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Kommentare zu:
Schwule Sex-Rentner in Marokko


#1 ChefAnonym
  • 03.10.2010, 14:23h
  • Bischoffs Doku über schwule Sex-Rentner in Marokko

    Eine Doku über Sexrentner will ich nicht geschenkt haben, geschweige denn kaufen!
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#2 Fred i.BkkAnonym
  • 04.10.2010, 10:00h
  • .......ja wo sollen sie den hin, die alten ,promisculen Schwulen(aber auch Heten),in jungen Jahren beziehungunwillig,spaeter voellig Beziehungunfaehig.....keine "Erfolge " mehr an der Autobahnraststaette,im Stadtpark oder der Klappe....bei GR ... nen Blaue Panther Club gruenden???
    Da warten doch die " schoenen,armen " auf die Freier und Ihre Devisen.
    Schoen fuer alle die im Alter nicht darauf angewiesen sind.
    sich ein wenig Sex zu kaufen.....
    Aber auf Liebe und Treue waren die meisten sowieso nie aus...
    Deshalb lasst sie doch .....war und ist ihr Leben ..solang sie damit und dabei zufrieden sind..

    Take your Viagra and lets popp (zahlen am Ende nicht vergessen....)
    Fred i.BKK
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#3 VerwunderungAnonym
  • 04.10.2010, 10:16h
  • Was mich wundert ist bei diesem Bericht:

    In Marokko sind gleichgeschlechtliche, sexuelle Handlungen leider "immer noch" im Gegensatz zu europäischen Staaten strafbar.

    Werden homosexuelle Handlungen faktisch nicht mehr verfolgt seitens des Staates in Marokko ? Oder wie sonst ist dort homosexuelles Leben möglich in Tanger. Selbst war ich noch nie in Marokko....vielleicht kann das einer hier erläutern.
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#4 sesiluAnonym
  • 04.10.2010, 11:07h
  • Gibt es solche Fallzahlen auch für dort ?

    Tab. 4: Verurteilungen nach §§ 175, 175a (1946–1994)
    Jahr Anzahl Jahr Anzahl
    1946: ~1152 1969: 894
    1947: ~1344 1970: 340
    1948: ~1536 1971: 372
    1949: ~1728 1972: 362
    1950: 2158 1973: 373
    1951: 2359 1974: 235
    1952: 2656 1975: 160
    1953: 2592 1976: 200
    1954: 2801 1977: 191
    1955: 2904 1978: 177
    1956: 2993 1979: 148
    1957: 3403 1980: 164
    1958: ~3486 1981: 147
    1959: ~3804 1982: 163
    1960: ~3406 1983: 178
    1961: 3196 1984: 153
    1962: 3098 1985: 123
    1963: 2803 1986: 118
    1964: 2907 1987: 117
    1965: 2538 1988: 95
    1966: 2261 1989: 95
    1967: 1783 1990: 96
    1968: 1727 1991: 86

    1992: 77
    1993: 76
    1994: 44
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#5 Hannes BAnonym
  • 04.10.2010, 11:28h
  • Jeder soll machen, was er will. Aber dass solche alten Leute, nur weil sich selbst nicht mehr sehen können, auch noch meinen, vor anderen protzen zu müssen.... Die sind nur noch peinlich und bemitleidenswert.
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#6 todesmaskeEhemaliges Profil
  • 04.10.2010, 11:34h
  • Antwort auf #3 von Verwunderung
  • Richtig, Deine Frage ist berechtigt. Ich war selber 6 Wochen in ganz Marokko. Homosexuelle Handlungen werden dort mit Geldstrafe, im schlimmsten Fall mit bis zu 3 Jahre Gefängnis geahndet. Im Vergleich zu anderen arabischen oder islamischen Länder ist diese Bestrafung dagegen ziemlich "human". Solange diese Handlung im privaten Bereich, also nicht öffentlich, bleibt, sind die Polizisten dort machtlos. Es kommt ab und zu vor, dass man von Polizisten angehalten wird, wenn man mit einem Marokkaner spazieren geht. Da wird man aber eher gefragt, ob der Marokkaner, der mit Dir spazieren geht, Dir lästig ist. Wenn Du das verneint, dann sind sie ebenfalls machtlos. Falls man als Ausländer mit einem Marokkaner im Sex erwischt wird, wird nur der Marokkaner bestraft, Ausländer dagegen nur "abgeschoben", oder mit Geldstrafe belangt. Hinzu kommt, dass die meisten Polizisten auf Korruption "dressiert" sind. Auch viele Hotels verweigern Ausländer zusammen mit einem Marokkaner den Einlass. Aber wenn man der Rezeption Trinkgeld zukommen lässt, wird dort gern weggeschaut. Die Hochburgen für Gays sind Tanger und Marrakesch. Dort bieten viele jungen und gutaussehenden Marrokkaner Sex gegen Geld oder auch feste Beziehung an, in der Hoffnung, auf diese Weise nach Deutschland zu kommen. Aber die Gay-Szenen dort sind nicht mit Gogo-Bars in Thailand zu vergleichen, wo man sich die "nummerierten" Jungs aussuchen kann. Die jungen Boys dort bieten Sex eher "diskret" an. Gibt man sich als Gay zu erkennen oder geht ganz allein ohne "Frau" spazieren, bekommt man junge geile "Ärsche" nachgeschmissen.

    Falls Du noch Frage hast, beantworte ich sie mit Vergnügung.
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#7 herve64Ehemaliges Profil
  • 04.10.2010, 11:49h
  • Antwort auf #1 von Chef
  • Wieso? Hast du ein Problem mit dem Älterwerden oder mit alten Menschen generell?

    Ich finde es ganz gut und ermutigend, dass auch mal beleuchtet wird, dass mit einem höheren Alter noch lange nicht Schluß mit lustig sein muss. Das vergessen die Youngsters in ihrer Arroganz nämlich ganz gerne.
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#8 todesmaskeEhemaliges Profil
  • 04.10.2010, 13:00h
  • Antwort auf #7 von herve64
  • Da kann ich Dir nur zustimmen, obwohl ich mit 42 noch nicht so alt bin. Viele jungen Schönlinge vergessen arroganterweise, dass die ältere schwule Generation in ihrer Jugendzeit nicht die ganze Freiheit genossen haben, wie die Jungs von heute. Ich finde es toll, dass die älteren Schwulen sich nicht als "verloren" sehen und noch "attraktiv" fühlen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #7 springen »
#9 sylviafeeProfil
  • 04.10.2010, 13:51hBerlin
  • Klar und als wir selber jung waren, hangen wir den älteren um die Hälse.
    Ehrlichkeit bitte meine Herren sosehr hatten wir es mit den älteren nun auch nicht.
    Es war in Gesprächen und Treffen etwas anders weil wir ja noch immer eine GEHEIMLOGE waren aber im Bette waren wir auch mehr unter uns.
    Den älteren blieben die Striche Spanien oder Marokko
  • Antworten » | Direktlink »
#10 seb1983
  • 04.10.2010, 13:54h
  • Ich finds mal ausgleichende Gerechtigkeit, während der Hetero den teuren Langstreckenflug nach Thailand nehmen muss und dort unter tropischen Klima leidet, in dem Alter bestimmt eine Strapaze, gibts für uns Schwule die Marke "billig und willig" quasi vor der Haustür.
  • Antworten » | Direktlink »
#11 JodlerAnonym
  • 04.10.2010, 14:05h
  • Antwort auf #9 von sylviafee
  • "Den älteren blieben die Striche Spanien oder Marokko."

    Damals mehr als in Zukunft.

    Im Zusammenhang mit Ehrlichkeit, möchte ich noch auf die kommende, noch größere, schwule Altersarmut hinweisen, die dem sozialen und sexuellen Tod bis auf die Atemzüge nahe kommt.

    Die schwule Community wird diesem Fakt voraussichtlich ähnliche Empathie entgegenbringen, wie die Gesamtgesellschaft der Altersarmut überhaupt, nämlich keine.
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#12 eMANcipation*Anonym
  • 04.10.2010, 14:22h
  • Antwort auf #8 von todesmaske
  • "Viele jungen Schönlinge vergessen arroganterweise, dass die ältere schwule Generation in ihrer Jugendzeit nicht die ganze Freiheit genossen haben, wie die Jungs von heute."

    >>> >>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>

    Bundestagsdrucksache 16/4818 vom 23.03.2007 , S.86 f.

    113. Welche Erkenntnisse hat die Bundesregierung über Ausmaß und Erscheinungsformen gesellschaftlicher Diskriminierungen, mit denen lesbische
    und schwule Jugendliche konfrontiert sind, sowie über die Auswirkungen von Diskriminierung auf die Lebenssituation der Jugendlichen?

    Lesbische und schwule Jugendliche erleben gesellschaftliche Diskriminierung
    zum einen in Form von verbaler und psychischer Gewalt. Zum Teil sehen sie
    sich aber auch körperlicher und sexueller Gewalt ausgesetzt.

    Verbale und psychische Formen gesellschaftlicher Diskriminierung nehmen nach den bisheri gen Erkenntnissen den größten Raum ein (Soine 2002).

    Eine Studie des Jugendnetzwerks Lambda zur Situation von lesbischen Mädchen (Klein/Schütz
    1996) kommt zu dem Ergebnis, dass ein Großteil der erlebten Diskriminierung sich auf verbale Beleidigungen, Übergriffe und Herabsetzungen bezieht, die
    meist in der Öffentlichkeit stattfinden.

    Den Ergebnissen einer 1998/99 im Auftrag des Niedersächsischen Ministeriums für Frauen, Arbeit und Soziales durchgeführten Studie zur Lebenssituation und zur sozialen und sexuellen Identität schwuler Jugendlicher zufolge erlebten
    mehr als die Hälfte der Befragten, dass Gleichaltrige sich lustig machen bzw. schlecht reden; knapp 40 Prozent erlebten, dass Freunde sich zurückziehen.

    Ebenfalls knapp 40 Prozent haben Beschimpfungen in der Öffentlichkeit,
    knapp 30 Prozent Beschimpfungen in der Schule erlebt. 16 Prozent der Befrag-
    ten berichteten von Beschimpfungen in der Familie. 6 Prozent gaben an, einen
    Ausbildungsplatz nicht erhalten zu haben. Fast 6 Prozent erlebten körperliche
    Gewalt in der Öffentlichkeit, 7 Prozent in der Schule.

    In der Mehrzahl der Fälle erlebten die Befragten die beschriebene Gewalt nicht einmalig sondern mehrfach. Jeder Neunte gab an, sexuelle Gewalt erlitten zu haben.

    In dieser Studie gaben mehr als zwei Drittel der befragten schwulen jungen Männer im Alter von 15 bis 25 an, dass sie wegen ihres Schwulseins mit größeren Belastungen fertig werden müssten als gleichaltrige heterosexuelle männliche Jugendliche.

    Ein Viertel der Befragten hat bereits psychologische Hilfe in Anspruch genommen, wobei Depression, Ängste und familiäre Probleme am häufigsten als Gründe dafür genannt werden. Ein großer Teil der schwulen jun gen Männer leidet unter Einsamkeit.

    In der Mehrzahl der bisher veröffentlich-
    ten Befunde zur psychosozialen Situation schwuler und lesbischer Jugendlicher
    wird zudem eine hohe Suizid (Versuchs) rate ausgewiesen. Einer Studie der Berliner Senatsverwaltung für Schule, Jugend und Sport von 1999 zufolge hatten 18 Prozent der schwulen oder lesbischen Jugendlichen bereits einen oder mehrere Suizidversuche hinter sich, mehr als die Hälfte hatte bereits an Selbst-
    mord gedacht. Damit ist das Suizidrisiko bei gleichgeschlechtlich orientierten Jugendlichen viermal höher als bei Jugendlichen mit heterosexueller Orientierung.

    115. Beabsichtigt die Bundesregierung, die Aufforderung des Deutschen Bundestages vom 16. Juni 2005 umzusetzen, eine Bestandsaufnahme zur Lebenssituation schwuler und lesbischer Jugendlicher in der Bundesrepublik Deutschland durchzuführen?

    Wenn ja, wie und wann wird dies geschehen?
    Wenn nein, warum nicht?

    Die Bundesregierung beabsichtigt keine Bestandsaufnahme zur Lebenssituation schwuler und lesbischer Jugendlicher in der Bundesrepublik Deutschland durchzuführen. Eine solche Notwendigkeit wird nicht gesehen.

    www.google.de/url?sa=t&source=web&cd=1&ved=0CBcQFjAA&url=htt
    p%3A%2F%2Fdipbt.bundestag.de%2Fdip21%2Fbtd%2F16%2F048%2F1604
    818.pdf&rct=j&q=bundestagsdrucksache%2016%2F4818&ei=vsKpTPTL
    JoOPswbQ-JymDA&usg=AFQjCNHDHMIX0wM-cDtAT0nuzKLlDN2f2Q&cad=rj
    a
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#13 todesmaskeEhemaliges Profil
  • 04.10.2010, 14:23h
  • Antwort auf #1 von Chef
  • Sollen wir das lieber verbieten???

    Sex durch Gewalt oder lieber durch pekunäre Vergütung??? Ich denke, dass Sextourismus die beste Lösung gegen Gewaltsex ist.

    Auf jeden Fall wäre ich totunglücklich, wenn es kein Sextourismus gäbe, möglicherweise gar Vergewaltiger geworden :-)

    Bin jetzt 43 und fliege seit 20 Jahre 2 mal jährlich nach Thailand. Mittlerweile habe ich in Pattaya ein Haus und lasse von 2 geilen und süssen Thaiboys haushalten und mich in den siebten Himmel verführen. Garantiert machen Sie das ganz freiwillig, weil denen das Geld verdienen Spass macht. Und verstehen tun wir uns prima und sind gute Freunde geworden, denn sie und ich wissen, was wir wollen. Ich werde verführt und sie werden besser bezahlt als einheimischer Normalverdiener. Normalverdiener verdient 3,- € bei 8 Stunden Schwerstarbeit, meine Jungs haben bei mir dagegen 8,- € pro Tag, freie Kost und kostenlose Unterkunft - sie wohnen offiziell in meinem Haus. Ganz geschweige denn bei Gesundheitsprobleme ärztlich gut versorgt, wie z. B. Zahnarzt usw. Und ganz frei sind sie auch, sie können in meinem Haus machen, was sie wollen, und während meiner Anwesenheit auch.

    Also sind die Gegner von Sextourismus im Gegensatz von älteren Schwulen kein bessere Leute.

    Ich verabscheue Kindesmissbrauch, befürwortet aber Sex-Tourismus und Prostitution, die seit Menschengegebenheit existiert.

    Wenn Ihr Tip und Rat bezüglich Gay-Szenen in Marokko oder Thailand braucht, kann ich Euch gern weiterhelfen. Einfach hier melden.
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#14 todesmaskeEhemaliges Profil
  • 04.10.2010, 14:32h
  • Antwort auf #12 von eMANcipation*
  • Sorry, bin ganz Deiner Meinung, habe mich im letzten Kommentar nicht ganz klar ausgedrückt. Die Möglichkeiten, die die Jungs von heute geniessen, wie z.B. Gay-Disco, Gay-Bistro, GAY-ROMEO, Gay-Reiseveranstaltungen, grössere gesellschaftliche Akzeptanz gegenüber Schwulen. Das hatten die älteren Generationen leider nicht, sie müssten sich immer verstecken, hatten nur die Freiheit in einer gut versteckten schwulen Kneipe.
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#15 Mister_Jackpot
  • 04.10.2010, 14:41h
  • Oh Mann ist das spiessig hier.....lasst die alten doch Spaß haben mit den Jungs....auch wenn sie denen dafür was spenden. Ich will euch mal sehen wenn ihr alle über 60 seid und den knackigen Typen hinterher hechelt. Typische schwule Doppelmoral .... solang man jung ist schliesst man die alten aus und wenn man selbst alt ist erlebt man diese Ausgrenzung am eigenen Leib. Ich jedenfalls wäre froh wenn ich mir als alter Sack noch nen knackigen Kerl "leisten" könnte falls ich dann immer noch Single sein sollte.... da hätt ich dann auch kein schlechtes Gewissen mal was für Sex zu zahlen....war hoffentlich nicht zuviel Ehrlichkeit jetzt! :-)
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#16 KameliendameEhemaliges Profil
  • 04.10.2010, 14:56h
  • Antwort auf #15 von Mister_Jackpot
  • Und es wäre dir nicht peinlich wenn du da sitzt als alter Mann ,nackt mit deiner fahlen, faltigen, hängenden Haut und nem Wabbelhintern (nee das kriegen im Alter nicht bloß Frauen) plus vielleicht Wampe und vor dir steht nen knackiger 20 jähriger in der körperlichen Blüte seines Lebens?

    Find ich grotesk das sich die Alten nicht in Grund und Boden schämen bloß weil sie zahlen...
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#17 CarstenFfm
  • 04.10.2010, 14:56h
  • Ich verstehe eingentlich unter schwulem "Sex-Tourismus" sowas wie auf Gran Canaria... oder Berlin ;-) ... wo halt Sex-Touristen mit Sex-Touristen Sex machen ohne dafür zu zahlen.... klar aber wenn man dann älter wird und weniger attraktiv am Fleischmarkt.

    Meine erste Reaktion wäre auch gewesen, über die "alten schwulen geilen Säcke", abzulästern.... aber man setze sich nicht auf ein so hohes Rosss... wer weiß, was wir machen werden, wenn wir älter sind und nicht mehr so sexy.
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#18 Mister_Jackpot
  • 04.10.2010, 15:03h
  • Antwort auf #16 von Kameliendame
  • Grad von dir hätte ich da mehr Offenheit erwartet Kameliendame...du bist doch transgender oder? Und nee ich hätte kein schlechtes Gewissen...genausowenig wie die Jüngeren ein schlechtes Gewissen haben Geld für Sex zu nehmen.
    Ich finde die Diskriminierung von Sex Arbeitern unerträglich. Wenn du also so denkst wie du es hier schreibst darfst du auch für dich keine Akzeptanz erwarten....das geht nicht gegen dich aber vielleicht solltest du mal ernsthaft darüber nachdenken....
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#19 Mister_Jackpot
#20 KameliendameEhemaliges Profil
  • 04.10.2010, 15:16h
  • Antwort auf #18 von Mister_Jackpot
  • Also so ein Quatsch!
    Ich diskriminiere Sexarbeiter.
    Da hast du was aber in den ganz falschen Hals bekommen.
    Ich würd im Leben nichts gegen Sex-Arbeiter sagen. Ich hab Freunde die damit ihr Geld verdienen.

    Im übrigen steht in meinem Kommentar auch kein Satz der Sexarbeiter diskriminiert.
    Lies mal richtig.

    Ich hab dich lediglich, ganz ehrlich und direkt gefragt, ob du dich nicht schämen würdest.
    Als alter Mann vor nem jungen Knackigen.
    Ist nunmal nen Fakt das es im Alter anfängt zu hängen. Niemand entgeht dem.

    Wen du solch eine harmlose Frage nicht verkraftest ist das dein Problem...
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#21 Mister_Jackpot
  • 04.10.2010, 15:22h
  • Antwort auf #20 von Kameliendame
  • Dass etwas "hängt" scheint für dich was negatives zu sein und das hat mich am meisten gestört bei deinen Ausführungen, da ich selbst keinen perfekten durchtrainierten Body hab und ich allein schon deswegen oft von so mancher Schwuppe abgelehnt wurde...das ist als keine Frage des Alters.
    Nur zum Verständnis weshlab ich hier ziemlich empfindlich reagiere....

    Aber für Geld zu zahlen als nicht so gut aussehender älterer Typ? Da sag ich ganz ehrlich und direkt wie du es erwartest...NEIN warum sollte ich ein schlechtes Gewissen haben...solang es auf Frewilligkeit beruht ist es doch in Ordnung!
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#22 anonymusAnonym
  • 04.10.2010, 15:26h
  • ... und wieder eine DVD die niemand braucht und die der Umwelt Schaden zufügen wird ,wenn sie entsorgt wird ...
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#23 KameliendameEhemaliges Profil
  • 04.10.2010, 15:35h
  • Antwort auf #21 von Mister_Jackpot
  • X- Moon nur damit du mich nicht missverstehst...
    Es geht ausdrücklich NICHT um nen schlechtes Gewissen. Niemand braucht nen schlechtes Gewissen haben weil er für Sex bezahlt( und solange die Sex-arbeiter dazu nicht gezwungen werden).
    Prostitution ist das älteste Gewerbe der Welt, das wirds immer geben und das ist auch gut so :)

    Meine Frage meinte einfach nur ob es dir nicht unangenehm wäre aufgrund der großen körperlichen Unterschiede.
    Die selbe Frage würd ich auch stellen wenn es nicht um Prostitution ginge.
    ZB. bei Beust und seinem neuen.

    Und ja, das Haut und Hintern hängen find ich nicht erstrebenswert ^^
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#24 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 04.10.2010, 15:43h
  • Antwort auf #22 von anonymus
  • Boah, bist Du negativ! Ich finde den Titel der DVD schon ziemlich gewagt. Daß die Protagonisten die Stadt Tanger in ihr Herz geschlossen haben will uns doch beweisen, daß Marokko durchaus für ein gayfriendly Reiseland eventuell doch zu haben ist. Immerhin war Humphrey Bogart mit Casablanca ja auch schon dort.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #22 springen »
#25 CarstenFfm
  • 04.10.2010, 15:52h
  • Ich kenn jetzt weder Marokko noch Thailnd... aber man siehts ja auch in Europa, besonders in Spanien:
    alte Männer mit jungen Begleitern.

    Und da denk ich mir schon:
    es überhaupt nicht schlimm und nicht unanständig, dass die Sex kaufen.
    Aber ist das nötig, dass die sich dann öffentlich als Paar aufpielen, dass der junge gekauft Begeleiter stolz als Trophäe vorgeführt wird?

    Es geht ja soweit, dass diese "Paare" zusammen in Cruising Bars gehen (in Spanien - in Marokko gibts ja keine), der junge als Köder dient, und wer mit dem jungen was machen will darf das, wenn er sich auch vom alten begrabbeln läßt...
    und DAS - nicht einfach der gekaufte Sex - find ich schon widerlich.
  • Antworten » | Direktlink »
#26 mizAnonym
  • 04.10.2010, 16:07h
  • Ich habe mal eine wirklich ernst gemeinte Frage an alle TeilnehmerInnen dieses Kommentar-Forums.

    Worin besteht Eurer Meinung nach der Makel im Konsum sexueller Dienstleistungen?

    Wir Schwuppen sind doch sonst sexuell sehr emanzipiert: wir führen offene Beziehungen, frönen unserem Fetisch, besuchen Pornokinos und Darkrooms, machen Sexdates bei Gayromeo usw. Nur eine Sache geht gar nicht: sich einen Stricher oder Callboy zu nehmen. Ich jedenfalls kenne nur ganz, ganz wenig Freier, die sich offen dazu bekennen und selbstbewusst erklären, dass sie sexuelle Dienstleistungen in Anspruch nehmen.

    Wieso ist das so ein Tabu? Was meint Ihr?
  • Antworten » | Direktlink »
#27 seb1983
  • 04.10.2010, 16:39h
  • Antwort auf #26 von miz
  • Weil Sextourismus ein ganzes Bündel an Problemen mit sich bringt über die dann gerne das Mäntelchen des Schweigens gelegt wird.

    Ficken und auch noch Geld dafür bekommen, wenn ich groß bin werd ich Callboy oder Pornostar. Tja warum wirds dann bloß kaum keiner und fast alle wollen nur wieder da raus kommen.

    Wenn das schwule "Emanzipation" ist dann gute Nacht.
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#28 gatopardo
  • 04.10.2010, 16:41h
  • Antwort auf #26 von miz
  • Deine Frage zu diesem Tabu kann ich nicht grundsätzlich beantworten, meine aber, dass wir uns oft für so unwiderstehlich halten, dass wir vorgeben, niemals für Sex bezahlt zu haben. Auch wenn man nie den Sexdienst direkt vergütet hat, so wiederhole ich gebetsmühlenhaft, was ich immer sage: Dieses Leben ist ein ständiges Geben und Nehmen und wir haben doch meistens alle irgendwann einmal eine Zuneigung oder gar Liebe zu erkaufen versucht ?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #26 springen »
#29 Fozzy_Bear
  • 04.10.2010, 16:42h
  • Also,

    das die schwulen Männer sich den Sex kaufen, das finde ich jetzt nicht schlimm. Auch ich habe mir das ein oder andere mal einen Escort gebucht. Was mich verwundert ist die Tatsache, das man da für bis ach Thailand oder Marokko fliegen muss. Gibt es es hier in Deutschland nicht genug Escorts?

    Da ist der Flug ja teurer als der Sex.
  • Antworten » | Direktlink »
#30 ChefAnonym
  • 04.10.2010, 16:45h
  • Antwort auf #7 von herve64
  • Nein ich hab kein Problem mit dem Älterwerden! Im Gegenteil, ich suche echte Liebe und mir ist lieber mein Partner ist später im Alter so alt und runzelig wie ich und dafür ist es Liebe mit Vertrauen und Verlass aufeinnader! Stell dir vor du wirst krank wenn du älter bist, was glaubst du wer passt mehr auf dich auf und bleibt bei dir?
    Was bringt die Liebe wenn man weiss das es nur gekauft ist?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #7 springen »
#31 gatopardo
  • 04.10.2010, 16:57h
  • Antwort auf #3 von Verwunderung
  • Weil es in Marokko niemanden wesentlich interessiert, wer es mit wem treibt, solange kein skandalöses Verhalten an die Öffentlichkeit dringt.
    Auch über heterosexuellen Sex zwischen Europäern und Marokkanern wird ja im Lande nicht geredet.
    Von meinen europäischen Freunden in Tanger kenne ich keinen, der dort jemals mit dem Gesetz in Konflikt geraten ist.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #3 springen »
#32 gatopardo
  • 04.10.2010, 17:07h
  • Antwort auf #29 von Fozzy_Bear
  • Es ist die Faszination des Exotischen, die wir in unseren nüchternen Ländern kaum noch vorfinden !
    Auch in Spanien nicht mehr !
    Wer noch nie z.B. in Marokko war,kann sich die sinnliche Atmosphäre überhaupt nicht vorstellen, die dort überall herrscht, ohne dass man Sex haben muss. Daher schwirren sie aus den spanischen Südprovinzen wie Heuschrecken jedes Wochenende über die Strasse von Gibraltar aus, um mal wieder diese Luft zu schnuppern, die man noch von früher in der Nase hat.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #29 springen »
#33 bastianAnonym
#34 herve64Ehemaliges Profil
#36 ratzfatzAnonym
#37 herve64Ehemaliges Profil
  • 04.10.2010, 17:27h
  • Antwort auf #30 von Chef
  • Ich glaube, du verwechselt da etwas ganz Entscheidendes: nicht Liebe ist es, die käuflich ist, sondern SEX.

    Dann: was macht dich eigentlich so verdammt sicher, dass es zwischen einem alten und einem jungen Mann keine Liebe geben kann? Glaubst du wirklich, Liebe fragt nach dem Altersunterschied? Auch wenn du es nicht glauben solltest: es gibt genug Paare mit einem eklatanten Altersunterschied der beiden Partner, und das hat eben nicht notgedrungen etwas mit Käuflichkeit zu tun. Kam es dir vielleicht schon mal in den Sinn, dass der Hintergrund einer solchen Beziehung vielleicht der sein könnte, dass z. B. dem jüngeren Part seine Altersgenossen zu oberflächlich und/oder zu nervig sind und er deswegen die Nähe eines Älteren sucht, da er Geborgenheit bei seinesgleichen vergeblich sucht?

    Wie überall im Leben gibt es auch hier nicht nur schwarz und weiß, sondern eine riesige Palette von Nuancen dazwischen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #30 springen »
#38 rumgeilenAnonym
#39 ehrliche AntwortAnonym
  • 04.10.2010, 17:33h
  • Tja, auch wenn ich nun viele rote Punkte kriege, ich hoffe, ich werde nie im Leben für Sex bezahlen (müssen)! Ich bin wirklich kein Moralapostel, bin alles andere als prüde, lebte bisher meine Sexualität immer aus und konnte immer offen zu mir stehen. Klar ich hatte bisher Glück, bin erst etwas über vierzig, treu und seit 3 Jahren verpartnert. Mann weiss nie was die Zukunft bringt, aber offen gesagt, ich hätte ein schlechtes Gewissen dabei und zudem ist es auch gefährlich.
    Jemanden für Sex zu bezahlen heisst doch, für Geld etwas zu bekommen, was der andere sonst freiwillig nicht machen würde. Kann das auf dieser Basis geiler Sex werden? Auch finde ich das ein Ausnützen der schlechteren finanziellen Lage des Sex-Partners. Es gibt viele negative Auswirkungen der Prostitution, nicht umsonst hat das liberale, auch sehr schwulenfreundliche Schweden, Prostitution verboten. Dort werden auch nicht die Huren und Stricher bestraft, sondern die Freier.

    Das Problem wenn ich im Alter mal Single sein sollte, wäre vermutlich weniger dass ich mir einen Juengling kaufen würde, sondern dass wenn du vielleicht 70 bist, die anderen 70jährigen Schwulen halt lieber einen 30jährigen suchen wollen. Und Kameliendame hat schon recht, sicher würde man sich über dies oder jenes am eigenen Körper stören, hätte man Sex mit einem vielleicht 40 Jahre jüngeren. Das Problem hat man aber nicht bei Gleichaltrigen. Ich bin überzeugt auch im Alter kann man würdevoll schwul und glücklich sein, auch seine Sexualität ausleben, ohne dass man jemanden bezahlen muss. Wenn unsere Generation mal alt ist, gibt es sicher auch schwule Altersheime. Und auf diese Dinge und natürlich unsere Gleichberechtigung sollten wir uns konzentrieren und nicht wohin wir einmal auswandern könnten um möglichst günstig immer ein paar "willige" Jünglinge um uns zu haben!
  • Antworten » | Direktlink »
#40 herve64Ehemaliges Profil
  • 04.10.2010, 17:41h
  • Antwort auf #29 von Fozzy_Bear
  • Na, wenn man ALLEIN wegen dem Sex hinfliegt, dann hast du Recht. Aber welcher halbwegs vernünftige Mensch verpulvert so viel Kohle und nimmt die Strapazen eines Langstreckenflugs nur allein wegen Sexerlebnissen auf? Das wäre dann genau so bescheuert, als ob man sich in ein Club Med-Ghetto zum Urlaubmachen begibt oder zum Saufen auf den Ballermann. Man will als kultivierter Mensch ja schließlich auch etwas von Land und Leute sehen und erleben.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #29 springen »
#41 HorstiAnonym
  • 04.10.2010, 17:41h
  • Ich hoffe, dass der König von Marokko die Preise mindestens stabil hält.

    Btw, sitzt der nicht in Rabatt ?

    Muss man den "Seine Majestät" ansprechen ?
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#42 gatopardo
#43 GastGastGastAnonym
  • 04.10.2010, 18:02h
  • Hmm also ich kann mir ehrlich gesagt auch vorstellen einmal selber für Sex zu bezahlen, wenn ich mal älter bin.

    Also nicht daß mich jemand falsch versteht, ich habe gegen freiwillige sexuelle Dienstleistungen absolut nichts einzuwenden und finde es absolut nicht moralisch problematisch, wie gesagt solange da niemand zu etwas gezwungen wird. Insofern soll da doch echt jeder machen was er möchte.

    Aber ich kann mir persönlich einfach nur ganz schwer vorstellen, daß es Spass macht mit jemandem gegen Bezahlung Sex zu haben. Es klingt vielleicht blöd, aber beim Sex macht es mich besonders an, zu wissen, bzw. zu spüren daß der andere gerade jetzt auch seinen Spass hat, daß er mit mir Sex hat, weil er mich geil findet und das genießt.

    Eben das ist bei einer sexuellen Dienstleistung einfach nicht gegeben. So gut derjenige auch aussehen mag und so perfekt er die Sache beherrscht, so würde ich doch die ganze Zeit wissen, daß er an mir überhaupt kein Interesse hat, mich nicht attraktiv sondern sogar eklig findet und er es natürlich nur des Geldes wegen macht.

    Ich glaube ehrlich gesagt dieses Gefühl würde mir fehlen, deshalb kann ich mir eher vorstellen im Alter mit einem anderen nicht so ganz frischen Mann Sex zu haben, dafür aber zu spüren, daß auch mein Partner es tut, weil er es will, er mich mag und mit mir Spass haben möchte, bzw. im besten Fall auch noch aus Liebe.

    Denn Liebe kann man sich halt echt nicht für das Geld kaufen, diese Illusion sollte man sich ganz schnell abgewöhnen. All die hübschen Jungs die da mit dir rummachen, die vielleicht sogar mit dir regelrecht zusammen leben machen das nicht wirklich aus Liebe.

    Also um das nochmal klarzustellen, es mag auch echte Liebesbeziehungen mit großem Altersunterschied geben, wo es so gar nicht ums Finanzielle geht, das will ich auf keinen Fall in Abrede stellen. Aber wenn man nach Marokko fliegt und sich dort einen jungen Kerl an Land zieht und mit ihm einen finanziellen Deal ausmacht, wird das wohl kaum gegeben.

    Insofern verurteile ich wie gesagt nichts, finde das Ganze aber für mich persönlich recht befremdlich. Aber vielleicht bin ich dafür auch wirklich noch zu jung und denke im Alter mal ganz anders. Wer weiß das schon...
  • Antworten » | Direktlink »
#44 GastGastGastAnonym
#45 vingtans
  • 04.10.2010, 18:31h
  • manche geben sich mit wirtschaftlicher ausbeutung zufrieden,sie wollen auch die sexuelle..
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#46 Fozzy_Bear
  • 04.10.2010, 18:44h
  • Antwort auf #40 von herve64
  • Ja,

    als Kultivierter Mensch macht man das nicht und nimmt ein erotisches Abenteuer vielleicht evtl noch als Erlebnis mit, aber leider gibt es da genug Männer-sowohl heteros, als auch homos- die nur deswegen dahin fliegen. Genauso wie es Menschen gibt, die nur zum Saufen nach Mallorca fliegen...

    Und das ist für mich nicht nachvollziehbar. Da gibt es hier in Deutschland genug Jungs, die mindestens genau so gut sind.

    Ok, mit dem Südseefeeling kann unser Land natürlich nicht mithalten, da geb ich euch recht. Aber das brauch ich persönlich auch nicht. Wenn ich Sex habe, bekomme ich von den Palmen und dem Meer eh nichts mehr mit...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #40 springen »
#47 KameliendameEhemaliges Profil
#48 MichaelAS
  • 04.10.2010, 19:35h
  • Antwort auf #44 von GastGastGast
  • Hm, auch in Marokko wird die Szene der Callboys (Neudeutsch für Stricher) sich an Marktwirtschaftlichen Standards orientieren.

    In so fern wird es wohl in Zukunft in andere Richtungen gehen, wo das Preis-/Leistungsverhältnis noch niedriger ist.

    Anscheinend ist es ja in Thailand schon zu teuer...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #44 springen »
#49 seb1983
  • 04.10.2010, 19:56h
  • Antwort auf #43 von GastGastGast
  • Das ist auch die Sache die mich dabei stört. Vermutlich ist es ein Qualitätsmerkmal das Gefühl zu geben es geht eben nicht ums Geld.
    Mir hat es immer viel gegeben zu wissen der andere hat auch Spaß dabei und findet mich so wie ich bin geil, oder auch dass man es geschafft hat jemanden aufzureißen, ein bischen der Jagdinstinkt, wobei das bei Schwulen ja eher Kleintierjagd ist :)

    Aber ok, viele Weiber poppen nur mit Typen weil die n dickes Auto haben oder regelmäßig die Kreditkarte zücken, das klappt in schwul auch.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #43 springen »
#50 joegab1980Anonym
  • 04.10.2010, 20:26h
  • Ich finde die Diskussion bedenklich. Gegen käuflichen Sex und freiwillige Prostitution ist ja nichts zu sagen, aber eine Geisteshaltung zu glorifizieren, welche einen Menschen zu einem Objekt macht, ist widerlich. Der Titel und die Aussage "Mein süßer kleiner Arsch" sagt doch schon alles.

    Der Typ meint anscheinend wirklich, dass man sich nicht nur einen Arsch, sondern einen Menschen kaufen kann. Je jünger das "Objekt" und je mehr der junge Mann in einer Zwangslage ist, desto bedauernswerter ist es.
  • Antworten » | Direktlink »
#51 ProstitutionAnonym
  • 04.10.2010, 20:31h
  • Der Unterschied, in Nordafrika und Thailand zeigen sich die älteren deutschen Herren mit ihren Jungs, in Deutschland selber läuft das versteckter ab.
    Fragt mal die jungen Männer wie häufig sie von Älteren bei Gayromeo mit "Taschengeld"angeboten angeschrieben werden...
  • Antworten » | Direktlink »
#52 SchrottboykottAnonym
#53 Fozzy_Bear
  • 04.10.2010, 22:24h
  • Eben, da brauch ich nicht nach Thailand, denn die Jungs gibt es zuhauf auch in Deutschland...

    Also, wenn die Jungs das Geld nicht für Alk und Drogen Ausgeben, hab ich prinzipiell nichts dagegen, jeder soll machen, was er für richtig hält. Und ich scheue mich auch nicht, dafür zu bezahlen, wenns angemessene Preise sind.

    Leider wissen wir ja nicht wofür die das Geld brauchen, bzw. ob sie von irgendeinem Zuhälter dazu gezwungen werden.

    Aber deshalb würde ich darauf nicht verzichten wollen, weil ich ja sonst keinen Sexpartner bekomme.

    Das ist auch so eine Sache, manchmal bleibt den Freiern ja nichts anderes übrig zu einem Escort zu gehen. Bei mir reicht schon ein kleineres Auge, damit mich keiner haben will und irgendwo muss ich meinen "Druck" ja lassen....

    Aber dafür extra ins Ausland? Wie gesagt, das käme für mich nicht in Frage.
  • Antworten » | Direktlink »
#55 KritikerAnonym
  • 04.10.2010, 23:19h
  • Ich finde Prostitution menschenunwürdig (besonders wenn eine finanzielle Notlage ausgenutzt wird).

    Und auch ganz abgesehen von moralischen Bedenken weiss der Freier doch genau, dass der Typ es nur für Geld macht und wenn der Spass dabei nur vorgetäuscht ist, wie kann da der Sex wirklich gut sein? Und für den der Bezahlt wird, ist es sehr entwürdigend, nur als Objekt und Ware behandelt zu werden.

    In ärmeren Ländern prostituieren sich die Menschen doch nur, weil andere Jobs extrem hart, und u.a. gesundheitsgefährend (Fabriken) sind und noch weniger Geld abwerfen, nur weil Prostitution das "kleinere Übel" ist, heisst es noch lange nicht, dass man es gutheissen kann. (Immerhin sind männlicher Prostituierte bezüglich Sicherheit und Freiwiligkeit in einer etwas besseren Lage als weibliche...)

    Wie wäre es mit Gleichaltrigen Sex zu haben ?
    Wenn man schon im Rentenalter ist , kann man eben keinen Jungspund als (Sex)Partner erwarten, der *wirklich* an einem selbst interessiert ist und nicht nur an dem Geld.

    Ziemlich narzisstisch diese Denkweise "Ich bin zwar 60+, dick und unattraktiv" aber ich bin so unwiderstehlich und habe einen so dicken Geldbeutel, dass sogar süsse 20jährige Boys auf mich abfahren".

    Es sollte eher versucht werden, jemand zu treffen, der wirklich zu einem passt. Und wenn man nur auf wesentlich jüngere und/oder wesentlich attraktivere kann, dann tut mir das leid, denn dann wird es sehr schwer, erfüllte und ehrliche Sexualität geschweige denn Liebe erleben- denn letztere kann man überhaupt nicht kaufen.

    Echte Liebesbeziehungen zwischen Älteren und Jüngeren gibt es zwar wirklich aber meist ist der Unterschied dann max. 20 Jahre sonst ist der Jüngere nur auf Geld oder Prestige /Connections aus.
  • Antworten » | Direktlink »
#56 carloAnonym
  • 05.10.2010, 01:37h
  • ich staune mal wieder über so viel versammelte lebenserfahrung, wo jeder weiß, was andere attraktiv finden können und was nicht, oder was andere in einer partnerschaft suchen dürfen und was nicht...
  • Antworten » | Direktlink »
#57 todesmaskeEhemaliges Profil
  • 05.10.2010, 06:07h
  • Antwort auf #29 von Fozzy_Bear
  • Die Escorts in Deutschland verlangen 100,- € für die Stunde, 180,- € für 2 Stunden bzw. 250,- € für 4 Stunden. Danach ziehen sie sich schnell an und sagen dann "Tschüss", geben Dir zum Abschied höchstens einen Kuss auf die Wange, mehr ist nichts drin. Die meisten Thaiboy dagegen bleiben den ganzen Tag mit Dir zusammen, und das für nur 20,- €. Das heißt, Du bekommst dort nicht nur SEX, sondern auch Unterhaltung, Reisebegleitung etc.... Und das beste daran, ist, dass die Thaiboy sich darüber auch noch freuen, Dich für ein paar Wochen begleiten zu dürfen. Denn so geniessen auch sie die Reise mit Dir zusammen, das gute Essen im Restaurant, bekommen alles zu sehen bei der Begleitung, und haben auch Spass, sich mit Dir zu unterhalten. Ich habe z. B. einen Thaiboy nach Hongkong mitgenommen gehabt, diese Reise hat er richtig genossen und 2000 Fotos gemacht, um sie seiner Familie oder Freunde zu zeigen. Wenn man ihn gut oder gleichberechtigt behandelt, dann hat er mit Dir genauso viel Spass wie Du mit ihm beim SEX. Da entsteht auch irgendwie eine kleine Freundschaft, die gute Voraussetzung für SEX. Da nimmt man die Flugkosten gern in Kauf.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #29 springen »
#58 todesmaskeEhemaliges Profil
  • 05.10.2010, 08:00h
  • Man sollte nie fragen, wofür das Geld gebraucht wird, denn das Geld wird immer gebraucht, egal in welcher Situation.

    Hin- und Rückflug nach Thailand 550,- €
    Hotel pro Tag 10,- € 3 Wochen 210,- €
    Thaiboy pro Tag 20,- 3 Wochen 400,- €
    Essen und Trinken für 2 Personen
    pro Tag max. 40,- € 3 Wochen 800,- €
    ==================================
    Gesamt 1.960,- €

    Von diesem Geld kann ich mir in Deutschland höchsten 5 x Escorts für die ganze Nacht leisten, und das ohne Urlaub.

    In Thailand dagegen geniesse ich für das selbe Geld 20 x Escorts (Thaiboy) für die ganze Nacht und den ganzen Tag, schönen Strand, gutes Essen, Cocktail, Sonne, Swimmingspool etc.....

    Ausserdem sind die Thaiboys lebhafter, unternehmungslustiger, unterhaltsamer und somit attraktiver. Das hat wenig mit dem Alter zu tun. Wenn Du 40 bist, dann nimm Dir ein Thaiboy, der 25 bis 30 ist statt 18 oder 20. Der wird mit Dir im Sex genauso viel Spass haben wie Du mit ihm, solange Du ihn mit Respekt und gleichberechtigt, besser gesagt, wie Freund behandelt. Selbst die heterosexuelle Boys haben Spass mit Dir, wenn Du denen sympathisch bist.

    Probier mal!!! Garantierst fliegst Du immer wieder dahin, wenn Du einmal dort warst.

    Selbst ich mit 43, noch gutaussehend, der jederzeit einen Partner in Deutschland finden kann, fliege dennoch gern nach Thailand, und das schon seit 20 Jahre.
  • Antworten » | Direktlink »
#59 FoXXXynessEhemaliges Profil
#60 FoXXXynessEhemaliges Profil
#61 CarstenFfm
  • 05.10.2010, 09:54h
  • Der Übergang zwischen Prostituion und einer "Beziehung" zwischen alt und reich mit jung und arm ist ja irgenwie fleißend.

    Zynisch gesprochen könnte man von "Pay-per-Use" vs. "Flatrate" reden. Wobei zumindest hier in Deutschland die "Flatrate" einen teuer kommen kann. Besonders wenn man heiratet (damit der exotische Boy eine Aufenthaltsgenehmigung kriegt) und er dann abhaut aber man weiter Unterhalt zahlen muss.

    Sogesehen machen es die Sex-Rentner in Marokko, Thailand, Brasilien etc. richtig, d.h. "Flatrate" dort vor Ort.
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#62 CarstenFfm
  • 05.10.2010, 10:20h
  • Antwort auf #60 von FoXXXyness
  • Nun sei mal nicht so arroganz.
    Die bemerkungen von todesmaske sind zynisch aber realistisch.

    Bein Sex hat halt jeder seine eigenen Geschmack. Du bist halt gern monogam, ich nicht, aber steh auf Europäer in meinem Alter, die ich mir denn nicht kaufen muss, und er steht auf 20-jährige Thai-Boys, dies dort billig gibt.

    Jeder hat seinen eigenen Geschmack und Stil... man sollte nicht herablassend über den des andern urteilen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #60 springen »
#63 AufstockerAnonym
#64 gatopardo
  • 05.10.2010, 11:44h
  • Antwort auf #58 von todesmaske
  • Gestehe, dass mich Deine "Rentabilitätsrechnung" einigermassen verblüfft, die ja vielen Skeptikern hier Wasser auf die Mühlen liefert. Natürlich sind Jungs in Drittweltländern und dazu noch aus anderen Kulturkreisen oberflächlich betrachtet exotischer und attraktiver als bei uns, aber das täuscht doch nicht darüber hinweg, dass uns deren Umfeld ewig fremd bleiben wird. Dann denke ich auch, dass es allemal für beide Seiten ehrlicher ist, wenn wir uns beim Sex in Ländern wie Thailand oder Marokko auf wirklich schwule Partner beschränken sollten.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #58 springen »
#65 GastGastGastAnonym
  • 05.10.2010, 12:47h
  • Also du kannst mit deinen Thaiboys rummachen soviel du möchtest, wenn es dir Spass macht. Ich habe da wie gesagt keine moralischen Bedenken bei, wenn sie das freiwillig machen, sie volljährig sind und du sie gut behandelst. Solange das gegeben ist finde ich das ok, was du machst.

    Aber du solltest doch nicht wirklich so naiv sein zu glauben, daß die Jungs mit dir Sex hätten, weil sie so viel Spass daran hätten und dich so attraktiv finden würden. Und sie werden sicherlich nicht so viel Zeit mit dir verbringen, weil du so ein toller Mensch bist und sie deine Gesellschaft schätzen.

    Die machen das doch einzig und alleine, weil es Kohle dafür gibt, weil es relativ leicht verdientes Geld ist, bei dem es noch ein Rahmenprogramm drum herum gibt. Aber das ist doch keine Beziehung, oder Freundschaft oder sonstwas in der Art sondern eine rein geschäftliche Beziehung. Oder hast du schonmal probiert das ohne Gegenleistung zu kriegen.

    Das ist einfach Sex gegen Geld und sonst gar nichts...
  • Antworten » | Direktlink »
#66 SexarbeiterAnonym
#67 gatopardo
  • 05.10.2010, 13:40h
  • Antwort auf #65 von GastGastGast
  • Da @todesmaske weiss, was er will, so rechnet er uns ja schon aus, was er wofür auszugeben imstande ist und wird sich bei einträgigen "Geschäftsbeziehungen" auskennen.
    Allerdings sollte man ihm zugute halten, dass er noch ein (kulturelles ?)Rahmenprogramm mit den Jungs durchzieht, worauf er nicht näher eingeht. Aus Erfahrung weiss ich, dass besonders schwule junge Leute in verarmten Regionen ganz besonders angenehme Begleiter sein können, wenn sie dazu noch gebildet sind, sich in ihrer Kultur bestens auskennen und sie uns gerne vorführen. Uns erwartet dazu immer ein 25jähriger fünfsprachiger voll schwuler Junge mit Abitur in Tanger, mit dem wir stets einige wundervolle Tage im Jahr gemeinsam verbringen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #65 springen »
#68 todesmaskeEhemaliges Profil
  • 05.10.2010, 14:08h
  • Antwort auf #65 von GastGastGast
  • Aber natürlich, ich teile Deine Meinung voll und ganz. Sorry, dass ich im Kommentar nicht alles erwähnt oder mich ganz klar ausgedrückt habe.

    Man sollte dort keine echte Liebe erwarten, und auch nicht glauben, die Jungs machen es freiwillig.

    Ich will da nur einen Unterschied machen: Es gibt Jungs, die es zähneknirschend machen, weil sie Geld brauchen. Das passiert meistens, wenn die Farang (weisse Ausländer) Bedingungen bzw. höhe Ansprüche stellen, wie z. B. "Wenn Du so lange bläst, bis ich komme und Du meinen Saft runterschluckst, dann nehme ich Dich", sie wie Sex-Objekt behandelst, wie z. B. "Wenn ich Sex will, musst Du da sein". In dieser Situation wird der Farang immer den ersten Schritt machen müssen, wenn er Sex will, im schlimmsten Fall gar abgezockt werden.

    Aber wenn man sie mit Respekt behandelt, wie z. B. sie auch mal fragt, was sie unternehmen wollen bzw. wo und was sie essen wollen. Man kann mit denen eine kleine "Freundschaft" entwickeln, indem man sie an jedem Spass in der Freizeit teilhaben lässt, wie z. B. mit denen ins Kino, zum Freizeitpark oder in die Disco gehen, oder halt sie ohne Vorbedingungen auf die Weiterreise mitnehmen. Es soll nicht nur Geld, sondern auch Sympathie im Spiel sein. In dem Fall macht es denen auch wirlich Spass, Sex zu machen, sogar öfter als der Farang es sich wünscht. :-)

    Aber es soll jedem Farang klar sein, dass es in beiden Fällen sich nur um "geschäftliche" Beziehung geht.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #65 springen »
#69 todesmaskeEhemaliges Profil
  • 05.10.2010, 14:33h
  • Antwort auf #67 von gatopardo
  • Natürlich kulturell. Ich habe immer einen netten bzw. gutaussehenden, vorallem auch gebildeten (gutes Englischkenntnis reicht aus) Thaiboy kennengelernt, der mich dann auf die Weiterreise begleitet hat, wie z. B. nach Nordthailand (Isaan), Laos, Kambodscha, Vietnam. Es hat ihm und mir sehr viel Spass gemacht, wir haben immer gewusst, was wir wollten. Habe sogar eine Woche bei seiner Familie im Heimat-Dorf übernachtet. Wir waren immer ehrlich und offen zueinander gewesen, was auch zum gut funktionierenden Zusammensein auf der Durchreise beigetragen hat, obwohl er hete ist und ich anfangs deswegen skeptisch war. Natürlich war ich bisschen verliebt, zumal er so super aussieht, aber mir war es immer bewusst gewesen, dass er Hete ist und ich von ihm nicht viel erwarten kann für eine Beziehung. Und das war auch gut so. So hatte er Spass mit mir und ich mit ihm auch, wenn er mich so oft rangenommen hat, eh er mich zum Frühstück ließ. Ihm hat es meistens beim Ficken Spass gemacht, und ich voll genossen, gepoppt zu werden. Wenn ich daran denke, wie er mich berührt, beknutscht, beleckt hat. Er wusste ganz genau, was ich wollte. :-)
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#70 gatopardo
  • 05.10.2010, 15:02h
  • Antwort auf #69 von todesmaske
  • Oh je, ´ne Hete hab´ich noch nie gehabt, obwohl sie sich ja in Marokko überall anbieten. Oftmals verschwimmt dann auch, ob sie homo- oder heterosexuell sind, weil sie auf keinen Fall auffallen wollen.
    Aber ich verurteile niemanden, der es nur mit gestandenen Kerlen treiben möchte, bleibe aber bei meiner Meinung, dass es mit einem Schwulen ehrlicher ist, oder ?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #69 springen »
#71 mizAnonym
  • 05.10.2010, 15:06h
  • Eigentlich ist es kein Wunder, dass männliche Prostitution in der Community so tabuisiert ist und es kaum schwule Männer gibt, die sich selbstbewusst als Konsument von sexuellen Dienstleistungen zu erkennen geben.
    Das Bild, das hier von einem Freier und dem Geschäft gezeichnet wird, ist nicht sonderlich sympathisch:
    - er ist alt
    - er ist häßlich
    - von ihm geht keine sexuelle Attraktion aus
    - er nutzt die soziale Notlage der Jungs aus
    - den Sex bekommt er nur gegen Bares, ohne finanzielle Gegenleistung bliebe er ohne Sex
    - die sexuelle Dienstleistung ist für ihn nur eine Ersatzhandlung mangels eines richtigen Partners
    - der käufliche Sex ist nicht erfüllend bzw. nicht befriedigend, weil er nur einseitig mit Lust und schon gar nicht mit Liebe verbunden ist
    - der Freier negiert sein Verhalten und bildet sich ein, der Stricher/Callboy könne noch Spaß an der Arbeit haben oder sogar eine freundschaftliche Beziehung zu ihm aufbauen
    - Freier können keinen Sex mit Gleichaltrigen haben, sie unterliegen dem Jugend-Fetisch

    Wenn diese Meinung über das Freiertum in der Community vorherrscht, dann hätte ich auch keinen Bock darauf, mich offen als Freier zu bekennen. Damit verdrängt man männliche Prostitution in die Schmuddelecke, ins Verborgene, in Grauzonen und Spelunken.

    Ich frage mich, ob die Community mit dieser Haltung nicht auch ein Menschenbild entlarvt, das einmal mehr aufzeigt, dass du in der schwulen Welt nur etwas zählst, wenn du jung, knackig und schön bist? Und vielleicht ist es auch eine Abwehrreaktion gegen das Altern? Für jeden Schwulen kommt der Tag, an dem er seinen Marktwert verliert - man(n) ist eben nicht "forever young". Dieser Punkt ist für viele scheinbar dann erreicht, wenn man für Sex zahlen muss. Da will manch einer niemals hinkommen müssen. Einige sprechen in ihren Kommentaren sogar davon, sich vor sich selbst schämen zu müssen, wenn sie dann an sich herunterblicken und auf ihren "hängenden" oder "wabbeligen" Körper schauen. (Wie sehr setzt uns das Ideal von ewiger Schönheit und Jugend eigentlich zu, wenn wir uns neuerdings für unseren eigenen Körper schämen sollen? Und wie groß ist die Angst vor dem Alter?)

    Bedenklich fand ich auch noch einen Kommentar, der die im Artikel beschriebene schwule Renter-Generation als in früheren Jahren beziehungsunwillig bzw. beziehungsunfähig beschrieb, so dass die Partnerlosigkeit im Alter quasi selbst verschuldet sei. Da bitte ich zu berücksichtigen, dass es sich hier um schwule Männer handelt, die alle noch den § 175 erlebt haben. Gleichgeschlechtliche Liebe landete damals im Knast, aber nicht in einer gemeinsamen Wohnung. Solche gesellschaftlichen Bedingungen waren alles andere als beziehungsfördernd!

    Man sollte also nicht vorschnell den Stab über andere Schwule brechen - auch dann nicht, wenn es um männliche Prostitution geht.
  • Antworten » | Direktlink »
#72 najaAnonym
#73 Liedel
  • 05.10.2010, 15:22h
  • Ja tolle Diskussion, teilweise auch genialer Zickenkrieg, ist jetzt aber irgendwie an mir vorbeigegangen.

    Hat mir meine Träume aber nicht verhageln können, eines Tages mal in Madrid bei @gatopardo mit all den DiskutantInnen an einer großen Kaffeetafel zu speisen, vielleicht gewürzt mit dem ein oder anderen(unbezahlten) feurigen Spanier?

    Also @ gatopardo, plan das mal bitte durch, damit wir Dir den Titel "Sugardaddy Nr. 1" dann auch vor Ort offiziell verleihen können
  • Antworten » | Direktlink »
#74 Alter BockAnonym
#75 gatopardo
  • 05.10.2010, 15:50h
  • Antwort auf #72 von naja
  • Naja, so muss man eben auf seine Wortwahl achten, obwohl ich vorausgesetz habe, dass man sich nicht an solchen Kleinigkeiten stösst ? Dazu kann ich nur mutmassen, dass mir meine unterschwellige Vorliebe für leicht tuckige Typen einen Streich gespielt hat.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #72 springen »
#76 gatopardo
#77 najaAnonym
#78 GastGastGastAnonym
  • 05.10.2010, 18:39h
  • Antwort auf #68 von todesmaske
  • Das mag ja alles sein, daß man jemanden, bei dem man sich eine sexuelle Dienstleistung holt, mit Respekt behandeln kann, bzw. das auch unbedingt tun sollte.

    Wie gesagt, wenn du weißt was du willst und dadurch deinen Spass hast und auch der Thaiboy vom Geschäft profitiert ist ja alles ok.

    Ich kann nur trotzdem sehr schwer glauben, daß da so etwas wie Zuneigung entsteht. Ich kann mir auch einfach nicht vorstellen, daß es so toll und spaßig für die Jungs ist mit dir Sex zu haben.

    Ich behaupte mal für die Jungs ist das ganz klar Arbeit und kein Vergnügen (was nicht heißt daß ich es mit Quälerei gleichsetzen will). Es ist halt eine Arbeit, die im Vergleich zur sonstigen Jobsituation im Land noch recht angenehm und gutbezahlt ist, deshalb entscheiden sie sich ja dafür.

    Bei dir klingt das halt (möglicherweise unbeabsichtigt) so als ob das Geld eigentlich nur zweitrangig wäre und sie das alles machen weil sie so gerne mit dir zusammen sind und den Sex mit dir so toll finden. Das bezweifle ich einfach deutlich...
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#79 todesmaskeEhemaliges Profil
#80 todesmaskeEhemaliges Profil
#81 NeulingAnonym
  • 28.12.2010, 00:13h
  • Also ich war noch nie in Marokko (oder einem anderen arabischen Land), nur mal in der Türkei, Thailand, Bali (Indonesien) und Kuba.

    - In der Türkei (Südküste) gab es nichts schwules, auch nicht "unter der Hand"

    - In Thailand ist so gut wie überall, wo die Regenbogenfahne hängt, nur Strich. Einen Vorgeschmack findet man auch bei Gayromeo, wenn man nach Patong, Chaweng usw. "umzieht". Welche zu finden, die es ohne Geld machen, ist extrem schwierig

    - In Bali war ich zu kurz, um etwas repräsentatives sagen zu können

    - In Kuba war ich 2002 (nur in der Touristenhochburg Varadero) und da haben alle die Dollarzeichen in den Augen, soll noch schlimmer geworden sein

    Frage: Wie "läuft" das in Marokko, also
    - Kontaktaufnahme
    - Vermeidung gefährlicher Situationen (Kriminalität)
    - Wohin (Hotelzimmer)

    Ach so: Ich bin 47, nicht dick.
    Am liebsten wäre mir natürlich ein "normales" Kennenlernen (finanzinteressenfrei), zumal die Hetero-Marokkaner ja keinen Sex mit Frauen haben können, müßte da doch was machbar sein. Kann hier mal jemand authentische Tips geben oder gibt es glaubwürdige Internetseiten dazu?

    Danke
  • Antworten » | Direktlink »

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