Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/?12767

Ein ganzer Kerl dank Cricket: Jimmy Anderson (Bild: attitude.com)

Der britische Cricket-Spieler Jimmy Anderson hat sich für das Magazin Attitude ausgezogen. Seine Frau hat ihn überredet.

Von Carsten Weidemann

Cricket, der berühmte britische Sport, bei dem es etwas gepflegter als beim Fußball zugeht, hat auch seine Spitzensportler. Die kennt man in Deutschland kaum, in England dagegen, wo das Spiel seit dem 16. Jahrhundert üblich ist, feiert man sie. Der 28-jährige Jimmy Anderson ist einer dieser Stars, beliebt, erfolgreich, gutaussehend, verheiratet und Vater eines Mädchens. Außerdem ist er sich seiner Wirkung bei weiblichen wie männlichen Fans bewusst. Wie David Beckham schaffte er es immer wieder in die Regenbogenpresse wegen ungewöhnlicher Haarschnitte oder extravaganter Kleidung.

Einfallsreich wie David Beckham


Anderson (li.) und Kollegen mit fettem Prügel in der Hand

Keine Scheu hegt er, wenn er gefragt wird, ob er nicht mal seine extravagante Bekleidung ablegen könne. Bereits 2008 sagte er "Ja" zu einer solchen Bitte. Zusammen mit seinen Cricket-Kollegen Stuart Broad und Alastair Cook ließ er sich nackt für eine Gesundheitskampagne ablichten, die auf das Risiko Hodenkrebs aufmerksam machen wollte. Für das schwule Lifestyle-Magazin Attitude entledigte er sich erneut aller Klamotten. Auf dem Cover der heute erschienenen Oktoberausgabe hat er aber noch die Jeans an. Den Medien verriet er, dass es seine Frau war, die ihm geraten hat, die Anfrage anzunehmen. Mitgeholfen hätten auch die vielen schwulen Freunde seiner besseren Hälfte. Wahrscheinlich völlig uneigennützig.

Neben der Fotostrecke kann man im Porträt über Jimmy Anderson nachlesen, dass er hoffe, er könne neue Fans für seinen Sport begeistern. Vor allem, weil es hier fairer zuginge als beim Fußball. "Wenn es irgendwelche schwulen Cricketspieler gibt, sollten sie selbstbewusst genug sein um aus dem Schrank zu kommen. Ich denke nämlich, dass es beim Cricket keine Homophobie gibt," meint Anderson.

-w-

-w-

-w-

#1 Joahnn MariaAnonym
  • 21.09.2010, 15:50h
  • Ein natürlich gebliebener Hetero ist ein deutlich erotischerer Anblick als irgendwelche Szeneschwulen, die immer leicht abgegriffen wirken.....
  • Direktlink »
#2 UeliAnonym
  • 21.09.2010, 15:57h
  • Der in der Mitte, ist das Florian Silbereisen? ;)
  • Direktlink »
#3 lukasAnonym
  • 21.09.2010, 16:05h
  • Antwort auf #1 von Joahnn Maria
  • Gerade bei den schwulen Teens ist es "in" möglichst "hetero" zu wirken und zu betonen das sie "heterolike" geiler finden und suchen.

    Mir ist auch ein gepflegter, natürlicher Mann lieber als eine Kunstfigur. Das ist aber unabhängig von hetero oder homo... gerade als Schwule sollten wir schwul nicht als Synonym für Klischeetunte und hetero als synonym für attraktiv benutzen.
  • Direktlink »