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Wenn Journalisten Fragen zum Privatleben des US-Schauspielers (American Beauty) stellen, wird aus dem Charakterdarsteller eine Diva. Er lebe zwar in England, habe aber als Amerikaner sein Recht auf Privatsphäre noch nicht aufgegeben, kanzelte er den schwulen Reporter Kevin Sessums ab, der die simple Frage stellte, warum sich Spacey noch nicht als "Mitglied ihres Stammes" offenbart habe. In seiner Antwort, die auf dem Webportal "The Daily Beast" nachzulesen ist, blockt er jeden weiteren Vorstoß ab: "Ich lebe keine Lüge. Man muss verstehen, dass Menschen, die ihr Privatleben nicht diskutieren wollen, keine Lüge leben."

Dieses Ungesagte sei schließlich nur eine Annahme, auf die die Leute sich schmeißen würden. "Im Endeffekt müssen Menschen einfach die Andersartigkeit anderer Menschen respektieren. Ich bin anders, als einige Leute das möchten... Das Privatleben von niemandem ist von öffentlichem Interesse. Im Endeffekt ist das Tratsch. Ende der Geschichte."



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 27.12.2010, 17:57h
  • Es ist einfach nicht zu fassen: erst John Travolta und jetzt Kevin Spacey! Kann man diese Männer, auch wenn sie als Schauspieler immer Zielscheibe der Klatsch- und Tratschpresse sind, nicht einmal in Ruhe lassen?
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#2 IchAnonym
  • 27.12.2010, 21:09h
  • Immer dieser Sternchentratsch. Kevin Spacey interessiert mich nur als absolut genialen Schauspieler. Was er privat macht ist mir egal, wünsche ihm nur, wie allen anderen Menschen auch, daß er glücklich ist.

    Lebt euer eigenes Leben und nicht das Leben von irgendwelchen Promis!
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#3 eMANcipation* Anonym
  • 27.12.2010, 21:42h
  • Antwort auf #2 von Ich
  • Offenbar sind einige schon wieder weit hinter die Erkenntnis "Das Private ist politisch" zurückgefallen.

    Fakt ist, dass eine gezielt unterdrückte und gemachte gesellschaftliche Minderheit es sich eben NICHT erlauben kann, sich entgegen den herrschenden Gepflogenheiten, die Heterosexualität immer und überall öffentlich in Szene setzen und jedem Menschen ungefragt aufdrücken, ins Private zurückzuziehen.

    Und warum? Natürlich nur aus Angst vor etwaigen Sanktionen!

    Kein heterosexueller Mann käme jemals auf die Idee, aus seiner sexuellen Orientierung ein Geheimnis zu machen und diese ins Reich des Privaten zu verbannen. Unzählige Schwule
    in der Film-, Pop-, Musik- und Sportindustrie aber meinen, mit eben dieser perversen Selbstverleugnung weiterhin den heterosexistischen Status quo aufrechterhalten zu müssen, weil es ihnen weitaus lukrativer und opportuner erscheint.

    Da sind wir wieder bei der Erkenntnis, dass schwule Emanzipation und effektive Gleichberechtigung SO niemals funktionieren können. Dieses Verhalten ist einfach zutiefst antisozial, antisolidarisch und unverantwortlich vor allem gegenüber jungen Schwulen.
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#4 FloAnonym
  • 28.12.2010, 10:08h
  • Letztendlich ist mir schnurzegal ob der schwul ist oder nicht. Und jeder hat ein Recht auf Privatsphäre.

    Aber:
    wenn er schwul ist und das als Promi verheimlicht, muss ihm klar sein, dass er damit die Homohasser unterstützt und mit dazu beiträgt, dass Leute, die nicht sein Geld und sein privilegiertes Leben haben, ein verdammt schweres Leben haben, weil Leute wie er dieses Spiel des Schweigens mitmachen.
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#5 kimaAnonym
  • 23.03.2014, 11:02h
  • Was soll er auch machen, sich etwa outen? Wozu? Damit er anschließend nicht mehr besetzt wird? DAS ist die Realität.Offene schwule Schauspieler werden i.d.R. nur wenig berücksichtigt. Kann ich voll verstehen, dass er sein Privatleben unter Verschluss hält! In Deutschland sind so einige Schauspieler (bekannte!) schwul und behalten das besser für sich. Ich werde ganz sicher keine Namen nennen!
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