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Jason Stackhouse (Ryan Kwanten) ist zwar eine heterosexuelle Figur, aber unter Schwulen sehr beliebt... (Bild: HBO)

Die schwulste Serie des US-Fernsehens wird ab Februar 2011 als Free-TV-Premiere auf RTL II zu sehen sein.

Der Privatsender hat sich die deutsche Fassung von 36 Folgen der ersten drei Staffeln der Serie gesichert, die in den USA bereits im Pay-TV-Sender HBO gezeigt wurden. Derzeit werden zwölf weitere Folgen der vierten Staffel produziert, die ab Anfang 2011 in den USA ausgestrahlt werden sollen.

In Deutschland lief "True Blood" bislang lediglich im digitalen Pay-TV. So zeigte der zur amerikanischen NBC-Universal-Gruppe gehörende deutschsprachige Sender 13th Street die ersten beiden Staffeln. Die dritte Staffel läuft derzeit in der Hauptsendezeit von Syfy Deutschland (Donnerstags um 20:15 Uhr). Bei RTL II müssen die Zuschauer voraussichtlich länger aufbleiben: Wegen einiger brutaler Szenen darf die Sendung im Free-TV wahrscheinlich erst ab 22 Uhr gezeigt werden.

Youtube | Die Titelmusik von "True Blood"

Mehr Schwule und Lesben als in jeder anderen Serie


Das schwule Paar Jesus (Kevin Alejandro) und Lafayette (Nelsan Ellis) unter Einfluss der Droge Vampirblut. (Bild: HBO)

Die amerikanische Homogruppe GLAAD hat "True Blood" unlängst als Serie mit dem höchsten Homo-Anteil im US-Fernsehen ausgezeichnet (queer.de berichtete). Insgesamt gibt es sechs ständige oder wiederkehren schwule oder lesbische Figuren – mehr als jede andere Fernsehserie.

Die innovative Serie, die nichts mit den Teenie-Abenteuern aus "Twilight" zu tun hat, handelt vom "Coming-out" der Vampire: Sie wagen es, an die Öffentlichkeit treten, weil Menschenblut synthetisch hergestellt werden kann und sie nicht mehr auf den freundlichen Herrn von Nebenan als Nahrungsquelle angewiesen sind. Ein Aspekt dreht sich um die Frage, wie Vampire in der Gesellschaft diskriminiert werden und zieht Parallelen zur Schwulenverfolgung. So wird im Vorspann eine Kirche gezeigt, vor der ein Schild mit der Aufschrift "God Hates Fangs" ("Gott hasst Reißzähne") steht. In der echten Welt tragen manche US-Kirchen die Aufschrift "God Hates Fags" ("Gott hasst Schwuchteln"). Autor der Serie, die auf der Buchreihe "The Southern Vampire Mysteries" basiert, ist der offen schwule Alan Ball ("American Beauty", "Six Feet Under"). (dk)

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Queere TV-Tipps
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10.12.20 | 80 Folgen sind nicht genug
"True Blood" soll zurückkehren
21.11.17 | Rutina Wesley im siebten Himmel
"True Blood"-Star outet sich und stellt Verlobte vor
09.07.17 | Herzschwäche
Trauer um "Lafayette"
26.07.14 | "True Blood"
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04.09.13 | Aus für Eric Northman und Co.
"True Blood" geht zu Ende
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#1 ergänzungAnonym
  • 18.11.2010, 17:50h
  • Die Serie ist im Original richtig gut, aber die schlechte deutsche Synchronisation ruiniert, im Gegensatz zu Six Feet Under, hier mal wieder atmosphärisch alles. Nur im Orginal (mit Untertiteln).
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#2 SideFX23
  • 18.11.2010, 20:07h
  • "...Insgesamt gibt es sechs ständige oder wiederkehren schwule oder lesbische Figuren - mehr als jede andere Fernsehserie. ..."

    ??? Kommt "Queer as Folk" nicht aus den USA? Waren da nicht ein paar mehr schwul/lesbische Hauptfiguren??? Kopiert die Redaktion immer die schlechten PR Texte? Seltsam ...
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#3 SvenAnonym
  • 18.11.2010, 20:54h
  • Die meinen aktuelle Serien...An QAF kommts nicht ganz ran...
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