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Kommentare zu:
Rotterdam stellt Schilder für Cruising-Gebiet auf


#21 CockfightAnonym
#22 christlicheMoralAnonym
  • 14.09.2010, 01:21h
  • Antwort auf #19 von Franzi
  • Tiefer, tiefer Wald... da läuft mir ein Schauer über den Rücken. Erinnert mich an die Märchenerzählungen aus dem katholischen Kindergarten die uns zur Abschreckung erzählt wurden:
    "Die Frau eines armen Holzhackers überredet ihren Mann, die Kinder Hänsel und Gretel im Wald auszusetzen....Die Krümel werden von den Vögeln aufgepickt, so dass sich die Kinder im Wald verirren. Eine alte Frau lädt sie freundlich ein hereinzukommen, bewirtet sie und lässt sie in zwei Betten übernachten. Sie ist aber eine böse Hexe, die Kinder frisst, und sperrt am nächsten Morgen Hänsel in einen Stall, um ihn zu mästen und zwingt Gretel zur Hausarbeit. Jeden Tag muss Hänsel seinen Finger herausstrecken, damit die Hexe prüfen kann, ob er fett sei. Aber Hänsel streckt immer nur ein Knöchlein heraus. Nach vier Wochen soll Hänsel geschlachtet werden...

    Oder das Märchen vom Daumenlutscher dem der Finger abgeschnitten wird, oder dem Suppenkasper der verhungert weil er seine Suppe nicht isst. Oder das Mädchen was zur Strafe eingegraben wird das nur noch die Hand rausguckt, oder das Märchen vom Wacholderbaum, in dem die Mutter den ungeliebten Stiefsohn quält, köpft und den toten Jungen dem Vater als Mahlzeit vorsetzt, usw..

    4, 5 jährigen Kindergartenkindern mit solchen Geschichten Angst einzujagen ist kein Problem, rein "erzieherische Maßnahme".
    Viel schlimmer ist doch das ein schwules Crusingpaar im 5 KM Umkreis eines Kindergartens versteckt und nicht einsichtbar im Gebüsch sein Unwesen treiben könnte...
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#23 herve64Ehemaliges Profil
  • 14.09.2010, 08:37h
  • Nun ja, im alten Amerika haben die Indianer auch ihre Reservate gekriegt, in den 30er/40er Jahren erhielten Juden von den Nazis (hüstel!) "selbstverwaltete Gemeinden", zu deutsch: Ghettos, und jetzt haben halt auch die Schwulen ihre eigenen Zonen.

    Ich unterstelle den niederländischen Behörden jetzt zwar keine bösen Absichten, aber wer sagt mir eigentlich, dass diese Zonen nicht auch von militanten Pöbel-Heteros und Schwulenklatschern aufgesucht werden? Und wer will das bitte kontrollieren?
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#24 herve64Ehemaliges Profil
  • 14.09.2010, 08:47h
  • À propos: Ich muss bei diesem Artikel an den reißerischen Aufmacher der gestrigen BLÖD-Zeitung denken: "Stephanie zu Guttenberg: 'Pornographie verdirbt unsere Kinder'", und was sieht man weiter unten auf der Tit(t)elseite? Richtig: eine bescheuerte Tussi, die ihre Quarkbeutel blank heraus gezogen hat. Irgendwie empfinde ich diese ach-so moralische Entrüstung der Öffentlichkeit über vorgebliche Pornographie nur noch als Realsatire.
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#25 stromboliProfil
  • 14.09.2010, 09:45hberlin
  • Antwort auf #1 von CarstenFfm
  • ja, ist mir auch erst jetzt aufgefallen.. das ist missionarstellung für heten.. iggittttt.

    Gesellschaftspolitisch ist das bemühen der stadtväter allerdings auch mit anderen augen zu betrachten: es wird ein "ordnungsprinzip " re-instaliert, das schon in der vergangenheit den "verkehr " von öffentlich sichtbarem zu ordnen sucht. Schleichende rückkehr zu gewohntem..

    Im tiergarten berlin, kann man paare beim kopulieren beobachten wenn man mit wissendem blick die unverfänglich zusammenliegenden paare studiert. Man merkts nur am zucken im beckenbereich was da abläuft.
    Manche signalisieren auch durch blickkontakt , dass sie sich beobachtet fühlen.. was deren reiz des verbotenen erhöht!
    Nun; stellen wir schilder auf, der hetenpaaren empfehlt, bestimmte zugeordnete plätze aufzusuchen.. ?
    Wir nehmen die initiative selbst in die hand .. siehe maneo- berlin, was übrigens ein flopp war , weil die schilder umgehend wieder abgerissen wurden.. ; oder es wird uns von ordnungsträgern zugewiesen, wo wir öffentlich sein dürfen.
    Und das ist der knackpunkt: zugewiesen!
    Es bleibt nicht mal die diskussion drüber, was öffentlich aushaltbar ist .
    Und die müsste schon geführt werden!
    Übernehmen wir wieder moralvorstellungen und verkehrsformen vergangener jahre? Werden kinderaufklärung wieder/weiter im sinne der vermeidungsstrategie gehandhabt, und ist "bürgerliches" empfinden maß aller dinge ; gibt es noch andere zu lebende maßgaben?!

    Persönlich finde ich manche in ihrem "wisch & weg" outfit am tage herumhuschenden gestalten grotesk, und freund gottfried und ich beim statler&waldorf-spiel (
    images3.wikia.nocookie.net/__cb20090520002418/muppet/images/
    thumb/f/f1/StatlerWaldorf.JPG/300px-StatlerWaldorf.JPG

    ), hecheln über unsere umgebung .. Problematisch aber sind nicht die in die büsche verschwindenden, sondern die tatsache, das die büsche so runtergeschnitten , das nun jeder vom stassenbereich in die büsche schauen kann.
    Eine freundin von der garten-parkplanung beschreibt das vorgehen als präventives auslichten um cruising zu verhindern! Dabei hätten die behörden sich auf die sprachregel geeinigt , es handele sich hierbei um einen schutz für frauen vor überfällen.. die sichtgrenze also bei höhe 1,50 maximal liegen soll! Zwei fliegen mit einer klappe geschlagen?

    Man stellt also erst die "sichtbarkeit" her, um dann zu fordern, dass diese in einen "geschützten bereich zurück getrennt werden soll. Diese form der bereinigung/auslichtung aber impliziert ein zuvor schon bestehendes unbehagen...
    so wie an schwulen treffpunkten die polizei eher kontrollen durchführt, als an vergleichbaren hetentreffpunkten.
    Das ist sogar polizeimässig zugegeben , nur mit der begründung, damit den schutz der schwulen zu erhöhen..

    Uns geht die sensibilität verloren auf solches zu reagieren, beschäftigt damit, "normalem empfinden" und ansprüchen 150 %tig zu entsprechen!
    Deshalb mein verdikt: daumen runter!
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#26 CarstenFfm
#27 FranziAnonym
#28 stromboliProfil
  • 14.09.2010, 11:06hberlin
  • Antwort auf #26 von CarstenFfm
  • ja.. zuvor man vieleicht geahnt, das da hinter dem gewächs was abläuft wenn da fleissige arbeitende bankangestellte auf dem weg hin und zurück zum bahnhof sich in die büsche verschlugen.. aber gesehen hat man nur die wegspuren ausgetretener grasnarben.
    Gerade an der kaiserstrasse ist man richtung goethe/schiller- denkmal direkt neben dem zeitungskiosk in die büsche gegangen... keinen hats gejuckt!
    Dann die auslichtung.. äste herausnehmen um licht ein zulassen, blickschneissen die büsche herausnehmen oder versetzen...
    Jetzt sieht das alles aus wie gerupfte hühne mit etwas federkleid an der halskrause verblieben.

    Und friedberger anlage.. von der alten gasse hoch zum anlagenring ... herrllich ausgewachsene oleanderbüsche mit geborgenheit bietenden innenräumen...
    seufz!
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#29 TillAnonym
  • 14.09.2010, 12:08h
  • Antwort auf #24 von herve64
  • "Pornographie verdirbt unsere Kinder"

    Die spießige Öffentlichkeit macht dabei nochmal Unterschiede ob es sich um Heten- oder schwule Pornographie handelt.

    Wie oft habe ich auf Internetseiten mit schwulem Sex, neben dem üblichen: "bist du über 18 dann klick für den Zugang", lesen müssen: "Die Seite enthält Darstellung von Sex zwischen Männern, wenn du das moralisch verwerflich findest verlasse die Seite" und ähnliches.
    Der extra Hinweis das es sich im folgenden um schwulen Sex handelt, gab mir vor ein paar Jahren als Jugendlicher das Gefühl etwas anstößigeres zu machen als beim Durchklicken der Hetenpornoseiten.
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#30 beobachter-2Anonym

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