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- 12. Juli 2004 2 Min.
Washington Kurz vor der Abstimmung im Senat über eine Verfassungsänderung gegen die Homo-Ehe hat US-Präsident Bush erneut seinen Kampf für die Änderung bekräftigt. In seiner wöchentlichen Radioansprache sagte Bush, eine Neudefinition der Ehe würde die Struktur der Familie unterminieren. "Seit einer Ewigkeit und in jeder Kultur haben die Menschen verstanden, dass die traditionelle Ehe der entscheidende Faktor für das Wohl der Familie ist", so Bush. "Wenn die Gerichte ihre eigene willkürliche Definition von Ehe als lediglichen Vertrag erschaffen und die Ehe von ihren kulturellen, religiösen und natürlichen Wurzeln lösen, dann geht die Bedeutung der Ehe verloren und die Institution Ehe wird geschwächt." Mehrere christliche Fundamentalisten hatten zur Unterstützung Bushs den gestrigen Sonntag als "Protect Marriage Day" ausgerufen und von allen Priestern gefordert, in ihren Predigten für die Verfassungsänderung zu sprechen. Mehrere christliche Sender strahlten zudem eine Live-Messe unter dem Titel "Battle for marriage" aus. Die Abstimmung irgendwann in dieser Woche wird angesichts der Mehrheitsverhältnisse vermutlich nicht zu einer Verfassungsänderung führen, hatte aber im Vorfeld immer wieder für Streit gesorgt. Erst letzte Woche wurden zwei Abgeordnete von Szene-Aktivisten als homosexuell geoutet. Der Republikaner Mark Foley aus Florida und die demokratische Senatorin Barbara Mikulski aus Maryland gaben zu ihrer sexuellen Orientierung auf Anfrage keinen Kommentar ab; beide kündigten aber an, gegen die Verfassungsänderung zu stimmen. (nb/dk)










Outing sollte auch in Deutschland angewendet werden, dann wuerde Stoiber
feststellen, das es auch in Bayern Schwule und Lesben gibt!!!
" Wir sind halt ueberall"