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- 20. Dezember 2010 2 Min.

LSU-Chef Alexander Vogt freut sich auf den Besuch des Papstes. (Bild: LSU)
Die Lesben und Schwulen in der Union bezeichnen die geplante Papst-Rede im Bundestag als "große Ehre" und weisen die scharfe Kritik von Volker Beck und dem LSVD als respektlos zurück.
"Der Staatsbesuch des Papstes und seine geplante Rede vor dem Deutschen Bundestag sind ein einmaliges Ereignis und eine große Ehre", erklärte LSU-Chef Alexander Vogt am Montag. Er forderte Homo-Aktivisten auf, dem Papst den "gebührenden Respekt" als Staatsoberhaupt zukommen zu lassen. "Mir fehlt jegliches Verständnis für den Tonfall, der hier von Volker Beck angeschlagen wird", erklärte Vogt. Auch der Lesben- und Schwulenverband solle sich mit seiner Kritik zurück halten: "Ein Verband, der sich für Toleranz einsetzt, sollte diese auch gegenüber Andersdenkenden walten lassen. Die Diktion des LSVD ist vollkommen überzogen und inakzeptabel."
Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) hatte am Donnerstag bekannt gegeben, dass Papst Benedikt XVI. als erster katholischer Kirchenführer im Bundestag eine Rede halten darf. Daraufhin kritisierte der LSVD, dass damit im deutschen Parlament eine "Bühne für Homophobie" geboten werde. Auch der grüne Fraktionsgeschäftsführer Volker Beck lehnte die geplante Rede ab (queer.de berichtete). Die Homo-Aktivisten erinnerten daran, dass der Papst und seine Kirche sämtliche Gesetze zur Gleichbehandlung von Schwulen und Lesben - egal ob Antidiskriminierungsgesetz oder Lebenspartnerschaftsgesetz - kategorisch abgelehnt haben. Zuletzt hatte der Papst sogar erklärt, dass Gott persönlich Homosexualität ablehnt (queer.de berichtete).
Renate Künast auch papsttreu

Papst Benedikt XVI. verurteilt alle gesetzlichen Vorhaben zur Gleichstellung von Schwulen und Lesben, wird aber dennoch von einigen unter ihnen geliebt.
Für die Kritik am Papstbesuch wurde Volker Beck bereits von seiner Fraktionschefin Renate Künast gerüffelt (queer.de berichtete). Sie hatte erklärt, dass die erste Rede eines Papstes im deutschen Parlament trotz der Bedenken "in Ordnung" gehe.
Auch die LSU sieht in der homofeindlichen Politik der römischen Glaubensgemeinschaft kein Problem, sondern setzt sich für einen "intensiven Dialog mit der katholischen Kirche" ein. Viele Mitglieder der LSU sind in den christlichen Kirchen aktive und engagierte Mitglieder und erfahren in ihrer Arbeit Respekt und Anerkennung", sagte der der LSU-Bundesvorsitzende. Er erinnerte daran, dass die Grundlage christdemokratischer Politik ein "klares Wertebekenntnis" sei. (dk)















Soso eine große Ehre ist es für euch also eure Schrankschwester Benedicta zu begrüßen! Es scheint als waert ihr eurem "himmlischen Vater" (LOL) sogar noch dankbar für seine homophoben Äußerungen und nur schon froh, nicht wie im Mittelalter bei den Katholen üblich auf dem Scheiterhaufen oder Galgen zu enden! Mein Gott, ihr seid doch schwul/lesbisch, wie könnt ihr euch nur so verbiegen. Wie tief können GLBT,s in der Union denn noch sinken?