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Ernstes Nachspiel eines witzigen Kinofilms (Bild: Universal Pictures)

Der Comedian Sacha Baron Cohen bekommt Ärger. Sein Filmteam soll einen schwulen Mann verletzt haben.

Von Carsten Weidemann

Am 2. November 2008 kochte die schwul-lesbische Wut hoch. Die Community demonstrierte in Los Angeles gegen das das von Rechtskonservativen initiierte Volksbegehren "Proposition 8", mit dem die in Kalifornien eingeführte Homo-Ehe gekippt werden sollte. Unter den Protestlern: Der britische Comedian Sacha Baron Cohen in seiner Rolle als Brüno und sein Filmteam. Doch dann kam es zu einem unangenehmen Vorfall, der jetzt ein Nachspiel vor Gericht haben wird.

Der schwule Kameramann Mike Skiff, der von der Demo berichten wollte, sei von Cohens Team attackiert und verletzt worden, weil dieser Bilder von Brüno machen wollte. Cohens Mitarbeiter trugen Transparente, auf denen sie sich für die homofeindliche Volksabstimmung aussprachen; eine typische Provokation des Satirikers. Mit den Stangen der Transparente sei er bedroht worden und habe beim Handgemenge Verletzungen an der Schulter und im Gesicht davon getragen.

In der letzten Oktoberwoche reichte Skiff eine Klage vor Gericht ein. Er will 25.000 US-Dollar (18.000 Euro) von Cohen. Als Beweis will er ein Video einreichen, das bereits bei YouTube zu sehen ist.

Youtube | Dieses Video will Mike Skiff dem Gericht als Beweis vorlegen


#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 31.10.2010, 14:57h
  • Die Sache wird für den Kameramann gut ausgehen! Das Schmerzensgeld ist berechtigt!
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#2 herve64Ehemaliges Profil
  • 01.11.2010, 15:32h
  • Tja ja, und ich habe immer noch die Worte "Satire darf alles" unserer Super-Communauten von damals hier im Ohr, als man sich kritisch zu diesem homophoben Machwerk geäußert hat...
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