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- 09. November 2010 2 Min.

So könnte eine katholische Anzeigenkampagne aussehen.
Aus Unzufriedenheit über die liberale Haltung ihrer Kirche gegenüber Frauen und Homosexuellen treten fünf anglikanische Bischöfe zur katholischen Kirche über - und nehmen damit ein Angebot des Papstes an.
Benedikt XVI hatte im vergangenen Jahr ein Abwerbeprogramm für Anglikaner ins Leben gerufen (queer.de berichtete). Damit will der Vatikan insbesondere Bischöfe und Pfarrer erreichen, die sowohl die liberale Haltung ihrer Kirche gegenüber Homosexuellen als auch die Priesterweihe von Frauen ablehnen. Bei den übergetreten Bischöfen handelt es sich um Andrew Burnham, Keith Newton, John Broadhurst, Edwin Barnes und David Silk, wie die katholische Bischofskonferenz von England und Wales am Montag mitteilte.
Sonderstatus für Überläufer
Die Neu-Katholiken erhalten einen gesonderten kirchenrechtlichen Status. So können sie ihre anglikanischen Traditionen beibehalten - etwa in einer Ehe leben - und trotzdem als katholische Geistliche arbeiten. Jetzt wird mit Spannung erwartet, wie viele weitere anglikanische Gläubige den Weg zurück nach Rom suchen. Die Zeitung "Daily Telegraph" berichtete am Montag, rund 500 Anglikaner könnten sich in einer ersten Welle von Kirchenübertritten dem katholischen Glauben anschließen.
Übertritte auch in den USA
Auch in den USA wirbt die katholische Kirche um Anglikaner. Hier haben sich bislang mehrere Kirchengemeinden zum Übertritt entschlossen. Hier irritierte besonders die Entscheidung für homosexuelle Bischöfe die konservativen Anglikaner. So wurde mit Mary Glasspool im Mai diesen Jahres erstmals eine offen lesbisch lebende Frau zur Bischöfin gewählt (queer.de berichtete). Bereits 2003 hatte die Wahl des Schwulen Gene Robinson zum Bischof von New Hampshire für Aufsehen gesorgt. Robinson hat nun nach jahrelangen Anfeindungen und Morddrohungen seien Rückzug vom Bischofsamt angekündigt (queer.de berichtete).
Bereits im letzten Jahr hatte Papst Benedikt XVI mit der Rehabilitation der Pius-Bruderschaft eine radikalchristliche Gruppe wieder in der Kirche willkommen geheißen (queer.de berichtete). Die Piusbrüder fordern ein gesetzliches Verbot von Homosexualität und machten vor allem mit ihren Protestaktionen beim CSD Stuttgart auf sich auferksam ("Rettet die Kinder vor Perversion"). Besonderer Kritik erntete der britische Pius-Bischof Richard Williamson aber, weil er den Holocaust leugnete. Er ist trotz Protesten nach wie vor im Amt.















passen sie auf sich selbst auf.
Wenn ich Menschen nicht befehle,
verhalten sie sich von selbst richtig.
Wenn ich Menschen nicht predige,
werden sie von selbst besser.
Wenn ich mich Menschen nicht aufdränge,
werden sie sie selbst.