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  • 06. November 2010 96 2 Min.

Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU)

Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) kritisiert im "Spiegel" eine "radikale Strömung" der Frauenbewegung, weil sie das weibliche Geschlecht zu Homosexualität ermuntert habe.

"Ich glaube, dass zumindest der frühe Feminismus teilweise übersehen hat, dass Partnerschaft und Kinder Glück spenden", erklärte die 33-jährige Wiesbadenerin. Sie kritisierte insbesondere die Thesen von Alice Schwarzer, die behauptet habe, dass der "heterosexuelle Geschlechtsverkehr kaum möglich sei ohne die Unterwerfung der Frau". Eine "radikale Strömung" von Feministinnen lehne daher heterosexuelle Beziehungen aus Prinzip ab, so die Ministerin: "Dass Homosexualität die Lösung der Benachteiligung der Frau sein soll, fand ich nicht wirklich überzeugend."

Fußball statt "Schmetterlinge und Ponys"

Im Interview mit dem Hamburger Nachrichtenmagazin kündigte Schröder ferner an, Jungen künftig besser fördern zu wollen. Die Jungen- und Männerpolitik sei zuletzt sträflich vernachlässigt worden. Das zeige sich auch im Deutschunterricht: "Mal überspitzt ausgedrückt: Schreiben wir genug Diktate mit Fußballgeschichten? Dafür interessieren sich auch die Jungs. Oder geht es immer nur um Schmetterlinge und Ponys?".

Schröder galt bei ihrem Amtsantritt als Hoffungsträgerin für Schwule und Lesben, da sie sich deren Anliegen gegenüber offen gezeigt hatte. So ist sie beim Frankfurter CSD bereits auf dem Wagen der Lesben und Schwulen in der Union mitgefahren (queer.de berichtete). Bislang hat sie aber in Interviews wiederholt die Gleichstellung vom Schwulen und Lesben abgelehnt. So erklärte sie unlängst, dass sie sich gegen das Adoptionsrecht für eingetragene Lebenspartner ausspreche, da Homo-Paare dem Kind keine "Verschiedengeschlechtlichkeit" anbieten könnten (queer.de berichtete). Immerhin hat sie eine Überarbeitung des Ehegattensplittings bis 2013 in Aussicht gestellt. (dk)

-w-

#1 seb1983
  • 06.11.2010, 13:36h
  • Mal ganz unabhängig von den Thesen die sie da aufstellt:

    Sollte sie nicht eine Truppe im Hintergrund haben die sie medientechnisch etwas berät? Wirkt alles etwas unglücklich was sie so von sich gibt...
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#2 Ex- LiedelAnonym
  • 06.11.2010, 14:32h
  • @seb1983

    "Medientechnische Beratung" kann aber über gewisse Mankos, was Kenntnisse von LGBT- Lebensweisen angeht, nicht hinwegtäuschen. Auch nicht bei "Führungspositionen" oder "Spitzenpolitikern". Da hilft bei Frau S. anscheinend auch der LSU- Büroleiter nichts.

    (ich glaub ich registrier mich wieder...)
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#3 remixbeb
  • 06.11.2010, 14:32h
  • Oh my goodness.. die Frau ist einfach nur Panne
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