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- 25. November 2010 2 Min.

Eine etwas merkwürdige Frage ist es schon, welche Stadt die männlichste ist. Aber das ist ja auch der Sinn der Rubrik, die derzeit auf der Jugendwelle des WDR tagsüber zu hören ist. An jedem zweiten Dienstag werden kuriose und exklusive Zahlen und Fakten aus 27 großen und kleinen Städten in NRW präsentiert. Studierende der Statistik-Fakultät der Technischen Universität Dortmund um Prof. Walter Krämer haben die Daten für 1LIVE zusammengestellt und ausgewertet.
Am vergangenen Dienstag also ging es um die Frage "Welche Stadt NRWs ist die männlichste?". Dafür haben die Statistiker die Anzahl der Autohändler, Sexshops, Fußballvereine, Waschanlagen, Baumärkte, Computerläden, Imbissbuden, gemeldeter Autos, Kegel- bzw. Bowlingbahnen, Kneipen und Bars auf je 10.000 Einwohner/innen mit dem Frauenanteil der Stadt und der Entfernung bis zum nächsten Bundesligaverein kombiniert. Aus diesen Zahlen ergibt sich für jede einzelne Statistik eine Rangfolge. Das Gesamtergebnis: In Bottrop können sich Männer den Klischees entsprechend besonders wohl fühlen. Die Stadt im Nordwesten des Ruhrgebiets liegt in der Einzelwertung gleich dreimal ganz oben: Sie hat durchschnittlich die meisten Kegelbahnen, die meisten Imbissbuden und die meisten Baumärkte.
Am "unmännlichsten" sind laut 1LIVE Statistik der Kreis Gütersloh (Platz 27), der Kreis Herford (26), der Kreis Siegen-Wittgenstein (25) und Dortmund (24). Weitere Ergebnisse des 1LIVE Sektor-Reports: Die meisten Sexshops gibt es in Herne, die meisten Kneipen in Köln und die meisten Fußballvereine in Gelsenkirchen.
Und hier noch das komplette Ranking:
1. Bottrop, 2. Oberhausen, 3. Mülheim an der Ruhr, 4. Leverkusen, 5. Herne, 6. Gelsenkirchen, 7. Solingen, 8. Bochum, 9. Remscheid, 10. Mönchengladbach, 11. Krefeld, 12. Düsseldorf, 13. Hagen, 14. Bielefeld, 15. Essen, 16. Aachen, 17. Duisburg, 18. Hamm, 19. Münster, 20. Bonn, 21. Wuppertal, 22. Köln, 23. Kreis Paderborn, 24. Dortmund, 25. Kreis Siegen-Wittgenstein, 26. Kreis Herford, 27. Kreis Gütersloh. (cs)















Und was unser schönes Bottrop angeht, hat es nur gewonnen, weil es klein ist und die Vorteile der kurzen Wege der Metropole nutzten kann. Wir hier im Ruhrgebiet sind doch eh fast EINE Stadt. Es spielt bei den meisten von uns hier keine Rolle in welcher Stadt ein bestimmtes Geschäft, eine bestimmte Bar oder ein bevorzugtes Kino liegen. Ich fahre nach Lünen zum Sport, gehe in Dortmund oder Oberhausen shoppen, fahre zu meinem Freund nach Gladbeck oder treffe mich mit Leuten aus Lünen, Bochum oder Essen.