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  • 10. November 2010 38 2 Min.

Das Opfer starb an inneren Verletzungen. (Bild: The Ewan / flickr / by-sa 2.0)

In Stralsund steht kommende Woche ein 20-Jähriger wegen Totschlags vor dem Jugendgericht. Er hatte einen 47-Jährigen in einem als Cruising-Gebiet populären Waldstück mit einem Messer erstochen.

Der Vorfall ereignete sich Anfang April in nahe Greifswald (Mecklenburg-Vorpommern). Der waldnahe Parkplatz Grubenhagen an der alten B96 ist hier ein populärer Anlaufpunkt für Männer, die Sex suchen. Der damals 19 Jahre alte Täter war nach Ermittlungen der Behörden dorthin aber mit seinem Mofa gefahren, um Selbstmord zu begehen. Lokalmedien haben berichtet, er habe große psychische Probleme gehabt, insbesondere wegen eines Streits mit seiner Freundin. Außerdem hatte sich der leibliche Vater des Angeklagten erst wenige Jahre zuvor getötet.

Aufforderung zum Oralsex

Nach Erkenntnissen der Polizei hat das spätere Opfer den 19-Jährigen bei der Ankunft auf dem Parkplatz gesehen und ist ihm etwa 60 Meter in den Wald hinein gefolgt. Der 47-Jährige aus Brandenburg soll den Lebensmüden, der unter dem Einfluss von Medikamenten und Betäubungsmitteln stand, daraufhin zu Oralsex aufgefordert haben. Das führte zu einem Streit, bei dem der Junge laut Staatsanwaltschaft "ausgetickt" sei - und mehrfach zugestochen habe. Das Opfer erlitt Stiche in Lunge und Milz sowie Schnittverletzungen im Gesicht. Zwei Parkplatzbesucher, die seine Schreie hörten, leisteten kurz nach der Tat erste Hilfe. Die Verletzungen waren aber zu schwerwiegend. Der Mann verstarb zwei Stunden später im Krankenhaus. Der Täter wurde festgenommen und nach einer Entgiftung in eine psychiatrische Klinik eingewiesen.

Die Staatsanwaltschaft klagt den jungen Lebensmüden nun wegen Totschlags im Zustand der verminderten Schuldfähigkeit an. Der Angeklagte habe die Tat inzwischen teilweise gestanden. Insgesamt sind drei Verhandlungstage angesetzt, zu denen sieben Zeugen und zwei Sachverständige geladen sind. (dk)

#1 ImanuelCortez
  • 10.11.2010, 13:51hKarlsruhe
  • Das Cruisen an Parkplätzen ist etwas ausm Ruder gelaufen & solche Vorfälle ermuntern die Cruiser hoffentlich zu etwas mehr Vorischt. Vor allen Dingen sollten gerade ältere Herren den Akt nicht zu sehr auffordern. Wenn ich öfters quer durch Deutschland unterwegs bin, möchte ich einfach nur pissen an solchen Plätzen & das führte schon öfters zu Streitszenen weil ich bedrängt wurde.
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#2 AntiHomophobieAnonym
  • 10.11.2010, 13:54h
  • Dieses dumme heterosexuelle Weichei. Streit mit der Freundin und sich deswegen umbringen wollen, sowas lächerliches.
    Und wegen so einem Scheiss gibt es mildernde Umstände, zeigt wieder mal aus was für Luschen die deutsche Justiz besteht. Der Täter wird in Watte gepackt und kriegt auf Staatskosten teure Psychologen gestellt um mit seinem Leben wieder klar zu kommen und das Opfer kriegt nichts.
    Und wenn rauskommt das homophobe Gründe mitschuld an dem Verbrechen sind hoffe ich das er im Knast sein Vorhaben weiter verfolgt und sich umbringt und zuvor ein bischen von seinen Mitgefangenen gezeigt kriegt wie weh das tut was er seinem Opfer angetan hat.
    Homophobe Menschen braucht diese Welt nicht, wegen denen müssen Homosexuelle täglich Diskriminierung erleiden.
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#3 seb1983
  • 10.11.2010, 14:20h
  • Antwort auf #2 von AntiHomophobie
  • Ob das nun Homophobie war hm...
    Der Typ wollte sich umbringen und wurde dann von dem Opfer zu Oralsex aufgefordert, und darüber wurde dann gestritten.
    Nun kann ich mir schon nicht vorstellen wie man über sowas streiten kann und es klingt insgesamt merkwürdig, aber tragisch dass das Opfer sich da nicht einfach zurückgezogen hat weil die Alarmglocken angingen.
    Mir kam sogar der Gedanke er hätte ihn vom Selstmord abbringen können.

    Wenn der Täter psychisch krank ist muss man ihm aber nicht wünschen dass er dann von Mitgefangenen vergewaltigt wird und sich dann erfolgreich umbringt...
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