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- 11. Dezember 2010 1 Min.

Setze sich wiederholt für Homo-Rechte ein: Uno-Generalsekretär Ban Ki-moon (Bild: broddi / flickr / by-sa 2.0)
Uno-Generalsekretär Ban Ki-moon hat anlässlich des Tages der Menschenrechte ein Ende der Kriminalisierung von Homosexualität gefordert, wie sie noch immer in vielen Staaten üblich ist.
Zahlreiche Länder hätten "moderne Gesetze, die wesentliche Rechte und Freiheiten garantieren", sagte Ban am Freitag in New York. Dennoch werde Homosexualität "in mehr als 70 Ländern als Verbrechen betrachtet".
Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte sei keine teilweise Erklärung oder gelte nur hin und wieder, warnte der 66-jährige Südkoreaner. Während seiner letzten Afrika-Reisen habe er mehrere Staatschefs aufgefordert, diskriminierende Gesetze aufzuheben, sagte Ban Ki-moon. Er erinnerte auch an seinen Einsatz für die Freilassung eines schwulen Paares in Malawi.
Die amerikanische Uno-Botschafterin Susan Rice stimmte Ban zu. Sie erklärte, die Vereinten Nationen müssten deutlich machen, dass niemand gefoltert oder getötet werden dürfe, weil er schwul oder lesbisch sei.
Bereits im September hatte Ban Ki-moon in einem Appell an die Staatenwelt die Abschaffung von Gesetzen gegen gleichgeschlechtliche Beziehungen gefordert (queer.de berichtete). (cw)














