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Kommentare zu:
Gegen Homo-Sex: Kenia plant Kameras in Gefängniszellen


#1 GeorgFalkenhagenProfil
#2 kokAnonym
  • 05.11.2010, 14:38h
  • Immer wieder erstaunlich, was Konservative für eine Energie aufwenden, um anderen ihr Leben zu diktieren. Da wird so viel Geld und Zeit verschleudert, damit zwei Männer auf keinen Fall miteinander Sex haben, aber die wirklichen Probleme des Landes interessieren kaum. Und da muss man gar nicht unbedingt die Extremstländer anschauen, in denen es wirklich um Leben und Tod geht. Allein das Geld, was in Amerika gegen Schwule und Lesben verballert wird, fehlt im Land selbst doch für die vermeintlich wichtigeren "christlichen" Werte ... Das beweist doch, wie krank ein System Religion ist: Lieber lässt man Hilfsbedürftige allein stehen, bevor man es zulässt, dass Homosexuelle ihr Leben leben. Kinder sterben, okay, aber Hauptsache es gibt keinen schwulen Sex ... Und da argumentieren gerade die Konservativen mit "Krankheit", ja ja. Langsam überlege ich, ob ich nicht doch noch mal das Beten anfange - nämlich, dass der Herr seinen Schäfchen mal die Gehirnschüsseln ölt? Da scheint nämlich so manches festgebacken zu sein ...
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#3 FloAnonym
  • 05.11.2010, 15:48h
  • Der faschistische Wahn treibt immer bedenklichere Blüten...

    Ansonsten möchte ich meinen Vorredner kok zitieren: dass dort Kinder sterben scheint man zu akzeptieren, Hauptsache es gibt keinen schwulen Sex.

    Solche Staaten sind dermaßen degeneriert, dass man sie am besten komplett boykottiert. Vielleicht ändert das wenigstens etwas. Denn wo Fakten und Argumente nichts bringen, hilft erfahrungsgemäß wenigstens die Sprache des Geldes!
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#4 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 05.11.2010, 18:57h
  • Toll, jetzt betätigen sich die Gefängnisbeamten schon als Voyeure vor dem Herrn! Wer stoppt endlich diesen Wahnsinn?
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#5 Wyndakyr
  • 06.11.2010, 02:37h
  • Antwort auf #1 von GeorgFalkenhagen
  • So schlimm die Verhältnisse in Kenia (und bestimmt 'nem Dutzend anderer afrikanischer Länder) sind, die Nazis waren wohl doch noch mal ein anderes Kaliber. Der inflationäer Gebrauch von Nazi-Vergleichen macht die Sache auch nicht besser.

    Interessant ist nur mal wieder, daß die homophoben Gesetze hauptsächlich von europäischen Kolonialmächten importiert worden und der christlichen Kirche (die dort in der Kolonialzeit eifrig missioniert hat) nach der Unabhängigkeit der Länder weiter gestützt werden.

    Außerdem mal wieder ein Beispiel wo unser ach so tolle Außenminister den entsprechenden Regierungen mal "Feuer unterm Hintern" machen könnte, es aber lieber vorzieht, seinen Partner bei Reisen in homophobe Länder nicht mitzunehmen... dahin, wo's dicke Geschäfte zu machen gibt, aber schon.
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#6 AndreasAnonym
  • 08.11.2010, 12:12h
  • Im ersten Moment war ich auch sehr empört darüber, dass so etwas in Kenia eingeführt werden soll. Doch es könnte sogar einen positiven Effekt haben.

    Wie viele Schwule werden in diesen Ländern in Gefängnissen vergewaltigt, so dass sie zu Analverkehr (natürlich passiv) auf die grausamste Weise gezwungen werden. Geht der Staat aber nun gegen "diese Homosexualität" (ich weiß, dass das mit Homosexualität nichts zu tun hat, daher Anführungszeichen) vor, sind die Insassen zumindest auch vor Vergewaltigungen geschützt.

    Daher ist es schwer zu beurteilen, ob diese Aktion nun mehr Nachteile oder doch eher mehr Vorteile hat?!
    Gesellschaftlich ist es natürlich ein Desaster, keine Frage, aber für die Insassen kann es mehr Segen als Fluch sein.
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#7 mister-twisterAnonym

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