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Einzelkommentar zu:
Bund will Homo-Paare im Beamtenrecht gleichstellen


#26 VolumeProProfil
  • 13.10.2010, 19:01hMönchengladbach
  • Antwort auf #1 von alexander
  • Das ist richtig, dass ein Beamter keine Sozialabgaben zahlt.
    Aber dafür ist auch sein Bruttogehalt wesentlich geringer als das von jemanden mit einer vergleichbaren Qualifikation, der in der freien Wirtschaft arbeitet.

    Als Beispiel wäre hier der Absolvent einer Fachhochschule zu nennen. Ein frisch ausgebildeter Beamter des gehobenen nichttechnischen Dienstes verdient im Schnitt ca. 2.100 Euro brutto. Das macht bei Steuerklasse 1 nach Abzug der Steuern (ohne Kirchensteuer) und des Soli-Zuschlags ein Nettoverdienst von ca. 1.800 Euro. Davon muss er sich noch für ca. 200 Euro privat krankenversichern. Es bleibt also ein Rein-Netto von ca. 1.600 Euro.
    Ein FH-Absolvent einer vergleichbaren Fachrichtung erhält ca. 3.000 Euro in der freien Wirtschaft. Das macht dann nach Abzug der Sozialversicherungbeiträge und der Steuern ein Nettoverdienst ca. 1.850 Euro.
    Der Beamte verzichtet also auf ungefähr 200 bis 250 Euro Gehalt rein-netto.
    Das ist ja auch nicht weiter tragisch, muss aber bei einer Debatte über Beamte berücksichtigt werden.
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