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- 05. Juli 2004 1 Min.
Bonn Die katholische Kirche in Deutschland lehnt Verbesserungen beim Lebenspartnerschaftsgesetz kategorisch ab. Die Deutsche Bischofskonferenz sprach sich am Freitag in Bonn gegen eine weitere Gleichstellung mit der Ehe aus, denn mit der Homo-Ehe erhebe man ein reduziertes Eheverständnis zur Norm und entkoppele so die Rechtsinstitute Ehe und Familie. "Dieser Gesetzentwurf ist ein weiterer Schritt in die falsche Richtung", erklärte das Gremium. Mit der geplanten Stiefkindadoption verliere das Kind das ursprüngliche rechtliche Verwandtschaftsverhältnis zu einem Elternteil, von dem es abstamme. Stattdessen werde die Elternschaft eines gleichgeschlechtlichen Lebenspartners begründet. "Ob hierbei wirklich das Wohl des Kindes im Vordergrund steht oder nicht doch andere Motive, wie etwa der Wunsch nach einer Stabilisierung der neuen Erwachsenenbeziehung und ihre Dokumentierung nach außen, muss kritisch hinterfragt werden", so die Bischöfe. (nb)














