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Kommentare zu:
"Homo-Panik": Schüler in Texas ermordet


#1 carolo
#2 yomanAnonym
#3 RoyAnonym
#4 xapplexAnonym
#5 jojoAnonym
#6 chrisProfil
#7 schwulenaktivist
  • 22.11.2010, 16:29h
  • Heteros können meistens mit ihren Frauen auch nicht über Sex sprechen, drum vergwaltigen und ermorden sie diese ja auch. Schwul muss nur den Zusammenhang erkennen!
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#8 eggyAnonym
#9 Peter B.Anonym
  • 22.11.2010, 18:47h
  • Schrecklich was passiert ist und diese "Gay Panic"-Verteidigung gehört sofort abgeschafft! Trotzdem wünsche ich niemanden die Todesstrafe (bin froh, dass es die hier nicht gibt).
    Und was hier in den Kommentaren steht... "Wenn man Opferfoto und -namen nicht zensiert, braucht man es beim festgenommenen dringend Tatverdächtigen auch nicht zu tun". Doch, muss man solange es noch keine Verurteilung gibt. Unschuldsvermutung gilt auch hier, lieber erst den Namen des Täters schützen als einmal einen Unschuldigen der Presse "zum Frass vorwerfen". Ein Name bringt ja auch nicht nichts, um den Fall bewerten zu können und von Rache halte ich nichts.
    @schwulenaktivist: "Heteros können meistens mit ihren Frauen auch nicht über Sex sprechen, drum vergwaltigen und ermorden sie diese ja auch." Das ist einfach eine verhetzende Aussage. Manno...
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#10 Knueppel
  • 22.11.2010, 19:37h
  • Wann hört dieser Schwachsinn (Schuldunfähigkeit der Täter, aufgrund von "Gay Panic") endlich auf?

    1.) Sexualunterricht in den Schulen und Aufklärung darüber, dass etwa 10-15 % der Mitglieder jeder menschlichen Gesellschaft nicht heterosexuell, sondern schwul oder lesbisch sind.

    2.) Dann ..., von jedem Mädchen, jeder Frau erwartet man, dass sie verbal sexuelle Avancen von heterosexuellen Jungs/Männern zurückweisen kann. Das sollte endlich auch für Jungs/Männer gelten, die für schwule Jungs/Männer attraktiv sind.

    3.) Der Täter wirkt auf dem veröffentlichten Foto dem Opfer an körperlicher Kraft weit überlegen. Damit erscheint mir die Ausrede, er hätte angebliche homosexuelle Avancen seines körperlich unterlegenen Freundes nicht abwehren können, als unglaubwürdig.

    Es ist zum Kotzen!

    Jedes Mädchen, dem ein Junge sexuelle Avancen macht, weiß sich verbal (wenn sie es nicht will) dagegen zu wehren. Ausgerechnet die heterosexuellen Jungs/Männer sollen nicht dazu in der Lage sein? Lächerlich!!!
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#11 everywhereAnonym
  • 22.11.2010, 20:22h
  • bevor das wieder die übliche "typisch usa"-veranstaltung wird, sei daran erinnert, dass ähnliche strategien auch hierzulande gefahren werden.

    da war doch was, ein beispiel unter vielen:

    Der 47-Jährige aus Brandenburg soll den Lebensmüden, der unter dem Einfluss von Medikamenten und Betäubungsmitteln stand, daraufhin zu Oralsex aufgefordert haben. Das führte zu einem Streit, bei dem der Junge laut Staatsanwaltschaft "ausgetickt" sei - und mehrfach zugestochen habe.

    www.queer.de/detail.php?article_id=13105
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#12 seb1983
  • 22.11.2010, 20:45h
  • Das Land der unbegrenzten Dämlichkeiten.
    Anstatt dass man einen Mord wie einen Mord, bzw. dann hier einen Totschlag wie nen Totschlag behandelt fängt man auf der einen Seite mit sogenannten "hate crimes" an, kommt auf der anderen Seite dann aber mit "gay panic".

    Die "der sieht doch groß und stark aus" Karte finde ich zwar auch wieder etwas kurz gegriffen, aber dass er anstatt Wilkirson von mir aus mit nem Arschtritt aus dem Wagen befördert hat, ihn totschlägt, das soll er mal erklären. Für mich Totschlag, meinetwegen noch im Affekt dafür reichen die Informationen hier nicht.
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#13 beobachter-2Anonym
#14 IchAnonym
  • 22.11.2010, 21:17h
  • Tja...ich habe beschlossen demnächst Jagd auf Katholiken zu machen und mich mit der "Bekehrungs-Panik" zu verteidigen....müßte ja eigtl. auch funktionieren....
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#15 Roman BolligerAnonym
  • 22.11.2010, 21:28h
  • Dass die "gay-panic"-Verteidigungsstrategie im amerikanischen Justizsystem erfolgreich ist, offenbart dessen parteiische Voreingenommenheit für Heterosexualität als "höhere" und Homosexualität als "niedere" Form des Sexuellen. Die "gay-panic"-Argumentation verewigt selbstverstärkend diesen Zustand. Die amerikanische Justiz (oder zumindest das entsprechende Gericht) handelt hier tief heterosexistisch und homophob und kann eine inhumane, normative Diskriminierungshaltung schwerlich abstreiten. Die Argumentation ist geradezu eine Einladung an junge, verunsicherte Männer (allesamt Opfer eines übertriebenen amerikanischen Machismo), sich mit ihrer Homophobie und deren Begleitumstände NICHT zu befassen.

    Ich gehe davon aus, dass viele amerikanische Gerichte evangelikal beeinflusst und keineswegs neutral sind. Manchmal kann einem Angst und Bange werden, man stelle sich vor: Die U.S.A hiessen eines Tages E.S.A., Evangelical States of America. Schrecklich für die Welt!
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#16 todesmaskeEhemaliges Profil
  • 22.11.2010, 21:47h
  • Antwort auf #9 von Peter B.
  • Dein Kommentar zur Unschuldvermutung ist schon in Ordnung. Allerdings hat der Täter ja gestanden, seinen Freund umgebracht zu haben. Nun bete ich, dass er in U-Haft täglich mit einem 24 x 8 vergewaltigt wird, und zwar lebenslänglich statt Todesstrafe.
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#17 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 22.11.2010, 22:04h
  • Nein, hier gilt nicht die Floskel "in dubio pro reo"! Da in Texas ja die Todesstrafe gilt, dürfte dieser Latino nicht davon verschont werden! Daß Volker Beck gegen die Todesstrafe ist, ist schon schlimm genug!
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#18 eMANcipation*Anonym
  • 22.11.2010, 22:05h
  • Antwort auf #12 von seb1983
  • Ach, Sebi, da hast du mal wieder den Durchblick verloren.

    "Hate crimes" als Straftatbestand sind keine amerikanische Erfindung, sondern eher eine nord-/westeuropäische!

    Niemand hat behauptet, dass sich damit alle Probleme bzw. deren strukturelle , soziale und systemische Ursachen in Luft auflösen.

    Aber wenn wir in Deutschland im Gegensatz zu den allermeisten anderen Ländern der "alten" EU und auch den fortschrittlichen Teilen der US-Gesellschaft weiterhin so tun wollen,

    als existierten in dieser Gesellschaft keine Hassverbrechen, ist das der sicherste Weg, darüber weiterhin den Deckmantel des Schweigens zu legen und eben nichts zu tun.

    Du solltest vielleicht deinen immer wieder stark durchschimmernden verletzten Nationalstolz häufiger ablegen und auch fähig sein, von anderen zu lernen.
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#19 daVinci6667
  • 22.11.2010, 22:38h
  • Antwort auf #14 von Ich
  • Ja, bin dabei. Am besten fangen wir mit der Benedicta an. Wir können ja absolut nichts für. Ist ja auch war, wer kriegt bei dieser fiesen, durchtriebenen Oberschrankschwester nicht die Katholiken-Panik! Die ist ja auch selber schuld, muss uns nicht so provozieren und anmachen sonst gibts DIE Panik!
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#20 daVinci6667
  • 22.11.2010, 23:30h
  • @ Knüppel: Stimme Dir zu 100 % zu!
    @ Todesmaske: Du verwechselst da wohl Bestrafung mit Beglückung. Es soll dem Kleinen ja nicht auch noch Spass machen…

    Mache mir schon Sorgen was es zukünftig für die Rechte der GLBT‘s in den USA bedeuten könnte, wenn jeder Mörder sich bei „aggressiver Homosexualität“ einfach auf „Gay-Panic“ beziehen und so einen Freispruch erwirken kann. Für mich sieht das verdammt nach einer Abschaffung des „Hate-Crime“ Gesetzes durch die Hintertür aus!

    Ausserdem, ist man etwa schon „aggressiv homosexuell“ (wer konnte nur so ein bescheuertes Wort erfinden!!) wenn man zu seiner sexuellen Orientierung steht und jemandem zeigt, dass er einem sympathisch ist?

    Und wenn ich nun in den USA bin und mich eine Frau anmachen sollte, darf ich die, weil sie mich nervt, gleich todschlagen und mich auf „aggressive Heterosexualität“ und „Straight-Panic“ berufen? Oder gilt dann wieder keine Gleichberechtigung?
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#21 Menachem
  • 23.11.2010, 00:02h
  • Antwort auf #15 von Roman Bolliger
  • Das ist so nicht ganz richtig, Herr Bolliger: der "gay-panic"-homicide ist lediglich eine Variante der Affekt-Taten; so werden z.B. Frauen, die ihren Ehegatten töten, nachdem dieser sie unmittelbar zuvor vermöbelt hatte, üblicherweise nur zu einer Bewährungsstrafe (parole) verurteilt. Hier in Princeton geschah genau dies vor einem Jahr. Inwieweit die Auslöser dieser zwei Affekt-Taten vergleichbar sind, kann ich z.Z. nicht beurteilen.
    - Menachem Rubinstein
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#22 xapplexAnonym
  • 23.11.2010, 00:41h
  • "niemand kann einem anderen das recht auf leben absprechen"
    Das wäre schön, aber Hermilio Moralez hat uns ja gerade eines Schlechteren belehrt.

    Er wird auch nicht zum Tode verurteilt werden; nicht weil sein Opfer schwul war, sondern weil die Merkmale für "capital murder" nicht gegeben sind. Übrigens: die Todesstrafe wird in Texas dann abgeschafft, wenn die Wähler das so entscheiden.

    en.wikipedia.org/wiki/Capital_punishment_in_Texas

    "lieber erst den Namen des Täters schützen als einmal einen Unschuldigen der Presse "zum Frass vorwerfen". Wenn er auf x Webseiten unzensiert genannt wird warum muss er dann 8000 km entfernt vor der Presse "geschützt" werden? Und warum das Opfer nicht? Die Namen werden in der USA nicht genannt, um sie irgendjemandem "zum Fraß vorzuwerfen", sondern um ein transparentes Verfahren zu gewährleisten. Anders als in manch anderen Staaten, wo Menschen spurlos verschwinden.

    "Ich gehe davon aus, dass viele amerikanische Gerichte evangelikal beeinflusst sind"
    Über Schuld und Strafmaß entscheidet nicht ein Gericht, sondern eine Jury; 12 Menschen aus der Bevölkerung, die einstimmig entscheiden müssen.
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#23 KameliendameEhemaliges Profil
  • 23.11.2010, 01:32h
  • Antwort auf #16 von todesmaske
  • "Nun bete ich, dass er in U-Haft täglich mit einem 24 x 8 vergewaltigt wird, und zwar lebenslänglich statt Todesstrafe. "

    Weisste was ich schlimm finde? Das auf Gewalt, die einen Menschen das Leben gekostet hat, mit der Forderung nach Gewalt reagiert wird.

    Sowas ist NIE eine Lösung.

    Vielleicht einfach mal ne Runde denken vor dem schreiben...
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#24 dawilliAnonym
  • 23.11.2010, 06:38h
  • Der homopanik-schwachsinn ist seit jeher eine menschenverachtende schutzbehauptung von übergeschnappten mördern! Von keiner hetero-frau , von keinem hetero-mann würde eine heteropanik akzeptiert werden - zu Recht! Ein sexueller annäherungsversuch war u. ist immer (auch) ein Kompliment, ein
    Kompliment...
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#25 seb1983
  • 23.11.2010, 09:12h
  • Antwort auf #18 von eMANcipation*
  • Ah wer hats erfunden die Schweizer??

    Und zum dutzendendsten male:
    Härtere Strafen verhindern eben KEINE Verbrechen, das ist eigentlich billigste rechte Propaganda immer wieder nach härteren Gestzen zu rufen wenn was passiert.
    Überblick verloren?? Wie viele der "allermeisten" 27 EU Staaten kennen denn dann einen solchen Straftatbestand?
    Die "Gay panic" Verteidigung gestehst du dann aber hoffentlich wenigstens den Amis zu oder gibts die auch in den meisten EU Staaten...

    Wie ebenfalls häufig erwähnt solltest du vielleicht mal deine oberlehrerhafte Arroganz ablegen.
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#26 De_Gelderlander
#27 stromboliProfil
  • 23.11.2010, 10:55hberlin
  • Antwort auf #25 von seb1983
  • tja, wenn die schüler trotz überfließendem stoffangebot zu faul zum lernen , wird der lehrer zum frustrierten oberlehre mit zeigestock.. manchmal bin ich auch für wiedereinführung der prügelstrafe bei lernunwilligen..
    oder früh übt sich, wer masochist werden will! &
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#28 stromboliProfil
  • 23.11.2010, 11:14hberlin
  • Antwort auf #23 von Kameliendame
  • vieleicht ist da der nick schon program?

    oder fixundfoxxi , der den latino entdeckt, um seinen todes allmachtsphantasien die nötige durchsetzungskraft zu verleihen.. wissen wir doch das in texas colored peoples eher in der giftspritzen-kammer landen als with trash...

    Wenn wir selbst schon so oberflächlich mit tod umgehen um unsere niederen instinkte zu befriedigen, zu was sind wir dann selbst in der lage , wird uns nur mal die möglichkeit hierzu geboten!
    Fragen, die auch an aufseher und gefängnisbeamtete eben speziel des letzten jahrhunderts viel zu wenig gestellt wurde und zu kz und gulag , gefängnis und folter führte.. von mord als kollateralschaden gar nicht zu reden.
    Die freisprüche der auschwitzprozesse oder niedrigen gefängnisstrafen sprechen eine eigene sprache.
    Deshalb fällt es sprach nachahmern so leicht, mit dem "feuer" zu spielen!
    Man ist ja auf der "seite des rechtes"!
    &
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#29 eMANcipation*Anonym
  • 23.11.2010, 12:18h
  • Antwort auf #25 von seb1983
  • "Billigste rechte Propaganda" wäre es, nach härteren Strafen zu rufen und die sozialen und strukturellen Ursachen der Probleme zu ignorieren oder sogar noch selbst zu befördern.

    Nicht weniger billig rechts ist es, Hassverbrechen weiterhin unter den Teppich zu kehren und sie noch nicht einmal in irgendeiner Statistik auftauchen zu lassen, geschweige denn in der gesellschaftlichen und politischen Debatte.

    Mir geht es gar nicht in erster Linie um härtere Strafen, sondern darum, dass Verbrechen aus Menschenhass auch als Verbrechen als Menschenhass bezeichnet und ALS SOLCHE geächtet und geahndet werden.

    Der verschärfende Tatbestand für Hassverbrechen kann aber aus sehr praktischen Gründen sinnvoll sein, um nämlich den auch in Deutschland vorhandenen konservativ-reaktionären Segmenten der Justiz die Diskriminierung homosexueller und anderer Opfer und damit unverhältnismäßig milde Urteile für Hassverbrechen deutlich zu erschweren!

    Länder wie Schweden, Dänemark, Norwegen und viele andere, die du hoffentlich nicht als "billig rechts" bezeichnen möchtest, haben das begriffen.

    www.queer.de/detail.php?article_id=11898
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#30 jojoAnonym
  • 23.11.2010, 12:50h
  • Antwort auf #22 von xapplex
  • soll das eine widerlegung meiner argumentation sein? weil moralez eben NICHT das recht hatte, jemandem das leben zu nehmen, steht er jetzt ja vor gericht!

    ich finde es ein bisschen erschreckend, mit welchen bestrafungsphantasien hier einige aufmarschieren. es ist eine der besten errungenschaften der moderne, dass auch die fiesesten verbrecher nicht einfach der rechtlosigkeit oder dem volkszorn preisgegeben werden.

    die "gay panic"-regelung ist davon abgesehen natürlich völlig indiskutabel, da sind wir uns einig.
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#31 seb1983
#32 seb1983
  • 23.11.2010, 13:41h
  • Antwort auf #29 von eMANcipation*
  • Benennen? Aber sicher, wenn jährlich Statistiken etwa über ausländerfeindliche Straftaten aufgestellt werden dann auch über Schwule.

    Sondergestze lehne ich nach wie vor ab. Hass gegen Schwule, Ausländer, Schwarze, Juden, Moslems, Behinderte, Rothaarige etc etc wo kommen wir da hin? Vor dem Gesetz alle gleich, den Tatbestand des Mordes aus niederen Beweggründen gibt es bereits, Gesetze müssen nur angewendet werden.
    Schweden, Dänemark, Norwegen, na immerhin 3 von 27 EU Staaten und von 200 Ländern weltweit... Skandinavien macht vieles aber nicht alles gut dass man ungeprüft übernehmen müsste.

    Die Vorstelungen die Judikative in Deutschland quasi zu bändigen lässt mir dagegen wieder die Haare aufstehen, bei dir ist das Feindbild der konservative Richter, bei Bush waren es liberale Richter denen ins Handwerk gepfuscht werden sollte.
    Noch ist das deutsche Strafrecht einigermaßen auf Resozialisierung ausgerichtet, in ein paar Jahren wirst du aber wie es aussieht glücklich sein denn "unverhältnismäßig" milde Strafen werden durch wegsperren ersetzt.
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#33 Carsten CologneAnonym
  • 23.11.2010, 13:54h
  • Der Wahnsinn nimmt in diesem degenerierten Staat immer größere Ausmaße an!

    Also ich halte zwar nichts von der Todesstrafe, aber er sollte zumindest für sehr sehr lange Zeit in den Knast. Und da bekommt er dann mal so richtig den Arsch durchgefickt, da bin ich mir sicher. Dann hat er genug Zeit, nachzudenken, warum er einem Menschen das Leben gestohlen hat...
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#34 eMANcipation*Anonym
#35 seb1983
  • 23.11.2010, 14:11h
  • Antwort auf #34 von eMANcipation*
  • Ich würde nie versuchen dich rumzudrehen, wir sind hier nicht bei Wüstenstrom....
    Es ist halt schön und gut wie deine Rechtsvorstellung ist, ich teile die nicht, und die Juristen die ich kenne und mit denen ich darüber geredet habe finden sie zumindest mal bedenklich nach dem Ansatz wo fängt man da an und wo hört man auf.
    Nur weil andere hier auch ihren Senf dazugeben wirds nicht besser, aber auch dort wird erwähnt dass es bereits die niederen Beweggründe zur Strafverschärfung gibt.
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#36 Roman BolligerAnonym
  • 23.11.2010, 23:14h
  • Antwort auf #21 von Menachem
  • Lieber Herr Rubinstein,

    Ich bin tatsächlich nicht Jurist. Vom gesunden Menschenverstand her gesehen (ich hoffe ich habe einen solchen!) müsste juristisch differenziert werden zwischen einem Menschen, der zuerst vermöbelt wird (wahrscheinlich zum x-ten mal vom selben Macho-Schläger) und dann den Vermöbler umbringt und einem anderen Menschen, der einen Mitmenschen umbringt, weil dieser ihm (möglicherweise) schöne Augen gemacht hat.
    Der ermordete schwule Jugendliche hat, und ich weiss, es tönt blöd, den Totschläger nicht vermöbelt. Ist es richtig, dass es Schuldminderungsgründe gibt und welche sollen es sein? Ist (ev. mehrfaches) Vermöbeltwerden und Angemachtwerden gleichwertig oder sogar das blosse IN-PANIK-GERATEN-WEIL-MAN-GEMEINT-HAT-DER-ERMORDETE-SEI SCHWUL-UND-WOLLE-WAS ?
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