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  • 12. November 2010 6 2 Min.

Was passiert, wenn Gefühle über Bord gehen und die rosarote Brille plötzlich beschlägt

Endlich ein sehr persönlicher wie unterhaltsamer Trennungs-Ratgeber für schwule Paare: "Was von Liebe übrig bleibt" von Philipp Fleiter und Alexander Ahlert

Von Carsten Weidemann

Liebe ist eine prägende Erfahrung, sie funktioniert und dann plötzlich doch nicht. Was passiert, wenn Gefühle über Bord gehen, und die rosarote Brille plötzlich beschlägt? Was kommt nach der Zeit voller wilder Küsse und leidenschaftlicher Bekenntnisse? Was bleibt? Welche Spuren setzen sich fest?

Endlich beschäftigt sich ein schwules Buch mal nicht nur mit den Schmetterlingen im Bauch (und dem Schwanz), sondern auch mit dem Schmerz danach: Mit Einfühlungsvermögen und zahlreichen Fotos erzählen die jungen Autoren Philipp Fleiter und Alexander Ahlert in "Was von Liebe übrig bleibt" von den kleinen Dingen, die bei einer Trennung plötzlich so große Bedeutung bekommen.

Neben dem Gefühlschaos, das danach herrscht, bleiben auch die Fragen: Was passiert jetzt mit der Blechdose im Schrank? Wohin mit dem teuren Geburtstagsgeschenk, oder dem alten T-Shirt, an dem so viele Erinnerungen kleben? Weg damit? Nein! Oder doch? Was nun?


Das Buch sammelt Geschichten von zerbrochener Hoffnung und ausgeträumten Träumen

Das Buch "Was von Liebe übrig bleibt" sammelt Geschichten von zerbrochener Hoffnung und ausgeträumten Träumen. Die Gegenstände, Orte und Erlebnisse sind Zeitzeugen einer vergangenen Zeit. Das Buch macht aus den einfachen Objekten bedeutende Exponate. Es ist eine Sammlung aus einfachen Gegenständen, die durch ihre Geschichte einen Charakter bekommen. Kuscheltiere, Lieder, Cafés und weitere Trophäen gehören zu einem emotionalen Erbe. Sie stehen für große Gefühle und einzigartige Momente, die vor dem Bruch erlebt wurden. Das Buch vereint die positiven und die negativen Aspekte einer vergangenen Liebe - und bietet Raum, um die übriggebliebenen Relikte der Vergangenheit aufzubewahren.

Philipp Fleiter, geboren 1985, arbeitet als freier Radiomoderator. Alexander Ahlert, Jahrgang 1982 in Russland, arbeitet hauptberuflich als Art Director und schreibt und fotografiert leidenschaftlich in seiner Freizeit.

Alexander Ahlert & Philipp Fleiter: Was von Liebe übrig bleibt, Sachbuch, Hardcover mit Schutzumschlag und Farbfotos, 192 Seiten, Bruno Gmünder Verlag, Berlin 2010, 19,95 €

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-w-

#1 jochen
  • 12.11.2010, 20:37hmünchen
  • Da die Liebe oft eine so launische und äußerst unberechenbare Zicke sein kann ...

    ...verlässt man sich im Leben am besten nicht nur auf die Liebe
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#2 Mister_Jackpot
  • 12.11.2010, 23:21h
  • Liebe kann sogar zerstörerischer sein als Hass. Liebe gibt ne Menge...aber sie nimmt um ein vielfaches mehr wieder weg, wenn sie zu Ende ist oder wenn man unglücklich verliebt war und vom Schwarm abgelehnt wurde beispielsweise. In solchen Momenten kann Liebe ganze Persönlichkeiten vernichten....ich weiss wovon ich rede....persönliche Erfahrung!
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#3 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 12.11.2010, 23:45h
  • Mag ganz hilfreich sein, ich habe keinen Bedarf! Mein Mann und ich sind seit zehn Jahren ein Herz und eine Seele. Eher friert die Hölle zu, als daß unsere Beziehung in die Brüche geht!
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