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Kommentare zu:
Bayern: Homosexualität im Pfarrhaus genehmigt


#21 Timm JohannesAnonym
  • 27.11.2010, 14:30h
  • Antwort auf #20 von jojo
  • @jojo
    Du bist halt ein Dummerli und willst die Realität der kirchlichen Fortschritte nicht anerkennen.

    Ist es dir nicht zu peinlich, gerade bei diesem Artikel zur bayrischen Landeskirche weiterhin atheistisch zu agitieren; anstatt den schönen LGBT Fortschritt nunmehr auch in der bayrischen Landeskirche zu loben und anzuerkennen.

    ABER das liegt DIR natürlich nicht, da dieser weitere Fortschritt in den Landeskirchen der EKD nicht in Dein Weltkonzept passt. JEDER homopolitische Fortschritt in den Kirchen ist Dir in Wahrheit ein Graus, da es dir den Boden entzieht, über die christlichen Kirchen herzuziehen.

    Typen wie DICH in ihrem Zorn auf die Kirchen kenne ich durchaus und sie sind leider so unglaubwürdig, da sie nicht differenzieren können, was die EINZELNEN Kirchenleitungen unterscheidet und wie verschieden die christlichen Kirchen doch in bestimmten Themen ihre Aussagen treffen und dies gilt gerade auch im Thema "Homosexuelle Paare".

    Bleibe Du und paar andere Forenblogger ruhig bei Eurer atheistischen Agitation, die undifferenziert sich darstellt: dadurch werdet ihr nämlich total unglaubwürdig und das ist gut so.
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#22 jojoAnonym
  • 27.11.2010, 17:53h
  • Antwort auf #21 von Timm Johannes
  • wie wir sehen, bist du also nicht in der lage, deine behauptung, die ekd habe homosexualität "theologisch akzeptiert", zu belegen.

    schon doof, wenn man von den veröffentlichungen seiner eigenen kirche widerlegt wird, nicht wahr?

    gegen fortschritte in den kirchen habe ich übrigens überhaupt nichts. das habe ich schon mehrfach geschrieben, du nimmst es aber leider nicht zur kenntnis. ich finde es nur nicht besonders hilfreich für das weitere fortkommen, wenn jemand immer schon einen halben schritt hinter dem start schreit "hurra, wir sind am ziel!"

    nicht die kleinen fortschritte stören mich, sondern herbeiphantasierte erfolge.
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#23 BlaubärAnonym
  • 29.11.2010, 10:28h
  • Antwort auf #22 von jojo
  • Hier habe ich den von Dir gesuchten theologischen Beleg: Der EKD-Ratsvorsitzende Nikolaus Schneider sagte im idea-Interview (idea vom 17.11.20): "Ich persönlich bin überzeugt, dass eine gleichgeschlechtliche Orientierung eine Schöpfungsvariante ist." Das ist für mich eine theologische Akzeptanz der Homosexualität von höchster (protestantisch-kirchlicher) Stelle.

    Zu Deiner Kritik an diesem Zitat: "Es ist allerdings nur eine kleine Minderheit von gleichgeschlechtlich geprägten Menschen, die mit einem Partner oder einer Partnerin in Lebensgemeinschaften leben, die auf Dauer angelegt sind." Du fragst, was die EKD dazu bringt, solche "Lügen" zu verbreiten? Ganz einfach: Die Realität! Nachzulesen bei gänzlich unverdächtigen Personen: Der Basler Psychologieprofessor und Protagonist der Homosexuellenbewegung Udo Rauchfleisch schreibt, das häufige Wechseln von Sexualpartnern sei der „erste Unterschied“ zwischen Homosexualität und Heterosexualität. Und eine Studie aus Holland (2003) mit jungen, homosexuell lebenden Männern kommt zu dem Schluss, dass die Männer, die in einer festen homosexuellen Partnerschaft lebten, im Durchschnitt acht sexuelle Nebenbeziehungen pro Jahr hatten.
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#24 eMANcipation*Anonym
#25 Timm JohannesAnonym
  • 29.11.2010, 14:10h
  • @jojo
    wie wir sehen, willst DU aus atheistischen, agitatorischen Gründen, das Grundsatzdokument der EKD "Verantwortung und Verlässlichkeit stärken" nicht akzeptieren. Der Leser hat dies schon längst begriffen, das du die Postion der EKD nicht wahrhaben willst und dich darüber ärgerst, das die EKD Homosexualität akzeptiert.

    Ich habe es Dir bereits oft genug erklärt, das die EKD homosexuelle Handlungen ethisch und theologisch akzeptiert und wenn Du das nicht kapierst, bist Du halt "im falschen Film".

    Und weil es so schön in den aktuellen Kontext passt, der deine Fehlleistungen hier im Forum dokumentiert: hier eine aktuelle Stellungnahme der liberalen Landeskirche Mitteldeutschland von heute:

    *
    www.dnews.de/nachrichten/sachsen/377161/landeskirche-steht-s
    chwulen-pfarrern.html


    "Die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland will auch künftig an ihrer liberalen Haltung zu Homosexualität bei Pfarrern festhalten. «Als es im Westen noch Kirchen gab, die nicht einmal Frauen ordiniert haben, hat Bischof Krusche 1968 schon den ersten schwulen Pfarrer in der Kirchenprovinz Sachsen ordiniert», sagte Oberkirchenrat Christian Frühwald " ...
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#26 goddamn. liberalAnonym
  • 29.11.2010, 17:26h
  • Antwort auf #23 von Blaubär
  • 1. Zu Präses Schneider: Dessen Blickwinkel kommt eher von Unten als von 'höchster Stelle'. Duisburger Arbeitersöhne haben nämlich ohnehin meist ein unverkrampftes Verhältnis zur Realität.

    2. Zur angeblichen Differenz zwischen Homosexualität und Heterosexualität. Manchmal denke ich, dass das Bild der Frommen von der Sexualität zwischen Mann und Frau so blümchenmäßig-idyllisch ist, dass sie so heterosexuell gar nicht sein können - nicht nur, wenn sie kath. Kirchenfürsten sind. Als hätte es nie den Spruch 'Wer zweimal mit derselben pennt, gehört schon zum Establishment' gegeben! Als sei das 'älteste Gewerbe der Welt' keine weltweit verbreitete Profession, die von der heterosexuellen Promiskuität lebt. Als habe es nie und in keinem Krieg massenhafte Massenvergewaltigungen gegeben!

    Verschonen Sie uns bitte mit diesem Unsinn!
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#27 BlaubärAnonym
  • 29.11.2010, 17:41h
  • Antwort auf #26 von goddamn. liberal
  • Sie biegen sich auch die Wirklichkeit zurecht, wie es Ihnen passt.

    Auch wenn Schneider aus dem Arbeitermilieu kommt, ist diese Äußerung in seiner Funktion als EKD-Ratsvorsitzender eine offizielle Stellungnahme eines Kirchenleiters und repräsentiert damit die EKD, also keine Meinung von Hinz und Hunz. Und das Zitat über Promiskuität - das Ihnen nicht passt - stammt von jemandem, den Sie wohl schwerlich der Homophobie bezichtigen können. Aber es passt halt nicht ins eigene Bild, und dann kann man es natürlich nicht zur Kenntnis nehmen.
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#28 goddamn. liberalAnonym
  • 29.11.2010, 17:57h
  • Antwort auf #27 von Blaubär
  • Es gibt Evidenzen, für die braucht man keine Theologie und keine Sexualwissenschaft. Dass Präses Schneider einen Sinn für diese Fakten hat, kann eben evtl. auf seine - auch politisch zu verstehende - Herkunft, die ihn m. E. eher auszeichnet als stigmatisiert, zurückzuführen sein. Wenn Herr Rauchfleisch wiederum Heterosexualität als monogame Angelegenheit betrachtet, dann ist dies einerseits sein gutes Recht - andererseits widerspricht es seit jeher der Lebenswirklichkeit. Ihre verzweifelte Suche nach Kronzeugen, die Sie in Ihren Ressentiments bestätigen können, hilft also nicht weiter, wenn diese an der sozialen Faktenlage vorbeireden. Egal, ob man nun - wie Sie - auf Promiskuität mit neidvoll-moralinsaurem Zeigefinger reagiert oder dieselbe als die Krönung sexueller Befreiung feiert!
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#29 equalityAnonym
  • 29.11.2010, 18:38h
  • @ Timm und Jojo

    Ich finde es gut, wie ihr euch hier die Köpfe heißredet. Ich habe euren Streit mitverfolgt. Das interessante ist für mich daran, dass ihr eigentlich beide meistens recht habt mit euren gegenläufigen Zitaten und Argumenten.
    Vielleicht hilft es weiter, wenn ich einwerfe, dass der Knackpunkt an der Sache der ist, dass es "die EKD" nicht gibt. Es ist ein Verein der aus den verschiedenen Landeskirchen besteht und ebensoviele Positionen im Dialog zu vereinen versucht.
    Und wenn sich dann zu solchen Themen geäußert wird wie "Akzeptanz von Homosexualität" kommt es wie meistens zu innerhalb des Verfasserkreises konsensfähigen Aussagen. Um aber ALLEN SEITEN, die sich in dieser theologischen Meinungsbildung betätigen gerecht zu werden kommen dann solche gegenlläufigen Aussagen dabei heraus. Das ist sehr, sehr unbefriedigend, wahrt aber so eben gerade den inneren Frieden dieser Kirche, denn jeder und jede kann sich sein oder ihr Zitatchen herauskramen was er oder sie gerade braucht.

    Außerdem sind EKD Papiere keine Grundsatzentscheidungen sondern gerade z.B. die Schrift "Mit Spannungen leben" ist nichts weiter als eine nicht weisungsbefugte sogenannte "DENKSCHRIFT". Dieses Genre besagt bereits im Namen, dass es sich dabei um einen immer nur vorläufigen Stand des theologischen Nachdenkens handelt.

    Weiterhin ist anzufügen, dass es sich meist nicht um "Gesetzestexte" handelt, sonder um theologische Schriften, Artikel vielleicht, zu denen man sich positionieren kann, wie man will. Sie beanspruchen keine letztgültige, absolute Autorität, das würde auch das Landeskirchenrecht verletzen. Unds so müssen diese Schriften dann auch verstanden werden. Als Texte theologischen Nachdenkens einiger Denker aller möglicher evangelischer Couleur.

    Bei den Aussagen geht es darum niemals um ein "wahr" oder "falsch". Das Ziel dieser Papiere ist, zu umstrittenen gesellschaftlichen Themen Stellung zu beziehen, sie haben aber nicht den Anspruch auf Letztgültigkeit.

    Das ist unbequem. Ich kann euch aber beruhigen, falls ihr das nicht sowieso schon wissen solltet:
    Was "die EKD" sagt, ist vielleicht in den Medien präsent und meinungsbildend, effektiv ist es aber nicht entscheidend was sie sagt. Letztlich entscheidend sind die Menschen in den Kirchengemeinden vor Ort, nicht eine abstrakte Institution in Hannover. Die Menschen lassen sehr oft mit sich reden und sind mir zumindest wichtiger als irgendwelche schlechten Ratschläge aus einem Backsteinbau.

    Gruß, equality
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#30 TImm JohannesAnonym
  • 29.11.2010, 18:56h
  • @daVinci6667
    Tja dann biste halt zu bemitleiden, wenn du wegen deiner Homosexualität mit 16 Jahren aus einer Landeskirche ausgetreten bist. Deine Eltern hatten da Recht, muss ich Dir als homosexueller Lutheraner mitteilen. Wärst Du aus der homophoben Katholischen Kirche ausgetreten, hätte ich es gut verstanden...aber aus den liberalen Lutherischen Landeskirchen der EKD ist nicht begründbar, soweit es deine Homosexualität angeht.

    Ich bin gern als homosexueller Mann in der lutherischen Landeskirche und es ist gut zu wissen, dass die Landeskirchen der EKD homosexuelle Handlungen ethisch und theologisch akzeptieren und verpartnerte lutherische Pfarrer in den lutherischen Pfarrhäusern leben und wohnen dürfen. Und in meiner Landeskirche gibt es Segnungsgottesdienste für homosexuelle Paare, die zum Standesamt zuvor gewesen sind. Und das besondere Schöne ist die offen homosexuelle lutherische Bischöfin Eva Brunne, die mit ihrer Partnerin im Bischofssitz in Stockholm lebt.

    Daher ich kann Dich als homosexueller Christ in keinster Weise verstehen, wenn Du deinen Austritt aus einer lutherischen Landeskirche mit deiner Homosexualität begründest. Als homosexueller Christ läßt es sich sehr gut in der EKD leben und hier sind homosexuelle Paare ethisch und theologisch akzeptiert.

    Und Katholiken sei geantwortet: tretet lieber zu einer lutherischen Kirche in der EKD über.

    Alllenfalls könnte ich Dich noch verstehen, wenn dein Austritt in den 1950er, 1960er oder 1970er geschah; danach ist es doch immer besser in den Landeskirchen der EKD geworden und das ist Fakt und die theologischen Aussagen haben sich verbessert: siehe auch die heutigen vielen, lutherischen Pastorinnen und Bischöfinnen, die heute als Frau ordiniert werden, was bekanntlich heute immer noch nicht bei den Katholiken erlaubt ist.
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