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- 26. Oktober 2010 2 Min.

Die Homo-Gruppe IraqiLGBT veröffentlichte dieses Foto eines schwulen Mannes, der von der Polizei verhaftet worden war und schließlich im Krankenhaus mit schweren Halsverletzungen wieder auftauchte. (Bild: IraqiLGBT)
Für die Bundesregierung ist der Irak eines der gefährlichsten Länder der Welt - insbesondere die Lage von Homo- und Transsexuellen sei "besorgniserregend".
Das geht aus einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Grünen hervor. Als Ursache nennt die Regierung "konservative bzw. radikal-islamische Tendenzen", die einen "liberal-säkularen Lebensstil" verhindern. Zwar gebe es Diskussionen über Frauen- und Kinderrechte, Homosexualität werde aber weitgehend tabuisiert - obwohl einvernehmlicher Geschlechtsverkehr nach dem Gesetz erlaubt ist. Eine Reihe von Übergriffen auf Homosexuelle würde von Stammes- und Familienmitgliedern durchgeführt. Aber selbst die Polizei sei an der "Gewalt gegen sexuelle Minderheiten" beteiligt. Übergriffe gebe es besonders oft in Bagdad und im schiitisch geprägten Süden des Landes.
"Kulturelle und religiöse Hürden"
In ihrer Antwort betont die Regierung ferner, dass sie gegenüber Vertretern der irakischen Regierung mehrfach ihre Besorgnis über die schwierige Lage der Homosexuellen im Irak angesprochen habe. Die Gesprächspartner hätten stets auf "kulturelle und religiöse Hürden" verwiesen, die einer umfassenden gesellschaftlichen Anerkennung von Homosexualität noch entgegenstünden. Um der Tabuisierung entgegenzuwirken, werde Homosexualität unter anderem in den von der Bundesregierung geförderten Trainings für Mitarbeiter von Ministerien der irakischen Zentralregierung und der Regierung des irakischen Teils von Kurdistan thematisiert.
Menschenrechtsorganisationen berichten bereits seit Jahren von Übergriffen auf Homo- und Transsexuelle. So erklärte Human Rights Watch, dass islamistische Gruppen Homo- und Transsexuelle "ausrotten" wollen (queer.de berichtete). Im April kritisierte Amnesty International mehrere europäische Staaten, weil sie irakische Flüchtlinge, unter ihnen auch Schwule, in unsichere Teile ihres Heimatlandes zurückschickten (queer.de berichtete). Im Juni wurde bekannt, dass die Polizei in Kerbala sogar gegen ein Safe House für Schwule und Lesben vorgegangen ist (queer.de berichtete). (dk)















Wie sehr war die US-Armee in Aktivitäten von schiitischen Todesschwadronen und Folterern verstrickt? Neue Erkenntnisse durch die bei WikiLeaks veröffentlichten Iraq War Logs
www.heise.de/tp/r4/artikel/33/33543/1.html
Haider auch vom BND bezahlt?
Berichte über die Finanzierung seines Irak-Besuches werfen interessante Fragen auf.
Waren es vor einigen Monaten Berichte über geheime Kassen, vermeldet das österreichische Magazin Profil nun, Haider habe hohe Zuschüsse für seinen Irak-Flug im Mai 2002 vom deutschen Bundesnachrichtendienst bekommen.
www.heise.de/tp/r4/artikel/33/33551/1.html
Zur akuellen Situation im Irak
"...THE ROVING EYE
And the winner is ... Muqtada
[...]
Uncle Marx, we miss you so much; history does prefer to repeat itself as farce."
www.atimes.com/atimes/Middle_East/LJ20Ak03.html