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- 17. September 2010 2 Min.

Titelseite der MoPo vom Freitag
Die Hamburger Morgenpost berichtet über einen 36 Jahre jüngeren Freund des ehemaligen Hamburger Bürgermeisters.
Von Carsten Weidemann
Überraschung in Hamburg: Zu seinem ersten öffentlichen Auftritt nach seinem Rücktritt als Erster Bürgermeister der Hansestadt kam Ole von Beust nicht allein, sondern in jugendlicher Begleitung: An seiner Seite am Mittwoch beim Armani-Shop-Opening an der Hohen Bleiche war der 19-jährige Lukas Förster, der in anderen Medienberichten schon 22 Jahre alt ist. Der Hamburger sei Medizinstudent und nur "passiv modeinteressiert", hieß es in den Klatschkolumnen: "Wir sind eben verwandt, ich bin sein Großcousin, da dachte ich, ich komme mal mit."
Einen Tag später ist der junge Begleiter des 55-jährigen CDU-Politikers Stadtgespräch in Hamburg: "Sie sind schon seit mehr als einem Jahr ein Paar", schreibt die Hamburger Morgenpost: "Sie lernten sich im Rathaus kennen. Jetzt traten sie erstmals zusammen auf." Ein offizielles Bekenntnis des Politaussteigers, der in der Vergangenheit konsequent darauf bedacht war, sein Liebesleben geheim zu halten, steht jedoch noch aus.

Eigentlich kein großer Freund des Boulevard: Ole von Beust (Bild: Wiki Commons / E. S. Myer / PD)
Der junge Mann sei "wohl auch einer der Gründe, warum sich von Beust aus der Politik zurückzogen hat", spekuliert die MoPo indes munter weiter: "Oles 12- bis 16-Stunden-Tage, sein Personenschutz rund um die Uhr – für eine Beziehung alles andere als förderlich." Auch der öffentliche Auftritt der beiden im Armani-Shop hätte nicht ohne Hintergedanken stattgefunden, sondern wäre gezielt genutzt worden, um die Nachfrage nach Paparazzi-Schnappschüssen zu decken. Die Beziehung des ungleichen Paares habe sich nicht länger verheimlichen lassen.
Carl-Friedrich Arp Freiherr von Beust, genannt Ole, war neun Jahre lang Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt. Seine Homosexualität wurde allerdings erst 2003 publik, nachdem der damalige Innensenator Ronald Schill seinem Chef ein Verhältnis mit dem damaligen Justizsenator Roger Kusch unterstellt hatte – und ihn offenbar damit erpressen wollte. Von Beust entließ Schill und setzte Neuwahlen an, aus denen er mit einer absoluten Mehrheit als Wahlsieger hervorging (queer.de berichtete). Zunächst wollte sich Ole von Beust nicht zu Berichten über seine sexuelle Orientierung äußern, gab sie aber zu, nachdem sein Vater in einem Interview darüber gesprochen hatte (queer.de berichtete).
Links zum Thema:
» MoPo-Fotostrecke: "Ole von Beust und sein Partner Lukas"















Der Kerl hat ja überhaupt keine Ausstrahlung.
Aber Ole von Beust ist auch nur ein schwuler Mann im besten Mannesalter und warum sollten sich die Heten alleine junge Frauen suchen ?
Ich glaube nicht das der "Kleine" Grund für den Rückzug aus der Politik war Ole hatte schlicht das Näschen voll und keinen Bock mehr.
Beim amtierenden regierenden Bürgermeister hätte die Hamburger Presse garantiert, mit der ihr in sonst heiklen Angelgenheiten, bekannte hanseatische Diskretion bewahrt.
Aber wenn es so ist und die beiden ein Paar sind alles Glück der Erde aber ich könnte mit so was quietschjungem nix anfangen.