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Kommentare zu:
Schwulem Roma droht Abschiebung


#21 stromboliProfil
  • 30.10.2010, 19:21hberlin
  • Antwort auf #6 von Northside
  • ach du hast so recht.. beides wird im StGB
    behandelt und nun stellt sich die frage, ist ein geklautes portemonnaie nach sicht der aufmerksamen bürger wichtiger .. und wird da das gesamtinteresse der gesellschaft berührt?

    Gut , jedes delikt ist unnötig und für den geschädigten ein dilemma.
    Ich kenne leute mit gefängnisvergangenheit weil schwarzgefahren.. in einer welt der knappen geldbeuten nichts ungewöhnliches. Und wohin sollen "vermutungen " führen ?
    Was würde es ändern an dem zu erwartenden?

    Worum es in einem solchen fall gehen müsste, ohne gleich die keule der rechtsstaatbelehrung raus zu kramen, wäre die frage:
    wie wird ein schwuler, der sein schwul sein NICHT verstecken will/ kann, in dem zielgebiet seiner ausweisung leben können!
    Gibt es im kosovo eine situation, die ICH/ DU , wenn wir in der situation des romas wären, NICHT erleben wollten, weil bedrohung für leib und gesundheit droht!

    Dass interessiert mich an dem fall!
    GRUNDSÄTZLICH!

    Ich stell mich klar hinter die forderung nach einer schutzgarantie für jeden , der auch nur im geringsten einer bedrohung ausgesetzt wird!
    Keine erbsenzählerei !
    Was ja nicht bedeutet, dass der betroffene für die begangene strafen zur rechenschaft gezogen wird.
    Ich denke, dass gerade in den kürzlich auftretenden zunehmenden hass-szenarien in den uns umgebenden ländern, ein zeitgeist der homophobie und hetze wächst, dem schutzlos menschen ausgesetzt werden.
    Was dann bedeutet, dass jeder bedrohte dann ein asylrecht hier haben müsste!
    Ansonsten ist asyl ein hohles nichts... schön für sonntagsreden!

    Nehmen wir mal an, der lsvd steht hinter dieser vorstellung, sollte auch der eingefügte fingerzeig auf "kleine Eigentumsdelikte" entweder erklärt oder aber besser weggelassen werden, weil, wenn wirklich geringfügig, hat er eine diskussion losgetreten die dem fall nicht entspricht aber den schlummernden sarrazinaden nahrung geben..
    Und darüber haben wir beide uns an anderer stelle zuvor schon des öfteren "ausgetauscht"!
    Ansonsten teile ich deine sicht auf die angeführten unterstützungswürdigen...

    Als lsvd-mit glied lobe ich weiterhin die initiative meines interessenverbandes, namentlich der frau Katharina Doumler; wenigstens da wird christliche nächstenliebe sichtbar!
    Denken wir einfach an Niemöllers spruch .. als sie die andern holten, sah ich weg,als sie mich holten , war keiner mehr da der zusehen konnte!
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#22 draganProfil
  • 30.10.2010, 19:29hDresden
  • Antwort auf #16 von eMANcipation*
  • Ein hasszerfressener Neo-Lutheraner braucht halt immer was zum erschlagen, kujonieren, schurigeln oder verbrennen.

    Sein geistiger Vater brauchte dazu Bauern, die sich nicht mehr quälen und ausbeuten lassen wollten.
    Die damals unterste Gesellschaftsschicht.


    Luther: Wer den Bauern am ersten erwürgt, tut „recht und wohl“.

    Bei den Bauernaufständen 1524/25 setzte sich Luther kräftig und wortgewaltig für die Tötung der aufständischen Bauern ein, wobei er dieses Vorgehen gegen die Bauern nicht nur der Obrigkeit predigte, sondern sogar zur allgemeinen Christenpflicht machte:

    „... wer am ersten kann und mag denselben (Bauern) erwürgen, recht und wohl tut. Denn über einen öffentlichen Aufrührischen ist ein jeglicher Mensch beides, Oberrichter und Scharfrichter.“

    www.neo-lutheraner.de/krieg_bauern.html

    Religionen sind immer die bösartigen Huren der Herrschenden.
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#23 DragonWarrior
#25 alexander
  • 30.10.2010, 19:55h
  • Antwort auf #12 von Ralf
  • na dann schau dir mal die tolle serie in der ard freitags an " Im Angesicht des Verbrechens " an.
    die ist noch geschönt wenn man die realität in berlin kennt ! warum müssen die russischen "dämchen" mit, bis zu 4 bewaffneten bodygards bei gucci ect. shoppen gehen ? die libanesichen grossfamilien ganze bezirke kontrollieren ?
    da laufen bereits konkurrenzkämpfe. allerdings sind die arabischen kriminellen schon seit 1970 in berlin aktiv und man weiss das auch !
    in unserem ach so freiheitlichen land macht man es wie gehabt : die kleinen fängt man und die grossen lässt man laufen !
    vor allem die "grossen" könnten ja auch für unsere "politelite" gefährlich werden !
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#26 RobAnonym
  • 30.10.2010, 20:09h
  • Antwort auf #16 von eMANcipation*
  • Seit wann sind klauende und kriminelle Angehörige der mobilen ethnischen Minderheit die "verwundbarsten Menschen unserer Gesellschaft"? Wer hier lebt hat sich an die Gesetze zu halten genauso wie alle anderen auch. Auch wenn man schwul ist. Genauso wie ich mich als Deutscher in anderen Ländern ebenso an die Gestze halte. Ansonsten wünsche ich dem Roma eine gute Heimreise.
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#27 maciicxProfil
  • 30.10.2010, 20:28hpnkw
  • ich finde es immer wieder erstaunlich, wie wenig abschiebung an sich in frage gestellt wird.
    und solidarität, wo sie angebracht ist, in frage gestellt wird, weil einer mal nicht ganz so brav war...
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#28 Timm JohannesAnonym
  • 30.10.2010, 20:30h
  • @emancipation
    Sorry du verwechselst hier einiges.

    Es handelt sich hier um einen Ausländer, der nach meinem Kenntnisstand RECHTSKRÄFTIG von einem deutschen Gericht wegen STRAFTATEN verurteilt wurde. Es handelt sich nicht um einen "lieben", netten Mitbürger, sondern um einen Menschen, der Straftaten begangen hat, die einen AUSWEISUNGSGRUND darstellen. Dieser Mann ist leider kriminiell.

    UND natürlich dürfen rechtskräftig verurteilte Straftäter in Länder abgeschoben werden, in denen keine Strafgesetze wegen homosexueller Handlungen bestehen.

    In den Sudan, nach Irak, nach Jemen oder nach Libyen oder Tansania ist nicht in Ordnung; aber in ein Land Europas ist vollkommen in solchen Fällen in Ordnung. Im Kosovo gibt es keine Strafgesetze wegen homosexueller Handlungen; dort sind diese Handlungen legal.

    ---

    Und natürlich bin ich dafür, das Ausländer mit schweren Straftaten aus Deutschland abgeschoben werden, wenn sie rechtskräftig verurteilt werden.
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#29 VolumeProProfil
  • 30.10.2010, 21:08hMönchengladbach
  • Antwort auf #12 von Ralf
  • Das ist eben das Problem internationaler Verträge.

    Türkische Personen sind im deutschen Ausländerrecht aufgrund von Verträgen mit der Türkei priviligiert, daher auch die großen Probleme kriminelle Türken abzuschieben.

    Bei einem Kosovaren fehlt es an dieser Priviligierung.

    Wenn das Beispiel Schule machen würde, dass jemand nicht abgeschoben wird, weil er angibt schwul zu sein, könnte viele Personen dieses nutzen, um eine drohende Abschiebung zu vermeiden. Dann hätten die Ausländerbehörden ein echtes Problem.
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#30 NorthsideProfil
  • 30.10.2010, 22:13hHamburg
  • Toll fande ich den Kommentar, wo der Kosovo als EU-Land bezeichnet wird. Was für ein Niveau hier.

    Entschuldigung, hier gibt es einige, die Länder mit einer ähnliche Bevölkerungsstruktur wie den Kosovo gerne in der EU haben möchten und weshalb sollte jemand nicht in einen anderen EU-Staat abgeschoben werden sollen? Ansonsten stimme ich Rob zu.
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