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Kommentare zu:
70.000 Menschen in Deutschland HIV-positiv


#1 schwulenaktivist
  • 22.11.2010, 16:24h
  • Früher starben die Infizierten "schnell weg". Das Mitleid war gross...
    Heute sterben immer noch Leute an AIDS, nur wird das selten auch "kommuniziert". Auch die ganzen Nebenwirkungen der Medikamente sind kein Thema, obwohl es sie immer noch gibt. Dazu kommt der hohe Drogenkonsum unter Schwulen, von Alkohol bis Viagra und der soziale/psychische Stress für bi- und heterosexuelle Männer...
    Werbesprüche wie "besser leben mit HIV..." sollten endlich aufgegeben werden, auch wenn die Medikamente besser - und das wird auch nicht kommuniziert - teuerer werden...

    Schliesslich sei die Frage in den Raum gestellt, wann die PolitikerInnen anfangen werden, die immer länger dauernde Kostenbelastung der HIV-Infizierten für das Gesundheitswesen nachzurechnen.

    Und wann fangen die HIV-Infizierten an, mit den Babrebackern zu diskutieren?

    Und glaubt wirklich jemand, HIV sei die letzte sexuell übertragbare und anfangs tödlich verlaufende Infektion für die Welt gewesen?? Wie bereiten wir uns auf die nächste vor?
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#2 MIZAnonym
  • 22.11.2010, 16:43h
  • Antwort auf #1 von schwulenaktivist
  • Im Artikel steht doch, dass es in diesem Jahr 550 Tote in Deutschland geben wird, die an den Folgen ihrer HIV-Infektion gestorben sind.
    (Nur zum Vergleich: an den Folgen von Alkoholmissbrauch starben letztes Jahr in Deutschland 75.000 Menschen!)

    Wenn Politiker anfangen über die Behandlungskosten von HIV-Infizierten zu reden, dann sollte auch über die Kosten gesprochen werden, die Diabetiker verursachen, Raucher, Alkoholiker, Extrem-Sportler, Krebs-Patienten usw. Eine Diskussion über gute Kranke vs. böse Kranke ist ja wohl lächerlich und macht nicht viel Sinn. Unsere Solidargemeinschaft ist so aufgebaut, dass in Deutschland jeder (und mit allen Risiken) versichert ist. Mir scheint aber, dass Du wohl diese Diskussion führen willst.....?

    HIV-Infizierte sollen mit den Barebackern diskutieren? Worüber? Wie meinst Du das?
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#3 let's get realAnonym
#4 frankAnonym
  • 22.11.2010, 17:30h
  • Bei Statistiken werden immer bestimmte Gruppen genannt die als besonders gefährdet für HIV Infektionen gelten.
    In welche Gruppe fallen denn Stricher, in die Gruppe der Prostituierten oder in die Gruppe der msm ( Sex zwischen Männern) ?
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#5 HannibalEhemaliges Profil
#6 NRWAnonym
  • 22.11.2010, 18:02h
  • 70000?! Naja, dann gehts ja. Sind das jetzt nur die Schwulen oder alle zusammen?

    Wo doch immer vom Schwulen Weltuntergang gepredigt wird und das die Schwulen bald aussterben weil die sich alle infizieren und so weiter...

    Bei schätzungsweise 41000000 Männern in der Bundesrepublik sind wir ca. 10%....
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#7 MIZAnonym
#8 forschendAnonym
#9 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 22.11.2010, 22:08h
  • AIDS ist leider immer noch unheilbar. Daran kann auch die antiretrovirale Therapie nichts ändern! Die Zahl von 70.000 Menschen ist erschreckend!
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#10 XDAAnonym
#11 jojoAnonym
  • 23.11.2010, 13:15h
  • ich glaube, das ist die erste reaktion auf die rki-zahlen seit langem, in der nicht ein minimaler anstieg der neudiagnosen zu einem "dramatischen anstieg der infektionen" inklusive "neuer sorglosigkeit" hochkatastrophiert wird. na bitte, geht doch.

    im europäischen vergleich steht die hiv-aufklärung in deutschland seit jahren recht gut da, und der größte teil gerade der schwulen männer ist erstaunlich konsequent in der kondomnutzung.

    sind diese nachrichten zu langweilig, um nicht zumindest noch mit einer angeblich hohen zahl der infizierten schocken zu wollen?

    mal zum vergleich:
    "In Deutschland liegt die Diabetesprävalenz im Jahr 2007 bei 8,9 %, d.h. es gibt über 7 Mio. Menschen in Deutschland, die wegen eines Diabetes mellitus behandelt wurden. (...) die jährliche Steigerungsrate wird auf 3 % geschätzt. (...) In Deutschland werden bereits 20 % der Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherungen für die Behandlung des Diabetes und seiner Begleit- und Folgeerkrankungen aufgewendet."

    da könnte man doch schnell was a la "untergang des abendlandes" draus stricken. aber haben wir je einen entsprechend reißerischen artikel gelesen? warum wohl nicht?

    klar, es bleibt bei hiv genug zu tun und es gibt nichts zu verharmlosen. aber es geht eben auch ohne dramatisierung.
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