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  • 22. November 2010 36 2 Min.

Das Opfer Joshua Wilkerson

Ein 19-jähriger Texaner hat seinen langjährigen 18-jährigen Schulfreund umgebracht, weil dieser sich dem Täter sexuell genähert haben soll.

Hermilio M. aus Pearland bei Houston hat zugegeben, dass er seinen Schulfreund Joshua Wilkerson am Dienstag vergangener Woche mit einer Holzstange erschlagen hat. Er erklärte, dass er gemeinsam mit Wilkerson, mit dem er seit fünf Jahren befreundet ist, nach der Schule nach Hause fahren wollte. Dabei soll er in seinem Lieferwagen von Wilkerson "angemacht" worden sein. Er stoppte den Wagen und fing an, sich mit seinem Mitschüler zu prügeln. Daraufhin habe er mit einer Stange, die er auf der Straße gefunden hat, auf seinen Mitfahrer eingeschlagen, bis dieser sich nicht mehr bewegte. Als er bemerkte, dass er seinen Klassenkameraden getötet hatte, versuchte er, die Leiche in einem Feld zu verbrennen.

Als die Polizei am darauf folgenden Tag M. nach seinem verschwundenen Freund befragte, verwickelte er sich in Widersprüche. Die Beamten verhafteten daraufhin den Schüler, der sie schließlich zur Leiche führte.

Familie zweifelt an Motiv


Die Polizeibehörden veröffentlichten dieses Bild vom Täter Hermilio M. Es wurde nach seiner Verhaftung aufgenommen.

Die Familie des Opfers glaubt jedoch, dass die Homo-"Vorwürfe" des Täters frei erfunden sind: "Es gab Anschuldigungen von diesem Tier, dass es zu sexuellen Übergriffen gekommen ist. Wir glauben nicht, dass es sich jemals so zugetragen hat", erklärte John Crochet, der Onkel des Opfers. "Auf jeden Fall hat er nicht verdient zu sterben."

In den USA wird in Prozessen immer wieder die so genannte "Gay Panic"-Verteidigungsstrategie genutzt. Sie besagt, dass die aggressive Homosexualität des Opfers den Täter zur Tat gezwungen habe und dieser deshalb nicht schuldfähig sei. Homo-Gruppen haben diese Strategie stets als schwulenfeindlich bezeichnet, da sie das Opfer zum Täter macht. Dennoch führt sie immer wieder zum Erfolg: So wurde vergangenes Jahr ein 30-Jähriger freigesprochen, weil er - angeblich aus Homo-Panik - einen Mann mit 61 Messerstichen getötet hatte (queer.de berichtete). (dk)

#1 carolo
  • 22.11.2010, 13:58h
  • Da grinst dieses Scheusal auch noch in die Kamera wie ein Honigkuchenpferd...
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#2 yomanAnonym
  • 22.11.2010, 14:39h

  • schockierend! bin einfach nur sprachlos:-(
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#3 RoyAnonym
  • 22.11.2010, 15:28h
  • Lange wird der aber nicht mehr lachen, denn in Texas gibt es die Todesstrafe.
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