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  • 19. September 2010 89 2 Min.

Overbeck im Kreise seiner "unmoralischen" Schäfchen von FELS (Bild: D. Dettmann)

Der Essener Bischof hält das Gesetz zur eingetragenen Partnerschaft für moralisch nicht vertretbar, sagt er in Bezug auf Westerwelles Heirat.

Von Carsten Weidemann

Der Essener Bischof Franz-Josef Overbeck hält das Gesetz zur eingetragenen Lebenspartnerschaft für moralisch nicht vertretbar. Das sagte der katholische Geistliche in einem Interview mit der "Frankfurter Rundschau" (FR), die am Montag erscheint. Overbeck sagte auf die Frage nach der Hochzeit des Bundesaußenministers Guido Westerwelle mit seinem Partner, Westerwelle könne sich nach den Gesetzen der Bundesrepublik "verhalten".

Wie es in der Vorabmeldung der FR weiter heißt, habe er trotz seiner Kritik an dem Gesetz keine Absicht, "homo­sexuelle Menschen zu verletzen", so Overbeck. Die Kirche müsse weniger auf dogmatischer, moralischer oder rechtlicher Ebene mit den Betroffenen ins Gespräch kommen, als "vielmehr auf Beziehungsebene", sagte er weiter.

Bischof Overbeck unbelehrbar?


Freundliches Schwulenklatschen von Overbeck bei Anne Will (Bild: Screenshot ARD)

Overbeck hatte im April in einer Talksendung im TV Homosexualität als Sünde bezeichnet und damit lautstarke wie anhaltende Proteste der schwul-lesbischen Community in Essen ausgelöst (queer.de berichtete). Das Forum der Essener Lesben- und Schwulengruppen (FELS) erreichte Anfang September dann ein Gespräch mit dem Bischof, dass dieser zunächst länger verweigert hatte.

In diesem Gespräch hatte er zugegeben, dass ihn die heftigen Reaktionen nach der Sendung vollkommen überrascht hätten. Ihm sei vorher vieles über die Situation von Schwulen und Lesben nicht bewusst gewesen (queer.de berichtete).
Inhaltlich erklärte der 46-Jährige damals, dass er nicht die "Absicht" gehabt habe, homo­sexuelle Menschen "in irgendeiner Weise zu diskriminieren". Es sei ihm schließlich nur darum gegangen, die Lehrmeinung der Kirche wiederzugeben. Overbeck habe damit quasi eine "versteckte Entschuldigung" ausgesprochen, wertete FELS das Gespräch.

-w-

#1 bastapapsta
  • 19.09.2010, 18:10h
  • Das ist der Beweis dafür, dass Gruppen wie FELS sich zum Narren gemacht haben, als sie in Duckmäuserhaltung ( als Bittsteller) dieses Geschwafel des Hasspredigers Franz Josef Overbeck dieses verlogene von Overbeck geführte "Gespräch" entgegennahmen und auch noch von einer "versteckten Entschuldigung" sprachen, obwohl der Hassprediger sich garnicht entschuldigt hatte. Es ist nicht verwunderlich, dass dies so kurz nach der Brandbombe, die die Scheinheiligkeit dem deutschen Botschafter übergab geschieht. Das Miese ist, dass jene, die Opfer dieser Hetze sind, diesen Sozialschmarotzern auch noch über die Steuern ihr fürstliches Gehalt finanzieren.

    Es kommt jetzt drauf an Flagge zu zeigen, auch wie in der Vergangenheit, bei den Messen Overbecks !
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#2 herve64Ehemaliges Profil
  • 19.09.2010, 18:18h
  • Ach, Overbeckchen, schwul zu sein tut gar nicht weh. Also trau dich doch mal öffentlich, zu deinen Neigungen zu stehen und oute dich endlich. Deine homophoben Tiraden sind ohnehin nur noch Realsatire, und glauben tust du sie doch selber nicht.
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#3 alexander
  • 19.09.2010, 18:27h
  • nun wird der vogel endgültig mediengeil !

    was interessiert einen durchschnittsbürger (das sind wir meistens ), die selbstgestrickte sektenmoral ?
    immer wieder der unverschämte anspruch menschen in ihrer entfaltung zu behindern und abhängig zu machen !
    alle katholischen würdenträger müssen einen "verfaulten pimmel" haben, oder sie lügen dummdreist, denn die "natur" lässt sich nicht bescheissen, wie wir alle nur zu gut wissen !

    aber dieser verein tut alles um zwietracht und missgunst zu säen, wir benedetta gerade in GB wieder mal bewiesen hat !
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