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  • 27. September 2010 13 2 Min.

Alexander Vogt wurde in Frankfurt zum neuen LSU-Chef gewählt. (Bild: LSU)

Die Lesben und Schwulen in der Union (LSU) haben am Wochenende in Frankfurt einen neuen Bundesvorstand gewählt - und die Union aufgefordert, sich endlich zu ihrem schwul-lesbischen Verband zu bekennen.

Alexander Vogt ist der neue Bundesvorsitzende der LSU. Der Dülmener, der seit 8 Jahren in Frankfurt lebt, löst damit Reinhard Thole. im Amt ab. Thole war drei Jahre lang Chef der schwul-lesbischen Konservativen. Er kandidierte am Wochenende nicht mehr für den Chefposten.

"Ich werde mich bemühen, die LSU gut zu repräsentieren und die Themen der LSU mit Nachdruck in der Partei voranzutreiben", erklärte Vogt nach seiner Wahl. Dabei fordert der frühere LSU-Schatzmeister auch ein Entgegenkommen seiner Partei: "Wir wollen ein klares 'Sie gehören zu uns' von der CDU hören".

Als stellvertretende Vorsitzende wurden der Hamburger Christian Röbcke und den Berliner Thomas Steins gewählt. Der bisherige Stellvertreter Björn Beck wird in Zukunft die Funktion des Pressesprechers der LSU übernehmen. Um die Finanzen wird sich zukünftig Kai Fries aus dem Saarland kümmern. Der Bundesgeschäftsführer Ronny Pohle wurde in seinem Amt bestätigt, ebenso wie die beiden hessischen Besitzer Roland Hock und Alexander Schart, der auch Landesvorsitzender des gastgebenden Landesverbandes ist. Auch Dirk Braitschink aus Berlin wurde im Bundesvorstand bestätigt. Neu gewählt wurden Jane Thomas, Landessprecherin der LSU in Bayern, Carsten Sura aus Berlin sowie Jan Moritz Lehnert aus Konstanz - alle drei werden dem Bundesvorstand zukünftig als Beisitzer angehören.

Die Lesben und Schwulen in der Union wurden 1998 in Köln gegründet. Sie sind von beiden Mutterparteien als offizielle Gruppe anerkannt. Ihre Forderung nach völliger Gleichstellung von gleich­geschlechtlichen Paaren - etwa im Eherecht - stößt allerdings bei CDU und CSU nach wie vor auf Vorbehalte. Die LSU sieht es jedoch als ihren Erfolg an, dass die CDU in ihrem Grundsatzprogramm 2007 erstmals die eingetragene Lebenspartnerschaft aufgenommen hat (queer.de berichtete). (dk)

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-w-

#1 Katrin
  • 27.09.2010, 17:23h
  • Ein seltsamer Verein. Die dürfen Mitgliedsbeiträge in der Union bezahlen, gehören aber noch nicht einmal dazu! Und ganz oben auf dem Wunschzettel ist nicht etwa Gerechtigkeit oder Gleichheit zu finden. Nein, es ist das "Wir möchten dazu gehören". Damit ist man dann schon glücklich.
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#2 alexander
#3 die pestAnonym
  • 27.09.2010, 18:00h
  • die macht, die meinung, die liz mohn & friede spinger, die merkel, die maischberger, will & illner, die lsu,

    ´Sie gehören zu uns´
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