die einen Schwanz blasen wollen, danach flehen hart durchgefickt zu werden aber Küssen zwischen zwei Männern als zu schwul finden.
  • Antworten » | Direktlink »
#15 seb1983
  • 13.09.2010, 19:33h
  • An sich ne nette Idee, und das in so einem kleinen und eng bevölkerten Land.

    Bei einigen Kommentaren hier denke ich aber man hätte das anders vermarkten sollen:

    "Viele schwule Parkbesucher fühlen sich von den heterosexuellen Familien und Grillgeruch gestört. Wir haben nun exklusive Schwulenzonen eingeführt. Spitze Pflanzen und Stolperfallen sind dort entfernt worden, es gibt nur gedämpftes Licht auf den Wegen. Zusätzlich werden Schwule dort weder von hässlichen Frauen noch Kinderlärm gestört. Die Stadtverwaltung stellt in Kürze ein exklusives App für das Iphone bereit, in dem Gebiet gibt es natürlich flächendeckend Wlan Empfang."

    Schon liefe es wie geschmiert
  • Antworten » | Direktlink »
#16 vingtans
  • 13.09.2010, 19:36h
  • die schilder find ich gut, so kann man nicht ausversehen in unangenehme situationen gelangen.
  • Antworten » | Direktlink »
#17 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 13.09.2010, 19:39h
  • Super, diese Aktion in Rotterdam! Damit ist dem Serientäter Tür und Tor geöffnet!!!
  • Antworten » | Direktlink »
#19 FranziAnonym
  • 13.09.2010, 20:37h
  • Also - ohne "Kompass" würde ich den Schildern in Rotterdam nicht folgen in den tiefen, tiefen, tiefen, tiefen, tiefen Wald :-)

    Sind die Teile (Schilder) eigentlich mit Solar ausgestattet, und leuchten bei Nacht !? Oder darf Man(n) in der Nacht am Waldrand pop... ?! :-)))
  • Antworten » | Direktlink »
#20 PolizeiAnonym
#21 CockfightAnonym
#22 christlicheMoralAnonym
  • 14.09.2010, 01:21h
  • Antwort auf #19 von Franzi
  • Tiefer, tiefer Wald... da läuft mir ein Schauer über den Rücken. Erinnert mich an die Märchenerzählungen aus dem katholischen Kindergarten die uns zur Abschreckung erzählt wurden:
    "Die Frau eines armen Holzhackers überredet ihren Mann, die Kinder Hänsel und Gretel im Wald auszusetzen....Die Krümel werden von den Vögeln aufgepickt, so dass sich die Kinder im Wald verirren. Eine alte Frau lädt sie freundlich ein hereinzukommen, bewirtet sie und lässt sie in zwei Betten übernachten. Sie ist aber eine böse Hexe, die Kinder frisst, und sperrt am nächsten Morgen Hänsel in einen Stall, um ihn zu mästen und zwingt Gretel zur Hausarbeit. Jeden Tag muss Hänsel seinen Finger herausstrecken, damit die Hexe prüfen kann, ob er fett sei. Aber Hänsel streckt immer nur ein Knöchlein heraus. Nach vier Wochen soll Hänsel geschlachtet werden...

    Oder das Märchen vom Daumenlutscher dem der Finger abgeschnitten wird, oder dem Suppenkasper der verhungert weil er seine Suppe nicht isst. Oder das Mädchen was zur Strafe eingegraben wird das nur noch die Hand rausguckt, oder das Märchen vom Wacholderbaum, in dem die Mutter den ungeliebten Stiefsohn quält, köpft und den toten Jungen dem Vater als Mahlzeit vorsetzt, usw..

    4, 5 jährigen Kindergartenkindern mit solchen Geschichten Angst einzujagen ist kein Problem, rein "erzieherische Maßnahme".
    Viel schlimmer ist doch das ein schwules Crusingpaar im 5 KM Umkreis eines Kindergartens versteckt und nicht einsichtbar im Gebüsch sein Unwesen treiben könnte...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #19 springen »
#23 herve64Ehemaliges Profil
  • 14.09.2010, 08:37h
  • Nun ja, im alten Amerika haben die Indianer auch ihre Reservate gekriegt, in den 30er/40er Jahren erhielten Juden von den Nazis (hüstel!) "selbstverwaltete Gemeinden", zu deutsch: Ghettos, und jetzt haben halt auch die Schwulen ihre eigenen Zonen.

    Ich unterstelle den niederländischen Behörden jetzt zwar keine bösen Absichten, aber wer sagt mir eigentlich, dass diese Zonen nicht auch von militanten Pöbel-Heteros und Schwulenklatschern aufgesucht werden? Und wer will das bitte kontrollieren?
  • Antworten » | Direktlink »
#24 herve64Ehemaliges Profil
  • 14.09.2010, 08:47h
  • À propos: Ich muss bei diesem Artikel an den reißerischen Aufmacher der gestrigen BLÖD-Zeitung denken: "Stephanie zu Guttenberg: 'Pornographie verdirbt unsere Kinder'", und was sieht man weiter unten auf der Tit(t)elseite? Richtig: eine bescheuerte Tussi, die ihre Quarkbeutel blank heraus gezogen hat. Irgendwie empfinde ich diese ach-so moralische Entrüstung der Öffentlichkeit über vorgebliche Pornographie nur noch als Realsatire.
  • Antworten » | Direktlink »
#25 stromboliProfil
  • 14.09.2010, 09:45hberlin
  • Antwort auf #1 von CarstenFfm
  • ja, ist mir auch erst jetzt aufgefallen.. das ist missionarstellung für heten.. iggittttt.

    Gesellschaftspolitisch ist das bemühen der stadtväter allerdings auch mit anderen augen zu betrachten: es wird ein "ordnungsprinzip " re-instaliert, das schon in der vergangenheit den "verkehr " von öffentlich sichtbarem zu ordnen sucht. Schleichende rückkehr zu gewohntem..

    Im tiergarten berlin, kann man paare beim kopulieren beobachten wenn man mit wissendem blick die unverfänglich zusammenliegenden paare studiert. Man merkts nur am zucken im beckenbereich was da abläuft.
    Manche signalisieren auch durch blickkontakt , dass sie sich beobachtet fühlen.. was deren reiz des verbotenen erhöht!
    Nun; stellen wir schilder auf, der hetenpaaren empfehlt, bestimmte zugeordnete plätze aufzusuchen.. ?
    Wir nehmen die initiative selbst in die hand .. siehe maneo- berlin, was übrigens ein flopp war , weil die schilder umgehend wieder abgerissen wurden.. ; oder es wird uns von ordnungsträgern zugewiesen, wo wir öffentlich sein dürfen.
    Und das ist der knackpunkt: zugewiesen!
    Es bleibt nicht mal die diskussion drüber, was öffentlich aushaltbar ist .
    Und die müsste schon geführt werden!
    Übernehmen wir wieder moralvorstellungen und verkehrsformen vergangener jahre? Werden kinderaufklärung wieder/weiter im sinne der vermeidungsstrategie gehandhabt, und ist "bürgerliches" empfinden maß aller dinge ; gibt es noch andere zu lebende maßgaben?!

    Persönlich finde ich manche in ihrem "wisch & weg" outfit am tage herumhuschenden gestalten grotesk, und freund gottfried und ich beim statler&waldorf-spiel (
    images3.wikia.nocookie.net/__cb20090520002418/muppet/images/
    thumb/f/f1/StatlerWaldorf.JPG/300px-StatlerWaldorf.JPG

    ), hecheln über unsere umgebung .. Problematisch aber sind nicht die in die büsche verschwindenden, sondern die tatsache, das die büsche so runtergeschnitten , das nun jeder vom stassenbereich in die büsche schauen kann.
    Eine freundin von der garten-parkplanung beschreibt das vorgehen als präventives auslichten um cruising zu verhindern! Dabei hätten die behörden sich auf die sprachregel geeinigt , es handele sich hierbei um einen schutz für frauen vor überfällen.. die sichtgrenze also bei höhe 1,50 maximal liegen soll! Zwei fliegen mit einer klappe geschlagen?

    Man stellt also erst die "sichtbarkeit" her, um dann zu fordern, dass diese in einen "geschützten bereich zurück getrennt werden soll. Diese form der bereinigung/auslichtung aber impliziert ein zuvor schon bestehendes unbehagen...
    so wie an schwulen treffpunkten die polizei eher kontrollen durchführt, als an vergleichbaren hetentreffpunkten.
    Das ist sogar polizeimässig zugegeben , nur mit der begründung, damit den schutz der schwulen zu erhöhen..

    Uns geht die sensibilität verloren auf solches zu reagieren, beschäftigt damit, "normalem empfinden" und ansprüchen 150 %tig zu entsprechen!
    Deshalb mein verdikt: daumen runter!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #1 springen »
#26 CarstenFfm
#27 FranziAnonym
#28 stromboliProfil
  • 14.09.2010, 11:06hberlin
  • Antwort auf #26 von CarstenFfm
  • ja.. zuvor man vieleicht geahnt, das da hinter dem gewächs was abläuft wenn da fleissige arbeitende bankangestellte auf dem weg hin und zurück zum bahnhof sich in die büsche verschlugen.. aber gesehen hat man nur die wegspuren ausgetretener grasnarben.
    Gerade an der kaiserstrasse ist man richtung goethe/schiller- denkmal direkt neben dem zeitungskiosk in die büsche gegangen... keinen hats gejuckt!
    Dann die auslichtung.. äste herausnehmen um licht ein zulassen, blickschneissen die büsche herausnehmen oder versetzen...
    Jetzt sieht das alles aus wie gerupfte hühne mit etwas federkleid an der halskrause verblieben.

    Und friedberger anlage.. von der alten gasse hoch zum anlagenring ... herrllich ausgewachsene oleanderbüsche mit geborgenheit bietenden innenräumen...
    seufz!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #26 springen »
#29 TillAnonym
  • 14.09.2010, 12:08h
  • Antwort auf #24 von herve64
  • "Pornographie verdirbt unsere Kinder"

    Die spießige Öffentlichkeit macht dabei nochmal Unterschiede ob es sich um Heten- oder schwule Pornographie handelt.

    Wie oft habe ich auf Internetseiten mit schwulem Sex, neben dem üblichen: "bist du über 18 dann klick für den Zugang", lesen müssen: "Die Seite enthält Darstellung von Sex zwischen Männern, wenn du das moralisch verwerflich findest verlasse die Seite" und ähnliches.
    Der extra Hinweis das es sich im folgenden um schwulen Sex handelt, gab mir vor ein paar Jahren als Jugendlicher das Gefühl etwas anstößigeres zu machen als beim Durchklicken der Hetenpornoseiten.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #24 springen »
#30 beobachter-2Anonym
#31 seb1983

» zurück zum Artikel