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Einzelkommentar zu:
Beim Sex gefilmt: Schwuler Student bringt sich um


#3 stromboliProfil
  • 30.09.2010, 18:15hberlin
  • ein komisches gefühl bleibt ...
    ""Es macht uns krank, dass jemand in unserer Gesellschaft ein Video macht und damit bedenkenlos das Leben eines Anderen nur zum Spaß kaputt macht",

    auch die folgenden fallbeispiele gehen in eine richtung die zwar homophobie konzipiert, aber ihre bekämpfung offensichtlich in der bestrafung von schwulen anschuldigen ihren sinn findet, anstatt sich zur offensive zu entschließen: schwul ist nicht schlechter als hetero.

    Vor was kann ein schulhof gemobbter geschützt werden? Vor der anschuldigung/vermutung, er sei schwul?
    Wie stellen wir schwule uns ein verbot vor: schwul/homo darf nicht mehr ausgesprochen werden?
    Was sind wir dann; namenlose nichts?
    Was sollen lehrer/eltern unternehmen zum schutz eines schülers; einfordern dass der begriff fag-schwul nicht mehr verwendet wird... wird nicht damit auch die "richtigkeit" des schimpfbegriffes unterstützt?!!!
    Bereits in der "zwangsläufigkeit, mit der die selbsttöter sich einem sprachlichen verdikt unterworfen haben, spricht bände für die barbarische innere leere, die die amerikanische gesellschaft mittlerweile ausstrahlt &

    Bei aller wut und trauer über die fälle und ihre opfer; wir werden so der aufarbeitung nicht gerecht, verschieben nur mittels sprachtechnik unser eigenes bild hin in einen negativen rahmen.
    Und so werden wir uns auch der homophobischen ( ! ) haltung der opfer nicht bewusst, die auslöser ihrer selbsttötung wird.. ein shakespearesches drama
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