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  • 27. September 2010 30 2 Min.

Der in Neu-Delhi lebende Yuvraaj Parasher hat sich in den letzten Jahren als Model einen Namen gemacht.

Die Eltern von Bollywood-Schauspieler Yuvraaj Parasher wollen nichts mehr mit ihrem Sohn zu tun haben, weil er die Hauptrolle in einem Film spielt, der als "Brokeback Mountain" Indiens gilt.

Parashers Vater erklärte gegenüber der "Times of India", sein Sohn habe erzählt, er sei im Liebesfilm "Dunno Y ... Na Jaane Kyun" der Liebespartner einer Frau. Aus den Medien erfuhr er jedoch, dass sein Sohn im ersten Bollywood-Film die Hauptrolle spiele, der sich um eine schwule Liebesbeziehung dreht - und diese nicht lächerlich macht oder verurteilt. Positiv dargestellte schwule Figuren waren in Indien bislang weitgehend tabu, da bis 2009 Homosexualität illegal war. Ein Gericht hatte im Juli letzten Jahres aber schließlich entschieden, das der 150 Jahre alte Paragraf 377 gegen die Grundrechte von Lesben und Schwulen verstößt (queer.de berichtete).

"Ich denke, was er getan hat, verstößt gegen die Kultur und Tradition unseres Landes und nimmt die Reinheit der Beziehung von Mann und Frau nicht ernst", erklärte Satish Parasher, der Vater des Schauspielers. "Als wir die Werbeplakate gesehen habe, waren wir schockiert, verletzt und gedemütigt. Leute machen sich über uns lustig und wir können nie wieder in Frieden leben". Satish sagte, wegen des Films werde sein Sohn, der privat heterosexuell sein soll, nie eine Ehefrau finden. "Seine Mutter ist mit den Nerven am Ende", erklärte er. Die Familie werde daher den Kontakt zu Yuvraaj vollständig abbrechen: "Wir wollen sein Gesicht nie mehr sehen".

Youtube | Film-Teaser

Probleme mit Zensurbehörde

Bereits vor Filmstart sorgt "Dunno Y ... Na Jaane Kyun" für Aufregung: Die indische Filmzensurbehörde gab bekannt, dass einige Kuss- und Sexszenen aus dem Film herausgeschnitten werden müssten. Kapil Sharma, der Parashers Liebhaber spielt, zeigte sich empört über die Schnittauflagen: "Warum sehen es die Zensoren als Skandal an, wenn zwei Männer küssen oder Liebe machen. Die Szene gibt nicht mehr Einblicke als Szenen aus anderen Filmen mit Mann und Frau", so Sharma. Zudem seien viele extrem "vulgäre" heterosexuelle Szenen von den Zensoren durchgewunken worden. "Die Szene in meinem Film ist aber sehr ästhetisch. Liebe ist doch Liebe, unabhängig vom Geschlecht", erklärte Sharma, der wie sein Filmpartner ebenfalls angibt, im echten Leben heterosexuell zu sein. (dk)

#1 Fred i. BKKAnonym
  • 27.09.2010, 13:36h
  • .......Indien..stinkekonservative Hindus--,Kastensystem, --Unterdrueckung dunkelhaeutiger Rassen ,vor nichtmal 80 Jahren wurden noch die Witwen,nach dem Tod ihres Gatten ,auf dem Scheiderhaufen mitverbrannt...krank wie die meisten Religionen....heilige Kuehe ...wusstet ihr dass in einer Kuh ueber 300 Goetter wohnen..
    wer wohnt am A....loch der Kuh ?????
    Intolerant bis auf die Knochen, hier in Bangkok
    stehen sie manchmal auf ,bei ner Cabaretshow, und verschwinden, nur weil die Jungs auf der Buehne Bikinis tragen....Selbst Junge Inder,Rucksacktouristen auf der Kaosan (Hippigasse ) machen abfaellige Bemerkungen ueber Ladyboy und Kathoys....
    Die sind nicht besser als verkappte Christen,bekloppte Mosis und radikale Juden.
    Fred i. BKK
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#2 curryAnonym
  • 27.09.2010, 13:59h
  • Inder lynchen jährlich 200 Frauen wegen Hexerei.

    In Indien werden nach Erkenntnissen einer Wohltätigkeitsorganisation jährlich 200 Frauen gelyncht - weil sie der Hexerei verdächtigt werden. Bei den Opfern handelt es sich demnach oftmals um unverheiratete oder verwitwete Frauen.

    www.spiegel.de/panorama/0,1518,708574,00.html
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#3 UnberührbarerAnonym
  • 27.09.2010, 14:42h
  • Tausende indische Schwule, die es nie geben wird.

    Global sterben 14 600 Kinder täglich an Hunger und Unterernährung.

    Davon 5013 täglich in Indien.

    Selbst der Sozialrassist mit dem Tellerwäscher- zum-Millionär-Fake, Henryk M. Broder,
    ist begeistert:

    "Zum Beispiel, dass der drittreichste Mensch der Welt Lakshmi Mittal heißt, aus Indien stammt und der Welt größter Stahlmagnat ist - weit vor ThyssenKrupp. Sie würden dann auch erkennen, dass Mittals Vater ein armer Teufel war, der als Schrotthändler begonnen hat und in einer Hütte ohne Strom und Wasser aufwuchs. Dass sein Sohn einer der reichsten Menschen der Welt wurde, ist eine sehr optimistische Geschichte, aber sie passt eben nicht zu den alten Klischees und Vorurteilen."

    www.brandeins.de/archiv/magazin/warum-wir-stillstehen-die-ty
    rannei-der-vorurteile/artikel/vorurteile-machen-rueckstaendi
    g.html


    Ein Land, das nicht müde wird, sich selbst auf die Schulter zu klopfen, weil es 50 Milliardäre hat, und sich ständig in dem fiktiven Glanz des strahlenden Indien sonnt, da wird der schmutzige Unterleib bewußt von den Medien versteckt oder Formen eines einfacheren Kastensystem (Elterngeld !) insgeheim ersehnt. Hier natürlich gerne mit Lametta aus dem Sumpf Liz Mohn, Friede Springer, & Bertelsmann-Studien.
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